News | Beiträge ab Seite 207
Medizin
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Interaktive Orientierungshilfe zur COVID-19-Therapie
Die federführenden Fachgesellschaften der S3-Leitlinie zur stationären Therapie von COVID-19-Patient:innen – Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN) und Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) – haben gemeinsam mit der Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin am RKI (COVRIIN) eine Online-Entscheidungshilfe entwickelt.
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Medizin
3 Min|
Wie werden neurologische Ausfälle durch Post-Covid behandelt?
Patient:innen, die infolge einer SARS-Cov-2-Infektion intensivpflichtig werden, können schwerwiegende neurologische Manifestationen entwickeln (1). Aus mehreren Studien, die auch COVID-19-Intensivpatient:innen enthielten oder auf diese fokussiert waren, ergaben sich je nach Selektions- und Definitionskriterien Häufigkeiten solcher Affektionen des Nervensystems von ca. 13-50% und Assoziationen mit höherer Mortalität und Morbidität (2).
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Medizin
4 Min|
COVID: Was sagt die pulmonale Viruslast über den Verlauf aus?
SARS-CoV-2 kann verschiedene Körpergewebe infizieren. Während der Virusnachweis im Nasenrachenraum als Diagnostik etabliert ist, erlaubt die Menge des dort gefundenen Virus keine Prognose des Krankheitsverlaufs. In einer aktuellen Studie hat ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Universität Rijeka, Kroatien, bei Patient:innen mit einem schweren COVID-19-Verlauf den Zusammenhang zwischen der Viruslast in verschiedenen Geweben und dem Sterberisiko untersucht. Die Wissenschaftler:innen zeigen erstmals, dass die Viruslast zu einer klinischen Prognose beitragen kann, da eine höhere Viruslast in der Lunge zum Zeitpunkt der Beatmung mit einem erhöhten Sterberisiko korreliert. Im Interview sprechen Erstautorin Henrike Maaß und Studienleiter Prof. Luka Cicin-Sain, Leiter der Abteilung „Virale Immunologie“ am HZI, über die Ergebnisse der Forschungsarbeit, die in der Fachzeitschrift Viruses MDPI veröffentlicht wurde.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
G20 einigen sich auf permanenten Fonds zur Pandemiebekämpfung
Corona war nicht die letzte Pandemie – darin sind sich Experten auf der ganzen Welt einig. Um künftigen Massenerkrankungen besser vorzubeugen, wird nun ein permanenter Fonds eingerichtet. Geld sei aber nur die halbe Lösung, heißt es von den G20-Staaten.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
FDP-Gesundheitspolitiker warnt vor starker Grippewelle im Herbst
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Andrew Ullmann, hat Vorbereitungen auf eine möglicherweise besonders schwere Grippewelle in diesem Herbst gefordert. „Wir müssen uns auf den Winter vorbereiten und dazu gehört neben einer guten Impfkampagne gegen COVID-19 auch die der freiwilligen Grippe-Schutzimpfung“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Durchaus realistisch ist eine Grippewelle, die eine ähnliche Dimension erreicht wie die in den Jahren 2017/2018.“
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Gesundheitspolitik
4 Min|
Zugang zu kostenlosen Corona-Bürgertests soll beschränkt werden
Eine Testbude an jeder Ecke, Gratis-Schnelltests für alle, Milliarden-Kosten für den Staat - damit soll bald Schluss sein, zumindest nach dem Willen des Gesundheitsministers. Findet Karl Lauterbach damit Zustimmung auch im Kreis seiner Länder-Kollegen?
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News
1 Min|
Verweildauer in deutschen Krankenhäusern nach medizinischer Fachabteilung 2020
Die Statistik zeigt die durchschnittliche Verweildauer in deutschen Krankenhäusern nach medizinischer Fachabteilung im Jahr 2020.
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Medizin
4 Min|
Schädigt SARS-CoV-2 die Leber?
Patient:innen mit chronischen Lebererkrankungen können infolge einer schwer verlaufenden SARS-Cov-2-Infektion Komplikationen der Leber erleiden. In einer Studie wies ein Forschungsteam um Lukas Hartl, Thomas Reiberger und Michael Trauner von der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie von MedUni Wien und AKH Wien nach, dass es bei Vorerkrankungen der Leber auffallend häufig zu einer Erhöhung der Gallestauparameter und in weiterer Folge zu einer Gallengangschädigung, einer sekundär sklerosierenden Cholangitis (SSC), gekommen ist. Diese SSC tritt nach COVID-19 deutlich häufiger als nach anderen schweren Erkrankungen auf. Die Studie wurde im renommierten Journal Hepatology publiziert.
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Medizin
3 Min|
Pneumokokken-Impfung: Risikogruppe motivieren
Ab 60 wächst das Risiko einer Erkrankung aufgrund einer Pneumokokken-Infektion. Um die teilweise erheblichen Risiken für diese breite Bevölkerungsgruppe zu reduzieren, startet 2022 die Kampagne „Gegen Pneumokokken Impfen 60+“, um diese Altersgruppe zu sensibilisieren und zur Pneumokokken-Impfung zu motivieren.
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Medizin
4 Min|
Neuer Wirkstoff bei Sichelzellkrankheit
Die Sichelzellkrankheit ist eine der häufigsten genetischen Bluterkrankungen der Welt. In Europa leben etwa 40.000 Betroffene, in Deutschland sind es ca. 3.200. Voxelotor ist der erste Vertreter einer neuen Substanzklasse, der an der molekularen Ursache der Erkrankung ansetzt.
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Medizin
4 Min|
Migräne: Mehr Schmerz-freie Tage unter Atogepant
Die Phase‑III-Studie PROGRESS zur Bewertung von Atogepant erreichte den primären Endpunkt i.e. eine statistisch signifikante Reduktion der mittleren Anzahl monatlicher Migränetage gegenüber Baseline im Vergleich zu Placebo, und zwar sowohl bei 60 mg 1x täglich als auch bei 30 mg 2x täglich über eine 12‑wöchige Behandlungsphase. Atogepant ist ein oraler Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonist, der zur präventiven Behandlung der chronischen Migräne bei Erwachsenen untersucht wird. Die Studie zeigte auch, dass die Behandlung mit Atogepant 60 mg 1x täglich und 30 mg 2x täglich zu statistisch signifikanten Verbesserungen bei allen sekundären Endpunkten führte. Das Sicherheitsprofil entspricht demjenigen vorangegangener Studien bei Patient:innen mit episodischer Migräne (1).
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Medizin
2 Min|
COVID: Variantenbasierter Impfstoff im Herbst 2022?
Pfizer und BioNTech haben bekanntgegeben, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den schrittweisen Prozess zur regulatorischen Prüfung einer angepassten variantenbasierten Version des COVID-19-Impfstoffs der beiden Unternehmen begonnen hat. Der rollierende Prüfungsprozess beginnt zunächst mit der Prüfung von Daten zu den chemischen Eigenschaften und der Herstellung sowie von Kontrolldaten, die bei der EMA zu Beginn des Monats eingereicht wurden. Sobald klinische Daten verfügbar sind, samt Daten zur Immunogenität gegen Omikron sowie der Subvarianten, werden diese schrittweise eingereicht. Die beiden Unternehmen planen außerdem den Einreichungsprozess für die Daten zu einem möglichen variantenspezifischen Impfstoff bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) in den kommenden Wochen zu beginnen.
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Medizin
4 Min|
Typ-2-Diabetes: Was tun, wenn die BOT nicht ausreicht?
„iGlarLixi – die Fixkombination aus Basalinsulin und einem kurzwirksamen GLP-1-RA (Glukagon-ähnliches Peptid-1-Rezeptoragonist) – ist bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes, die unter einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) nicht ausreichend kontrolliert sind, eine vergleichbar effektive, aber deutlich weniger komplexe Intensivierungsoption als die mehrfache Zugabe von Mahlzeiteninsulin“, erklärte Dr. Thorsten Siegmund, München, beim Diabetes Kongress 2022 und ergänzte: „Dies zeigte eine Netzwerk-Metanalyse, die iGlarLixi u.a. mit Mischinsulin, einer BOTplus und einer intensivierten Insulintherapie (ICT) verglich.“ (1)
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Gesundheitspolitik
1 Min|
Patientenbeauftragter für Erhalt der Corona-Impfzentren
Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze, hält den Erhalt der regionalen Corona-Impfzentren über den Sommer auch bei derzeit geringem Andrang für sinnvoll. Es gebe stark steigende Infektionszahlen, sagte der SPD-Politiker. Daher sei er vorsichtig damit, auf irgendetwas verzichten zu können. Er wies auch auf die Debatte über weitere Auffrischungsimpfungen hin. Jetzt alle Strukturen zurückzufahren und im Herbst dann wieder neu zu starten, sei nicht die richtige Lösung. „Ich mahne an jeder Stelle zur Vorsicht“, sagte Schwartze. Dazu gehöre, Strukturen nach Möglichkeit aufrechtzuerhalten.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Erstmals erlaubt: Italiener stirbt nach ärztlich assistiertem Suizid
In Italien ist ein Mann gestorben, dem als erstem Patienten in der Geschichte des Landes gerichtlich ein ärztlich assistierter Suizid erlaubt worden war. Der 44-Jährige, der nach einem Verkehrsunfall seit 10 Jahren komplett unterhalb des Halses gelähmt war, verabreichte sich am Donnerstag selbst ein tödliches Medikament. Dies gab der Verein Associazione Luca Coscioni bekannt, der sich für Sterbehilfe einsetzt und den Mann in seinem jahrelangen Rechtsstreit bis vor das oberste Gericht unterstützt hatte.
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Gesundheitspolitik
2 Min|
Ärzteverband mahnt schnellere Corona-Beschlüsse für den Herbst an
Der Ärzteverband Marburger Bund mahnt mehr Tempo bei Corona-Schutzmaßnahmen für den Herbst an. „Ich plädiere dringend dafür, noch vor der Sommerpause die Weichen zu stellen, sonst setzt sich die Politik unter erheblichen Druck“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Es wäre verantwortungslos, wenn wir Ende September in eine Regelungslücke schlitterten.“
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Gesundheitspolitik
2 Min|
BPI zum TRIPS Waiver: WTO-Einigung ist nicht zielführend
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sieht die aktuell bei der Welthandelsorganisation WTO getroffene Einigung zum sogenannten „TRIPS Waiver“ kritisch: „Den Patentschutz bei COVID-19-Impfstoffen aufzugeben, wird die derzeitigen Herausforderungen in der globalen Impfstoffversorgung nicht lösen“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. „Die Impfstoffe werden dadurch weltweit nicht schneller verfügbar. Der Schlüssel liegt dagegen in Lizenzen zum massiven Ausbau der Produktionskapazitäten.“
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News
1 Min|
Der Tag startet mit Kaffee
Für rund 69 Prozent der Deutschen gehört Kaffee trinken zum perfekten Start in den Tag. Damit ist Deutschlands populärstes Heißgetränk wichtiger als das morgendliche Frühstück (48,5 Prozent). An dritter Stelle findet sich Kaffee gleich nochmal beziehungsweise dessen Duft (47,3 Prozent).
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Gesundheitspolitik
3 Min|
Geschlechtsspezifische Dosierungsangaben gefordert
Medikamente wirken unterschiedlich bei Männern und Frauen – doch darüber aufgeklärt werden Patientinnen und Patienten häufig weder in der Arztpraxis noch in der Apotheke. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Krankenkasse BKK VBU. Diese zeigt auch: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich, künftig Dosierungsangaben in Beipackzetteln für Männer und Frauen separat aufzuführen.
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News
2 Min|
Deutsche vergleichsweise häufig krank
Deutsche Schüler:innen, Studierende und Arbeitnehmer:innen fehlen relativ wenige Tage aufgrund von Krankheit. Knapp die Hälfte der Menschen hierzulande hat in den vergangenen zwölf Monaten weniger als fünf Krankheitstage nehmen müssen - rund 28 Prozent fehlten im letzten Jahr gar nicht.
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