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News | Beiträge ab Seite 300

Medizin
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Ecstasy verpasst rosarote Brille

Unter dem Einfluss von Ecstasy können Menschen positive Emotionen besser deuten. Das belegen Forscher der Universität und des Universitätsspitals in Basel. Probanden wurde Ecstasy verabreicht, danach sollten die Testpersonen die Gefühlslage anderer Menschen über den Gesichtausdruck interpretieren. Doch zunächst musste das Forschungsvorhaben anerkannt werden, da Ecstasy ein Rauschmittel ist, das im deutschsprachigem Raum verboten ist.

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Medizin
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SLIT-Präparate von Novartis und Stallergenes teilweise nicht mehr verfügbar: Patienten Alternativen aufzeigen

Einige Präparate zur sublingualen Immuntherapie der  Firmen Novartis (TOL SL plus Gräser, Frühblüher, Milben) und Stallergenes  (Staloral Gräser) sind nicht mehr erhältlich. Die Verfügbarkeit in Deutschland von  Staloral Milbe ist nach Herstellerangaben nicht gesichert. Einige Präparate zur sublingualen Immuntherapie der  Firmen Novartis (TOL SL plus Gräser, Frühblüher, Milben) und Stallergenes  (Staloral Gräser) sind nicht mehr erhältlich. Die Verfügbarkeit in Deutschland von  Staloral Milbe ist nach Herstellerangaben nicht gesichert.

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Medizin
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Studie zu Fatigue – Chronisches Müdigkeitssyndrom bei Brustkrebs

Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, leiden häufig unter einem schweren Müdigkeitssyndrom, das in der Fachsprache als Fatigue bezeichnet wird. Diese Art von Erschöpfung und Leistungsabfall grenzt sich deutlich von dem normalen Maß gewohnter Müdigkeit ab. Viele Patientinnen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge der Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Die Therapieansätze zur Behandlung der Fatigue sind bisher unzureichend.

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Medizin
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Rheuma bei Kindern: Zu spät erkannt und unzureichend versorgt

In Deutschland leiden genau so viele Kinder an Gelenkrheuma wie an Diabetes oder Krebs – etwa 20 000. Damit zählt Rheuma zu den häufigsten chronischen Leiden im Kindesalter. Und längst nicht alle Betroffenen sind in der Statistik erfasst. Denn manche rheumatischen Erkrankungen, die ohne Gelenkentzündungen auftreten, werden gar nicht als Rheuma erkannt. Weil die Erkrankung so wenig bekannt und die Versorgungsstrukturen unzureichend sind, wird die Diagnose Rheuma bei Kindern häufig erst nach Irrwegen gestellt. Die Folgen sind jahrelange Schmerzen und Entzündungen, Organschäden, sogar Blindheit.

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Medizin
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Immunsystem: Herkunft der follikulären dendritischen Zellen geklärt

Neuropathologen der Universität Zürich lösen das Rätsel um die Herkunft der follikulären dendritischen Zellen. Diese Immunzellen des Lymphsystems spielen bei der Entstehung vieler Krankheiten eine wichtige Rolle. Die Forscher weisen nach, dass die follikulären dendritischen Zellen von sesshaften Zellen abstammen, die in den Blutgefäßwänden sitzen. Dank dieser Erkenntnis lassen sich zentrale Aspekte der Entstehung von Autoimmunkrankheiten, chronischen Entzündungen, Tumoren und Prionenerkrankungen untersuchen.

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Gesundheitspolitik
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Verband Deutsche Nierenzentren: „Behandlung dialysepflichtiger Bewohner von Pflegeheimen – Dialyse im (Pflege)heim ist nicht gleich Heimdialyse“

Der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. nimmt mit Besorgnis Bestrebungen zur Kenntnis, dass dialysepflichtige Bewohner von Pflegeheimen dazu bewegt werden, die notwendige Dialysebehandlung nach Schulung von Angehörigen und Pflegekräften vor Ort am Standort des Pflegeheims durchzuführen. Aktuell sind der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt im Saarland und die Arbeitsgemeinschaft Heimdialyse Saar e.V. übereingekommen, zukünftig ein landesweites Serviceangebot für dialysepflichtige Heimbewohner bereitzuhalten, dessen Ziel eine eigenständige „Heim“-Hämodialyse vor Ort ist. Ähnliche Bestrebungen sind bundesweit insbesondere für die Durchführung von Heimverfahren mit der ambulanten Bauchfelldialyse (CAPD) festzustellen.

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Medizin
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Weihrauch als Heilmittel: Boswelliasäuren wirken entzündungshemmend

Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

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Gesundheitspolitik
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Smartphones: App enttarnt Datenmissbrauch auf mobilen Endgeräten

Immer häufiger tun Mini-Programme auf internetfähigen Mobiltelefonen und Tablet-Rechnern mehr, als sie vorgeben. Im Verborgenen leiten die „Apps“ private Daten an Dritte weiter. Gegen diesen Datenmissbrauch haben Saarbrücker Informatiker nun einen neuen Ansatz entwickelt. Sie können mit der App „SRT AppGuard“ dem Datenklau einen Riegel vorschieben. Der Clou: Für den Schutz müssen die verdächtigen Programme weder vorab bekannt sein, noch muss das Betriebssystem des Smartphones verändert werden. Stattdessen greift die kostenlos erhältliche App den Programmcode der digitalen Spione an.

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Medizin
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Einfluss der natürlichen Darmflora auf die Immunantwort gegen virale Erreger

Signale von natürlichen Darmbakterien sind notwendig für eine effektive Immunantwort gegen verschiedene virale oder bakterielle Erreger. Das war das Ergebnis von Versuchen im Team um Prof. Dr. Andreas Diefenbach und Stephanie Ganal, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Freiburg. Die Studie ist in der aktuellen Online-Ausgabe des Cell Press Journals Immunity veröffentlicht.

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Medizin
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Nicht-invasive Hautkrebs-Diagnostik: Konfokale Laserscanmikroskopie hat festen Stellenwert in Klinik und Praxis

„Nach zahlreichen Studien zur klinischen Eignung ist die konfokale Laserscanmikroskopie (KLSM) im Bereich der Hautkrebs-Diagnostik vom Forschungsgegenstand zur wertvollen Technik in der täglich klinischen Praxis aufgestiegen.“ Zu dieser Einschätzung kommt Dr. Martina Ulrich, Charité Berlin, in einer aktuellen Veröffentlichung (1). Die KLSM ermöglicht in der Diagnostik des malignen Melanoms und nicht-melanotischer Hautkrebsformen eine nicht-invasive Beurteilung der Haut auf zellulärer und subzellulärer Ebene in Echtzeit. So lassen sich melanozytäre Läsionen hinsichtlich ihrer Dignität einschätzen, um eine Melanomfrüherkennung zu ermöglichen und unnötige Exzisionen zu vermeiden (2). Aktuelle Studien belegen die hohe Sensitivität und Spezifität der KLSM in der Melanom-Diagnose und unterstreichen den hohen Stellenwert der innovativen Technologie in der dermatologischen Praxis (3-5).

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Gesundheitspolitik
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Offener Brief an die Vorsitzende des Vorstands des GKV-Spitzenverbands

Sehr geehrte Frau Dr. Pfeiffer, verärgert und empört haben wir in den vergangenen Wochen die öffentlichen Äußerungen des GKV-Spitzenverbandes verfolgt. Zunächst behauptete der Spitzenverband, viele Kliniken bezahlten „Fangprämien“ an niedergelassene Ärzte für die Überweisung von Patienten. Erst vor wenigen Tagen legten Sie noch einmal nach und unterstellten, viele Operationen seien unnötig und würden nur aus wirtschaftlichen Gründen vorgenommen.

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Medizin
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Krebsrisiko: Zinkoxid in Sonenlotions erzeugt mit UV-Strahlung freie Radikale

Sonnencreme schützt vor UV-Strahlung, kann die Haut jedoch auch schädigen, wie Forscher der University of Missouri nun entdeckt haben. Demnach erzeugt das in vielen Sonnencremes enthaltene Zinkoxid in einer chemischen Reaktion mit der UV-Strahlung instabile Moleküle. „Zinkoxid kann freie Radikale erzeugen“, so Studienleiter Yinfa Ma. Diese verbinden sich aggressiv mit anderen Molekülen und greifen in den menschlichen Zellen die DNA an. Die US-Wissenschaftler vermuten, dass dadurch das Risiko für Hautkrebs erhöht wird.
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Medizin
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Schmerzen im Urogenitalbereich: Durch Neurochirurgie große Heilungschancen bei Pudendusneuralgie

Chronische Schmerzen im Bereich des Damms, also des Perineum, zwischen Anus und äußerem Genital können, vor allem wenn sie einseitig auftreten, die Folge einer Schädigung des sogenannten Schamnervens (Nervus pudendus) sein. Die Ursache ist dann häufig ein Kompressionssyndrom, bei dem der Nerv an einer Engstelle abgedrückt wird. Eine gezielte Operation kann einige Patienten dauerhaft vom Schmerz befreien, berichten Experten auf der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie in Leipzig.

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Gesundheitspolitik
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DSO begrüßt Neuregelung des Transplantationsgesetzes als große Chance

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) begrüßt die heute vom Bundesrat verabschiedete Neuregelung zur Organspende als einen wichtigen Meilenstein. Der Medizinische Vorstand, Prof. Dr. Günter Kirste, sieht in der parteiübergreifenden Einigung auf eine Förderung der Organspende einen Aufbruch in eine neue chancenreiche Entwicklung. „Der heutige Tag schenkt den Patienten auf der Warteliste und ihren Familien Hoffnung und neue Zuversicht.“ Der Organspende komme endlich die gesellschaftliche Bedeutung zu, die nötig sei. Damit verbinde er auch eine größere gesellschaftliche Anerkennung für die Organspender und ihrer Angehörigen, erklärt Kirste.

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Medizin
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Nikotin und Knochenheilung

Rauchen ist ungesund. Von den bis zu 5.000 chemischen Verbindungen, die beim Zigarettenrauchen entstehen, ist Nikotin jene Substanz, die für die stimulierende Wirkung verantwortlich ist und damit zur Suchtentstehung beiträgt. Offenbar entscheidet die Dosis darüber, ob es für den Knochenstoffwechsel Gift ist, so eine britische Studie, die auf dem Europäischen Orthopädiekongress (EFORT) in Berlin vorgestellt wurde. Patienten mit Knorpelschäden am Knie sollten sich vor einer Mikrofraktur-OP besser das Rauchen abgewöhnen, legt eine andere Studie nahe.
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