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Oxycodon statt Piritramid: Bessere Verträglichkeit durch weniger opioidinduzierte Nebenwirkungen
Die patientenkontrollierte i.v.-Analgesie (PCIA) zählt zu den etablierten Verfahren der postoperativen Schmerztherapie. Bei einer Umstellung einer PCIA von Piritramid auf Oxycodon (Oxygesic® injekt) traten die opioidtypischen Nebenwirkungen hoch signifikant seltener (p < 0,0001) auf - so das Ergebnis einer retrospektiven Analyse (1) von 6.945 Patientendaten.
Pflegende Familienangehörige sind gesetzlich unfallversichert
Pflegende Familienangehörige sind grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Allerdings gilt dies nicht für alle Tätigkeiten im Rahmen der Pflege, wie zum Beispiel die Gabe von Medikamenten. In bestimmten Fällen kann aber dennoch ein Arbeitsunfall vorliegen, wenn die Medikamentengabe allein deshalb erfolgte, um eine versicherte Tätigkeit wie das Zu-Bett-Bringen zu ermöglichen.
Liprolog U200 - das erste hochkonzentrierte Mahlzeiteninsulin
Ab sofort stellt die BERLIN-CHEMIE AG mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Liprolog® U200) das erste kurz wirksame Insulinanalogon in höherer Konzentration zur Verfügung. Das neue Liprolog® U200 enthält doppelt so viele Einheiten Insulin lispro wie der bisherige Liprolog® KwikPenTM. Die Wirkung bleibt gleich. Nach einer aktuellen Untersuchung assoziieren Diabetologen und Hausärzte mit einem konzentrierten Mahlzeiteninsulin relevante Anwendungsvorteile: ein geringeres Injektionsvolumen, eine bessere Compliance sowie den Wegfall einer Dosisaufteilung in zwei Injektionen bei hohen Dosierungen.
Körperliche Aktivität schützt die Nerven: Bewegungsmuffel erkranken häufiger an Parkinson
Körperliche Aktivität ist gut für die Gesundheit, senkt das Risiko für Schlaganfall und Demenz - kann aber noch viel mehr: Bewegung schützt vor der Parkinson-Krankheit. Wissenschaftler des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm fanden heraus, dass tägliche moderate körperliche Aktivität das Risiko für Parkinson verringert. Am deutlichsten ist dieser Effekt bei den Männern. „Wir haben nun starke Gründe anzunehmen, dass körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit für eine Parkinsonerkrankung senkt - ähnlich wie das für die Alzheimerkrankheit schon bekannt ist“, erklärt Prof. Dr. Günther Deuschl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).
SPD im Bundestag will Energy Drinks für Jugendliche verbieten
Die SPD im Bundestag will durchsetzen, dass Energy Drinks nicht länger an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Dafür soll das Jugendschutzgesetz geändert werden, wie die verbraucherpolitische Sprecherin Elvira Drobinski-Weiß der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte. Zur Begründung sagte sie, die Politik habe die Aufgabe, Minderjährige vor vermeidbaren Gefahren zu schützen.
Insulinpen NovoPen 4 wird ab 1. März von weiterentwickeltem Nachfolger NovoPen 5 abgelöst
Novo Nordisk wird den Insulinpen NovoPen® 4 fast neun Jahre nach seiner Markteinführung in Deutschland zum 01. März 2015 außer Handel nehmen. Seit 15. September 2014 ist bereits sein Nachfolger, der weiterentwickelte NovoPen® 5, in Deutschland erhältlich.
Typ-2- Diabetes: Preisverhandlungen zu Empagliflozin starten
Jardiance® (Empagliflozin) ist in Europa, den USA und anderen Ländern zur Behandlung des Typ-2- Diabetes zugelassen und seit August 2014 in Deutschland verfügbar. Knapp ein halbes Jahr nach der Markteinführung sieht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Entscheidung den Zusatznutzen für den SGLT2-Hemmer als nicht belegt an. Boehringer Ingelheim und Lilly, Partner in einer weltweiten Diabetes-Allianz, sind vom klinisch-medizinischen Nutzen des Wirkstoffs überzeugt, den andere Behörden, wie das NICE für England oder das Schottische Medical Consortium (SMC), ähnlich schon bestätigt haben.
Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson
Gastrointestinale (GI) Störungen zählen zu den häufigsten nicht-motorischen Symptomen bei Morbus Parkinson und können den Alltag der Patienten erheblich belasten. Dennoch werden GI-Symptome bislang weder konsequent überprüft noch therapiert, erläuterte der Essener Prof. Dr. med. Dirk Woitalla. Aus seiner Sicht ist hier erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: „Die klinischen Auswirkungen von GI-Störungen haben erheblichen Einfluss auf Verlauf, Therapie und Management des Morbus Parkinson.“ Im Rahmen eines Pressegesprächs in München wies er darauf hin, dass insbesondere die Wirkung oral verabreichter Dopaminergika bei GI-Störungen verringert sein kann. Anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner Düsseldorfer Praxis zeigte Dr. med. Michael Lorrain, welche Vorteile eine GI-unabhängige dopaminerge Stimulation für die Patienten haben kann. In einer Online-Befragung unter Leitung von Dr. med. Peter Themann, Hetzdorf, äußerten sich Betroffene und Angehörige zur Problematik von GI-Störungen und den Einfluss auf die Lebensqualität.
Größter Proteinkomplex der Atmungskette entschlüsselt
Einen elementaren Vorgang des Energiestoffwechsels haben Frankfurter und Freiburger Wissenschaftler aufgeklärt: Sie haben die Struktur des größten Proteins der Atmungskette, des mitochondrialen Komplexes I, entschlüsselt und dabei Neues über seine Funktion gelernt. Darüber berichten sind in derFachzeitschrift Science.
Tyrothricin wirksam gegen Viren
Eine optimale Halsschmerztherapie zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Halsschmerzen, sondern am besten auch die Erreger (Bakterien und Viren) bekämpft. In einer neuen wissenschaftlichen Studie (submitted) konnte jetzt gezeigt werden, dass Dorithricin®-Tabletten (in vitro) auch gegen unterschiedliche Viren (HRV14, RSV, FluA) antivirale Effekte aufweisen.
Neuerungen in der Therapie von CED mit Adalimumab
Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können mit Adalimumab (Humira®) eine anhaltende Remission über bis zu vier Jahre erzielen. Das zeigen neue Langzeitdaten, die im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich der 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) gezeigt wurden. Damit ist Adalimumab der einzige TNF-alpha-Inhibitor zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, der in der Fachinformation Daten zu einer Dauertherapie über bis zu vier Jahre enthält. Studienergebnisse zeigen zudem, dass sich auch die Lebensqualität der Patienten unter der Therapie mit Adalimumab verbessert.
Asthma und COPD: Mit Atemwegserkrankungen durch den Winter - Keine Scheu vor moderater Bewegung
Kalte Luft kann die Atemwege von Asthma- und COPD-Patienten in den Wintermonaten zusätzlich strapazieren. Symptomverschlechterungen, Exazerbationen und vermehrte Hospitalisierungen können die Folge sein (1). Sportliche Aktivitäten im Freien werden von Betroffenen dann häufig gemieden. Dabei ist Bewegung für beide Patientengruppen wichtig, da sie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann (2).
Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: Positive Ergebnisse mit Brodalumab
Die zulassungsrelevante, mehrarmige Phase III-Studie AMAGINE-2TM zur Untersuchung von Brodalumab in zwei Dosierungen bei über 1.800 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, hat die primären Endpunkte gegenüber Ustekinumab und Placebo bis Woche 12 erreicht. Sowohl die Gabe von 210 mg Brodalumab alle zwei Wochen als auch die Brodalumab gewichtsbasierte Analyse-Gruppe erwies sich hinsichtlich des primären Endpunktes, die komplette Abheilung der Hauterscheinungen, beurteilt nach dem Psoriasis Area Severity Index (PASI 100) gegenüber Ustekinumab als überlegen.
Lungenhochdruck-Erkrankungen: Lungenzentrum ermöglicht individuell beste Diagnostik und Therapie
Bei Verdacht auf Vorliegen einer Lungenhochdruckerkrankung, so Prof. Ardeschir Ghofrani, Gießen, sollte nach Ausschluss der häufigsten Ursachen die weitere Diagnostik ebenso wie die medikamentöse Einstellung in einem Lungenzentrum erfolgen. „Die seltenste Form einer PH, die idiopathische PAH mit 1-2 Betroffenen/Million pro Jahr, steht am Ende eines langen Diagnostik-Algorithmus, in dem zunächst alle häufigen Ursachen für Lungenhochdruck wie Linksherzinsuffizienz, rheumatische und pulmonale Erkrankungen ausgeschlossen werden. Außerhalb von Zentren ist die idiopathische Form jedoch die am häufigsten diagnostizierte - das kann nicht sein“, sagte er.
Urteil: Angehörige erhält auch nach Sterbehilfe Hinterbliebenenrente
Auch wenn Angehörige Sterbehilfe geleistet haben, kann ihnen nach einem Urteil des Bundessozialgerichts eine Hinterbliebenenrente zustehen. Im konkreten Fall fiel ein Mann 2006 nach einem Unfall auf dem Heimweg von der Arbeit ins Wachkoma. Nach fast vier Jahren entschied die Familie, die Magensonde entfernen zu lassen. Obwohl auch die Staatsanwaltschaft kein strafbares Verhalten feststellte, verweigerte die gesetzliche Unfallversicherung der Frau des Toten die Leistungen für Hinterbliebene. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel vertritt in seinem Urteil vom Donnerstag eine andere Auffassung (AZ B 2 U 18/13 R).
1A Verbraucherportal: „15 wichtige Neuerungen im Gesundheitswesen 2015“
Das Gesundheitswesen ist auch zum Jahreswechsel 2014/2015 zahlreichen Veränderungen und Reformen unterworfen. Millionen Versicherte müssen sich auf Neuerungen einstellen. Das 1A Verbraucherportal hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt und verrät, wie sich Verbraucher verhalten sollten.
Immer mehr Schwerbehinderte trotz guter Ausbildung arbeitslos
Trotz oft guter Ausbildung sind immer mehr Schwerbehinderte arbeitslos. Vom Jobaufschwung der vergangenen Jahre habe diese Gruppe nur vergleichsweise wenig profitiert, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag anlässlich des "Welttages der Menschen mit Behinderung" am 3. Dezember.
Kostenlose Pflegeberatung in Anspruch nehmen
Wer die Pflege von Angehörigen übernimmt, kann bei seiner Pflegekasse eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. In diesen Gesprächen soll beispielsweise geklärt werden, welche Leistungen und Hilfen für den Pflegebedürftigen und dessen Familie infrage kommen.
GeloMyrtol forte mit neuer Homepage online
Was sind die Symptome einer Sinusitis oder Bronchitis? Was sind die Ursachen der Erkrankung? Wann brauche ich ein Antibiotikum oder warum brauche ich es meistens nicht? Und wie hilft mir das pflanzliche Sekretolytikum GeloMyrtol® forte? Diese und viele andere Fragen, die Erkältungs-Patienten bewegen, beantwortet die neue GeloMyrtol-Site.
10 Jahre painDETECT - Fortschritt beim Nervenschmerz
Das painDETECT®-Projekt feiert zehnjähriges Jubiläum: Weltweit nutzen Ärzte den gleichnamigen Fragebogen, um Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig aufspüren und gezielt behandeln zu können. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis für neuropathische Schmerzen erheblich verbessert - nicht zuletzt dank Projekts, das seit 2004 vom Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) in Zusammenarbeit mit Pfizer durchgeführt wird.