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News | Beiträge ab Seite 301

Medizin
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Liprolog U200 - das erste hochkonzentrierte Mahlzeiteninsulin

Ab sofort stellt die BERLIN-CHEMIE AG mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Liprolog® U200) das erste kurz wirksame Insulinanalogon in höherer Konzentration zur Verfügung. Das neue Liprolog® U200 enthält doppelt so viele Einheiten Insulin lispro wie der bisherige Liprolog® KwikPenTM. Die Wirkung bleibt gleich. Nach einer aktuellen Untersuchung assoziieren Diabetologen und Hausärzte mit einem konzentrierten Mahlzeiteninsulin relevante Anwendungsvorteile: ein geringeres Injektionsvolumen, eine bessere Compliance sowie den Wegfall einer Dosisaufteilung in zwei Injektionen bei hohen Dosierungen.

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Medizin
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Körperliche Aktivität schützt die Nerven: Bewegungsmuffel erkranken häufiger an Parkinson

Körperliche Aktivität ist gut für die Gesundheit, senkt das Risiko für Schlaganfall und Demenz - kann aber noch viel mehr: Bewegung schützt vor der Parkinson-Krankheit. Wissenschaftler des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm fanden heraus, dass tägliche moderate körperliche Aktivität das Risiko für Parkinson verringert. Am deutlichsten ist dieser Effekt bei den Männern. „Wir haben nun starke Gründe anzunehmen, dass körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit für eine Parkinsonerkrankung senkt - ähnlich wie das für die Alzheimerkrankheit schon bekannt ist“, erklärt Prof. Dr. Günther Deuschl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Gesundheitspolitik
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SPD im Bundestag will Energy Drinks für Jugendliche verbieten

Die SPD im Bundestag will durchsetzen, dass Energy Drinks nicht länger an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. Dafür soll das Jugendschutzgesetz geändert werden, wie die verbraucherpolitische Sprecherin Elvira Drobinski-Weiß der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte. Zur Begründung sagte sie, die Politik habe die Aufgabe, Minderjährige vor vermeidbaren Gefahren zu schützen.

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Gesundheitspolitik
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Typ-2- Diabetes: Preisverhandlungen zu Empagliflozin starten

Jardiance® (Empagliflozin) ist in Europa, den USA und anderen Ländern zur Behandlung des Typ-2- Diabetes zugelassen und seit August 2014 in Deutschland verfügbar. Knapp ein halbes Jahr nach der Markteinführung sieht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Entscheidung den Zusatznutzen für den SGLT2-Hemmer als nicht belegt an. Boehringer Ingelheim und Lilly, Partner in einer weltweiten Diabetes-Allianz, sind vom klinisch-medizinischen Nutzen des Wirkstoffs überzeugt, den andere Behörden, wie das NICE für England oder das Schottische Medical Consortium (SMC), ähnlich schon bestätigt haben.

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Medizin
 4 Min|

Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson

Gastrointestinale (GI) Störungen zählen zu den häufigsten nicht-motorischen Symptomen bei Morbus Parkinson und können den Alltag der Patienten erheblich belasten. Dennoch werden GI-Symptome bislang weder konsequent überprüft noch therapiert, erläuterte der Essener Prof. Dr. med. Dirk Woitalla. Aus seiner Sicht ist hier erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: „Die klinischen Auswirkungen von GI-Störungen haben erheblichen Einfluss auf Verlauf, Therapie und Management des Morbus Parkinson.“ Im Rahmen eines Pressegesprächs in München wies er darauf hin, dass insbesondere die Wirkung oral verabreichter Dopaminergika bei GI-Störungen verringert sein kann. Anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner Düsseldorfer Praxis zeigte Dr. med. Michael Lorrain, welche Vorteile eine GI-unabhängige dopaminerge Stimulation für die Patienten haben kann. In einer Online-Befragung unter Leitung von Dr. med. Peter Themann, Hetzdorf, äußerten sich Betroffene und Angehörige zur Problematik von GI-Störungen und den Einfluss auf die Lebensqualität.

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Medizin
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Neuerungen in der Therapie von CED mit Adalimumab

Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können mit Adalimumab (Humira®) eine anhaltende Remission über bis zu vier Jahre erzielen. Das zeigen neue Langzeitdaten, die im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich der 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) gezeigt wurden. Damit ist Adalimumab der einzige TNF-alpha-Inhibitor zur Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, der in der Fachinformation Daten zu einer Dauertherapie über bis zu vier Jahre enthält. Studienergebnisse zeigen zudem, dass sich auch die Lebensqualität der Patienten unter der Therapie mit Adalimumab verbessert.

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Medizin
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Asthma und COPD: Mit Atemwegserkrankungen durch den Winter - Keine Scheu vor moderater Bewegung

Kalte Luft kann die Atemwege von Asthma- und COPD-Patienten in den Wintermonaten zusätzlich strapazieren. Symptomverschlechterungen, Exazerbationen und vermehrte Hospitalisierungen können die Folge sein (1). Sportliche Aktivitäten im Freien werden von Betroffenen dann häufig gemieden. Dabei ist Bewegung für beide Patientengruppen wichtig, da sie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann (2).

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Medizin
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Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: Positive Ergebnisse mit Brodalumab

Die zulassungsrelevante, mehrarmige Phase III-Studie AMAGINE-2TM zur Untersuchung von Brodalumab in zwei Dosierungen bei über 1.800 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, hat die primären Endpunkte gegenüber Ustekinumab und Placebo bis Woche 12 erreicht. Sowohl die Gabe von 210 mg Brodalumab alle zwei Wochen als auch die Brodalumab gewichtsbasierte Analyse-Gruppe erwies sich hinsichtlich des primären Endpunktes, die komplette Abheilung der Hauterscheinungen, beurteilt nach dem Psoriasis Area Severity Index (PASI 100) gegenüber Ustekinumab als überlegen.

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Medizin
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Lungenhochdruck-Erkrankungen: Lungenzentrum ermöglicht individuell beste Diagnostik und Therapie

Bei Verdacht auf Vorliegen einer Lungenhochdruckerkrankung, so Prof. Ardeschir Ghofrani, Gießen, sollte nach Ausschluss der häufigsten Ursachen die weitere Diagnostik ebenso wie die medikamentöse Einstellung in einem Lungenzentrum erfolgen. „Die seltenste Form einer PH, die idiopathische PAH mit 1-2 Betroffenen/Million pro Jahr, steht am Ende eines langen Diagnostik-Algorithmus, in dem zunächst alle häufigen Ursachen für Lungenhochdruck wie Linksherzinsuffizienz, rheumatische und pulmonale Erkrankungen ausgeschlossen werden. Außerhalb von Zentren ist die idiopathische Form jedoch die am häufigsten diagnostizierte - das kann nicht sein“, sagte er.

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Gesundheitspolitik
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Urteil: Angehörige erhält auch nach Sterbehilfe Hinterbliebenenrente

Auch wenn Angehörige Sterbehilfe geleistet haben, kann ihnen nach einem Urteil des Bundessozialgerichts eine Hinterbliebenenrente zustehen. Im konkreten Fall fiel ein Mann 2006 nach einem Unfall auf dem Heimweg von der Arbeit ins Wachkoma. Nach fast vier Jahren entschied die Familie, die Magensonde entfernen zu lassen. Obwohl auch die Staatsanwaltschaft kein strafbares Verhalten feststellte, verweigerte die gesetzliche Unfallversicherung der Frau des Toten die Leistungen für Hinterbliebene. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel vertritt in seinem Urteil vom Donnerstag eine andere Auffassung (AZ B 2 U 18/13 R).

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Medizin
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10 Jahre painDETECT - Fortschritt beim Nervenschmerz

Das painDETECT®-Projekt feiert zehnjähriges Jubiläum: Weltweit nutzen Ärzte den gleichnamigen Fragebogen, um Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig aufspüren und gezielt behandeln zu können. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis für neuropathische Schmerzen erheblich verbessert - nicht zuletzt dank Projekts, das seit 2004 vom Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) in Zusammenarbeit mit Pfizer durchgeführt wird.

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