Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 294

Etwa ab der zwölften Schwangerschaftswoche beginnt die Schilddrüse mit der Hormonproduktion und begleitet uns danach ein Leben lang. Dabei beeinflusst das kleine Organ die geistige sowie motorische Entwicklung in jungen Jahren und reguliert auch später noch zahlreiche Körperfunktionen. Darunter fallen zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System, der Energiestoffwechsel und das Wachstum von Knochen und Muskelgewebe. Eine Funktionsstörung der Schilddrüse kann entsprechend weitreichende Folgen haben. Da die Symptome oft unspezifisch sind, also zu mehreren Ursachen passen, dauert es mit unter bis die Ärzte eine erkrankte Schilddrüse feststellen. Wie die Untersuchung, die Interpretation der Ergebnisse und die anschließende Entscheidung zur weiteren Behandlung aussehen ist dabei direkt vom Alter und den unterschiedlichen Lebenslagen abhängig.
Lesen Sie mehr 
Bei Patienten mit COVID-19-Pneumonie wird davon ausgegangen, dass ein immunvermittelter „Zytokinsturm“ zu akutem Atemversagen und zum Tod führt. Die CORIMUNO-19-Plattform wurde eingerichtet, um Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener Immunmodulatoren und anderer Behandlungen bei erwachsenen Patienten mit schwerer COVID-19-Infektion mit einer Reihe multizentrischer, randomisierter, kontrollierter Studien zu untersuchen, die am 27. März 2020 begannen. Die ersten Ergbenisse einer multizentrischen, offenen, randomisierten und kontrollierten Studie zu Tocilizumab liegen nun vor.
Lesen Sie mehr 
Patienteninfos
 4 Min|

10 populäre medizinische Irrtümer des Volksmundes

Ist der Schlaf vor Mitternacht wirklich der gesündeste? Müssen wir tatsächlich jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser trinken? Wachsen nach dem Tode Haare und Nägel weiter? Wissenschaftler aus USA und Deutschland haben eine Reihe von medizinischen Mythen unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Ergebnis: Bei vielen populären Empfehlungen, die selbst viele Ärzte weitergeben, handelt es sich in Wahrheit um Märchen.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 2 Min|

Impfstoff gegen SARS-CoV-2: Ärzteinitiative MEZIS sehr besorgt über beschleunigtes Zulassungsverfahren

Weltweit besteht ein großes Interesse, möglichst schnell eine wirksame Therapie und einen Impfstoff gegen den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung zu haben. „Das ist nachvollziehbar!“, meint Manja Dannenberg, Vorstandsmitglied der Ärzteinitiative „MEZIS – Mein Essen zahl ich selbst“. „Dennoch darf die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten bei der Arzneimittelversorgung nicht leiden.“
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Tofacitinib: überzeugende Langzeitdaten bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa

Der orale Januskinase-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) hat seine gute Wirksamkeit und Sicherheit in der Induktions- und Erhaltungstherapie von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) im umfassenden OCTAVE-Studien-Programm unter Beweis gestellt. Auch für die Langzeittherapie ist Tofacitinib eine vielversprechende Option, wie beim Kongress der European Crohn‘s and Colitis Organisation (ECCO) 2020 deutlich wurde: Die aktuellen Daten der noch laufenden offenen Langzeitextensionsstudie (OLE) OCTAVE Open zeigen anhaltend hohe Raten für die Endpunkte Remission, klinisches Ansprechen und Mukosaheilung. Neue unbekannte Sicherheitssignale traten nicht auf.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

MS: Cladribin kann oligoklonale Banden im Liquor reduzieren

Merck informierte beim Webinar NeuroLive über aktuelle Entwicklungen im Bereich Multiple Sklerose (MS). Prof. Dr. Hans-Peter Hartung, Düsseldorf, erläuterte die zunehmende Bedeutung der oligoklonalen Banden (OKB) zur Diagnose und Prognose von MS. Da sie sensitiver auf die intrathekale Antikörper-Produktion reagieren als z.B. der IgG-Index, können OKB bei primär progredienter MS (PPMS) und klinisch isoliertem Syndrom (CIS) die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen erleichtern. OKB können bei CIS als Nachweis für eine zeitliche Dissemination genutzt werden (1).
Lesen Sie mehr 
Medizin
 2 Min|

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen?

Die Inzidenz chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neben genetischen Komponenten wird der westlichen Ernährung eine zentrale ursächliche Rolle zugeschrieben. Welche Bestandteile der Nahrung maßgeblich sind, haben Wissenschaftler aus Innsbruck untersucht. Nun liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren in einer westlichen Diät eine Entzündungsreaktion im Darm auslösen können.
Lesen Sie mehr 
Medizin
 4 Min|

Chronischer Husten: Klinische Prüfung von P2X3-Rezeptorantagonist in Phase-IIb

Mit dem P2X3-Rezeptorantagonisten Gefapixant befindet sich gegenwärtig ein neuer therapeutischer Ansatz zur Behandlung von chronischem Husten in der klinischen Prüfung. Die Ergebnisse einer klinischen Studie der Phase IIb bei Patienten mit chronisch refraktärem bzw. chronisch idiopathischem Husten wurden kürzlich in „Lancet Respiratory Medicine“ veröffentlicht. Im Studienzeitraum von 12 Wochen zeigte sich eine signifikante Reduktion der Hustenfrequenz im Wachzustand gegenüber Placebo bei zweimal täglicher Gabe von 50 mg Gefaxipant (1).
Lesen Sie mehr 
Patienteninfos
 3 Min|

Psycho-Hygiene-Tipps für Home-Office und Quarantäne

Die COVID19-Pandemie stellt für alle eine neue Situation dar. Wir sorgen uns um nahestehende Personen und nicht zuletzt um die eigene Gesundheit. Wir stehen vor leeren Supermarktregalen. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Angst ist in dieser Situation eine ganz normale und angemessene Reaktion. Diese Angst zu bewältigen wird schwieriger, wenn gleichzeitig vertraute Routinen verändert werden müssen und der ganze Alltag auf den Kopf gestellt ist – durch ein von Arbeitgebern veranlasstes Home-Office, Schul- und Kindergartenschließungen oder gar eine Quarantänemaßnahme des Gesundheitsamtes.
Lesen Sie mehr