Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 329

Gesundheitspolitik
 4 Min|

Chiropraktiker setzen Impulse zur Selbstheilung

Bei Verspannungen oder Blockaden können in vielen Fällen Chirotherapeuten oder Chiropraktiker helfen. Mit ihren Händen stellen sie die normale Beweglichkeit der Gelenke ihrer Patienten wieder her. Aufrichten fällt schwer, Bücken geht gar nicht. Außerdem tut es im unteren Rücken höllisch weh. Derartige Beschwerden deuten oft auf einen Hexenschuss hin. Lindern lassen sich solche Symptome in vielen Fällen durch Chirotherapie.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 1 Min|

Gesetzliche Krankenkassen verfügen über 15 Milliarden Finanzreserven

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal 2016 einen Überschuss von 406 Millionen Euro erzielt. Die Reserven stiegen damit auf 14,9 Milliarden Euro zum Stichtag Ende März, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Demnach verzeichneten sämtliche Kassenarten ein positives Ergebnis. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: "Mit 15 Milliarden Finanz-Reserven stehen die gesetzlichen Krankenkassen auch im Jahr 2016 auf einer sehr soliden Grundlage."

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 4 Min|

Physiotherapie für Schiefhals-Patienten:
G-BA will langfristigen Heilmittelbedarf anerkennen

Patienten mit Schiefhals (Torticollis spasmodicus), einer schmerzhaften und stigmatisierenden neurologisch bedingten Fehlhaltung des Halses, profitieren von einer Physiotherapie. Diese kann - ergänzend zur Standardbehandlung mit Botulinumtoxin-Injektionen und Medikamenten - den Therapieerfolg stabilisieren und Symptome sowie Schmerzen reduzieren. Um die Genehmigung einer langfristigen Physiotherapie-Verordnung mussten Dystonie-Patienten bisher jedoch meist lange mit den Krankenkassen ringen. Das soll sich jetzt ändern. Laut Beschluss vom 19. Mai 2016 will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Indikation Torticollis spasmodicus ab 2017 in die Indikationsliste für langfristigen Heilmittelbedarf aufnehmen. Voraussetzung dafür ist eine leitliniengerechte Therapie.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Forschende Pharma-Unternehmen sorgen für höhere Überlebensraten bei Krebs

Neue Krebsmedikamente stehen derzeit im Fokus der Debatte über den Nutzen neuer Medikamente. Dazu sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die Krebsmedizin ist von einem rasanten Wissenszuwachs geprägt. Das zeigt sich auch an der Qualität neuer Krebs-Arzneimittel: Der für die Arzneimittelbewertung zuständige Gemeinsame Bundesausschuss stellte bei 85% dieser Medikamente schon kurz nach der Markteinführung einen Zusatznutzen im Vergleich zu bisherigen Therapien fest."

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Koordination freiwilliger vor-Ort-Helfer: Projekt an der Universität Regensburg

Die Entwicklung von Verfahren zur effektiven Koordination von freiwilligen Rettungskräften und vor-Ort-Helfern steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, an dem die Universität Regensburg beteiligt ist. Das Projekt mit dem Titel "Koordination ungebundener vor‐Ort‐Helfer zur Abwendung von Schadenslagen (KUBAS)" wird in den kommenden drei Jahren mit 1,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Basis des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" gefördert.

Lesen Sie mehr 
Schwerpunkte
 5 Min|

Rehabilitation nach Rupturen des vorderen Kreuzbandes

Kreuzbandverletzungen führen als typische Verletzungen des Sportlers zu einer langen Ausfallzeit im Sport. Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) ist von allen Sportverletzungen am besten und häufigsten wissenschaftlich untersucht. Trotzdem ist aktuell kein allgemeiner Konsens bezüglich Art und Umfang der angewandten Rehabilitationsmaßnahmen zu finden. Zudem besteht aktuell ein großer Unterschied in der Erfolgsprognose zur Wiedereingliederung in die sportlichen Tätigkeiten bei Profis im Vergleich zu Amateursportlern.
Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

bvmd: Masterplan Medizinstudium 2020 im Endspurt

Mit Spannung verfolgt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) die abschließenden Verhandlungen im Prozess des Masterplan Medizinstudium 2020. Erfreut nimmt die bvmd zur Kenntnis, dass in Kürze ein erster Reformvorschlag abgestimmt werden soll. Die Medizinstudierendenschaft begreift den Masterplan als Chance für eine sinnvolle Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung. Erfreut hat die bvmd wahrgenommen, dass die meisten Verbände ihre Ansichten teilen, nach denen das Medizinstudium modernisiert werden muss.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag, BZgA und Bundesdrogenbeauftragte informieren über den vermeidbaren Risikofaktor "Rauchen". Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Nahezu jeder siebte Todesfall (13,5%) ist demnach auf das Rauchen zurückzuführen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekräftigt zum Weltnichtrauchertag 2016 ihre Forderung nach einem Verbot von Tabakwerbung auf Plakatwänden.

Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Adipositas: Ursachen des Übergewichts abklären lassen

Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland ist ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig. Mit der chronischen Erkrankung gehen verschiedene gesundheitliche Risiken wie Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Krebs einher. Mediziner forschen intensiv an den Ursachen der Fettleibigkeit und betonen, dass gesundes Gewicht keine reine Ernährungsfrage ist. Welche Rolle die Gene und Hormone spielen, was Lebensstil und soziokulturelles Umfeld bewirken und welche Forderungen an die Politik zu richten sind, diskutieren Hormon- und Stoffwechselexperten auf der DACH-Tagung in München.

Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Undichte Mitralklappe: Cardioband schonendere Alternative zum herkömmlichen Verfahren

Kardiologen und Herzchirurgen des Mitteldeutschen Herzzentrums am Universitätsklinikum Halle (Saale) haben ein neuartiges Verfahren eingesetzt, um undichte Mitralklappen wieder schlussfähig zu machen. Für bestimmte Patienten mit einer undichten Mitralklappe ist selbst eine minimal-invasive  Operation unter Einsatz der Herzlungenmaschine sehr risikoreich. Jetzt gibt es aber für Patienten mit eingeschränkter Herzfunktion und Begleiterkrankungen eine schonendere Alternative zu der bisher üblichen Operation.

Lesen Sie mehr 
Medizin
 3 Min|

Multiple Sklerose: Mitoxantron könnte das Risiko für Darmkrebs erhöhen

Das bei aggressiven Formen der Multiplen Sklerose (MS) verabreichte Medikament Mitoxantron könnte mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs einhergehen, so die Ergebnisse einer Studie von Forschern des Universitätsklinikum Würzburg (UKW), die in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift Neurology veröffentlicht wurde. In der Studie wurden unter der Leitung des Würzburger Mediziners und MS-Experten PD Dr. Mathias Buttmann retrospektiv 676 MS Patienten untersucht, die Mitoxantron zur Behandlung ihrer MS Erkrankung zwischen 1994 und 2007 verabreicht bekamen. Mitoxantron unterdrückt das Immunsystem und wurde zunächst als chemotherapeutisches Präparat für bestimmte Krebsformen entwickelt.

Lesen Sie mehr 
Medizin
 2 Min|

PSC: Möglichkeit der Früherkennung eines Gallengangskarzinoms durch Autoantikörpernachweis

Ein Gallengangskarzinom könnte frühzeitig mit dem Nachweis bestimmter Autoantikörper der Bauchspeicheldrüse diagnostiziert werden. Den engen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Antikörper und der mit dem Tumor verbundenen Gallengangsentzündung (primäre sklerosierende Cholangitis, PSC) konnte jetzt erstmals Dr. Sebastian Jendrek aus der Medizinischen Klinik I der Universität zu Lübeck und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, nachweisen.

Lesen Sie mehr 
Gesundheitspolitik
 2 Min|

Eva-Infarkt: Unspezifische Symptome sind tückische Zeiträuber

Rheinland-Pfälzische Männer werden deutlich häufiger aufgrund eines Herzinfarkts im Krankenhaus behandelt als Frauen. In rund zwei Drittel der 11.620 Fälle, die im Jahr 2014 erfasst wurden, waren Männer betroffen, wie die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz heute mit Bezug auf das Statistische Bundesamt mitteilt. Dies lässt vermuten, dass Männer tatsächlich sehr viel öfter einen Herzinfarkt erleiden als Frauen. Doch die Todesursachenstatistik zeigt auf, dass der Unterschied zumindest in diesem Punkt nicht so groß ist.

Lesen Sie mehr