Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 331

Die mukoziliäre Clearance nimmt eine Schlüsselrolle in der Pathogenese entzündlicher Atemwegserkrankungen ein. Sie gilt deshalb inzwischen unumstritten als zentrales Target in der Therapie akuter und chronischer Bronchitiden und Sinusitiden. Auf dem internationalen Symposium „Role of Mucociliary Clearance in United Airways“ betonten Experten die Bedeutung von GeloMyrtol® forte als effektiven Enhancer der mukoziliären Clearance. Aktuelle Daten zur akuten Bronchitis bestätigen einmal mehr den hohen Stellenwert des Phytotherapeutikums bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege. In der randomisierten, plazebokontrollierten Parallelgruppenuntersuchung reduzierte Myrtol® die Häufigkeit von Hustenattacken, sowie anderer respiratorischer Symptome signifikant.

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Die meisten europäischen Sprachen werden in der digitalen Welt unter Umständen nicht überleben, warnt eine Studie der führenden europäischen Sprachtechnologie-Experten. In der Studie „Europe’s Languages in the Digital Age“ haben Wissenschaftler den Stand der Sprachtechnologie für 30 der ca. 80 europäischen Sprachen bewertet. Sie kommen zu dem Schluss, dass bei 21 der 30 untersuchten Sprachen ein digitaler Rückhalt nicht existiert oder bestenfalls schwach ist. Durchgeführt wurde die Studie von META-NET, einem europäischen Exzellenz-Netzwerk, in dem 60 Spitzenforschungszentren in 34 Ländern an den technologischen Grundlagen für ein multilinguales Europa arbeiten.

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Medizin

Diabetes-Studie: Ingwer wirkt blutzuckerregulierend

Laut einer Studie der University of Sydney könnte das Gewürz und alte asiatische Heilmittel Ingwer erhöhte Blutzuckerwerte regulieren und so Komplikationen bei Diabetes-Langzeitpatienten entgegenwirken. Die Studie wurde Anfang August in der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Planta Medica“ veröffentlicht und beschäftigt sich mit der möglichen Regulierung des Blutzuckerspiegels durch die Einnahme von Ingwer und seiner Nutzung von Muskelzellen.

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Medizin

Contra Kaiserschnitt: Kurz- und Langzeitgedächtnis profitieren von normaler Geburt

Für das Gehirn des Neugeborenen macht es einen Unterschied, ob es das Licht der Welt per normaler Geburt oder infolge eines Kaiserschnitts erblickt. Vaginalgeburten sorgen für die Expression eines Proteins, das die Entwicklung des Hippocampus bis hin zu dessen Funktionstüchtigkeit im Erwachsenenalter verbessert, zeigen Forscher vom Madrider Instituto Cajal http://www.cajal.csic.es sowie der Yale School of Medicine in der Zeitschrift PloS ONE.

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Medizin

Ecstasy verpasst rosarote Brille

Unter dem Einfluss von Ecstasy können Menschen positive Emotionen besser deuten. Das belegen Forscher der Universität und des Universitätsspitals in Basel. Probanden wurde Ecstasy verabreicht, danach sollten die Testpersonen die Gefühlslage anderer Menschen über den Gesichtausdruck interpretieren. Doch zunächst musste das Forschungsvorhaben anerkannt werden, da Ecstasy ein Rauschmittel ist, das im deutschsprachigem Raum verboten ist.

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Medizin

SLIT-Präparate von Novartis und Stallergenes teilweise nicht mehr verfügbar: Patienten Alternativen aufzeigen

Einige Präparate zur sublingualen Immuntherapie der  Firmen Novartis (TOL SL plus Gräser, Frühblüher, Milben) und Stallergenes  (Staloral Gräser) sind nicht mehr erhältlich. Die Verfügbarkeit in Deutschland von  Staloral Milbe ist nach Herstellerangaben nicht gesichert. Einige Präparate zur sublingualen Immuntherapie der  Firmen Novartis (TOL SL plus Gräser, Frühblüher, Milben) und Stallergenes  (Staloral Gräser) sind nicht mehr erhältlich. Die Verfügbarkeit in Deutschland von  Staloral Milbe ist nach Herstellerangaben nicht gesichert.

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Medizin

Studie zu Fatigue – Chronisches Müdigkeitssyndrom bei Brustkrebs

Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, leiden häufig unter einem schweren Müdigkeitssyndrom, das in der Fachsprache als Fatigue bezeichnet wird. Diese Art von Erschöpfung und Leistungsabfall grenzt sich deutlich von dem normalen Maß gewohnter Müdigkeit ab. Viele Patientinnen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge der Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Die Therapieansätze zur Behandlung der Fatigue sind bisher unzureichend.

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Medizin

Rheuma bei Kindern: Zu spät erkannt und unzureichend versorgt

In Deutschland leiden genau so viele Kinder an Gelenkrheuma wie an Diabetes oder Krebs – etwa 20 000. Damit zählt Rheuma zu den häufigsten chronischen Leiden im Kindesalter. Und längst nicht alle Betroffenen sind in der Statistik erfasst. Denn manche rheumatischen Erkrankungen, die ohne Gelenkentzündungen auftreten, werden gar nicht als Rheuma erkannt. Weil die Erkrankung so wenig bekannt und die Versorgungsstrukturen unzureichend sind, wird die Diagnose Rheuma bei Kindern häufig erst nach Irrwegen gestellt. Die Folgen sind jahrelange Schmerzen und Entzündungen, Organschäden, sogar Blindheit.

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Medizin

Immunsystem: Herkunft der follikulären dendritischen Zellen geklärt

Neuropathologen der Universität Zürich lösen das Rätsel um die Herkunft der follikulären dendritischen Zellen. Diese Immunzellen des Lymphsystems spielen bei der Entstehung vieler Krankheiten eine wichtige Rolle. Die Forscher weisen nach, dass die follikulären dendritischen Zellen von sesshaften Zellen abstammen, die in den Blutgefäßwänden sitzen. Dank dieser Erkenntnis lassen sich zentrale Aspekte der Entstehung von Autoimmunkrankheiten, chronischen Entzündungen, Tumoren und Prionenerkrankungen untersuchen.

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Gesundheitspolitik

Verband Deutsche Nierenzentren: „Behandlung dialysepflichtiger Bewohner von Pflegeheimen – Dialyse im (Pflege)heim ist nicht gleich Heimdialyse“

Der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. nimmt mit Besorgnis Bestrebungen zur Kenntnis, dass dialysepflichtige Bewohner von Pflegeheimen dazu bewegt werden, die notwendige Dialysebehandlung nach Schulung von Angehörigen und Pflegekräften vor Ort am Standort des Pflegeheims durchzuführen. Aktuell sind der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt im Saarland und die Arbeitsgemeinschaft Heimdialyse Saar e.V. übereingekommen, zukünftig ein landesweites Serviceangebot für dialysepflichtige Heimbewohner bereitzuhalten, dessen Ziel eine eigenständige „Heim“-Hämodialyse vor Ort ist. Ähnliche Bestrebungen sind bundesweit insbesondere für die Durchführung von Heimverfahren mit der ambulanten Bauchfelldialyse (CAPD) festzustellen.

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Medizin

Weihrauch als Heilmittel: Boswelliasäuren wirken entzündungshemmend

Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck. Seit der Antike gehört der aromatische Duft des verbrennenden Weihrauchharzes zu vielen religiösen Zeremonien und ist bis heute in der Kirche Ausdruck besonderer Festlichkeit. Doch Weihrauch kann noch mehr: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Diese machen Weihrauch als Arzneimittel u. a. für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis hochinteressant, ist der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie überzeugt.

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Gesundheitspolitik

Smartphones: App enttarnt Datenmissbrauch auf mobilen Endgeräten

Immer häufiger tun Mini-Programme auf internetfähigen Mobiltelefonen und Tablet-Rechnern mehr, als sie vorgeben. Im Verborgenen leiten die „Apps“ private Daten an Dritte weiter. Gegen diesen Datenmissbrauch haben Saarbrücker Informatiker nun einen neuen Ansatz entwickelt. Sie können mit der App „SRT AppGuard“ dem Datenklau einen Riegel vorschieben. Der Clou: Für den Schutz müssen die verdächtigen Programme weder vorab bekannt sein, noch muss das Betriebssystem des Smartphones verändert werden. Stattdessen greift die kostenlos erhältliche App den Programmcode der digitalen Spione an.

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Medizin

Einfluss der natürlichen Darmflora auf die Immunantwort gegen virale Erreger

Signale von natürlichen Darmbakterien sind notwendig für eine effektive Immunantwort gegen verschiedene virale oder bakterielle Erreger. Das war das Ergebnis von Versuchen im Team um Prof. Dr. Andreas Diefenbach und Stephanie Ganal, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Freiburg. Die Studie ist in der aktuellen Online-Ausgabe des Cell Press Journals Immunity veröffentlicht.

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