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Aktuelles | Beiträge ab Seite 67

Medizin
 4 Min|

CED-Aktionstag 2025: medikamentös behandeln oder doch eher operieren?

Aktuelle medikamentöse Therapien und operative Verfahren sowie die Frage, wann sie zum Einsatz kommen, sind Thema des Aktionstages „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ 2025. Initiiert von der Gastro-Liga findet der Aktionstag anlässlich des „World Inflammatory Bowel Disease Day“ am 19. Mai statt. Zeitgleich ist er der Auftakt einer bundesweiten Informationskampagne bis Ende des Jahres mit einem vielseitigen Veranstaltungs- und Informationsangebot. Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) und ihre Therapie zu informieren.
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CME
 15 Min|

Diagnostik von Gerinnungsstörungen in der Praxis

Gerinnungsstörungen bedingen entweder eine Blutungs- oder eine Thromboseneigung. So lassen sich Störungen der Blutstillung (Hämostase), die mit einer hämorrhagischen Diathese einhergehen, von den Thrombophilien unterscheiden. Hämostasestörungen können angeboren oder erworben sein und vorrangig die primäre oder sekundäre Hämostase betreffen. Als primäre Hämostase wird die erste Abdichtung einer Gefäßwandverletzung durch einen weißen Plättchenthrombus bezeichnet. Neben Thrombozyten spielt der Von-Willebrand-Faktor in diesem Prozess eine zentrale Rolle. Die sekundäre Hämostase beschreibt die nachfolgende Ausbildung eines Fibringerinnsels, das den fragilen Plättchenthrombus durchsetzt und netzartig Erythrozyten einfängt. Es entsteht ein roter Fibrinthrombus. Hämorrhagische Diathesen können auch durch eine gesteigerte Fibrinolyse bedingt sein. Zudem sind verschiedene Gefäßerkrankungen (Vaskulopathien) für eine Blutungsneigung verantwortlich. Der Fokus dieser Übersichtsarbeit liegt auf der diagnostischen Abklärung von Störungen der primären oder sekundären Hämostase.
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Medizin
 3 Min|
Cushing-Syndrom: Frühe Diagnose und gezielte Therapie verbessern die Lebensqualität

Cushing-Syndrom: Frühe Diagnose und gezielte Therapie verbessern die Lebensqualität

Das Cushing-Syndrom ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die durch chronisch erhöhte Cortisolspiegel gekennzeichnet ist. Die häufigste Form – Morbus Cushing – wird durch ein Hypophysenadenom verursacht. Neben typischen Symptomen wie u.a. Gewichtszunahme, Rundung des Gesichts oder vermehrter Körperbehaarung, treten oft auch unspezifische Beschwerden auf, was zu einer verzögerten Diagnose führen kann (1). Der anhaltende Hypercortisolismus geht mit einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität einher und beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich (2, 3). Eine rasche Senkung des Cortisolspiegels ist daher entscheidend, um diese Komplikationen zu verhindern. Als wirksame medikamentöse Therapieoption steht Osilodrostat zur Verfügung – ein potenter, oral verfügbarer 11β-Hydroxylase-Inhibitor, der den Cortisolspiegel gezielt und schnell senkt (4).
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Medizin
 3 Min|

FSME-Grundimmunisierung innerhalb von 3 Wochen

Im Jahr 2024 wurde mit 686 Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Erkrankungen die zweithöchste Fallzahl seit Beginn der Datenerfassung gemeldet (1). Dies entspricht einer Zunahme von 44% gegenüber dem Vorjahr. Grund für die steigenden Zahlen ist das Zusammenspiel von ökologisch-klimatischen Faktoren und die zunehmend ganzjährige Aktivität von Zecken (2). Einige Studien gehen von einer 4 bis 9 Mal höheren Dunkelziffer aus (3). Umso wichtiger ist eine schnelle, wirksame Immunisierung gegen FSME, wie Dr. Kyra Zens, Universität Zürich, im Rahmen des diesjährigen Kongresses der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID, früher ECCMID) betonte.
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Medizin
 3 Min|
Normotherme Maschinenperfusion verbessert Planung und Ergebnisse bei Lebertransplantationen

Normotherme Maschinenperfusion verbessert Planung und Ergebnisse bei Lebertransplantationen

Eine neue Studie aus der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie belegt die Effizienz und Praxistauglichkeit der normothermen Maschinenperfusion im Zusammenhang mit Lebertransplantationen. Die im Fachjournal Annals of Surgery veröffentlichte Beobachtungsstudie ist eine der größten Fallserien weltweit, die auf Daten aus dem realen klinischen Alltag über einen längeren Zeitraum basiert (1).
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Vor Start der E-Patientenakte: Appell an Versicherte

Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) sieht die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider keine größeren Hürden. Sie sei dem Chaos Computer Club „sehr, sehr dankbar“ für das Aufdecken einer Sicherheitslücke, die Unbefugten Zugriff auf alle E-Akten erlaubte, sagte sie bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2024 für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Einigung auf Pandemievertrag womöglich nächste Woche

Im Ringen um einen weltweiten Pandemievertrag sollen letzte Hürden in den kommenden Tagen aus dem Weg geräumt werden. Die Verhandler wollen am Dienstag erneut zusammenkommen, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Mitgliedsländer müssten einige vorgeschlagene Passagen zunächst mit ihren Regierungen besprechen. Der Vertrag soll bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai in Genf verabschiedet werden.
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Medizin
 1 Min|
Neue S2k-Leitlinie zur flexiblen Bronchoskopie bei Erwachsenen

Neue S2k-Leitlinie zur flexiblen Bronchoskopie bei Erwachsenen

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist erstmals die S2k-Leitlinie „Sicherheit der diagnostischen flexiblen Bronchoskopie bei Erwachsenen“ erschienen. Die neue Leitlinie definiert klare Standards für räumliche, strukturelle und personelle Voraussetzungen und soll insbesondere im Zuge der zunehmenden Ambulantisierung der Gesundheitsversorgung Orientierung bieten. Insgesamt waren 12 medizinische Fachgesellschaften und Organisationen an der Entwicklung der Leitlinie beteiligt.
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COPD
 3 Min|
DGP 2025

Asthma und COPD: Verschiedene Wege – gemeinsame Endstrecke

Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden prominenten chronisch entzündlichen Erkrankungen der Atemwege lässt sich trefflich streiten. Das gilt vor allem dann, wenn lediglich das sich aktuell präsentierende Krankheitsbild betrachtet und auf dieser Basis nach einem geeigneten Therapieregime gesucht wird. Wie so häufig bei entzündlichen Vorgängen verschwindet der Prozess im Resultat – und am Ende gleicht sich das therapeutische Vorgehen immer mehr an. Bei Asthma und bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) lautet dies gleichermaßen: Tripletherapie.
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Medizin
 2 Min|

Zulassung von Iptacopan zur Behandlung der C3-Glomerulopathie

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Iptacopan zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit C3-Glomerulopathie (C3G) in Kombination mit einem Renin-Angiotensin-System (RAS)-Inhibitor, oder bei Patient:innen, die intolerant gegen RAS-Inhibitoren sind oder bei denen ein RAS-Inhibitor kontraindiziert ist, erteilt. Iptacopan ist ein oraler Faktor-B-Inhibitor des alternativen Komplementwegs, der in der Zulassungstudie APPEAR-C3G zu einer signifikanten Reduktion der Proteinurie führte.
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