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ADHS
Inhaltsverzeichnis

Definition und Klassifikation

ADHS ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes Muster von Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität-Impulsivität, das im Vergleich zu altersentsprechenden Entwicklungsnormen deutlich übersteigert ist. Diese Symptome müssen über mindestens sechs Monate bestehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten und mit einer klinisch bedeutsamen Beeinträchtigung assoziiert sein [1].

Die Klassifikation erfolgt nach zwei parallelen Systemen: In Europa ist die ICD-10 der WHO verbreitet, die ADHS unter dem Begriff „hyperkinetische Störung“ einordnet. Hierbei ist für die Diagnose das gleichzeitige Vorliegen aller drei Hauptsymptomgruppen (Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität) erforderlich, was die Kriterien im Vergleich zum DSM-5 deutlich einschränkt [3]. Das DSM-5, das insbesondere in der Forschung und in der Erwachsenenpsychiatrie Anwendung findet, unterscheidet drei Präsentationstypen: den vorwiegend unaufmerksamen Typ, den vorwiegend hyperaktiv-impulsiven Typ und den kombinierten Typ [2]. Zudem erlaubt das DSM-5 das gleichzeitige Vorliegen weiterer psychischer Störungen, während die ICD-10 diese ausschließt oder auslagert. Ein wichtiger Unterschied zwischen den Systemen liegt auch in der Altersgrenze für den Symptombeginn: Während die ICD-10 Symptome vor dem siebten Lebensjahr verlangt, setzt das DSM-5 den Beginn vor dem zwölften Lebensjahr an [2].

Epidemiologie

ADHS ist weltweit eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter, die Prävalenz liegt bei 5,3% bei Kindern und Jugendlichen. Auch in Deutschland bestätigen bevölkerungsbezogene Erhebungen wie die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts diese Größenordnung [3]. Im Erwachsenenalter beträgt die Prävalenz international rund 2,5%.

Wichtig ist, dass ADHS im Erwachsenenalter in vielen Fällen eine veränderte Symptomatik zeigt. Während Hyperaktivität häufig abnimmt oder sich in Form innerer Unruhe äußert, persistieren Aufmerksamkeitsstörungen, Desorganisation, Impulsivität und emotionale Dysregulation häufig über Jahrzehnte hinweg. Das Geschlechterverhältnis liegt im Kindesalter etwa bei 5 : 1 zugunsten von Jungen. Im Erwachsenenalter gleicht sich sich dieses Verhältnis weitestgehend aus, was als Hinweis auf eine systematische Unterdiagnostik bei Mädchen und Frauen im Kindesalter gewertet werden kann [4]. Studien zeigen, dass weibliche Betroffene häufiger internalisierende Symptome wie Tagträumerei, Ängstlichkeit oder affektive Labilität aufweisen – also Verhaltensweisen, die weniger auffallen und deshalb seltener zur Abklärung führen [1, 5].

Ätiologie

ADHS ist eine multifaktoriell bedingte Störung mit hoher genetischer Prädisposition. Zwillingsstudien zeigen eine Heritabilität von etwa 70 bis 80%, was ADHS zu einer der am stärksten genetisch determinierten psychischen Störungen macht. Molekulargenetisch konnten zahlreiche Genvarianten identifiziert werden, insbesondere im dopaminergen und noradrenergen System. Besonders gut untersucht sind Polymorphismen im Dopamintransporter-Gen (DAT1), im Dopamin-D4- und D5-Rezeptor (DRD4, DRD5). Die Einzeleffekte dieser Varianten sind gering; ADHS wird daher als polygenetisch bedingte Störung mit komplexer Interaktion zahlreicher Genorte verstanden.

Neben genetischen Ursachen werden Umweltfaktoren als mögliche Auslöser diskutiert – vor allem im Rahmen der Gen-Umwelt-Interaktion. Pränatale Risikofaktoren wie Nikotin- oder Alkoholkonsum während der Schwangerschaft, intrauterine Wachstumsrestriktion oder Frühgeburtlichkeit scheinen mit einem erhöhten ADHS-Risiko assoziiert zu sein. Auch psychosoziale Belastungen in der frühen Kindheit, wie elterliche Psychopathologie, inkonsistente Erziehung, Missbrauchserfahrungen oder chronischer familiärer Stress, gelten als modulierende Einflussfaktoren.

Insgesamt ist das Zusammenspiel von genetischen Veranlagungen und Umwelteinflüssen bei ADHS jedoch bislang noch nicht ausreichend erforscht. Die bisher vorliegenden Befunde sind begrenzt und sollten als vorläufig angesehen werden [1].

Pathogenese

Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Kinder mit ADHS im Vergleich zu gesunden Gleichaltrigen ein vermindertes Gesamtgehirnvolumen aufweisen, insbesondere in der grauen Substanz. Auffällige Volumenminderungen bestehen vor allem in präfrontalen Hirnarealen, dem Nucleus caudatus und dem Kleinhirn und stehen in Zusammenhang mit dem Schweregrad der Symptomatik. Funktionelle Bildgebung zeigt zudem eine verminderte Aktivierung frontaler Netzwerke, während Areale für visuelle und motorische Verarbeitung teils überaktiv sind – ein Hinweis auf veränderte Verarbeitungsstrategien. Auch EEG-Studien zeigen charakteristische Muster: vermehrte langsame und reduzierte schnelle Hirnaktivität sowie Abweichungen in Aufmerksamkeits- und Kontrollprozessen. Trotz dieser Gruppenunterschiede fehlen bislang eindeutige hirnbiologische Marker für ADHS; es bleibt unklar, inwiefern die beobachteten Veränderungen Ursachen oder Folgen der Störung sind.

Die zentrale Rolle katecholaminerger Systeme in der Pathophysiologie von ADHS wird jedoch durch Tiermodelle, EEG-Befunde und die Wirkung von Stimulanzien gestützt [1].

ADHS

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Symptomatik

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist durch die drei zentralen Symptomdimensionen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet. Diese treten im Verlauf der Entwicklung jedoch nicht statisch auf, sondern verändern sich in Erscheinungsform und Ausprägung mit dem Alter. Auch die funktionellen Beeinträchtigungen verschieben sich im Lebensverlauf.

Vorschul- und Grundschulalter

In der frühen Kindheit steht meist eine ausgeprägte motorische Unruhe im Vordergrund. Kinder mit ADHS wirken übermäßig aktiv, wechseln häufig die Beschäftigung, unterbrechen andere oder neigen zu impulsiven Wutausbrüchen. Mit dem Schuleintritt rückt die Unaufmerksamkeit stärker in den Vordergrund: Betroffene lassen sich leicht ablenken, zeigen eine geringe Ausdauer bei Aufgaben, machen viele Flüchtigkeitsfehler und haben Schwierigkeiten, den schulischen Anforderungen an Konzentration und Selbstregulation gerecht zu werden. Auch die Hyperaktivität äußert sich nun deutlich – etwa durch Zappeln, häufiges Aufstehen oder den ständigen Rededrang.

Jugendalter

Die körperliche Unruhe nimmt häufig ab und wird zunehmend durch innere Nervosität oder ein „Getriebenheitsgefühl“ ersetzt. Gleichzeitig können soziale Auffälligkeiten, emotionale Labilität und risikobehaftetes Verhalten zunehmen. Psychische Begleiterkrankungen wie depressive Verstimmungen oder Angststörungen treten in dieser Phase häufiger in Erscheinung.

Erwachsenenalter

Auch wenn viele Symptome mit dem Alter an Intensität verlieren, bleibt ADHS bei einem relevanten Teil der Betroffenen im Erwachsenenalter bestehen. Eine Innere Unruhe bleibt ein anhaltendes Belastungserleben, das zu Konzentrations- oder Schlafproblemen führen kann. Die Unaufmerksamkeit tritt häufig in Form von Desorganisation, Vergesslichkeit, Prokrastination und Schwierigkeiten im Zeitmanagement auf. Impulsivität kann sich z. B. durch unüberlegte Entscheidungen, emotionale Reizbarkeit oder Konflikte im sozialen und beruflichen Umfeld äußern.

Die funktionellen Einschränkungen bei ADHS sind altersübergreifend ausgeprägt. Sie zeigen sich unter anderem in schulischen und beruflichen Schwierigkeiten, Problemen in sozialen Beziehungen und Partnerschaften sowie in einem erhöhten Risiko für Regelverstöße, Substanzkonsum und Unfälle. Auch die Lebensqualität ist häufig beeinträchtigt – insbesondere im psychosozialen und leistungsbezogenen Bereich. Längsschnittstudien belegen, dass Erwachsene mit ADHS häufiger geringere Bildungsabschlüsse, ein niedrigeres Einkommen und einen reduzierten sozialen Status aufweisen. Selbst wenn sich einzelne Symptome im Verlauf verändern, bleiben die funktionellen Beeinträchtigungen oftmals bestehen und führen zu einer erheblichen Belastung im Alltag [1].

Diagnostik

Die Diagnosestellung der ADHS erfolgt nach einem multimodalen, klinisch orientierten Vorgehen. Grundvoraussetzung ist das Bestehen der Kernsymptome über mindestens sechs Monate, beginnend im Kindesalter, mit situationsübergreifender Relevanz (zum Beispiel Schule, Zuhause oder Beruf) und klinisch signifikanter Beeinträchtigung. Eine Diagnose sollte bei Kindern durch erfahrene Fachärzt:innen oder Therapeut:innen mit Spezialisierung auf Kinder- und Jugendpsychiatrie gestellt werden, bei Erwachsenen durch Fachärzt:innen für Psychiatrie oder qualifizierte Psychotherapeut:innen.

Der diagnostische Prozess umfasst mehrere Ebenen: Zunächst erfolgt eine ausführliche Anamnese, die sowohl die aktuelle Symptomatik als auch den biografischen Verlauf, familiäre Belastungen, Schwangerschafts- und Geburtsverlauf sowie frühkindliche Entwicklung berücksichtigt. Bei Kindern ist zusätzlich die Einbeziehung von Fremdbeurteilungen – etwa durch Eltern, Lehrer:innen oder Erzieher:innen – unerlässlich.

Bei Erwachsenen ist insbesondere die retrospektive Kindheitsanamnese ein zentraler Aspekt. Sie kann durch strukturierte Instrumente wie den Wender Utah Rating Scale (WURS-K) oder ergänzend durch Schulzeugnisse und familiäre Aussagen gestützt werden. Für die strukturierte Beurteilung der Symptome stehen zahlreiche validierte Fragebögen zur Verfügung. Bei Kindern sind etwa der FBB-ADHS (DISYPS-II), der Conners-3 oder der CBCL gebräuchlich, während bei Erwachsenen Instrumente wie CAARS oder ADHS-SB eingesetzt werden.

Die körperliche Untersuchung dient primär dem Ausschluss somatischer Ursachen oder Differenzialdiagnosen. So sollten beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, Epilepsien oder neurologische Syndrome ausgeschlossen werden. Bildgebung oder EEG sind nur bei entsprechender Verdachtslage indiziert.

Differenzialdiagnostisch müssen eine Reihe psychischer Störungen abgegrenzt werden, darunter Depressionen, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, bipolare Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Auch eine Normvariante aktiven Verhaltens oder reaktive Störungen aufgrund von psychosozialem Stress müssen bedacht werden. Entscheidend ist dabei immer die Funktionsbeeinträchtigung – ADHS wird nur dann diagnostiziert, wenn die Symptome nicht nur vorhanden, sondern auch bedeutsam für die Alltagsgestaltung sind [1].

Therapie

Die Behandlung der ADHS folgt einem multimodalen, individualisierten Therapieansatz, der sich nach dem Schweregrad der Symptomatik, dem Alter, dem Funktionsniveau und bestehenden Komorbiditäten richtet. Die S3-Leitlinie empfiehlt, die Therapie in vier zentralen Komponenten zu denken: Psychoedukation, psychotherapeutische Verfahren, Pharmakotherapie und ergänzende psychosoziale Maßnahmen.

Psychoedukation bildet die Basis jeder Behandlung. Durch strukturierte Aufklärung über ADHS, ihre neurobiologischen Hintergründe, Verlaufsmöglichkeiten und therapeutische Optionen werden Selbstakzeptanz, Krankheitsverständnis und Behandlungsmotivation gefördert, das soziale Umfeld sollte einbezogen werden.

Psychotherapie: Bei Kindern und Jugendlichen gelten verhaltenstherapeutische Verfahren als erste Wahl. Dazu gehören Elterntrainings, soziale Kompetenztrainings, schulbezogene Interventionen und kognitive Strategietrainings. Im Jugend- und Erwachsenenalter liegen die Schwerpunkte auf kognitiver Verhaltenstherapie, Strukturierungshilfen, Impulskontrolltraining und störungsspezifischem Coaching, die je nach Ausprägungsgrad einzeln oder in Kombination mit einer Pharmakotherapie eingesetzt werden können.

Pharmakotherapie: Stimulanzien, insbesondere Methylphenidat und Amphetaminsalze, gelten als Medikamente der ersten Wahl. Sie blockieren die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin und erreichen hohe Ansprechraten. Nicht-Stimulanzien wie Atomoxetin, Guanfacin oder Bupropion (Off-Label) sind Alternativen bei Kontraindikationen oder zusätzlicher Komorbidität. Ein Nebenwirkungsmonitoring (Appetit, Schlaf, Kreislauf) ist unerlässlich, bei Kindern sind Größe, Gewicht, Blutdruck und Puls regelmäßig zu kontrollieren, je nach verordnetem Präparat können regelmäßige laborchemische Untersuchungen sowie weiterführende diagnostische Maßnahmen, z.B. EKGs, notwendig werden.

Begleitende Störungen sollten gemäß den jeweiligen Leitlinien behandelt werden. Die Behandlungsreihenfolge richtet sich unter anderem nach dem Schweregrad der einzelnen Störungen [1].

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Prognose

Die Langzeitprognose der ADHS ist individuell sehr unterschiedlich und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst – darunter Symptomschwere, Komorbiditäten, psychosoziales Umfeld und vor allem die Qualität der Versorgung. Studien zeigen, dass etwa ein Drittel der Betroffenen im Erwachsenenalter eine weitgehende Remission der Kernsymptome erreicht. Weitere 30–40% zeigen eine persistierende, jedoch abgeschwächte Symptomatik mit funktionellen Einschränkungen, während bei rund einem Drittel die vollständige Symptomatik bis ins Erwachsenenalter fortbesteht [6, 7].

Unbehandelt ist ADHS mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende psychosoziale Folgen verbunden. Dazu gehören nicht nur schlechtere Bildungs- und Berufsabschlüsse, instabile Erwerbsbiografien, erhöhte Scheidungs- und Arbeitslosenraten, sondern auch eine signifikant erhöhte Vulnerabilität für komorbide psychische Störungen. Dazu zählen insbesondere Depressionen, Angststörungen, Substanzkonsumstörungen, aber auch Borderline-Persönlichkeitsstörungen [8].

Zudem ist das Risiko für unfallbedingte Verletzungen, impulsiv motivierte Verhaltensauffälligkeiten und sogar Suizidalität im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht. Bei jungen Erwachsenen mit unbehandeltem ADHS konnte in Kohortenstudien eine signifikant höhere Inhaftierungs- und Delinquenzrate festgestellt werden [9].

Nachsorge

Die Nachsorge bei ADHS ist kein optionales Zusatzangebot, sondern integraler Bestandteil eines langfristig erfolgreichen Behandlungskonzepts. ADHS ist in den meisten Fällen eine chronisch verlaufende Störung – mit wechselnder Symptomatik, aber anhaltendem Anpassungsbedarf über die Lebensspanne hinweg. Entsprechend ist eine kontinuierliche Betreuung notwendig, die regelmäßige Reevaluationen der Symptomatik, der Funktionalität, der Medikation und der Therapieziele einschließt.

Ein besonderes Augenmerk gilt der sogenannten „Transition“ – dem Übergang von der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung in die Erwachsenenpsychiatrie. Diese ist häufig unzureichend organisiert, was was zu Therapieabbrüchen und dem Verlust wichtiger Behandlungsinformationen führen kann. Eine strukturierte Übergabe an erfahrene Fachkräfte ist entscheidend, wird jedoch selten umgesetzt [1].

Prophylaxe

Eine gezielte Primärprävention im engeren Sinne – also die vollständige Vermeidung der Entstehung einer ADHS – ist aufgrund der starken genetischen Komponente nicht möglich.

Im frühkindlichen Alter können gezielte Förderprogramme zur Verbesserung der emotionalen Selbstregulation, der Impulskontrolle und der sozialen Kompetenz die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen – besonders bei genetisch oder familiär vorbelasteten Kindern.

Auf institutioneller Ebene können Lehrerfortbildungen, strukturierte Screening-Programme in der Schule sowie gezielte sozialpädagogische Maßnahmen frühzeitig Hinweise auf mögliche Entwicklungsrisiken liefern [1].

Patienten-FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema ADHS

Rund um das Thema ADHS stellen sich für Betroffene und Angehörige oft viele Fragen: zur Diagnose, zu Behandlungsmöglichkeiten, zu Nebenwirkungen oder zum Alltag mit der Erkrankung. In dieser Patienten-FAQ finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Literatur:

(1)

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). S3-Leitlinie ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, 2018, abrufbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-045, zuletzt aufgerufen am 14.07.2025

(2)

American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th ed. (DSM-5), 2013, abrufbar unter: https://www.psychiatry.org/psychiatrists/practice/dsm, zuletzt aufgerufen am 14.07.2025

(3)

Robert Koch-Institut. KiGGS – Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, 2018, Wissenschaftlicher Ergebnisbericht zur Vertiefungsstudie der KiGGS-Kohorte „Familiäre und versorgungsspezifische Einflussfaktorenauf die Entstehung, den Verlauf und die Auswirkungen vonpsychischen Auffälligkeiten (insbesondere ADHS), Adipositas und allergischen Erkrankungen (insbesondere Asthma) bei Kindern und Jugendlichen, abrufbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/abschlussbericht/kiggs_welle_2_bf.pdf, zuletzt aufgerufen am 14.07.2025

(4)

Kooji SJJ et al. (2010) European consensus statement on diagnosis and treatment of adult ADHD: The European Network Adult ADHD, BMC Psychiatry, DOI: 10.1186/1471-244X-10-67

(5)

Young S et al. (2020) Females with ADHD: An expert consensus statement taking a lifespan approach providing guidance for the identification and treatment of attention-deficit/ hyperactivity disorder in girls and women, BMC Psychiatry, DOI: 10.1186/s12888-020-02707-9

(6)

Sibley MH et al. (2024) Variable Patterns of Remission From ADHD in theMultimodal Treatment Study of ADHD, The American Journal of Psychiatry, DOI: 10.1176/appi.ajp.2021.21010032

(7)

CHADD: ADHD and Long-Term Outcomes, abrufbar unter: https://chadd.org/about-adhd/long-term-outcomes/

(8)

Shaw M et al. (2011) Review of studies of ADHD: Long-term outcomes with and without treatment, European Psychiatry, DOI: 10.1016/S0924-9338(11)72286-6

(9)

French B et al. (2024) The impacts associated with having ADHD: an umbrella review, Frontiers in Psychiatry, DOI: 10.3389/fpsyt.2024.1343314