Umfrage: Ärzt:innen unsicher, ob sie fehlerhafte Diagnosen gestellt haben
Mehr als die Hälfte (55%) der niedergelassenen Allgemeinmediziner:innen und Internist:innen ist sich nicht sicher, ob sie in der Vergangenheit bereits eine fehlerhafte Diagnose aufgrund geschlechtsspezifischer Unterschiede gestellt hat. Eine Mehrheit von 78% der Deutschen glaubt hingegen nicht, dass ihnen das bereits widerfahren ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung im Auftrag von AXA, in der 2 repräsentative Umfragen der Meinungsforschungsinstitute YouGov und DocCheck Insights unter niedergelassenen Allgemeinmediziner:innen und Internist:innen sowie der Gesamtbevölkerung gegenübergestellt wurden. Gleichzeitig sind 4% der Deutschen davon überzeugt, dass sie bereits eine falsche Diagnose aufgrund ihres Geschlechts erhalten haben. 5% der Hausärzt:innen sagen, dass sie bereits Patient:innen behandelt haben, die zuvor in einer anderen Praxis eine falsche Diagnose aufgrund ihres Geschlechts erhalten haben. Immerhin 4% der befragten Mediziner:innen sagen, dass sie in der Vergangenheit bereits selbst eine fehlerhafte Diagnose gestellt haben.