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News | Beiträge ab Seite 194

Gesundheitspolitik

Studie: Gesundheitliche Auswirkungen der Pandemie

Corona hat auch körperlich Spuren hinterlassen: Insgesamt nehmen 65% der Deutschen nach 2 Jahren Pandemie gesundheitliche Folgen bei sich wahr. Neben Bewegungsmangel (35%) und Rücken- sowie Nackenschmerzen (27%) stellt ein Viertel der Deutschen psychische Probleme bei sich fest. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "Fitness 2022" der pronova BKK, für die im Januar 2022 insgesamt 1.000 Menschen ab 18 Jahren befragt wurden.
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News

Krankenhausbeschäftigte nahezu durchgeimpft

Seit dem 16. März 2022 gilt in deutschen Krankenhäusern eine einrichtungsbezogene Impfpflicht, um vulnerable Bevölkerungsgruppen effektiver vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen und die Ausfallquote in systemrelevanten Tätigkeiten zu minimieren. Laut einer Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) lag die mittlere Impfquote aller Beschäftigten 1 Woche nach der Einführung bei 94%. Wie unsere Grafik zeigt, fällt nur ein Bereich ein Stück weit aus der Reihe.
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Medizin

Fortgeschrittener Parkinson: Früherer Einsatz nicht oraler Folgetherapien

Beim diesjährigen Deutschen Parkinson-Kongress stellten Prof. Dr. Wolfgang Jost, Prof. Dr. Brit Mollenhauer und Prof. Dr. Daniel Weiß unter dem Titel „Flatten the Curve – kontinuierliche dopaminerge Stimulation“* aktuelle Studiendaten und neue Entwicklungen in der Behandlung von fortgeschrittenem Morbus Parkinson vor und beleuchteten den Nutzen einer früheren Therapieumstellung auf eine dopaminerg wirkende, nicht orale Folgetherapie.
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Medizin

Risiko für einen Herzinfarkt: 8,6 Millionen Erwerbstätige betroffen

Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland ist von einem psychischen Risikofaktor für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Risiko Psyche: Wie Depressionen, Ängste und Stress das Herz belasten“. Hochgerechnet auf die Erwerbsbevölkerung haben 8,6 Millionen Menschen ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko durch eine psychische Erkrankung oder arbeitsbedingten Stress. Und: Psychische Risiken kommen oft mit klassischen Risiken zusammen, zum Beispiel mit dem Rauchen. Nur 41% der Beschäftigten mit einem erhöhten Herzrisiko erhalten von ihrem Arbeitgeber passende Angebote zur Gesundheitsförderung. Jedes Jahr sterben rund 340.000 Menschen bundesweit an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.
 
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Medizin

Meningokokken-Impfstoff für Kleinkinder

In einer aktuellen Head-to-Head-Studie, der MEQ00065, zeigte MenQuadfi® (MenACWY) eine überlegene Seroprotektionsrate gegenüber einem anderen zugelassenen quadrivalenten Meningokokken-ACWY-Impfstoff (MCV4-TT; Nimenrix®) für die Meningokokken-Serogruppe C. Die MEQ00065 ist eine doppelblinde, randomisierte, aktiv-kontrollierte und multizentrische Phase-III-Studie, die in Deutschland, Finnland und Dänemark durchgeführt wurde. Die Vergleichsstudie schloss 707 gesunde Meningokokken-Impfstoff-naive Kleinkinder im Alter von 12 bis 23 Monaten ein. Dabei wurden die Seroprotektionsrate und der geometrische Mittelwert des Antikörpertiters (GMT) von MenQuadfi® gegen die Serogruppe C im Vergleich zu MCV4-TT und einem monovalenten Meningokokken-C-Impfstoff (MenC-TT; NeisVac-C®) untersucht. Die Studie erreichte ihre primären und sekundären Endpunkte (1).
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Medizin

Wie Immunzellen ins Gewebe gelangen

Stellen Sie sich eine alte Steinmauer vor. Dicht aufeinander geschichtet sitzt ein Stein auf dem anderen. Jede noch so kleine Lücke ist gefüllt – ein scheinbar undurchdringliches Hindernis. Während Immunzellen durch unseren Körper wandern, um Infektionen zu bekämpfen, stoßen sie auf derartige Barrieren in Form von Gewebe aus besonders dicht aneinander sitzenden Zellen. Um ihre Aufgabe als Rettungsdienst erfüllen zu können, müssen sie einen Weg durch die Mauer finden. In einer aktuellen Studie haben Wissenschafter:innen der Siekhaus Gruppe am ISTA zusammen mit Kolleg:innen des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) und 3 Schülern des Gymnasiums Klosterneuburg untersucht, wie dies in Fruchtfliegenembryonen geschieht.
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Medizin

Leberfibrose: Entstehung und Vermeidung

Mindestens 5 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Lebererkrankung. Bei vielen Komplikationen chronischer Leberprobleme spielt Fibrose, die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe, eine wichtige Rolle. An diesem Gewebeumbau sind aktivierte Leber-Sternzellen (Hepatic Stellate Cells, HSC) massiv beteiligt. Ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Ingmar Mederacke, Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat jetzt einen Ansatz gefunden, die Aktivierung von HSC zu senken und die damit verbundene Entwicklung von Leberfibrose zu verringern.
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Gesundheitspolitik

Analyse: Größere Erfolgschancen in spezialisierten Krebs-Zentren

Bei Krebsbehandlungen bestehen laut einer Analyse in spezialisierten Zentren größere Erfolgsaussichten als in Kliniken ohne besondere Zertifizierung. Eine deutlich geringere Sterblichkeit habe sich etwa bei Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs gezeigt, teilte der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) am Dienstag mit. Ausgewertet wurden den Angaben zufolge für rund 1 Million Behandlungsfälle von 2009 bis 2017 bundesweite Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten sowie Daten der klinischen Krebsregister Regensburg, Dresden, Erfurt und Berlin-Brandenburg.
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Gesundheitspolitik

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht dokumentieren den eigenen Willen

Die Corona-Pandemie zeigt eindrücklich, wie schnell sich das Leben von einem auf den anderen Tag durch eine Erkrankung ändern kann. Doch auch andere Ereignisse wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall oder ein schwerer Unfall können dazu führen, dass man selbst handlungsunfähig wird. In diesen Fällen ist es gut, wenn man vorgesorgt hat, am besten mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung und einer zusätzlichen Patientenverfügung. Erst damit ist sichergestellt, dass Angehörige in rechtlichen oder medizinischen Fragen entscheiden dürfen. Darauf weist die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz hin.
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Medizin

Kongresspräsident Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner diskutiert Paradigmenwechsel in der Neurochirurgie

In der Neurochirurgie vollzieht sich ein entscheidender Paradigmenwechsel mit Blick auf die Präzisionsmedizin. Diese setzt sich das Ziel, jeden Menschen individuell bestmöglich zu behandeln. In der Diskussion der aktuellen interdisziplinären Entwicklung liegt ein wichtiger Schwerpunkt der 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), die vom 29.05. bis 01.06.2022 in Köln stattfindet. Prof. Dr. med. Roland Goldbrunner, Tagungspräsident und Direktor des Zentrums für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Köln, gibt Einblick in Themenschwerpunkte, Highlights und Visionen des hochkarätigen Fachkongresses.
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Medizin

Mukoviszidose: Wie Lungenveränderungen frühzeitig erkannt werden

Für eine erfolgreiche Therapie der Lungenschädigung bei Mukoviszidose ist eine frühzeitige Diagnose des Krankheitsfortschritts unerlässlich. Doch gerade bei jungen Patient:innen und Patient:innen unter CFTR-Modulatortherapie sind die etablierten Methoden zur Lungenfunktionsprüfung, z.B. mittels Spirometrie, nur bedingt geeignet, da bei ihnen in der Lungenfunktionsmessung Verschlechterungen oft nicht sofort erkennbar sind. Ein normales, bzw. unverändertes Ergebnis in der Lungenfunktionsmessung bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass die Erkrankung nicht fortschreitet.
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Gesundheitspolitik

Kliniken fordern sofortige Aussetzung der Impfpflicht für Personal

Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus fordern die Kliniken eine sofortige Aussetzung der bestehenden Impfpflicht für ihr Personal. Den Beschäftigten sei es nicht vermittelbar, warum sie zur Impfung verpflichtet und ansonsten mit Tätigkeitsverboten belegt würden, während von ihnen betreute Patienten davon nicht erfasst würden, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft für eine Anhörung im Bundestag.
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Gesundheitspolitik

Corona-Regeln bei Einreisen sollen bis Ende Mai verlängert werden

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter Corona-Regeln gelten. Das Bundesgesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie ein Sprecher am Montag in Berlin sagte. Schutz vor einem zusätzlichen Virus-Eintrag durch Einreisende bleibe wichtig. Nähere Angaben machte er mit Verweis auf laufende Abstimmungen in der Regierung zunächst nicht. In der aktuellen Corona-Situation sei nun mit kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angepasst sei.
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