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Aktuelles | Beiträge ab Seite 212

Gesundheitspolitik
 4 Min|

AWMF: GKV-Finanzstabilisierungsgesetz könnte zu eingeschränkter Verfügbarkeit wirksamer neuer Arzneimittel führen

Der Referentenentwurf für das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zur Eindämmung der finanziellen Defizite in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht auch Änderungen an der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel vor. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) begrüßt die Pläne der Politik, die Arzneimittelversorgung langfristig zu stabilisieren. Sie fürchtet jedoch, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen den Zugang neuer wirksamer Arzneimittel insbesondere für die Versorgung chronisch kranker Patient:innen erschweren. Außerdem empfiehlt sie, die frühe Nutzenbewertung um eine späte Nutzenbewertung zu erweitern, um auch langfristig erhobene Daten zur Verbesserung der Lage der Betroffenen zu berücksichtigen.
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Praxismanagement
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Kostenexplosion: Ausgaben für Praxisbetrieb um über 13% gestiegen

Die anhaltend hohe Teuerungsrate und der umkämpfte Arbeitsmarkt für Medizinische Fachangestellte (MFA) stellt die Arztpraxen in Deutschland vor immer größere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in seinem Praxis-Panel (ZiPP) gezeigt hat, sind die Kosten für den Praxisbetrieb bereits in den Jahren 2017 bis 2020 um durchschnittlich 13,2% gestiegen. Und dies, obwohl die Inflation in diesem Zeitraum lediglich 3,7% betrug. 
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Medizin
 2 Min|

COVID an der Stimme erkennen?

Ein Forschungs-Team unter der Leitung der Maastricht University nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur COVID-19-Infektionsermittlung via Stimmen-Screening per Handy-App. Das eingesetzte KI-Modell sei genauer als der Lateral-Flow-Test und der Rapid-Antigen-Test. Die aktuelle Lösung sei zudem kostengünstig sowie rasch und leicht einsetzbar – also auch in Ländern mit geringen Einkommen einsetzbar, wo PCR Tests teuer und/oder schwierig zu verteilen sind.
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Medizin
 3 Min|

30-jähriges Jubiläum von BERLIN-CHEMIE und MENARINI Group

BERLIN-CHEMIE, international tätiger Arzneimittelhersteller mit Sitz in Berlin-Adlershof, feierte heute im Rahmen eines Mitarbeiterfestes die seit dem Jahr 1992 bestehende Zugehörigkeit zur MENARINI-Gruppe. Zugleich erinnert das Fest an die über 130-jährige Unternehmenstradition, die BERLIN-CHEMIE mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro als zentralen Player innerhalb der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg hervorhebt. Neben dem Vorstand von BERLIN-CHEMIE und Alberto Giovanni Aleotti, Gesellschafter und Vorstandsmitglied der MENARINI-Gruppe, nahmen ausgewählte Spitzengäste an der Veranstaltung teil, wie Michael Biel – Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Alessandra Molina – Bevollmächtigte Gesandte der Italienischen Botschaft in Berlin, sowie Oliver Igel – Bezirksbürgermeister von Berlin Treptow-Köpenick.
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Medizin
 4 Min|

Vitamin-B12-Mangel: Welche Therapie eignet sich?

Die ersten Symptome eines Vitamin-B12-Mangels sind oft unspezifisch und werden leicht übersehen. Wird der Mangel nicht frühzeitig erkannt und behandelt, kann das gravierende hämatologische und neurologische Folgen haben. Entgegen früherer Annahme kann ein Vitamin-B12-Mangel selbst bei Resorptionsstörungen oral therapiert werden, wenn ausreichend hoch dosiert wird. Lesen Sie, was bei der Therapie zu beachten ist.
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

Zi-Statement zur 3. Runde der Honorarverhandlungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband

Vor der beginnenden 3. Runde der Honorarverhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband hat der Krankenkassenverband ein Argumentationspapier und Faktenblatt zur Vergütung vertragsärztlicher Leistungen veröffentlicht. Hierzu erklärt der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried:
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Gesundheitspolitik
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Corona-Winter: Virologin erwartet keine Überlastung der Krankenhäuser

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer erwartet keine Überlastung der Krankenhäuser in einer möglichen Corona-Winterwelle. „Wir haben durch die Impfungen und durch die durchgemachten Infektionen eine sehr gute Immunlage aufgebaut“, sagte die Medizinerin der TU München der „Augsburger Allgemeinen“. In einigen Wochen werde man zwar mit einem Anstieg bei Atemwegserkrankungen, darunter auch Corona, rechnen müssen. Aber: „Unser Immunsystem ist viel besser vorbereitet als in den letzten 2 Jahren.“ Deshalb erwarte sie nicht, dass es zu einem massiven Anstieg der Krankenhausaufnahmen wegen COVID-19 komme.
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News
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Umfrage in Deutschland zu den beliebtesten Getränken bis 2022

Mineralwasser ist das Lieblingsgetränk der Deutschen: Zum Zeitpunkt der Erhebung im Jahr 2022 gaben rund 86 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre an, in den letzten 14 Tagen getrunken zu haben. Auf Rang zwei liegen Fruchtsäfte und Fruchtsaftgetränke bzw. Fruchtnektar. Koffeinhaltiger Kaffee ist das beliebteste Heißgetränk in der Bevölkerung und liegt im Gesamtranking auf dem dritten Platz. Rund 35 Prozent haben Pils und Export-Bier getrunken – und damit ist es seit Jahren das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen.
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