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News | Beiträge ab Seite 210

Gesundheitspolitik
 2 Min|

Studie: Personaldecke bei Ärzten und Fachpersonal immer dünner

Ärztemangel, lange Wartezeiten und aus Kostengründen vorenthaltene Leistungen setzen den Menschen in Deutschland immer stärker zu. Dennoch bewerten 81% von ihnen die Gesundheitsversorgung weiterhin positiv, wie es im Gesundheitsreport 2022 des Wieslocher Finanzdienstleisters MLP (Rhein-Neckar-Kreis) heißt. Bei den Ärzten selbst genießt die Gesundheitsversorgung zu 89% hohe Wertschätzung, wie es die vom Institut für Demoskopie Allensbach organisierte Befragung von mehr als 400 Ärzten und fast 1.100 Bürgern ergab.
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Medizin
 8 Min|

Sichelzellkrankheit: Ergebnisse neuer multinationaler Umfrage

Global Blood Therapeutics hat heute die Ergebnisse der multinationalen Umfrage unter der Überschrift „Sickle Cell Health Awareness, Perspectives and Experiences (SHAPE)“ bekanntgegeben. Die Umfrage befasst sich mit der Belastung durch die Sichelzellkrankheit (SCD) und den unerfüllten Bedürfnissen, wie sie von mehr als 1.300 Patient:innen, Betreuungspersonen und Ärzt:innen in 10 Ländern berichtet wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen die erheblichen Auswirkungen der SCD auf das tägliche Leben der Patient:innen. Dazu gehören Müdigkeit, Schmerzen und psychische Probleme, Einschränkungen in der Fähigkeit, an Schule und Beruf teilzunehmen und erfolgreich zu sein, sowie dadurch entstehende Verminderungen ihres Erwerbspotenzials.
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Medizin
 4 Min|

Immuntherapie: Schwere Komplikationen nach COVID-19-Impfung?

Steigert eine COVID-19-Impfung das Risiko von Krebspatientinnen und -patienten unter Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren, eine als „Zytokin-Sturm“ bezeichnete gefährliche Immun-Komplikation zu erleiden? Ein Team von Heidelberger Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen zeigte nun in einer klinischen Studie: Erhöhte Serumspiegel der charakteristischen Zytokine treten bei den Betroffenen häufig auf, doch klinisch relevante Fälle des gefürchteten Zytokin-Sturms wurden nicht beobachtet. Das Ergebnis unterstützt die derzeitige Empfehlung, Krebspatient:innen auch unter Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren gegen COVID-19 zu impfen.
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Medizin
 4 Min|

Vision Zero Summit 2022: Die Zahl vermeidbarer krebsbedingter Todesfälle gegen Null bringen

Pro Jahr werden in Deutschland 500.000 Krebserkrankungen neu diagnostiziert und 230.00 Sterbefälle durch Krebs registriert. Zudem wird von einer stark wachsenden Inzidenz an Krebserkrankungen bis 2040 ausgegangen. Ziel ist es, hier durch die frühzeitige Diagnose und personalisierte Therapie gegenzusteuern. Auf dem Vision Zero Berlin Summit, der am 20. und 21. Juni 2022 stattgefunden hat, diskutierten hochkarätige Onkolog:innen und Expert:innen über die Möglichkeiten, die Vision Zero in der Onkologie so umzusetzen, dass die Zahl der vermeidbaren Todesfälle aufgrund von Krebs maßgeblich reduziert und im Idealfall jeder Tod durch maligne Erkrankungen verhindert wird. Darüber hinaus war die verbesserte Digitalisierung der medizinischen Versorgung ein Schwerpunktthema.
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Medizin
 4 Min|

Klassifikation von Hirntumoren über KI

Die Klassifikation von Hirntumoren – und damit die Wahl der optimalen Therapieoptionen – kann durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Kombination mit physiologischer Bildgebung genauer und präziser werden. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). Darin wurden Methoden des Multiclass Machine Learnings zur Analyse und Klassifizierung von Hirntumoren anhand von physiologischen Daten aus Magnetresonanztomografien eingesetzt. Die Ergebnisse wurden anschließend mit Klassifizierungen durch menschliches Fachpersonal verglichen. Dabei zeigte sich die Künstliche Intelligenz unter anderem in den Bereichen Genauigkeit, Präzision und Fehlklassifikation überlegen, während das Fachpersonal bei der Sensitivität und Spezifität besser abschnitt.
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Medizin
 4 Min|

Übermäßiger SABA-Gebrauch ist ein weltweites Problem im Asthma-Management

Eine Analyse der Real-World-Evidenz zum SABA*-Gebrauch bei über einer Million Asthma-Patient:innen zeigt, dass 40% von ihnen ihre SABA-Bedarfsmedikation übermäßig anwenden. Dabei ist eine Nutzung von 3 oder mehr SABA-Inhalatoren pro Jahr mit einem erhöhten Risiko für schwere Asthma-Exazerbationen verbunden. Damit untermauern diese neuen Daten die GINA-Empfehlungen und die Änderungen nationaler Leitlinien, die SABA nicht mehr als bevorzugtes Bedarfsmedikament empfehlen.
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Medizin
 3 Min|

Ursache von Hirnvenenthrombosen nach COVID-Impfung geklärt

Anfang vergangenen Jahres hatte eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Andreas Greinacher von der Universitätsmedizin Greifswald die Ursachen für die Entstehung von Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung mit dem Vektorimpfstoff AstraZeneca aufgeklärt, einen Labortest zum Nachweis sowie eine Behandlungsmöglichkeit entwickelt. Jetzt liegen die Ergebnisse der ersten Patient:innenstudie mit 69 betroffenen Frauen und Männern aus ganz Deutschland vor. Aus den Ergebnissen geht klar hervor, dass allein die verabreichten Vektorimpfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson für die sehr seltenen, aber gefährlichen Impfnebenwirkungen verantwortlich sind und nicht das Spike-Protein oder die Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus.
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Medizin
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Rheuma + Psoriasis: Selbstinjektor ab Juli 2022 verfügbar

Der innovative Selbstinjektor SMARTCLIC® und die dazugehörigen Kartuschen (Patronen) in den Dosierungen 25 mg und 50 mg Etanercept sind ab 1. Juli 2022 verfügbar. Für die Verordnung rezeptieren Ärzt:innen den Selbstinjektor und Etanercept-Kartuschen in der benötigten Dosierung und Patient:innen lösen das Rezept wie gewohnt in der Apotheke ein. Bei dem Injektionsgerät handelt es sich um ein für 160 Injektionen und längstens für 2 Jahre wiederverwendbares Medizinprodukt, das Apotheker:innen kostenfrei bestellen können. Die Einzeldosis-Einweg-Kartuschen mit Etanercept können ebenfalls über den Apothekengroßhandel oder das herstellende Pharmaunternehmen bezogen werden. Preislich entsprechen die Kartuschen den anderen Etanercept-Darreichungsformen.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Psychisch kranke Kinder müssen Monate auf Behandlungsplatz warten

Psychisch kranke Kinder und Jugendliche müssen nach Angaben von Ärzten monatelang auf einen Behandlungsplatz warten. Insbesondere durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen habe sich die psychische und psychosoziale Situation bei Kindern und Jugendlichen erheblich verschlechtert, erklärten der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, und die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (bkj), Marion Schwarz.
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