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News | Beiträge ab Seite 7

Medizin
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Diabetes und Kinderwunsch: Warum Hormontherapie nicht immer die richtige Wahl ist

Diabetes und Kinderwunsch: Warum Hormontherapie nicht immer die richtige Wahl ist

Ein Diabetes mellitus kann die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern gleichermaßen beeinträchtigen. Ist bei betroffenen Männern häufig ein niedrigerer Testosteron-Spiegel als Folge des Diabetes der Grund, verursacht die Stoffwechselerkrankung bei Frauen zumeist Zyklusstörungen, ausbleibenden Eisprung oder eine frühzeitige Menopause. Doch in beiden Fällen gilt: Eine Hormontherapie mit Testosteron beziehungsweise Östrogen ist nicht unbedingt die richtige Behandlung. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Die Fachgesellschaft empfiehlt Betroffenen mit Kinderwunsch, Fragen zur Auswirkung des Diabetes und seiner Therapie frühzeitig mit Spezialist:innen zu besprechen.
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Medizin
 4 Min|
Stechmücke sitzt auf dem Arm eines Mensch, bereit zu stechen

West-Nil-Fieber: Nachwuchs-Forschende modellieren Ausbreitung in Deutschland

Wissenschaftler:innen am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) kalkulieren mit Hilfe unterschiedlicher mathematischer Modelle die zu erwartende Ausbreitung des West-Nil-Virus in Deutschland. Außerdem entwickeln sie Vorhersagemodelle, die berechnen, wie sich Stechmückenpopulationen entwickeln und welche Überwachungs- und Präventionsmaßnahmen am vielversprechendsten sind.
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Medizin
 3 Min|
ISTH 2026

Neue Daten zu Faktortherapien bei Hämophilie

Auf dem Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) 2026 in Paris wurden neue Studiendaten zu Efanesoctocog alfa und Eftrenonacog alfa vorgestellt. Sie betreffen unter anderem den Langzeit- und perioperativen Einsatz sowie den Schutz vor Gelenkveränderungen. Rund zwei Jahre nach der EMA-Zulassung von Efanesoctocog alfa zeigt sich damit auch im klinischen Alltag die Weiterentwicklung der Faktortherapie.
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Gesundheitspolitik
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Organspende: Mehr als 200 Abgeordnete für die Widerspruchsregelung

Organspende: Mehr als 200 Abgeordnete für die Widerspruchsregelung

Im Ringen um mehr Organspenden unterstützen mehr als 200 Bundestagsabgeordnete einen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Einführung einer Widerspruchsregelung. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Armin Grau als Mit-Initiator sprach von einem starken Signal, insbesondere für die mehr als 8.000 Menschen auf der Warteliste. Mit der Widerspruchslösung werde sich die Chance auf ein Spenderorgan für viele Menschen erhöhen.
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Medizin
 3 Min|
Neuer Ansatz für sicheren Thromboseschutz

Neuer Ansatz für sicheren Thromboseschutz

Ein Forschungsteam der Experimentellen Biomedizin I des UKW präsentiert in der Fachzeitschrift Signal Transduction and Targeted Therapy einen neuartigen Ansatz zur Vorbeugung von arteriellen Thrombosen und entzündlichen Gewebeschäden, sogenannten thrombo-inflammatorischen Erkrankungen, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen. Anstatt den Thrombozytenrezeptor Glykoprotein VI zu blockieren, haben die Forschenden ihn teilweise herunterreguliert. Eine gezielte Verringerung der Rezeptordichte auf der Oberfläche der Blutplättchen könnte krankhafte Signale zur Bildung von Blutgerinnseln abschwächen und gleichzeitig die normale Blutgerinnung weitgehend erhalten.
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Medizin
 2 Min|
Blutwert weist auf erhöhten Behandlungsbedarf bei Lungenentzündung hin

Blutwert weist auf erhöhten Behandlungsbedarf bei Lungenentzündung hin

Eine Lungenentzündung zählt trotz guter Behandlungsmöglichkeiten weiterhin zu den häufigsten infektionsbedingten Todesursachen. Marburger Forschende haben nun einen Weg gefunden, früher vorherzusagen, welche Patient:innen ein höheres Risiko für eine Behandlung auf der Intensivstation haben oder länger im Krankenhaus bleiben werden. Das Forschungsteam um Dr. Barbara Weckler und Prof. Dr. Bernd Schmeck vom Institut für Lungenforschung der Philipps-Universität hat einen bereits routinemäßig bestimmten Blutwert identifiziert, der dabei helfen könnte. Ihre Studienergebnisse veröffentlichen die Forschenden in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins CHEST.
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Gesundheitspolitik
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Was tut die Bundesregierung gegen die Hitzetoten?

Zehntausende Menschenleben hat die Hitze in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts allein in Deutschland gekostet. Erkennbaren Alarm löst das innerhalb der Bundesregierung allerdings nicht aus, zur Empörung von Grünen und Linken. „Ich werde selbstverständlich auch in den nächsten Tagen und Wochen, wenn sich diese Wetterentwicklungen fortsetzen, die Lage weiter beobachten und dazu gegebenenfalls auch öffentlich etwas sagen“, stellte Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Sommerpressekonferenz Mitte Juli in Aussicht. Passiert ist seither nichts.
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Medizin
 2 Min|
Studie zeigt Wirksamkeit digitaler Migräneprophylaxe

Studie zeigt Wirksamkeit digitaler Migräneprophylaxe

Im Fachjournal Cephalalgia sind die Ergebnisse einer offenen, randomisierten kontrollierten Studie zur digitalen Migräneprophylaxe mit sinCephalea erschienen. Untersucht wurde die Wirksamkeit der Anwendung bei Erwachsenen mit episodischer Migräne. In der am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und an der Universität zu Lübeck durchgeführten Studie reduzierte sinCephalea die Zahl der Migränetage nach zwölf Wochen signifikant stärker als eine designgleiche Kontroll-App. Die Ergebnisse liefern Evidenz für die Wirksamkeit dieser nicht-medikamentösen Option in der Migräneprophylaxe und zeigen, dass ein digital unterstützter, personalisierter Ernährungsansatz die Frequenz episodischer Migräne reduzieren kann.
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Gesundheitspolitik
 3 Min|
Sonnenfinsternis: DOG warnt vor unzureichendem Augenschutz

Sonnenfinsternis: DOG warnt vor unzureichendem Augenschutz

Am Abend des 12. August 2026 wird in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein. Wer das Himmelsschauspiel beobachten möchte, sollte seine Augen jedoch unbedingt schützen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) warnt vor bleibenden Netzhautschäden durch Betrachten mit bloßem Auge oder unzureichenden Hilfsmitteln und gibt Hinweise auf sichere Alternativen, falls geprüfte Sonnenfinsternis-Brillen nicht erhältlich sind.
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Medizin
 3 Min|
Vitamin B12 beim Verheij-Syndrom im Fokus

Vitamin B12 beim Verheij-Syndrom im Fokus

Das Verheij-Syndrom ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch fehlerhaftes Spleißen, einem zentralen Prozess der RNA-Verarbeitung, ausgelöst wird. Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns zeigen nun im Modellorganismus Caenorhabditis elegans, dass diese Störung Stoffwechselwege beeinflusst, die auf Vitamin B12 angewiesen sind. Die Gabe von Vitamin B12 stellte im Wurm-Modell zentrale Stoffwechselprozesse wieder her und korrigierte Entwicklungsstörungen der mutierten Tiere. Analysen menschlicher Zellen und Blutproben von Patient:innen liefern Hinweise auf vergleichbare Stoffwechselveränderungen. Die Ergebnisse könnten neue Ansatzpunkte für mögliche gezielte Therapien beim Verheij-Syndrom eröffnen.
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Gesundheitspolitik
 4 Min|
Trump streicht Empfehlung für Kinderimpfungen zusammen

Trump streicht Empfehlung für Kinderimpfungen zusammen

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump empfiehlt weniger Impfungen für Kinder und will Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen lassen. Per Dekret verfügte Trump im Beisein seines umstrittenen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr., fortan nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder anzuerkennen. Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war zunächst unklar. Ein ähnlicher Umbau der Impfpolitik war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Befugnisse zu Impfregeln bei den Bundesstaaten.
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Medizin
 4 Min|
Hepatitis A: Prävention bleibt bei Risikogruppen entscheidend

Hepatitis A: Prävention bleibt bei Risikogruppen entscheidend

Hepatitis A ist eine der ältesten bekannten Virushepatitiden [1] und zugleich eine der am meisten unterschätzten. Denn: Verbesserte Hygienebedingungen haben in Europa und Nordamerika zwar zu einem deutlichen Rückgang der Erkrankungen geführt, gleichzeitig jedoch den Anteil nicht immuner Personen erhöht. Dadurch besteht insbesondere bei Reisen in Endemiegebiete oder beim Konsum kontaminierter Lebensmittel weiterhin ein relevantes Infektionsrisiko. In der klinischen Praxis zeigt sich, dass Hepatitis A keineswegs harmlos ist, insbesondere bei Erwachsenen mit Vorerkrankungen oder Immunsuppression. Anhand von drei Kasuistiken wird deutlich, wie unterschiedlich Infektionswege, Krankheitsverläufe und klinische Konsequenzen sein können.
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