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Medizin | Beiträge ab Seite 180

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Abwechslung in der Ernährungstherapie: Herzhafte Trinknahrung

Ab sofort gibt es von Fresenius Kabi Deutschland eine vollbilanzierte, hochkalorische Trinknahrung, Fresubin® Soup, in drei leckeren, herzhaften Geschmacksrichtungen: Tomate, Karotte und Grünes Gemüse. Die verzehrfertige Nahrung schmeckt erwärmt am besten. Die Zubereitung ist direkt im praktischen, mikrowellengeeigneten Becher möglich. Der Spezialist für Ernährungstherapie, Infusionen, Arzneimittel und Medizinprodukte vervollständigt damit sein Angebot für Patienten mit einem drohenden oder bestehenden Ernährungsdefizit, die einen erhöhten Energiebedarf haben. Fresubin® Soup ist erstattungsfähig.

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Ultrafeine Partikel führen zu eingeschränkter Herzfunktion

Ultrafeine Partikel in der Umgebungsluft verändern schon nach wenigen Minuten die Herzvariabilität und führen so zu einem erhöhten Risiko insbesondere für Menschen mit gesundheitlicher Vorbelastung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München, die im März dieses Jahres veröffentlicht wurde. Erhöhte Konzentrationen ultrafeiner Partikel kommen vor allem im dichten Straßenverkehr vor und damit in den stark besiedelten Innenstadtbereichen. Die Herzratenvariabilität beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems an aktuelle Erfordernisse und wird durch das autonome Nervensystem gesteuert.

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Kausale Behandlungsoption unterstützt die Regeneration peripherer Nervenschädigungen

Eine aktuelle Studie untersuchte die additive, neurotrope Behandlung von Patienten mit schmerzhaften peripheren Nervenschädigungen unterschiedlicher Ursache. Innerhalb von zwei Monaten kam es zu einer erheblichen Reduktion der Schmerzen und neuropathischen Begleitsymptome (1). Der Leipziger Neurochirurg Dr. Jörg Döhnert hat die Studie und ihre Bedeutung für den Praxisalltag genauer unter die Lupe genommen. Im Rahmen eines Reviews erläutert der Experte, dass sich hinter peripheren Nervenschädigungen, wie den Wirbelsäulen-Syndromen, häufig eine Schädigung der Myelinschicht verbirgt. Die additive Gabe von Uridinmonophosphat (UMP) zusammen mit Vitamin B12 und Folsäure (Keltican® forte) unterstützt gezielt die körpereigenen Reparaturprozesse und greift so an der Beschwerden-Ursache an. Döhnert plädiert für eine kausale Behandlung sobald sich die ersten Hinweise auf eine Strukturschädigung peripherer Nerven bemerkbar machen.

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Atomoxetin als erste und einzige Fertiglösung für die ADHS-Therapie

Das Nicht-Stimulanz Atomoxetin steht nun zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) seit dem 15. April 2015 auch als Fertiglösung zur Verfügung. Die neue Strattera® Lösung wurde entwickelt, um die Adhärenz von Patienten zu verbessern, die eine flüssige Darreichungsform bevorzugen, z. B. aufgrund von Schwierigkeiten, Kapseln oder Tabletten zu schlucken.

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Infobus von „Herzenssache Schlaganfall“ tourt durch Deutschland

Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Dabei könnten sich 50 bis 70% aller Schlaganfall-Erkrankungen durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern lassen. Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sowie der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Schlaganfall“ setzt genau hier an: Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung deutlich zu verbessern und somit die Anzahl der Schlaganfälle zu reduzieren.

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Adipositas: Gefährliche Ausschüttung von Zytokinen im Fettgewebe

Das Fettgewebe von Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) ist mehr als nur ein Energiespeicher. Es mischt sich in den Stoffwechsel, die Immunabwehr und sogar in die Psyche der Betroffenen ein. Eine interdisziplinäre Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universität Leipzig konnte zeigen, dass bei Adipositas mehr Signalstoffe des Immunsystems im Fettgewebe produziert und ins Blut abgegeben werden als bisher angenommen. Diese so genannten Zytokine können dann im gesamten Körper zu entzündlichen Prozessen führen.

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Systematischer Review zur Bedeutung von Keratolytika und Emollentien bei Psoriasis: Innovatives physikalisches Wirkprinzip - verträgliche Alternativen zu Salicylsäure

Die topische Therapie mit Emollentien und Keratolytika ist integraler Bestandteil im Management der Psoriasis. Doch die Datenlage ist dünn, wie ein aktueller systematischer Review (1) nun zeigte, der sich auf 60 Publikationen zwischen 1983 und 2013 stützt. Als am besten untersuchtes Keratolytikum wurde Salicylsäure identifiziert. Die Autoren des Reviews, Dr. Arnd Jacobi, Prof. Dr. Matthias Augustin und Dr. Anke Mayer vom Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, betonen aber gleichzeitig die erheblichen Limitationen der Salicylsäure aufgrund ihrer systemischen Toxizität.

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Hirnforscher belegt Erfolg der Musiktherapie bei Tinnitus: Gehirn verändert sich binnen fünf Tagen

Der Hirnforscher Christoph Krick an der Universität des Saarlandes hat untersucht, warum eine Musiktherapie bei Tinnitus so gut wirkt. Die von Heidelberger Forschern entwickelte Therapie hilft dabei, lästige Ohrgeräusche buchstäblich "wegzusummen". 80% der Patienten empfanden nach dieser Behandlung den Tinnitus nicht mehr als quälend, bei acht Prozent verschwand er ganz. Über Aufnahmen im Magnetresonanz-Tomographen (MRT) konnte Krick nachweisen, dass sich schon nach fünf Tagen die Gehirnstrukturen verändern. Der Lernfortschritt während der Musiktherapie reorganisiert jenes Hirngewebe im Gehörkortex, das aufgrund der Tinnitus-Störung zunächst abgebaut wurde.

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DGP 2015: Roflumilast reduziert COPD-Exazerbationen und Hospitalisierungen on Top zu Triple-Therapie

Das Risikomanagement ist ein wichtiges Therapieziel bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Neue Studiendaten belegen, dass Roflumilast (Daxas®) die wesentlichen Risiken wie die Zahl an mittleren und schweren Exazerbationen sowie die Zahl an Hospitalisierungen nochmals signifikant reduzieren kann, wenn Patienten bereits eine maximale Therapie bestehend aus LABA, LAMA und ICS erhalten.  Die Ergebnisse der REACT-Studie wurden weltweit zum ersten Mal auf dem 56. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) vorgestellt.

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Prevenar 13 erhält Zulassungserweiterung zur Prävention der Pneumokokken-Pneumonie bei Erwachsenen ab 18 Jahren

Die Europäische Kommission hat die zugelassenen Indikationen für Prevenar 13® erweitert: Der 13-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV13) ist ab sofort auch für die Prävention einer Pneumokokken-Pneumonie bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen. Gleichzeitig wurden Ergebnisse der Zulassungsstudie CAPiTA (Community-Acquired Pneumonia Immunization Trial in Adults) in die Fachinformation aufgenommen: Die Studie konnte einen signifikanten Rückgang erster Episoden einer Impfstoff-Serotyp-bedingten CAP mit nicht-bakteriämischem/nicht-invasivem Verlauf sowie einer Impfstoff-Serotyp-bedingten invasiven Pneumokokken-Erkrankung (IPD) bei Erwachsenen über 65 Jahre nachweisen.

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Oxycodon statt Piritramid: Bessere Verträglichkeit durch weniger opioidinduzierte Nebenwirkungen

Die patientenkontrollierte i.v.-Analgesie (PCIA) zählt zu den etablierten Verfahren der postoperativen Schmerztherapie. Bei einer Umstellung einer PCIA von Piritramid auf Oxycodon (Oxygesic® injekt) traten die opioidtypischen Nebenwirkungen hoch signifikant seltener (p < 0,0001) auf - so das Ergebnis einer retrospektiven Analyse (1) von 6.945 Patientendaten.

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Liprolog U200 - das erste hochkonzentrierte Mahlzeiteninsulin

Ab sofort stellt die BERLIN-CHEMIE AG mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Liprolog® U200) das erste kurz wirksame Insulinanalogon in höherer Konzentration zur Verfügung. Das neue Liprolog® U200 enthält doppelt so viele Einheiten Insulin lispro wie der bisherige Liprolog® KwikPenTM. Die Wirkung bleibt gleich. Nach einer aktuellen Untersuchung assoziieren Diabetologen und Hausärzte mit einem konzentrierten Mahlzeiteninsulin relevante Anwendungsvorteile: ein geringeres Injektionsvolumen, eine bessere Compliance sowie den Wegfall einer Dosisaufteilung in zwei Injektionen bei hohen Dosierungen.

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Körperliche Aktivität schützt die Nerven: Bewegungsmuffel erkranken häufiger an Parkinson

Körperliche Aktivität ist gut für die Gesundheit, senkt das Risiko für Schlaganfall und Demenz - kann aber noch viel mehr: Bewegung schützt vor der Parkinson-Krankheit. Wissenschaftler des renommierten Karolinska Instituts in Stockholm fanden heraus, dass tägliche moderate körperliche Aktivität das Risiko für Parkinson verringert. Am deutlichsten ist dieser Effekt bei den Männern. „Wir haben nun starke Gründe anzunehmen, dass körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit für eine Parkinsonerkrankung senkt - ähnlich wie das für die Alzheimerkrankheit schon bekannt ist“, erklärt Prof. Dr. Günther Deuschl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson

Gastrointestinale (GI) Störungen zählen zu den häufigsten nicht-motorischen Symptomen bei Morbus Parkinson und können den Alltag der Patienten erheblich belasten. Dennoch werden GI-Symptome bislang weder konsequent überprüft noch therapiert, erläuterte der Essener Prof. Dr. med. Dirk Woitalla. Aus seiner Sicht ist hier erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: „Die klinischen Auswirkungen von GI-Störungen haben erheblichen Einfluss auf Verlauf, Therapie und Management des Morbus Parkinson.“ Im Rahmen eines Pressegesprächs in München wies er darauf hin, dass insbesondere die Wirkung oral verabreichter Dopaminergika bei GI-Störungen verringert sein kann. Anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner Düsseldorfer Praxis zeigte Dr. med. Michael Lorrain, welche Vorteile eine GI-unabhängige dopaminerge Stimulation für die Patienten haben kann. In einer Online-Befragung unter Leitung von Dr. med. Peter Themann, Hetzdorf, äußerten sich Betroffene und Angehörige zur Problematik von GI-Störungen und den Einfluss auf die Lebensqualität.

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