Journal MED

Aktuelles

Medizin
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CHMP empfiehlt Filgotinib zur Behandlung der axialen Spondyloarthritis

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme zu Filgotinib abgegeben. Demnach soll der 1 x täglich oral einzunehmende, präferenzielle Januskinase 1(JAK1)-Inhibitor künftig zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit aktiver axialer Spondyloarthritis (axSpA) eingesetzt werden, sowohl bei nicht-röntgenologischer als auch bei röntgenologischer axSpA, wenn diese auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.
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Medizin
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Post-Stroke-Spastizität: Frühzeitige interdisziplinäre Behandlung bleibt Versorgungsdefizit

Post-Stroke-Spastizität: Frühzeitige interdisziplinäre Behandlung bleibt Versorgungsdefizit

Die Entwicklung einer Spastizität nach Schlaganfall (post-stroke spasticity, PSS) ist für die Betroffenen häufig mit gravierenden Folgen verbunden. Die mit PSS einhergehenden motorischen Einschränkungen beeinträchtigen Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität erheblich und belasten auch Angehörige und Pflegende. Trotz klarer Leitlinienempfehlungen für eine frühzeitige therapeutische Intervention und interdisziplinäre Betreuung wird die PSS häufig erst spät diagnostiziert und behandelt. Dadurch können sich funktionelle Einschränkungen und sekundäre Komplikationen verfestigen. Bei einem Symposium im Rahmen des 2. Deutschen Schlaganfallkongresses (DSG26) wurde dieses reale Problem im Versorgungsalltag von PSS-Patient:innen diskutiert.
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Medizin
 3 Min|

Herzschrittmacher nach TAVI: Risiken für Frauen und Männer unterschiedlich

Nach einem kathetergestützten Aortenklappenersatz (TAVI) kann aufgrund von Störungen der elektrischen Erregungsleitung des Herzens ein Herzschrittmacher notwendig werden. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass dessen Bedeutung für die weitere Prognose bei Frauen und Männern unterschiedlich ist. Mediziner:innen der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems untersuchten dazu die kurz- und langfristigen Überlebensdaten von mehr als 1.100 Betroffenen. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern, die für eine individuellere Einschätzung von Risiken vor und nach dem Eingriff sprechen. Zunehmend relevant ist das, da TAVI immer häufiger auch bei jüngeren Menschen zum Einsatz kommt [1].
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Medizin
 3 Min|
Woche der Wiederbelebung

Bereitschaft zur Reanimation groß, doch Handlungssicherheit fehlt

Zum 15. Mal findet vom 21. bis 27. September die „Woche der Wiederbelebung“ statt, an der Fachorganisationen der Notfallmedizin auf das Thema aufmerksam machen. Die Aktionswoche soll Ängste abbauen und ermutigen, bei einem plötzlichen Herzstillstand als Ersthelfende einzugreifen. Doch wie steht es aktuell um Bereitschaft und Kompetenz der Menschen in Deutschland, im Notfall andere wiederzubeleben? Wie kann man sie noch besser auf eine derartige Situation vorbereiten? Antworten darauf gibt eine repräsentative Umfrage der ADAC Stiftung.
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Medizin
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Deutscher Rheumatologiekongress 2026

Obinutuzumab: Neue Daten zeigen Remissionsvorteile bei SLE und Lupus-Nephritis

Aktuelle Phase-III-Daten zu Obinutuzumab zeigen, dass sowohl Patient:innen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) als auch Patient:innen mit dessen häufigster Organmanifestation, der Lupus-Nephritis (LN), signifikant häufiger das Therapieziel der Remission erreichen, wenn sie den Anti-CD20-Antikörper Obinutuzumab zusätzlich zur bisherigen Standardtherapie erhalten [1-3].
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Adipositas
 2 Min|

Tirzepatid zeigt breite kardiometabolische Effekte

Typ-2-Diabetes, Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen sind eng miteinander verknüpft. Der kardiovaskulären Risikoreduktion bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes und/oder Adipositas kommt daher ein hoher Stellenwert zu. Die Ergebnisse der Phase-III-Studien SURPASS-CVOT und SUMMIT sprechen für den kardiometabolischen Nutzen von Tirzepatid bei Typ-2-Diabetes und bestehender atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung (ASCVD) sowie bei Adipositas und Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF).
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Medizin
 3 Min|
Deutscher Rheumatologiekongress 2026

Alt werden mit Rheuma: nicht weniger, sondern präziser behandeln

Im Alter verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch das Immunsystem. Infekte verlaufen schwerer als noch in jüngeren Jahren, Impfungen können schwächer wirken, und zugleich nimmt die Neigung zu chronischen Entzündungen zu. Was diese Immunalterung für die Entstehung, den Verlauf und die Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen bedeutet, diskutierten Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinischen Immunologie e. V. (DGRh) auf der Kongress-Pressekonferenz am 12. September 2026. Diese fand anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2026 statt.
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