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Adipositas und Typ-2-Diabetes: CHMP empfiehlt Zulassung von Orforglipron

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für Orforglipron ausgesprochen. Diese gilt für zwei Anwendungsgebiete, jeweils als Ergänzung zu gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität: zum Gewichtsmanagement bei Erwachsenen mit Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) oder Übergewicht (BMI ≥ 27 bis < 30 kg/m²) mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung sowie zur Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes.
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Medizin
 3 Min|
Osteoporose: Neuer Ansatz für den Knochenaufbau

Osteoporose: Neuer Ansatz für den Knochenaufbau

Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so Menschen mit Osteoporose helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. Dabei gibt es keine erkennbaren schädlichen Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Bone Research erschienen [1].
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Medizin
 3 Min|
3D-Grafik Blutgefäß mit Atherosklerose

Frühzeitige LDL-C-Senkung vor dem ersten ischämischen Ereignis

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer weltweit die häufigste Todesursache. Ein ischämisches Ereignis ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Die zugrundeliegende Atherosklerose besteht dann meist schon seit vielen Jahren. Die kumulative Belastung durch hohe LDL-Cf-Werte ist hierfür ein kausaler Risikofaktor. Dementsprechend bringt LDL-C-Senkung zu jedem Zeitpunkt eine Risikoreduktion mit sich. „Je früher wir aktiv werden, desto mehr Lebensjahre können wir potenziell gewinnen", erklärte Prof. Dr. Ingo Eitel, Lübeck, auf einer Pressekonferenz.
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Schwerpunkte
 8 Min|
Magnesium im Fokus der Forschung: Was neue Studien über das Multitalent verraten

Magnesium im Fokus der Forschung: Was neue Studien über das Multitalent verraten

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der an zahlreichen grundlegenden Prozessen im menschlichen Körper beteiligt ist. Als Cofaktor von mehr als 300 enzymatischen Reaktionen spielt es eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung, der Proteinsynthese und dem Kohlenhydratstoffwechsel. Darüber hinaus ist Magnesium für die Bildung von DNA und RNA sowie für die normale Funktion von Nerven und Muskeln unverzichtbar. Auch für die Herzgesundheit und den Knochenstoffwechsel ist der Mineralstoff von großer Bedeutung, da er unter anderem die Regulation des Calcium- und Kaliumhaushalts unterstützt. Seine vielfältigen Aufgaben machen Magnesium zu einem essenziellen Baustein für die Gesundheit und das reibungslose Zusammenspiel zahlreicher Körperfunktionen.
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Medizin
 2 Min|
Ebola-Impfung aktiviert T-Zellen gegen Bundibugyo-Virus

Ebola-Impfung aktiviert T-Zellen gegen Bundibugyo-Virus

Der aktuelle Bundibugyo-Ebolavirus-Ausbruch (BDBV) in der Demokratischen Republik Kongo ist mit mehr als 6.000 bestätigten Fällen und einer Sterblichkeitsrate von 48% der weltweit zweitgrößte Ebolavirus-Ausbruch. Ein zugelassener BDBV-Impfstoff fehlt bislang. Der gegen das verwandte Ebola-Virus (EBOV) entwickelte Impfstoff VSV-EBOV (Ervebo) zeigte bei nichtmenschlichen Primaten teilweisen Kreuzschutz und induziert beim Menschen BDBV-reaktive Antikörper. Ob diese Immunantworten Schutz bieten, ist jedoch unklar. Eine heute veröffentlichte Studie von Forschenden des DZIF zeigt nun, dass eine einmalige Impfung mit Ervebo auch kreuzreaktive T-Zell-Immunantworten gegen BDBV auslösen kann.
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 3 Min|
Erster HPV-Atlas Deutschland: Sechs Empfehlungen für bessere HPV-Prävention

Erster HPV-Atlas Deutschland: Sechs Empfehlungen für bessere HPV-Prävention

Der erste „HPV-Atlas Deutschland 2026“ bündelt aktuelle Daten zu humanen Papillomviren (HPV), HPV-bedingten Krebserkrankungen und ihrer Prävention. Die vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe herausgegebene Publikation macht deutlich: Deutschland verfügt mit der HPV-Impfung über ein hochwirksames Instrument der Krebsprävention – schöpft dessen Potenzial bislang jedoch nicht ausreichend aus. Der Atlas benennt sechs Strategien, um das zu ändern.
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Medizin
 3 Min|
Neue S2k-Leitlinie der DGOU zu osteoporotischen Wirbelfrakturen

Neue S2k-Leitlinie der DGOU zu osteoporotischen Wirbelfrakturen

Hunderttausende Menschen erleiden jedes Jahr einen Wirbelbruch durch Knochenschwäche infolge von Osteoporose. Viele merken dies zunächst nicht einmal. Mit einer neuen Leitlinie zu osteoporotischen Wirbelfrakturen [1] gibt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) jetzt erstmals klare Empfehlungen, wie diese häufig übersehenen Verletzungen besser diagnostiziert und behandelt werden können. „Mit der neuen Leitlinie wollen wir die Versorgung weiter verbessern, um die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten. Denn ein stabiler Rücken bedeutet vor allem eines: Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Teilhabe im Alltag“, so DGOU-Präsident Prof. Dr. Frank Hildebrand.
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 5 Min|
ADHS bei Kindern in Bayern: Erstdiagnosen steigen deutlich

ADHS bei Kindern in Bayern: Erstdiagnosen steigen deutlich

Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten im Freistaat eine ADHS-Neudiagnose. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2024 einen Anstieg um 17%. Hochgerechnet wurde somit landesweit bei rund 34.300 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit für Bayern. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Gleichzeitig steigen die Neudiagnosen bei Jungen mit einem Zuwachs von rund 20% stärker an als bei Mädchen mit 13%. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse betont DAK-Landeschef Rainer Blasutto, wie wichtig eine stärkere Vernetzung in der Versorgung junger Menschen ist.
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 4 Min|
Darmmikroben beeinflussen, wie der Körper auf Impfungen reagiert

Darmmikroben beeinflussen, wie der Körper auf Impfungen reagiert

Impfungen sind eine der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen, um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung zu schützen und schwere Infektionskrankheiten einzudämmen. Trotz Verwendung gleicher Impfstoffe reagieren verschiedene Menschen jedoch sehr unterschiedlich auf die Impfung: Während einige nach der Impfung Fieber oder grippeähnliche Symptome entwickeln, bleiben andere völlig unbeeinträchtigt. Das Risiko von Nebenwirkungen wie Fieber kann bei vielen Menschen Zweifel und Angst auslösen und die Impfbereitschaft beeinträchtigen. Bisher war unklar, warum nur manche Menschen nach Impfungen Fieber bekommen.
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