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Polypharmazie im Alter – wenn viele Medikamente zur Herausforderung werden

Polypharmazie im Alter – wenn viele Medikamente zur Herausforderung werden

Mit zunehmendem Alter treten chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunehmend gemeinsam auf. Bei ihrer Behandlung werden dann meist mehrere Medikamente eingesetzt. Dadurch wächst die Zahl der täglich eingenommenen Arzneimittel und mit ihr das Risiko für Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Fehlanwendungen. Polypharmazie gehört deshalb zu den zentralen Herausforderungen der Geriatrie. Heute geht es allerdings nicht mehr nur darum, Krankheiten optimal zu behandeln, sondern auch darum, regelmäßig zu prüfen, welche Medikamente den Patient:innen tatsächlich noch nutzen und welche möglicherweise mehr schaden als nützen.
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Medizin
 4 Min|
3D-Grafik von Coronavirus

Überschießende Entzündungsreaktionen bei COVID und Autoimmunkrankheiten: Mechanismus entdeckt

Wissenschaftler:innen beobachteten zur Hochzeit der Corona-Pandemie bei einigen Patient:innen eine Hyperinflammation. Ein Team unter Federführung der Universitäten und Universitätskliniken des Saarlandes und Münster hat nun in Nature Communications einen möglichen Mechanismus beschrieben, der dafür verantwortlich sein könnte. Dieser Mechanismus ist auch bei anderen entzündlichen Erkrankungen zu beobachten.
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Medizin
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Lebrikizumab und Tildrakizumab: Biologika verbessern Hautläsionen deutlich

Atopische Dermatitis: Lebrikizumab wirkt auch in sichtbaren Arealen

Der Gesichts-, Kopf- und Halsbereich zählt bei atopischer Dermatitis (AD) zu den für Patient:innen besonders belastenden und therapeutisch anspruchsvollen Körperregionen. Was kann das Firstline-Biologikum Lebrikizumab hier leisten? Bei einem Pressegespräch von Almirall im Rahmen der 30. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München erläuterte Prof. Dr. Dr. Andeas Wollenberg (Augsburg/München), warum Lebrikizumab einen Unterschied machen kann, und stellte zudem neue Daten aus der Langzeitstudie ADlong vor.
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Medizin
 3 Min|

CME: Schluckstörungen – ein interdisziplinärer Blick auf die eosinophile Ösophagitis

Persistierende Dysphagie oder wiederkehrende Bolusobstruktionen können auf eine eosinophile Ösophagitis (EoE) hinweisen – eine häufig übersehene, chronisch entzündliche Erkrankung der Speiseröhre. Drei Experten vermitteln praxisorientiert, wie eine frühzeitige Diagnose und Therapie Folgeschäden verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Sichern Sie sich 2 CME-Punkte.
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Medizin
 4 Min|
Neuer Mechanismus bremst Entzündung bei Asthma

Neuer Mechanismus bremst Entzündung bei Asthma

Ein Team der Universität Bonn und des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) hat einen bislang unbekannten Wirkmechanismus eines synthetischen Peptids entdeckt, der die überschießenden Entzündungsreaktionen bei allergischem Asthma abschwächt. Dabei wird ein zentraler Entzündungsschalter des Immunsystems gezielt gehemmt und eröffnet neue Ansatzpunkte zur Behandlung chronischer Entzündungserkrankungen. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlicht [1].
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Medizin
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Kein Einfluss oraler Kontrazeptiva auf Impfantwort

Kein Einfluss oraler Kontrazeptiva auf Impfantwort

Die Frage, ob die Einnahme oraler Kontrazeptiva die Wirksamkeit von Impfungen beeinflusst, wird seit einigen Jahren wissenschaftlich diskutiert, und mehrere ältere kleinere Studien kommen zu heterogenen Ergebnissen. Eine jetzt in npj Vaccines veröffentlichte Studie liefert hierzu neue Daten: In einer großen Kohorte von mehr als 1000 Beschäftigten im Gesundheitswesen konnte kein Effekt der Einnahme oraler Kontrazeptiva auf die humoralen oder zellulären Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen nachgewiesen werden [1].
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Medizin
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Folgen des Absetzens von GLP-1-Medikamenten für suchtbedingte Krankenhausaufnahmen

Menschen mit Typ-2-Diabetes wurden während einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten seltener aufgrund von Alkohol- oder Substanzkonsumstörungen im Krankenhaus behandelt. Dies zeigt eine große schwedische Registerstudie unter Beteiligung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI). Die Forschenden untersuchten erstmals, wie sich die beobachteten Zusammenhänge nach dem Absetzen der Medikamente entwickeln. Dabei zeigte sich, dass die Verringerung alkoholbezogener Krankenhausaufnahmen zunächst noch bis zu sechs Monate nach Therapieende nachweisbar war, nach zwölf Monaten jedoch nicht mehr. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry veröffentlicht [1].
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Medizin
 4 Min|
Präzisionstherapie bei Sjögren-Krankheit in Sicht

Präzisionstherapie bei Sjögren-Krankheit in Sicht

Der Entzündungs-Botenstoff Interferon-Alpha kann die Sjögren-Krankheit auslösen, eine entzündliche Autoimmunerkrankung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) sowie der Universitäten Bonn, Edinburgh und Newcastle. Die Ergebnisse könnten mittelfristig die Entwicklung von Medikamenten gegen das chronische Leiden vereinfachen. Sie sind in der Fachzeitschrift Lancet Rheumatology erschienen [1].
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Medizin
 3 Min|
Parkinson: Genetische Vielfalt in globaler Studie entdeckt

Parkinson: Genetische Vielfalt in globaler Studie entdeckt

Ein internationales Forschungsteam hat im Rahmen des „Global Parkinson's Genetics Program" (GP2) die bislang größte genetische Untersuchung zu Parkinson vorgelegt. Die im Fachjournal The Lancet Neurology erschienene Studie zeigt anhand von Daten aus weltweit elf Bevölkerungsgruppen, dass krankheitsauslösende genetische Veränderungen je nach Herkunft sehr unterschiedlich häufig auftreten [1]. Das hat Folgen dafür, wer schon heute von neuen Therapien profitieren kann.
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Medizin
 3 Min|
Neue Zielstrukturen gegen Pilzinfektionen entdeckt

Neue Zielstrukturen gegen Pilzinfektionen entdeckt

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christos Gatsogiannis der Universität Münster hat neue Erkenntnisse über die Funktion eines zellulären Transportproteins gewonnen, das für das Überleben krankheitserregender Pilze von zentraler Bedeutung ist. Spezielle Proteine, sogenannte Transporter, steuern selektiv, welche Stoffe in eine Zelle hineingelangen und welche nicht. Forschende der Universität Münster und der Universität der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen haben diese Transporter in einem speziellen Fall untersucht: den sogenannten UapA-Transporter des Modellpilzes Aspergillus nidulans. Die Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die Biologie der Erreger, sind nicht nur für die Zellbiologie relevant und könnten langfristig die Entwicklung neuer Therapien sowie neue Ansätze für Behandlungen von Pilzinfektionen unterstützen.
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