Medizin
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WHO aktualisiert Leitlinie zur Demenzprävention: Neue Risikofaktoren im Blick
Demenz ist nicht zwangsläufig eine unvermeidbare Folge des Alterns. Viele Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung beeinflussen, lassen sich verändern. Mit ihrer 2026 aktualisierten Leitlinie zur Demenzprävention erweitert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun den wissenschaftlichen Blick [1]. Neben bekannten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsmangel und Rauchen beleuchtet sie weitere gesundheitliche Einflüsse, darunter HIV-Infektionen, Schlafstörungen, Schlaganfälle und hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren. „Wir verstehen immer besser, wie eng die Gesundheit unseres Gehirns mit anderen körperlichen und psychischen Prozessen zusammenhängt. Entscheidend ist, dass wir Demenzprävention nicht erst im hohen Alter beginnen, sondern über die gesamte Lebensspanne hinweg denken“, erklärt Prof. Dr. Özgür Onur, Köln, Sprecher der Kommission „Demenzen“ der Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).
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