Journal MED

Aktuelles

Gesundheitspolitik
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Krankenhausstatistik 2025: Rund 17,7 Millionen Patient:innen vollstationär behandelt

Rund 17,7 Millionen Patient:innen wurden vergangenes Jahr in Deutschland vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die Zahlen liegen weiter deutlich unterhalb des Vor-Corona-Niveaus: Zwischen 2014 und 2019 waren jedes Jahr mehr als 19 Millionen Menschen in Krankenhäusern behandelt worden.
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Infektiologie
 2 Min|
DGGG-Kongress 2026

Impflücken in der Schwangerschaft schließen

Wie kann man Impfungen in der Gynäkologie am besten umsetzen? „Wichtig ist, dass Sie in der Praxis impfen wollen und das zum Thema machen“, riet Dr. Michael Wojcinski, Steinhagen. An das Aufklärungsgespräch kann sich die Impfung direkt anschließen, ohne weitere Termine auszumachen: „Impfen sie am selben Tag“ riet der Sprecher der AG Impfen in der Gynäkologie: „Die Infektionsprophylaxe ist die wichtigste Prophylaxe, die wir unseren Patientinnen anbieten können!“
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Medizin
 3 Min|
Zwei Studien bestätigen Wirksamkeit von Remibrutinib bei schubförmiger MS

Zwei Studien bestätigen Wirksamkeit von Remibrutinib bei schubförmiger MS

Zwei randomisierte Phase-III-Studien, die in The Lancet publiziert wurden [1], verglichen Wirksamkeit und Sicherheit von Remibrutinib der moderat wirksamen DMT mit Teriflunomid bei schubförmiger MS. Der hochselektive BT-Inhibitor reduzierte signifikant annualisierte Schubrate, Behinderungsprogression und entzündliche Läsionen im Gehirn. Neue Sicherheitssignale wurden nicht beobachtet. Der Wirkstoff könnte somit das Therapiespektrum erweitern - ausstehend ist jedoch ein direkter Vergleich mit bereits zugelassenen hochaktiven DMTs, wie z. B. Anti-CD20-Antikörpern.
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Medizin
 3 Min|
Tabakerhitzer: Schon einmaliger Konsum belastet das Herz-Kreislauf-System

Tabakerhitzer: Schon einmaliger Konsum belastet das Herz-Kreislauf-System

Bereits der einmalige Konsum von erhitztem Tabak kann unmittelbar die Funktion der Blutgefäße beeinträchtigen, den Blutdruck erhöhen und DNA-Schäden an Blutzellen verursachen. Das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschenden untersuchten die unmittelbaren Auswirkungen von zwei hintereinander konsumierten Tabaksticks bei ansonsten gesunden Raucher:innen. Die Ergebnisse stellen Behauptungen infrage, wonach Tabakerhitzer für das Herz-Kreislauf-System wesentlich weniger schädlich seien als herkömmliche Zigaretten. Die Forschungsergebnisse wurden im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht [1].
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Medizin
 3 Min|
Alzheimer-Diagnostik per Bluttest: Neues Verfahren soll Ergebnisse zuverlässiger machen

Alzheimer-Diagnostik per Bluttest: Neues Verfahren soll Ergebnisse zuverlässiger machen

Forschende der Universitätsmedizin Halle haben ein Verfahren entwickelt, das Alzheimer-Bluttests zuverlässiger machen könnte. Bisher stützen sich kommerzielle Bluttests vor allem auf den Protein-Biomarker pTau217“, dessen Konzentration bereits in einem frühen Alzheimer-Stadium ansteigen kann. Allerdings gibt es auch andere Erkrankungen, die erhöhte Werte verursachen und zu falsch positiven Ergebnissen führen können. In einer Studie mit 315 Personen zeigte das Forschungsteam, wie sich Alzheimer-typische Veränderungen genauer von denen anderer Erkrankungen unterscheiden lassen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
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Medizin
 3 Min|
3D-Illustration: Immunzelle attackiert Erreger

Bürstenzellen in den Atemwegen: So erkennt der Körper Krankheitserreger

Gelangen Krankheitserreger in unseren Körper, springt eine Maschinerie aus Botenstoffen an, die die körpereigene Immunantwort anregt. Aber woher weiß der Körper, dass es sich um einen schädlichen Eindringling handelt und nicht etwa um ein harmloses Bakterium? Einen Mechanismus, wie der Körper diesen Unterschied erkennt, hat nun Dr. Mohamed Elhawy aus der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Gabriela Krasteva-Christ entdeckt und im Fachjournal Cell Reports veröffentlicht [1].
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Gesundheitspolitik
 2 Min|
Chirurg:innen bei der Arbeit

Machtmissbrauch in der Medizin: Deutscher Ärztinnenbund setzt Zeichen für einen Kulturwandel

Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung dürfen im Gesundheitswesen keinen Platz haben. Mit einer im Rahmen der Mitgliederversammlung am 16. Oktober 2026 in Hannover einstimmig verabschiedeten Erklärung bekräftigt der Deutsche Ärztinnenbund e. V. (DÄB) seine Forderung nach einem grundlegenden Kulturwandel in der Medizin [1]. Der Verband nimmt insbesondere jene strukturellen Bedingungen in den Blick, die Machtmissbrauch begünstigen und dessen Aufarbeitung erschweren.
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