Medizin
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Gefäßerkrankungen: Warum Frauen oft später behandelt werden
Gefäßerkrankungen verlaufen bei Frauen nicht selten anders als bei Männern und werden häufig später erkannt. Ein Grund: Die Beschwerden entsprechen oft nicht den bekannten Lehrbuchsymptomen, wie eine aktuelle Übersichtsarbeit darlegt [1]. Geschlechterspezifische Unterschiede in Diagnostik, aber auch Therapie betreffen wichtige Krankheitsbilder wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit, Verengungen der Halsschlagader und Erkrankungen der Aorta. Angesichts dieser Erkenntnisse sieht die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) Anpassungsbedarf in Versorgung und Forschung. „Wir brauchen mehr Aufmerksamkeit für weibliche Krankheitsverläufe“, sagt DGG-Expertin und Erstautorin Dr. med. Deborah Uebermuth.
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