Gastroenterologie
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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Früh und gezielt mit Vedolizumab zur effektiven Krankheitskontrolle
Die Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen orientiert sich zunehmend nicht mehr ausschließlich an der Symptomkontrolle. Mit der STRIDE-II-Strategie hat sich vielmehr ein proaktiver „Treat-to-Target“-Ansatz etabliert, der ein engmaschiges Monitoring sowie eine Kombination aus kurz- und langfristigen, objektiv messbaren Therapiezielen vorsieht. Das langfristige Ziel besteht in einer nachhaltigen und objektiv nachweisbaren Krankheitskontrolle. Hierzu zählen die Normalisierung von Biomarkern wie dem C-reaktiven Protein und dem fäkalen Calprotectin sowie v.a. das Erreichen und Aufrechterhalten einer endoskopischen Remission. Biomarker und Endoskopie sind laut Prof. Dominik Bettenworth, Münster, wichtige Instrumente zur Beurteilung der Krankheitsaktivität und zur Steuerung der Therapie. Schnittbildgebungsverfahren wie Magnetresonanztomografie oder intestinaler Ultraschall können dabei eine wertvolle Ergänzung darstellen.
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