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Aktuelles

Gesundheitspolitik
 3 Min|
Frau sitzt im Labor und schaut durch ein Mikroskop
Weitere 35,4 Millionen Euro für Comprehensive Cancer Center

Deutsche Krebshilfe setzt Förderung der Onkologischen Spitzenzentren fort

Die Deutsche Krebshilfe setzt ihre Förderung der Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCCs) fort und entwickelt das Netzwerk weiter. Mit den Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Mannheim werden drei neue Standorte als Teile von CCC-Verbünden in das Förderprogramm aufgenommen. Damit profitieren auch hier zukünftig Krebspatient:innen von der Arbeit eines CCCs. Für die Weiterförderung mehrerer Zentren hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt 35,4 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre bereitgestellt.
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Medizin
 3 Min|
Neuer Therapieansatz bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten

Neuer Therapieansatz bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten

Ein Forschungsteam aus der Schweiz und Deutschland hat den kombinierten Einsatz von Phagen- und Darmfloratransplantationstherapie zur Behandlung von Patientinnen mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen, die auf herkömmliche Therapien nicht ansprechen, untersucht. Die vielversprechenden ersten Ergebnisse wurden in Nature Microbiology veröffentlicht und bilden die Grundlage für eine geplante klinische Studie.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Kretschmer fordert Gesamtkonzept für Rente und Pflege

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat noch einmal nachdrücklich Änderungen an den geplanten Reformen des Bundes bei der Rente und Pflege eingefordert. „Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht dafür bestraft werden, dass er in den 90er-Jahren für deutlich niedrigere Löhne gearbeitet oder Phasen der Arbeitslosigkeit durchstehen musste“, betonte Kretschmer in Dresden und verbreitete diese Botschaft auch auf der Plattform X.
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Medizin
 2 Min|
Schwangerschaft nach CAR-T-Zelltherapie

Schwangerschaft nach CAR-T-Zelltherapie

Autoimmunerkrankungen wie der systemische Lupus erythematodes (SLE) betreffen vor allem junge Frauen, häufig in einer Lebensphase, in der ein Kinderwunsch besteht. Die Erkrankung selbst sowie notwendige immunsuppressive Therapien erschweren eine Schwangerschaft oder machen sie zeitweise unmöglich. CAR-T-Zellen können hier einen entscheidenden Vorteil für diese jungen Frauen bieten, da diese Therapie die Autoimmunerkrankung nachhaltig zum Stillstand bringen kann. Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Schett (Direktor der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)) zeigt erstmalig, dass Frauen mit Autoimmunerkrankungen nach einer erfolgreichen CAR-T-Zelltherapie eine normale und unproblematische Schwangerschaft erleben und gesunde Kinder zur Welt bringen können. Diese Ergebnisse wurden nun im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
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Medizin
 3 Min|
HIV-Therapie mit nur einer Tablette pro Woche wirksam

HIV-Therapie mit nur einer Tablette pro Woche wirksam

Eine internationale klinische Studie, an der das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universität Bonn maßgeblich beteiligt waren, hat gezeigt, dass eine einmal wöchentlich einzunehmende orale HIV-Behandlung genauso wirksam ist wie eine der derzeit führenden täglichen Therapien. Damit eröffnet sich das Potenzial für eine neue Behandlungsoption, die die Belastung durch die lebenslange tägliche Einnahme von Tabletten verringern könnte. Die Ergebnisse, die jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht und auf der Internationalen AIDS-Konferenz in Rio de Janeiro vorgestellt wurden, stammen aus der Phase-III-Studie ISLEND-1, in der eine einmal wöchentlich einzunehmende Tablette mit einer Kombination aus Islatravir und Lenacapavir bei Erwachsenen untersucht wurde, deren HIV-Infektion bereits gut unter Kontrolle war.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|
Primärversorgung: Künftig immer zuerst zum Hausarzt?

Primärversorgung: Künftig immer zuerst zum Hausarzt?

Patient:innen sollen voraussichtlich künftig weit stärker als bisher zuerst zu ihrer Hausarztpraxis gehen müssen. Das ist das erklärte Kernziel der für den Herbst angekündigten Gesundheitsreform. Für die Versicherten könnte das bedeuten, dass sie in der Hausarztpraxis vermehrt von Teams betreut werden, in denen ihre Ärztin oder ihr Arzt nur eine von mehreren Funktionen übernimmt. Ein Konzept des Sozialverbands Deutschland (SoVD), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, wie dies aussehen könnte.
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Medizin
 3 Min|
Wie reaktive Stoffwechselprodukte Blutzucker und Nieren schädigen können

Wie reaktive Stoffwechselprodukte Blutzucker und Nieren schädigen können

Diabetes und diabetesinduzierte Folgeschäden können mit den gängigen Medikamenten und Lebensstil-Interventionen nur unzureichend verhindert werden. Daher forscht ein internationales Team um Professor Dr. Jens Kroll aus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg an der Frage, ob bisher unerkannte Stoffwechselstörungen die Ursache für die mit Diabetes häufig einhergehenden Organveränderungen sein könnten – die also primär Gefäße und andere Gewebe verändern. Ergebnisse ihrer Forschung liefern jetzt neue Hinweise darauf, wie reaktive Stoffwechselprodukte ursächlich zur Entstehung von Diabetes und seinen Folgeerkrankungen beitragen können. Das Team von Professor Kroll berichtet aktuell im Journal Nature Communications, dass die Verbindungen Methylglyoxal und Acrolein den Arginin-Stoffwechsel stören und dadurch einen erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) sowie Veränderungen der Nieren auslösen.
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Multiple Sklerose
 2 Min|
Mehr Flexibilität in der Familienplanung für Frauen mit Multipler Sklerose

Mehr Flexibilität in der Familienplanung für Frauen mit Multipler Sklerose

Multiple Sklerose (MS) betrifft zu einem großen Teil Frauen im gebärfähigen Alter. Die Familienplanung war bisher dadurch erheblich eingeschränkt. Zudem erhalten Frauen seltener krankheitsmodifizierende Therapien als Männer. Das muss nicht sein – und sollte nicht sein. Eine Zulassungsanpassung beim Anti-CD20-Antikörper Ofatumumab bringt jetzt mehr Flexibilität bei der Therapieanpassung.
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Medizin
 2 Min|
Europäische Zulassung für Netzhautimplantat bei geographischer Atrophie

Europäische Zulassung für Netzhautimplantat bei geographischer Atrophie

Ein neuartiges Netzhautimplantat eröffnet Menschen mit geographischer Atrophie erstmals die Möglichkeit, einen Teil ihres zentralen Sehvermögens zurückzugewinnen. Die Erkrankung ist eine schwere Spätform der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Ein internationales Forschungsteam um Prof. Frank. G. Holz vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Universität Bonn konnte in einer internationalen klinischen Studie nachweisen, dass die Mehrzahl der Teilnehmenden deutliche Verbesserungen der Sehschärfe zeigte – mehr als 84% konnten nach der Implantation wieder Buchstaben, Zahlen oder Wörter erkennen. Jetzt ist die neuartige Netzhaut-Implantattechnologie außerhalb von Studien für die reguläre Krankenversorgung für den europäischen Markt zugelassen.
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Medizin
 2 Min|
Veränderungen im mütterlichen Immunsystem können auf eine mögliche Frühgeburt hinweisen

Veränderungen im mütterlichen Immunsystem können auf eine mögliche Frühgeburt hinweisen

Forschende der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der amerikanischen Stanford University haben Hinweise darauf gefunden, dass sich spontane Frühgeburten bereits Wochen bis Monate vor ihrem Auftreten im Immunsystem der Mutter ankündigen. Die Studie eröffnet Perspektiven für eine frühere Erkennung und gezielte Vorbeugung spontaner Frühgeburten und wurde jetzt in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht [1].
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