Medizin
Mepolizumab erhält als erster IL-5-Inhibitor die Zulassung für unkontrollierte eosinophile COPD
Kürzlich erhielt Mepolizumab die Zulassungserweiterung als zusätzliche Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patient:innen mit chronische obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die durch eine erhöhte Anzahl an Eosinophilen im Blut (≥ 300/µl) gekennzeichnet sind und die trotz einer Kombinationstherapie aus einem inhalativen Kortikosteroid (ICS), einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) sowie einem langwirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) unzureichend kontrolliert sind. Mepolizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der mit hoher Affinität und Spezifität an humanes Interleukin-5 (IL-5) bindet und damit gezielt in die Typ-2-Inflammation eingreift [6, 7]. Das ist klinisch relevant, denn bis zu 40% der COPD-Patient:innen weisen erhöhte Blut-Eosinophilenwerte auf – ein Marker für eine zugrunde liegende Typ-2-Inflammation, die das Exazerbationsrisiko und die Krankheitsprogression maßgeblich beeinflusst [1, 2]. Mit seiner einfachen monatlichen Dosierung kann Mepolizumab diesen Patient:innen eine wirksame Prävention von Exazerbationen und Hospitalisierungen bieten [1].
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