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Gesundheitspolitik

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Konzept für Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Warken verzögert sich

Konzept für Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Warken verzögert sich

Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigte Reformkonzept für die Pflegeversicherung verzögert sich. „Wir sind dabei schon weit vorangekommen, aber ein paar Detailfragen sind noch offen", sagte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage in Berlin. Über diese werde regierungsintern diskutiert, dann werde es schnellstmöglich vorgelegt. Einen Zeitplan nannte der Sprecher mit Verweis auf laufende Abstimmungen nicht. Es gehe um eine große Reform mit finanziellen wie strukturellen Themen.
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Geflüchtete stoßen auf Hürden bei Arztbesuchen

Geflüchtete stoßen auf Hürden bei Arztbesuchen

Wer nach Deutschland flüchtet, stößt vor allem in den ersten Jahren nach der Ankunft auf Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), für die in den Jahren 2023 und 2024 Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2022 eingereist waren, befragt wurden. Neben langen Wartezeiten erschwerten auch finanzielle Belastungen und teils große Entfernungen eine rasche Behandlung. Zudem fällt es vielen Geflüchteten demnach schwer, sich im deutschen Gesundheitssystem zu orientieren.
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Pflegekassen rechnen mit einer Milliarde Euro Defizit

Pflegekassen rechnen mit einer Milliarde Euro Defizit

Die Finanzlage der gesetzlichen Pflegeversicherung hat sich seit Jahresanfang nach neuen Zahlen weiter verschlechtert. Im ersten Quartal habe die Pflegeversicherung ein Minus von 667 Milliionen Euro verzeichnet, obwohl sie gleichzeitig 800 Millionen Euro aus einem Darlehen bekommen habe, teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) mit, der auch die Pflegekassen vertritt. Für dieses Jahr rechnet er nun mit einem Defizit von einer Milliarde Euro. Zuvor hatte der „Spiegel“ berichtet. Vor rund drei Monaten hatte der Verband für 2026 noch einen Überschuss von 400 Millionen Euro erwartet.
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Beamte in gesetzliche Krankenversicherung

Beamte in gesetzliche Krankenversicherung

Der Wirtschaftsweise Achim Truger spricht sich für die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aus. „Dass Beamte aus der gesetzlichen Krankenversicherung rausgehalten werden, halte ich für völlig falsch. Durch ihr gutes Gehalt könnten sie die Kassenlage der GKV durchaus stärken“, sagte der Ökonom der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Beamt:innen sind in der Regel nicht gesetzlich, sondern privat krankenversichert.
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Neue Angebote in Apotheken - was kommt für Patient:innen?

Neue Angebote in Apotheken - was kommt für Patient:innen?

In Apotheken gibt es schon jetzt nicht nur Medikamente. Künftig sollen sie Patient:innen aber noch weitere Leistungen anbieten können - von Impfungen über Vorsorge bis zu mehr Arzneien auch ohne sonst nötiges Rezept. Das sehen Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die der Bundestag heute beschließen soll. Die neuen Möglichkeiten sollen das Netz der Apotheken auch auf dem Land absichern und die Versorgung generell breiter aufstellen. Von Ärzt:innen kommt scharfer Protest.
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Streeck will Tabaksteuer für Gesundheit nutzen

Streeck will Tabaksteuer für Gesundheit nutzen

Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, will eine Zweckbindung der Mehreinnahmen bei der Tabaksteuer für das Gesundheitswesen. „Die Tabaksteuer darf nicht zur stillen Haushaltssanierung werden“, sagte Streeck der „Bild“. Tabak verursache enorme Kosten im Gesundheitswesen, weshalb die Einnahmen aus der Tabaksteuer auch dorthin gehörten, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.
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Wahltarife bei Krankenkassen: Für wen sinnvoll?

Wahltarife bei Krankenkassen: Für wen sinnvoll?

„Wer zwölf Monate gesund geblieben ist, darf sich in unserem Wahltarif über eine Rückzahlung in Höhe eines Monatsbeitrags mit bis zu 600 Euro freuen.“ Mit diesem Slogan wirbt eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für ihren Tarif mit Beitragsrückerstattung. Angesichts stetig steigender Krankenkassenbeiträge klingen solche Angebote gut. Aber halten Wahltarife finanziell tatsächlich, was sie versprechen? Und wo liegen die Risiken für die Gesundheit?
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Vertrauen in Gesundheitssystem sinkt

Umfrage: Vertrauen in Gesundheitssystem sinkt

Die Zufriedenheit mit dem deutschen Gesundheitssystem bröckelt einer neuen Umfrage zufolge. Sehr gut oder gut finden die Gesundheitsversorgung 62%, wie die Allensbach-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab. Über rund zehn Jahre waren Zufriedenheitswerte über 80% gemessen worden, bevor die Kurve nach 2022 abfiel. Rund 35% finden die Gesundheitsversorgung nicht so gut oder gar nicht gut, wie die Kasse weiter mitteilte.
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Krankenkassen lehnen weitere Belastungen für Patient:innen ab

Krankenkassen lehnen weitere Belastungen für Patient:innen ab

Die gesetzlichen Krankenkassen warnen beim Sparpaket für die Gesundheitsausgaben vor Verzögerungen und Verschiebungen zulasten der Patient:innen. Der Chef des Spitzenverbandes, Oliver Blatt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Versicherten und Arbeitgeber sind genug belastet.„ Daher gebe es für ihn eine klare rote Linie: „Kein Cent mehr Belastung für Patient:innen als in der aktuellen Fassung des Gesetzes vorgesehen.“ Ein Aufschieben der Reform sei keine Option. „Jetzt muss die Ministerin Kurs halten, auch wenn der Druck von allen Seiten enorm ist.“
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E-Krankschreibung nicht Hauptgrund für mehr Fehltage

E-Krankschreibung nicht Hauptgrund für mehr Fehltage

Entgegen der weit verbreiteten Annahme ist die Zahl der Krankheitstage nach Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht in erster Linie wegen der elektronischen Krankschreibung stark angestiegen. Die Forscher:innen halten zwei andere Gründe für bedeutsamer: Zum einen hätten Atemwegserkrankungen zugenommen, zum anderen bleibe ein Teil der Beschäftigten bei ansteckenden Krankheiten eher zu Hause als früher. Diese Menschen seien seit der Corona-Pandemie vorsichtiger geworden.
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Kampf gegen Arzneimittel-Engpässe: EU fördert Medikamenten-Herstellung in Europa

Kampf gegen Arzneimittel-Engpässe: EU fördert Medikamenten-Herstellung in Europa

Im Kampf gegen Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten in der EU haben sich Unterhändler:innen in Brüssel auf Regeln geeinigt, um die Produktion von Arzneimitteln leichter mit öffentlichen Geldern unterstützen zu können. Das teilten die Vertreter:innen des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten mit. Europa soll dadurch weniger abhängig von einzelnen Lieferant:innen und der Herstellung außerhalb des Kontinents werden.
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Neue Erkenntnisse zur pathologischen Gefäßneubildung im Auge

Die krankhafte Neubildung von Blutgefäßen im Auge ist ein zentraler Faktor bei Erkrankungen der Netzhaut wie der diabetischen Retinopathie oder der altersbedingten Makuladegeneration, die zu einem dauerhaftem Sehverlust und Erblindung führen können. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Jens Kroll von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat nun einen bislang unbekannten molekularen Mechanismus aufgeklärt, der zur krankhaften Neubildung von Blutgefäßen im Auge beiträgt. Die Wissenschaftler:innen vermuten, dass dies ein Ansatzpunkt für neue, zielgerichtete Therapien sein könnte. Da es bereits für andere Erkrankungen zugelassene Medikamente gibt, die an diesem Mechanismus angreifen, erscheint dieser Ansatz als sehr vielversprechend. Die Ergebnisse der internationalen Studie wurden aktuell im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
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Ärztepräsident fordert Aufschub für Sparpaket

Ärztepräsident fordert Aufschub für Sparpaket

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert einen Aufschub für die Verabschiedung des Sparpakets zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen. Es soll eigentlich noch vor der parlamentarischen Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden. Reinhardt sagte nun dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Ein so weitreichendes Gesetz kann man nicht mit der Brechstange durchdrücken.“ Vor dem heute beginnenden Ärztetag mahnte er: „Vor der Sommerpause sollte gar nichts entschieden werden.“ Alle Beteiligten brauchten ausreichend Zeit, die vorgesehenen Maßnahmen auf ihre Auswirkungen für die Patientenversorgung zu prüfen, argumentierte der Ärztepräsident. „Stattdessen sollte die Bundesgesundheitsministerin alle Beteiligten, auch den Bundesfinanzminister, an einen Tisch bringen, um tragfähige Alternativkonzepte entlang klar definierter Zielmarken zu entwickeln“, schlug Reinhardt vor.
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Neuregelungen für mehr Nierenspenden

Neuregelungen für mehr Nierenspenden

Dringend benötigte Nierentransplantationen für schwerkranke Patient:innen sollen künftig öfter möglich werden. Der Bundesrat billigte ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz, das bisher enge Grenzen für Organentnahmen bei lebenden Spendern weiter fasst. Damit wird der Kreis möglicher Spender:innen und Empfänger:innen vergrößert. Aufgehoben wird die Regel, dass Lebendspenden nur zulässig sind, wenn es kein Organ eines Gestorbenen gibt.
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