News
E-Health
DCK 2026
Operieren uns bald Maschinen?
Künstliche Intelligenz (KI) erobert nach und nach die Medizin. Auch in die Chirurgie und Operationssäle hält sie Einzug – vom OP-Roboter über Bildanalyse bis hin zur personalisierten Therapieplanung und Qualitätskontrolle. Bereits jetzt eröffnen KI-Systeme viele neue Optionen in der chirurgischen Versorgung. Die Behandler:innen können sie indessen nicht ersetzen.
Lesen Sie mehr
RSV
DGIM 2026
Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV): Impfraten dringend steigern
Infektionen der unteren Atemwege gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen [1]. Das RS-Virus trägt einen Anteil daran. Lange galt RSV als typische Säuglingserkrankung. Aktuelle Daten zeigen jedoch: Auch ältere Erwachsene sind gefährdet, schwere Verläufe zu entwickeln [2]. Für Hausarztpraxen gewinnt das Thema damit deutlich an Relevanz.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Hat die Zuckersteuer jetzt eine Chance?
Eine Steuer von einigen Cent auf stark gezuckerte Limonaden und Colas? Dafür werben Medizinexpert:innen und Verbraucherschützer:innen schon seit Jahren, um Anreize für eine gesündere Ernährung zu setzen - und ebenso lange wehrt die Branche Rufe danach vehement ab. Gibt es jetzt aber vielleicht ein Momentum, dass sich in Sachen Zuckersteuer doch etwas tut? Für geplante Einsparungen bei den Gesundheitsausgaben liegt ein Vorschlag dazu auf dem Tisch und daneben eine Initiative im Bundesrat. Die Befürworter machen Druck.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
GKV-Chef hält Beitragssenkungen für möglich
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung stellt Beitragssenkungen in Aussicht, sollten die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) durchkommen. „Das Gesetz von Frau Warken hat das Potenzial, die Beiträge zu stabilisieren“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Oliver Blatt, dem Nachrichtenportal „t-online“. "Wenn ihr Entwurf eins zu eins umgesetzt wird, könnten die Beiträge im Schnitt über alle Kassen hinweg - man traut sich das ja kaum auszusprechen - sogar sinken, fügte Blatt hinzu. Wie groß die Senkung ausfallen könnte, lässt sich Blatt zufolge nicht pauschal sagen. Es wäre sicher auch nicht bei jeder Kasse gleich. Viele Krankenkassen müssten nun ihre verbrauchten Rücklagen erst einmal wieder aufbauen.
Lesen Sie mehr
Medizin
DMEA 2026
Gesundheitskompetenz: Chancen und Grenzen von DiGA
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland weist eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Dies wirkt sich nicht nur auf die individuelle Gesundheit aus, sondern belastet das gesamte System. Patient:innen finden sich nicht zurecht, nehmen ungerechtfertigt Notfallkapazitäten in Anspruch oder bringen die notwendige Therapieadhärenz nicht auf. Welchen Beitrag digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) leisten können, war Gegenstand einer Diskussion auf der diesjährigen DMEA.
Lesen Sie mehr
Medizin
DMEA 2026
ePA: Gefüllt mit Chaos, aber schon nutzbar und nützlich
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in der Versorgung angekommen und ihr Nutzen wird allmählich erfahrbar. Im Rahmen eines Diskussionsforums auf der DMEA – Messe für digitale Gesundheitsversorgung – wurde sie von den Panelisten als „Marathon“, „Gamechanger“, „Wachstumsprojekt“, „Informationsplattform und Versorgungstool“ und „Rohbau“ bezeichnet, der jetzt mit Anwendungen gefüllt werden muss.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Landgericht urteilt zu Cannabis-Therapie bei chronischen Schmerzen
Bei chronischen Schmerzen können Ärzt:innen im Einzelfall Cannabis verordnen. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die Krankenversicherung - ob gesetzlich oder privat - die Kosten dafür. Etwa, wenn herkömmliche Schmerztherapien nicht wirken. Dann muss eine private Krankenversicherung die Kosten für eine Behandlung mit Cannabis-Präparaten übernehmen, wie das Landgericht Hamburg entschieden hat.
Lesen Sie mehr
Medizin
Geneditierung hilft bei β-Thalassämie und Sichelzellkrankheit
Die Geneditierungstherapie mit patienteneigenen Stammzellen ist eine neue Behandlungsoption für Menschen mit β-Thalassämie und Sichelzellkrankheit. Neue Daten belegen die Wirksamkeit anhand hoher Raten an Transfusionsunabhängigkeit und Freiheit von vaso-okklusiven Ereignissen.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Hausärzt:innen sehen Sparpläne als „Zerstörungsprogramm"
Knapp 20 Milliarden Euro will Gesundheitsministerin Warken bei der gesetzlichen Krankenversicherung einsparen. Der Hausärzteverband sieht durch die Pläne ein anderes Reformprojekt in Gefahr.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Mehr Navigation für Patient:innen in dringenden Fällen
Patient:innen mit dringenden Anliegen sollen künftig gezielter zu passenden Behandlungsangeboten kommen, statt in überfüllte Notaufnahmen der Krankenhäuser zu gehen. Das sehen Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat. Kernpunkt soll eine stärkere Steuerung über neue zentrale Anlaufstellen in vielen Kliniken und bundesweit per Telefon sein - vor allem nachts und an Wochenenden, wenn normale Praxen geschlossen sind.
Lesen Sie mehr
Asthma
DGIM 2026
Asthma & COPD: Exazerbation durch frühzeitige Triple-Therapie vermeiden
Die aktuellen GOLD-Empfehlungen und die neuen GINA-Updates setzen klare Signale: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma müssen früher, konsequenter und individueller behandelt werden [1, 2]. Zeitige Kombinationstherapien, insbesondere die Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS), verbessern die Symptomkontrolle, verhindern Exazerbationen und stabilisieren die Erkrankung langfristig.
Lesen Sie mehr
Medizin
Organspende nach Herzstillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland
Derzeit ist die Organspende nach dem sogenannten irreversiblen Hirnfunktionsausfall die einzige rechtlich zulässige Form der Spende. Die Einführung der Organspende auch nach Herz-Kreislaufstillstand könnte Wartezeiten verkürzen und Transplantationszahlen steigern. Das zeigen Simulationen auf Basis europäischer Daten.
Lesen Sie mehr
Medizin
Mesalazin: Therapie der ersten Wahl bei milder bis moderater Colitis ulcerosa (CU)
Bei milder bis moderater CU ist Mesalazin (5-Aminosalicylsäure, 5-ASA) leitliniengerecht die erste Wahl.1 Das Therapieziel bei der CU ist heute allerdings nicht allein die klinische Remission, sondern auch eine endoskopische sowie histologische Remission, die mit einer günstigeren Langzeitprognose assoziiert sind.1 Mit oralem Mesalazin-Granulat können diese kombinierten Ziele – eine Disease Clearance – erreicht werden.2,3
Lesen Sie mehr
Borreliose
Gibt es bald einen Impfschutz gegen Lyme-Borreliose?
Die klimabedingte Ausbreitung der Zeckenaktivität steigt und mit ihr das Risiko für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose. Gegen FSME kann geimpft werden, gegen die Lyme-Borreliose nicht – noch nicht. Angesichts der Ergebnisse einer Phase-III-Studie steht ein aussichtsreicher Impfstoffkandidat in den Startlöchern.
Lesen Sie mehr
Medizin
Vedolizumab bei pädiatrischer Colitis ulcerosa: KEPLER-Studie zeigt Wirksamkeit von Vedolizumab
Die zulassungsrelevante globale Phase-III-Studie KEPLER bestätigte die Wirksamkeit des intravenös verabreichten Integrin-Antikörpers Vedolizumab bei pädiatrischen Patient:innen mit Colitis ulcerosa (CU) im Alter von 2 bis 17 Jahren, die entweder auf konventionelle Therapie oder einen der Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)-Antagonisten unzureichend angesprochen hatten. Fast die Hälfte der Patient:innen erreichte den primären Endpunkt der klinischen Remission in Woche 54. Diese Ergebnisse wurden auf dem 21. Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) vorgestellt.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Warken: Bis Mitte Mai Vorschläge für Pflegereform
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will im Frühjahr Pläne für die angekündigte finanzielle Absicherung der Pflege vorlegen. „Alleine im kommenden Jahr fehlen der Pflegeversicherung sechs Milliarden Euro“, sagte die CDU-Politikerin. Sie arbeite an einer Reform zur nachhaltigen Sicherung der Versorgung und werde „bis spätestens Mitte Mai“ einen Vorschlag vorlegen, der die Stabilisierung der Finanzlage mit nötigen Strukturreformen verbinde. „Dabei werden wir Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht alleine lassen.“
Lesen Sie mehr
Medizin
Oberschenkelbruch im Alter: Neue S3-Leitlinie verbindet OP und Begleiterkrankungen
Die Behandlung von älteren Menschen mit einem hüftgelenknahen Oberschenkelbruch wird weiter verbessert. Grundlage dafür ist die neue S3-Leitlinie „Pertrochantäre Oberschenkelfrakturen“. Sie soll zu einem besseren Ergebnis führen, indem sie Begleiterkrankungen der Betroffenen in das Behandlungskonzept einbezieht und nicht nur die rein chirurgische Versorgung des Knochenbruchs durch eine OP betrachtet. „Da Altersfrakturen zunehmen, erkennen wir heute deutlicher die Bedeutung der Mitbehandlung von Begleiterkrankungen. Dieses Wissen wurde in die neue Leitlinie aufgenommen“, sagt Prof. Dr. Frank Hildebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).
Lesen Sie mehr
Medizin
Haben die Beta-Amyloid-Antikörper gegen Alzheimer tatsächlich keinen Nutzen?
Die Ergebnisse der aktuellen Cochrane-Analyse sind ernüchternd: Demnach haben die Beta-Amyloid-Antikörper keinen bedeutsamen klinischen Effekt. Allerdings untersuchten nur 2 der 17 in der Metaanalyse bewerteten Studien die zugelassenen Antikörper Lecanemab und Donanemab. Die anderen 15 Studien betrafen Antikörper, deren Weiterentwicklung aufgrund mangelnder Wirksamkeit bereits eingestellt wurde. Expert:innen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) mahnen davor, aufgrund der Metaanalyse dem Therapieprinzip jegliche Wirksamkeit abzusprechen. Randomisierte Studien zu den bereits zugelassenen Amyloid-Antikörpern hatten einen Effekt gezeigt – wenn auch nicht den erhofften Durchbruch gegen Alzheimer.
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
In Pandemie zu wenig auf junge Menschen geschaut
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat Fehler im Umgang mit jungen Menschen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eingeräumt. „Viel zu oft wurden Kinder und Jugendliche übersehen“, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. „Wir haben damals sehr stark auf die älteren Menschen, die vulnerablen Gruppen geschaut.“
Lesen Sie mehr
Gesundheitspolitik
Mehrheit gegen höhere Lasten für Kassenpatient:innen
Eine große Mehrheit der Deutschen lehnt es ab, Kassenpatient:innen künftig stärker zur Kasse zu bitten. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL finden es nur 23% richtig, wenn gesetzlich Versicherte für Gesundheitskosten mehr selbst zahlen sollen, 75% sind dagegen.
Lesen Sie mehr