Donnerstag, 25. Februar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Pneumovax
Pneumovax

Medizin

Februar 2021

COVID-19-Auffrischungsimpfung soll Wirksamkeit gegen Mutationen garantieren

COVID-19-Auffrischungsimpfung soll Wirksamkeit gegen Mutationen garantieren
© Alexander Limbach - stock.adobe.com

Pfizer und BioNTech gaben heute den Start einer Studie zur Sicherheit und Immunogenität einer dritten Dosis des Pfizer-BioNTech Impfstoffs (BNT162b2) bekannt. Diese soll die Wirkung einer Auffrischungsimpfung auf die Immunität gegen derzeit kursierende und potenziell neuaufkommende SARS-CoV-2-Varianten evaluieren. Die Studie wird Teilnehmer der Phase-I-Studie in den USA einbeziehen. Ihnen wird 6 bis 12 Monate nach Erhalt der Impfung mit 2 Dosen im Rahmen der Studie eine zusätzliche dritte Impfung von 30µg verabreicht. Diese Studie zur Auffrischungsimpfung ist Teil der...

Morbus Crohn: Signifikante Verbesserung der klinischen Remission unter Risankizumab

Morbus Crohn: Signifikante Verbesserung der klinischen Remission unter Risankizumab
©SciePro - stock.adobe.com

In den beiden Phase‑III-Induktionsstudien ADVANCE und MOTIVATE bei erwachsenen Patient*innen mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn erreichten die Patient*innen unter den beiden Risankizumab-Dosierungen (600 mg und 1.200 mg) die primären Endpunkte klinische Remission und endoskopisches Ansprechen in Woche 12 (1, 2). In die ADVANCE-Studie wurden Patient*innen aufgenommen, die unzureichend auf eine konventionelle und/oder biologische Therapie angesprochen oder diese nicht vertragen hatten (1). Die MOTIVATE-Studie umfasste Patient*innen, die auf eine Biologikatherapie unzureichend...

Plaque-Psoriasis: Deucravacitinib erreicht alle Endpunkte in zulassungsrelevanter Studie

Plaque-Psoriasis: Deucravacitinib erreicht alle Endpunkte in zulassungsrelevanter Studie
© Milan Lipowski - stock.adobe.com

Es liegen positive Ergebnisse der Studie POETYKPSO-2 vor, der zweiten zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zur klinischen Prüfung von Deucravacitinib, einem neuartigen oralen selektiven Tyrosinkinase-2 (TYK2)-Inhibitor, für die Behandlung von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. In der Studie POETYK PSO-2 wurde die Dosierung von Deucravacitinib 6 mg einmal täglich untersucht und beide co-primären Endpunkte im Vergleich zu Placebo erreicht. Dabei erzielten nach 16 Wochen Behandlung mit Deucravacitinib signifikant mehr Patienten ein...

Diabetisches Makulaödem und neovaskuläre Makuladegeneration: Lange Therapieintervalle unter Faricimab

Diabetisches Makulaödem und neovaskuläre Makuladegeneration: Lange Therapieintervalle unter Faricimab
©koolsabuy - stock.adobe.com

Die Prüfsubstanz Faricimab ist der erste bispezifische Antikörper, der für das Auge entwickelt wurde (1). Im Gegensatz zu den derzeitigen Therapien für DMÖ und nAMD, die den endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF)-Signalweg hemmen, zielt Faricimab über Angiopoietin-2 (Ang-2) und VEGF auf 2 verschiedene Signalwege ab, die eine Reihe von Netzhauterkrankungen begünstigen (1). Ang-2 und VEGF-A tragen zum Sehkraftverlust bei, indem sie die Blutgefäße destabilisieren, die Bildung neuer undichter Blutgefäße verursachen und Entzündungen...

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO
© Rido - stock.adobe.com

Während der Corona-Impfstoff deutschlandweit verabreicht wird, dürfen andere Schutzmaßnahmen nicht vernachlässigt werden: Vor allem Grippe, Pneumokokken, Pertussis und Herpes Zoster können für Senioren gefährlich werden und auch eine mögliche Corona-Infektion verschlimmern. DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, und Dr. Anja Kwetkat, Direktorin der Klinik für Geriatrie am...

COVID-19-Impfung nach Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen

COVID-19-Impfung nach Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen
©sasinparaksa - stock.adobe.com

Herz-Kreislauf-Patienten gelten als besonders gefährdet für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt ohne Zweifel zum individuellen Schutz und zur Pandemieeindämmung bei. Deshalb rät die Herzstiftung Herz-Kreislauf-Patienten entschieden zur COVID-19-Impfung mit den Wirkstoffen auf mRNA-Basis (Biontech/Pfizer, Moderna) als auch auf Basis des neu zugelassenen Vektor-Impfstoffs.

Nach COVID-19-Impfung: Norwegen überprüft Todesfälle gebrechlicher und älterer Patienten

Nach COVID-19-Impfung: Norwegen überprüft Todesfälle gebrechlicher und älterer Patienten
© iStock

Ärzte in Norwegen untersuchen den Tod von 23 älteren Patienten, die den Pfizer/BioNTech-Coronavirus-Impfstoff erhalten hatten und untersuchen nun, ob Nebenwirkungen der Impfung, „zu einem tödlichen Ausgang bei einigen gebrechlichen Patienten beigetragen haben könnten.“ Die Nebenwirkungen des Impfstoffs sind selten und meist mild. Aber es kann zu Fieber und Übelkeit kommen, was bei sehr kranken und gebrechlichen Patienten gefährlich sein kann.

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert

Kardiovaskuläre Ereignisse: Risiko signifikant unter Alirocumab reduziert
©storm / Fotolia.de

In der ODYSSEY OUTCOMES-Studie konnte gezeigt werden, dass mit Alirocumab (Praluent®) bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten eine nominal signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 15% erreicht werden konnte (1). Prof. Dr. Nikolaus Marx, Aachen, begrüßte die geplante Wiedereinführung von Alirocumab und betonte: „Die Verfügbarkeit von mehr als einem PCSK9-Hemmer bereichert das therapeutische Spektrum und gibt uns die Möglichkeit, Patienten individuell zu behandeln.“

Bauchaortenaneurysmen: Risikoabschätzung mittels 4-D-Ultraschallscreening

Bauchaortenaneurysmen: Risikoabschätzung mittels 4-D-Ultraschallscreening
@ Wittek

Ein wichtiger Schritt zur besseren Risikobewertung bei Bauchaortenaneurysmen (BAA) ist dem Forschungslabor Personalized Biomechanical Engineering (PBE) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) in Kooperation mit der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main gelungen; die Klinik gehört zu den führenden von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin zertifizierten Zentren für die Behandlung komplexer Aortenerkrankungen. In der langjährigen...

Stürze bei geriatrischen Patienten vermeiden: App analysiert Risiko

Stürze bei geriatrischen Patienten vermeiden: App analysiert Risiko
© crevis - stock.adobe.com

Eine kleine Stolperfalle im Teppichboden, eine übersehene Treppenstufe oder Unebenheiten im Gehweg: Gerade wenn Menschen älter werden, erhöht sich das Risiko für Stürze. Die schmerzhafte Folge können Knochenbrüche wie beispielsweise eine Oberschenkelhalsfraktur sein. Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse haben im Jahr 2019 mehr als 2% der über 75-Jährigen und fast 8% der über 90-Jährigen einen solchen Bruch erlitten, der in der Regel stationär behandelt werden muss. Vor allem Frauen sind aufgrund von...

Stationäre Behandlung von COVID-19 Patienten: Fachgesellschaften aktualisieren Leitlinie

Stationäre Behandlung von COVID-19 Patienten: Fachgesellschaften aktualisieren Leitlinie
© ronstik - stock.adobe.com

Die Corona-Pandemie stellt medizinisches Personal in Kliniken und Krankenhäusern vor zahlreiche Herausforderungen. Um Medizinern fächerübergreifende Handlungsanweisungen an die Hand zu geben, wurden die Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19 aktualisiert. An der Leitlinie waren 14 verschiedene medizinische Fachgesellschaften beteiligt. Aufgrund der Zusammenarbeit mit dem COVID-19-Evidenzökosystem-Projekt (CEOsys) konnten wichtige therapeutisch relevante Fragestellungen mit systematischen Evidenzsynthesen hinterlegt werden, was die...

Schwere COVID-19-Verläufe: Ausweitung der Phase-II/III-Studie zu Opaganib

Schwere COVID-19-Verläufe: Ausweitung der Phase-II/III-Studie zu Opaganib
© Halfpoint - stock.adobe.com

Nach Überprüfung der Daten aus der US-amerikanischen Phase-II-Studie durch die FDA plant RedHill, die globale Phase-II/III-Studie mit oral verabreichtem Opaganib zur Behandlung von schwerer COVID-19 auf die USA auszudehnen (1). In die Studie wurden weltweit bereits über 50% der anvisierten 464 Patienten eingeschlossen. In den USA soll die Studie  voraussichtlich auf insgesamt 8 Länder und ungefähr 40 Rekrutierungsstandorte ausgeweitet werden. Topline-Ergebnisse werden für das zweite Quartal erwartet.

COVID-19: Fehlen eines Rezeptors im Immunsystem mit schweren Verläufen assoziiert

COVID-19: Fehlen eines Rezeptors im Immunsystem mit schweren Verläufen assoziiert
©dottedyeti - stock.adobe.com

Die Interaktion zwischen dem Coronavirus SARS-CoV-2 und dem menschlichen Immunsystem beeinflusst maßgeblich den Verlauf und die Schwere der COVID-19-Erkrankung bei einzelnen PatientInnen. Die antivirale Immunantwort durch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) ist im Normalfall ein wichtiger Schritt, um die Virusvermehrung bereits in der Anfangsphase der Infektion zu bekämpfen. Diese Killerzellen weisen auf ihrer Oberfläche spezielle, aktivierende Rezeptoren auf, unter anderem den NKG2C Rezeptor, der mit einer infizierten Zelle über eine ihrer spezifischen...

Bedeutender Fortschritt in der Alzheimer-Forschung

Bedeutender Fortschritt in der Alzheimer-Forschung
© Christian Gallrein / Universität Bremen

Großer Forschungserfolg in der Zellbiologie: Der Arbeitsgruppe um Professorin Janine Kirstein von der Universität Bremen ist ein bedeutender Schritt gelungen, um Alzheimer besser zu verstehen. In Fadenwürmern wurden die entscheidenden Nervenzellen gefunden, in denen die Krankheit beginnt. Die Erkenntnisse könnten sich auch auf den Menschen übertragen lassen und mittelfristig eine gezieltere Bekämpfung der Krankheit ermöglichen.

Südafrika-Spike-Mutation: Biontech-/ Pfizer-Impfstoff neutralisiert Virusvariante

Südafrika-Spike-Mutation: Biontech-/ Pfizer-Impfstoff neutralisiert Virusvariante
© Romolo Tavani - stock.adobe.com

Pfizer und BioNTech haben die Ergebnisse einer in-vitro-Studie bekanntgegeben, die zusätzliche Daten zum Neutralisierungspotenzial von Probandenseren liefert, die mit dem Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff BNT162b2 geimpft wurden. Dabei geht es um SARS-CoV-2 mit der in Südafrika aufgetretenen Spike-Protein-Variante. Die Studie, die auf bereits veröffentlichen Daten aufbaut, wurde von Pfizer und der University of Texas Medical Branch (UTMB) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Cystische Fibrose: G-BA attestiert Kombinationstherapie Ivacaftor/Tezacaftor/ Elexacaftor + Ivacaftor erheblichen Zusatznutzen

Cystische Fibrose: G-BA attestiert Kombinationstherapie Ivacaftor/Tezacaftor/ Elexacaftor + Ivacaftor erheblichen Zusatznutzen
© SciePro - stock.adobe.com

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine einstimmigen Beschlüsse zu den Nutzenbewertungen von Ivacaftor/Tezacaftor/ Elexacaftor  (KAFTRIO®) in Kombination mit Ivacaftor (KALYDECO®) bekannt. Darin erkennt er einen erheblichen Zusatznutzen dieser Kombinationstherapie zur Behandlung der zystischen Fibrose (CF) bei Patienten ab 12 Jahren an, die homozygot für die F508del-Mutation im Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator (CFTR)-Gen sind oder die heterozygot für die F508del-Mutation sind und eine Minimalfunktions-Mutation aufweisen.

Tuberkulose: Biomarker für individuelles Therapieende identifiziert

Tuberkulose: Biomarker für individuelles Therapieende identifiziert
© kukhunthod / Fotolia.com

Die Behandlung der Tuberkulose (TB) ist lang, belastend und teuer. Insbesondere das Auftreten von resistenten Tuberkulosebakterien, das immer mehr zunimmt, erfordert einen langen Atem: Die WHO empfiehlt in diesen Fällen meist pauschal eine Therapiedauer von mindestens 18 Monaten, da es keine zuverlässigen Biomarker für einen vorzeitigen Stopp gibt. Unter der Leitung von DZIF-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Forschungszentrum Borstel ist es nun nach 6 Jahren Forschungsarbeit gelungen, einen Biomarker zu identifizieren, der über die Aktivität von 22 Genen...

Zurück
  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Handhygiene stärken – Krankenhausinfektionen vermeiden

Handhygiene stärken – Krankenhausinfektionen vermeiden
© Picture-Factory / fotolia.com

Es ist die denkbar einfachste Hygienemaßnahme der Welt: das Händewaschen. Vielleicht wird seine Effizienz gerade deshalb oft unterschätzt. Anlässlich des Internationalen Tages der Händehygiene, den die WHO am 5. Mai begeht, erinnert die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) daran, dass eine sorgsame Händehygiene das mit Abstand wichtigste und effektivste Mittel ist, um die Übertragung und Ausbreitung von Infektionen zu begrenzen. Dies gilt nicht nur im Alltag, sondern gerade auch in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen. Anstatt ineffiziente...

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet
@ deagreez / Fotolia.com

Eine neue Studie zur männlichen Fruchtbarkeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Human Reproductive Update", sorgt derzeit für Aufsehen. Die Untersuchungen von Mediziner Hagai Levine und seinem Team der Hebräischen Universität Jerusalem zeigen, dass die Spermienanzahl von Männern aus westlichen Ländern immer weiter abnimmt. Laut den Wissenschaftlern ist die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma um etwa 52 Prozent gesunken. Bei der Gesamtzahl der Spermien pro Samenerguss gaben die Forscher sogar einen Rückgang von nahezu 60 Prozent an....

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose

Vitamin D-Mangel begünstigt Ausbildung von Osteoporose
© crevis / Fotolia.com

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen. Dann kann es schnell zu einem Knochenbruch kommen. Sehr oft betroffen sind der Oberschenkelhalsknochen oder die Arme. Eine Ursache für ein schwaches Knochengefüge kann Vitamin D-Mangel sein, wie Prof. Andreas Roth, Leiter des Bereichs Endoprothetik der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie am UKL, anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober erläutert. Doch auch ein Zuviel an Vitamin D kann zu Gefährdungen führen.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO
  • Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO