Montag, 16. Dezember 2019
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Medizin

Dezember 2019

Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus: Resynchronisation durch retardiertes Melatonin

Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus: Resynchronisation durch retardiertes Melatonin
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Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird von der sogenannten inneren Uhr vorgegeben. Taktgeber des zirkadianen Rhythmus ist die tageszeitabhängige Sekretion von Melatonin. Im Alter und insbesondere auch bei neurodegenerativen Erkrankungen nimmt die Melatoninproduktion ab, was zu Schlaf- und zirkadianen Rhythmusstörungen führen kann (1). Retardiertes Melatonin (Circadin®) imitiert durch die verzögerte Freisetzung von Melatonin das nächtliche Sekretionsmuster des Neurohormons und kann somit den zirkadianen Rhythmus resynchronisieren. Auf einem Symposium gaben...

Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitor Tofacitinib in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen

Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitor Tofacitinib in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Der Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) hat Einzug in die aktualisierte S3-Leitlinie Colitis ulcerosa (CU) der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) gehalten. Demnach wird Tofacitinib – als zusätzliche verfügbare Therapie gleichberechtigt neben den Biologika – für CU-Patienten mit steroidrefraktärem und steroidabhängigem Erkrankungsverlauf, bei nicht-ausreichendem Ansprechen auf Thiopurine sowie bei primärem oder sekundärem Therapieversagen unter...

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet
© blindturtle - stock.adobe.com

Bayer fördert im Rahmen des Spendenprogramms JOINT HEALTH 2019 7 Projekte zur Gelenkgesundheit jeweils mit bis zu 50.000 Euro. Der Erhalt der Gelenkgesundheit ist bei Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter ein wichtiges Behandlungsziel. Das ist eine Herausforderung, denn Gelenkschäden sind die häufigsten langfristigen Folgen dieser chronischen Erkrankung. Sie führen oft zu eingeschränkter Beweglichkeit und dauerhaften Schmerzen. Trotz guter Prophylaxe sind in Deutschland viele Patienten betroffen. Daher engagiert sich Bayer seit Jahren für die...

Nieren- und Lebertransplantation: Retadiertes Tacrolimus bietet weitere Behandlungsoption

Nieren- und Lebertransplantation: Retadiertes Tacrolimus bietet weitere Behandlungsoption
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Patienten erhalten nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva, um die Abstoßung des körperfremden Gewebes zu verhindern. Der Calcineurininhibitor Tacrolimus gehört leitliniengemäß zur Standardmedikation. Die intra- und interindividuelle Variabilität von Tacrolimus stellt jedoch eine klinische Herausforderung dar, da die Balance zwischen optimaler Wirksamkeit und guter Verträglichkeit gefunden werden muss. Aufgrund der durch die MeltDose®-Technologie veränderten Galenik stellt das retardierte Tacrolimus...

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis
© Monkey Business / Fotolia.com

Die Einführung von TNF-Inhibitoren und weiterer Biologika brachte große Fortschritte in der Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Biologika führten zu einer Neudefinition der Therapieziele und sind heute etablierter Bestandteil einer leitliniengereichten Versorgung in der Rheumatologie, Gastroenterologie und Dermatologie. Zunehmend verfügbare kostengünstigere Biosimilars ermöglichen mehr Patienten, von diesen hoch wirksamen Therapieoptionen zu profitieren. Auf einer Presseveranstaltung im Rahmen des interdisziplinären Biogen...

Psoriasis-Arthritis: Bessere Wirksamkeit von Ixekizumab vs. Adalimumab in Vergleichsstudie bestätigt

Während der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Atlanta richtete sich ein besonderes Augenmerk auf die Veröffentlichung der 52-Wochendaten der direkten Vergleichsstudie SPIRIT-H2H zwischen dem Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab und dem Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Inhibitor Adalimumab (1). Die Ergebnisse der bereits auf der diesjährigen Tagung der EULAR präsentierten 24 Wochen-Daten (2) konnten nach 52 Wochen bestätigt werden: So hatten nach 52 Wochen 39% der mit Ixekizumab behandelten Patienten den innovativen kombinierten Endpunkt...

Typ-2-Diabetes: Günstige Auswirkung auf die Leberwerte im klinischen Studienprogramm VERTIS

Typ-2-Diabetes: Günstige Auswirkung auf die Leberwerte im klinischen Studienprogramm VERTIS
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bei Typ-2-Diabetikern, die zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle mit dem SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin über ein Jahr behandelt worden sind, sanken die Serumspiegel der Alaninaminotransferase (ALT) und der Aspartataminotransferase (AST) im Vergleich zu Patienten, die Placebo, Glimepirid oder Sitagliptin erhalten hatten. Darüber hinaus nahmen der HbA1c-Wert sowie das Körpergewicht unter Ertugliflozin-Therapie stärker ab als unter der Vergleichsmedikation. Dies zeigten die Ergebnisse einer Post-hoc-Analyse von 7 VERTIS-Phase-III-Studien, die kürzlich auf...

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen
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Bisher waren die etwa 6.000 Menschen in Deutschland, die an einer schweren Hämophilie A oder B leiden, auf regelmäßige Infusionen mit Gerinnungsfaktoren angewiesen. Neben neuartigen therapeutischen Antikörpern könnte zukünftig auch eine Gentherapie vor lebensgefährlichen Blutungen schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) rechnet damit, dass diese neue Behandlungsoption in einigen Monaten verfügbar sein wird.

Myokardinfarkt: Reduktion des kardiovaskulären Risikos unter Evolocumab

Myokardinfarkt: Reduktion des kardiovaskulären Risikos unter Evolocumab
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Amgen hat die Ergebnisse einer neuen Subgruppen-Analyse der Repatha® Outcome-Studie (FOURIER) bekanntgegeben. In dieser Analyse wurde die Wirkung von Evolocumab bei Patienten, die einen kürzlich vorangegangenen Myokardinfarkt (MI) erlitten hatten, untersucht. Die Analyse zeigte, dass Patienten mit vorangegangenem, weniger als ein Jahr zurückliegendem MI, die mit Evolocumab behandelt wurden, ein deutlich geringeres Risiko für weitere kardiovaskuläre Ereignisse aufwiesen – verglichen mit Patienten, die länger als ein Jahr nach Auftreten des MI...

Migräne: Individuelles Therapiemanagement bei chronisch neurologischen Erkrankungen

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© sdecoret - stock.adobe.com

Seit mittlerweile 6 Jahren findet die jährliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER von Teva statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der „Versorgungsalltag von Patienten mit chronischen neurologischen Erkrankungen“. Diskutiert wurden unter anderem Erfahrungen rund um Wirksamkeit und Sicherheit der Migräne-Prophylaxe sowie Möglichkeiten eines individuellen Therapiemanagements bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Prof. Dr. med. Uwe Reuter (Berlin) stellte während des im Rahmen des NEUROCLUSTERS stattfindenden...

Querschnittlähmung als Risikofaktor für späteren Harnblasenkrebs

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© Axel Kock - stock.adobe.com

Dass eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung möglicherweise Auslöser dafür sein kann, dass Betroffene Jahre später an Harnblasenkrebs erkranken, darauf deuten Studienergebnisse eines nationalen Netzwerks aus Urologen, Juristen und Forschenden hin: Wird die vom Rückenmark ausgehende Nervenversorgung der Blase unterbrochen, ausgelöst durch eine Querschnittlähmung, stellt das einen Hauptrisikofaktor für die Tumorentstehung dar. Die „International Spinal Cord Society“ hat die langjährige Forschung, an der u.a. das...

Typ-2-Diabetes: Hypoglykämierisiko mit modernen Basalinsulinen minimieren

Hypoglykämien können ein limitierender Faktor für eine erfolgreiche Insulinbehandlung sein. Die Auswahl eines Basalinsulins mit geringem Unterzuckerungsrisiko kann deshalb beim Beginn einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes von Vorteil sein. Hypoglykämien können bei Menschen mit Diabetes nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöhen, so Dr. Andreas Liebl, Bad Heilbrunn. Eine Befragung von Menschen mit Typ-2-Diabetes zeigte, dass...

NMOSD: Positive Phase-III-Studienergebnisse für Satralizumab

Die Wirksamkeitsdaten der Phase-III-Studie SAkuraSky haben ergeben, dass unter Satralizumab in Kombination mit Immunsuppressiva das Schubrisiko über 144 Wochen signifikant reduziert wurde. 74% der mit Satralizumab behandelten Patienten waren zu diesem Zeitpunkt schubfrei. Satralizumab inhibiert Interleukin-6 (IL-6), welches ein potenzieller Schlüsselfaktor der Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD, Neuromyelitis optica spectrum disorders) ist. Unter NMOSD sind seltene, chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems zusammengefasst,...

Rheumatoide Arthritis: Service-Broschüren für Patienten rund um Ernährung und Bewegung

Rheumatoide Arthritis (RA) kann Patienten vor viele Herausforderungen stellen. Insbesondere die Zeit nach der Diagnose hat Auswirkungen auf den Alltag und ist mit offenen Fragen verbunden. Deshalb unterstützt Sanofi Genzyme Patienten mit 2 neuen Service-Broschüren. Anhand der Broschüren können Menschen mit RA sich einen schnellen Überblick darüber verschaffen, wie sie ihren Krankheitsverlauf – über die medikamentöse Therapie hinaus – selbst aktiv gestalten und Beschwerden lindern können. Die Broschüren liefern nützliche...

Diabetologie: Zuwachs an digitalen Anwendungen erwartet

Diabetologisch tätige Ärzte sind Digitalisierung und Technologie gegenüber aufgeschlossen und gehen davon aus, dass beide der Diabetologie wichtige Impulse geben – das zeigt eine Umfrage unter über 400 Ärzten. Gefragt wurden die Ärzte auch danach, welche neuen Technologien und digitalen Anwendungen heute schon von Patienten genutzt werden und wie sie deren künftige Nutzung einschätzen. Fast 80% der 422 diabetologisch tätigen Ärzte, die an einer Umfrage im Rahmen des Digitalisierungs- und Technologiereports Diabetes (D.U.T)...

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„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“