Samstag, 17. November 2018
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Aktuelle Infos für Ärzte

16. November 2018

© Sherry Yates / Fotolia.com
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Diabetes Management: Multifaktorielle Wirkweise von GLP-1 RA

Im komplexen Krankheitsbild des Typ-2-Diabetes fallen besonders die assoziierten Komorbiditäten ins Gewicht. Hierbei stehen atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen ganz klar im Fokus: Eine Therapie, die frühzeitig das kardiovaskuläre (CV) Risiko adressiert, kann den Verlauf des Typ-2-Diabetes begünstigen. Geeignet sind beispielsweise GLP-1 Rezeptor Agonisten (RA), wie Liraglutid oder Semaglutid, die nicht nur den HbA1c-Wert, sondern auch schwere CV-Ereignisse nachweislich senken konnten (1,2,3). Über den multifaktoriellen Wirkansatz der GLP-1 RA für heutige und zukünftige Therapiekonzepte von Menschen mit Typ-2-Diabetes, diskutierten international renommierte Experten bei der Veranstaltunga von Novo Nordisk anlässlich der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Wiesbaden.

© A Oller / Fotolia.com
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Staphylococcus aureus: Bakteriengifte lösen wichtige Bremse des Immunsystems

Die Bakterienart Staphylococcus aureus kann zahlreiche Erkrankungen wie Hautinfektionen, Lungenentzündung oder Blutvergiftung verursachen. Ein Problem sind die starken Immunreaktionen, die die Bakterien auslösen. Grund hierfür sind spezifische Bakteriengifte, wie ein Team der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Tübingen herausfand. Sie verringern die Menge an Zellen, die Immunreaktionen eigentlich bremsen können. Multiresistente Keime, die viel Enterotoxin produzieren, macht das noch gefährlicher.

© psdesign1 / Fotolia.com
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Multiresistente Bakterien: Studierende entwickeln neues Verfahren

Bakterien, die gegen bekannte Antibiotika resistent werden, nehmen zu. Ein Studierendenteam der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) entwickelte eine neue Herstellungsmethode für Bakteriophagen, um sie als alternative Behandlungsmethode gegen bakterielle Infektionen zu nutzen. Das Team erzielte den zweiten Platz von über 350 Teams beim renommierten iGEM-Wettbewerb.

© rissca / Fotolia.com
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Schmerztherapie mit Opioiden: Real-World-Daten bestätigen Vorteile von Hydromorphon

Bei der Auswahl eines geeigneten opioidhaltigen Analgetikums zur Behandlung starker Schmerzen sollten behandelnde Ärzte Begleiterkrankungen des Patienten, Kontraindikationen, das Nebenwirkungsprofil des Opioids sowie die Patientenpräferenzen berücksichtigen. Diese allgemein anerkannten Leitlinienempfehlungen gelten insbesondere bei multimorbiden Patienten. Aufgrund seiner guten Wirksamkeit und Verträglichkeit ist Hydromorphon in vielen Fällen das Opioid der Wahl. Zu Recht, wie aktuelle Real-World-Daten des PraxisRegisters Schmerz der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) belegen, die PD Dr. Michael Überall, Nürnberg, anlässlich eines Symposiums von Aristo Pharma beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim präsentierte.

15. November 2018

© jarun011 / Fotolia.com
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Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C: Nutzen mangels geeigneter Studien unklar

Überwiegen bei Hepatitis B und C die Vorteile für die Betroffenen oder für die Gesamtbevölkerung die potenziellen Nachteile? Dieser Frage ist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun systematisch nachgegangen. Im Mai 2018 hatte es 2 Vorberichte veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen stellt das Institut nun seine Abschlussberichte vor. Das Hauptergebnis: Mangels aussagekräftiger Evidenz bleibt das Nutzen-Schaden-Verhältnis von Screenings auf Hepatitis B und Hepatitis C unklar.

© molekuul.be / Fotolia.com
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Unbekannter Hemmmechanismus für Humanes Cytomegalievirus entdeckt

Zytomegalie ist erst einmal eine unscheinbare Infektionskrankheit, von der jedoch ein Großteil der Bevölkerung betroffen ist. Nach einer fast symptomfreien Erstinfektion versteckt sich das Humane Cytomegalievirus (HCMV) meist lebenslang in Körperzellen. Bedrohlich wird eine HCMV-Infektion jedoch, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Forschende des Twincore-Zentrums für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung haben nun in menschlichen Zellen untersucht, was unsere Immunzellen unternehmen, wenn das Virus uns zum ersten Mal infiziert. Dabei haben sie einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem Immunzellen und infizierte Zellen das Virus gemeinsam in Schach halten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Journal Virulence (1).

© upixa / Fotolia.com
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Clostridium-difficile-Infektion: Weniger Rekurrenzen bei Hochrisiko-Patienten unter Bezlotoxumab

Mit Bezlotoxumab steht seit April 2018 ein humaner monoklonaler Antikörper zur Prävention des Wiederauftretens einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) bei erwachsenen Patienten mit hohem Rekurrenzrisiko zur Verfügung. Basis der Zulassung waren die beiden Phase-III-Studien MODIFY (MOnoclonal Antibodies for C. DIFficile TherapY) I und II (2), in denen gezeigt werden konnte, dass Bezlotoxumab – zusätzlich zu einer antibiotischen Standardtherapie – das Rekurrenzrisiko signifikant verminderte und ein günstiges Sicherheitsprofil hatte.

© sebra / Fotolia.com
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Rheumatoide Arthritis: Verbesserte Lebensqualität der Patienten durch Januskinase-Inhibitor

Eine frühzeitige effektive Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) hat eine hohe Relevanz, denn die Progression der Erkrankung führt zu einer irreversiblen Gelenkzerstörung. Diese kann das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen.i Neue, auf dem ACR-Kongress in Chicago vorgestellte, Post-hoc-Daten der RA-BEAM-Studie zeigten, dass RA-Patienten (1) anhaltend von einer frühen Einstellung auf die orale Therapie mit dem Januskinase (JAK)-Inhibitor Baricitinib profitieren können – sowohl bei der Hemmung der radiologischen Progression struktureller Gelenkschäden als auch bei der Besserung der körperlichen Funktion.ii Zudem bestätigt eine aktuelle Auswertung bei nahezu 3.500 Patienten die Langzeitverträglichkeit von Baricitinib über einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren.iii Ebenso wurde die gute kardiovaskuläre Langzeitsicherheit von Baricitinib belegt, die unter anderem durch eine stabile, mit der in der RA-Population vergleichbaren Inzidenz von venösen Thromboembolien (VTE) gekennzeichnet ist.iv

Morbus Pompe: Frühe Diagnose und Therapie bieten Chance auf bessere Prognose

Morbus Pompe gehört zu den seltenen Erkrankungen, die häufig schwer zu diagnostizieren sind. Es ist eine autosomal-rezessiv vererbte lysosomale Glykogenspeichererkrankung, deren Ursache in einem Mangel des Enzyms saure α-Glukosidase (GAA) liegt. Dadurch können sich bestimmte Zuckermoleküle in den Muskeln einlagern und zu einer fortschreitenden Muskelschwäche führen. Je nach Verlaufsform sind Bewegung, Atmung und Herzfunktion beeinträchtigt. Der Schweregrad hängt von der GAA-Restaktivität und vom Alter der Patienten bei erstmaligem Auftreten der Symptome ab, erläutert Prof. Dr. Andreas Hahn, Gießen.

Suche nach Therapie gegen Alzheimer geht weiter

Bekanntlich ist die Suche nach Medikamenten gegen die Alzheimer-Erkrankung von herben Rückschlägen geprägt. In Zahlen: In den 10 Jahren zwischen 2002 und 2012 scheiterten 99,6% aller 413 in Studien untersuchten Substanzen – nur das inzwischen alt-bekannte Memantine erhielt eine Zulassung. Auch alle neueren Substanzen konnten die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen. Viele Unternehmen haben sich deshalb aus dem Feld zurückgezogen. Roche dagegen will weiter forschen und investieren, wie Dr. Colin Wernsdörfer, Medical Director Neuroscience bei Roche, auf einem Pressegespräch im Rahmen des DGN-Kongresses bekräftigte.

© PhotoSG / Fotolia.com
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MS: Cladribin-Tabletten gut verträglich

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat beim 91. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin aktuelle immuntherapeutische Konzepte und ein Update zu Cladribin-Tabletten präsentiert. „Die Therapie erweist sich auch über einen Nachbeobachtungszeitraum von 10 Jahren als gut verträglich, mit einem guten Sicherheitsprofil“, erklärte Prof. Dr. Sven Meuth, Münster. Neben einer Übersicht der aktuellen klinischen Studiendaten zur Impulstherapie mit Cladribin-Tabletten präsentierte er auch Langzeitdaten aus dem Sicherheitsregister PREMIERE (1).

© Joana Lopes / Fotolia.com
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Adalimumab-Therapie während Stillzeit unbedenklich

Adalimumab kann während der Stillzeit angewendet werden. Während der Schwangerschaft sollte eine Adalimumab-Therapie nur erfolgen, wenn sie eindeutig erforderlich ist (1). Zusätzliche Sicherheitsdaten von schwangeren Frauen unter Adalimumab-Therapie deuten nicht auf eine erhöhte Rate an Missbildungen bei Neugeborenen hin (1). Der Neubewertung zugrunde liegen Pharmakovigilanz-Daten, eine prospektive Kohortenstudie zur Überwachung und Bewertung der Exposition mit Medikamenten während der Schwangerschaft sowie veröffentlichte Fachliteratur zur Stillzeit (1). 

14. November 2018

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com
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Reizdarmsyndrom: Linderung mit anwendbarem Probiotikum

Im Rahmen des „Meeting of the Federation of Neurogastroenterology and Motility and Post-graduate Course on Gastrointestinal Motility” (FNM) stellte Prof. Dr. Eamonn Quigley* in einem Symposium** zum Reizdarmsyndrom (RDS) und der intestinalen Mikrobiota die gezielte Anwendung eines Probiotikums vor. Gestützt auf klinische Studien vereint es die Vorteile eines wirksamen und für alle Subtypen des RDS anwendbaren Probiotikums mit einer sicheren Anwendung.  

© Milan Lipowski / Fotolia.com
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Ixekizumab: Starke und langanhaltende Wirksamkeit bei Psoriasis-Arthritis bestätigt

Der zielgerichtete Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab hat bereits in klinischen Studien sowie in der Praxis seine starke und umfassende Wirksamkeit bei der Psoriasis-Arthritis (1) unter Beweis gestellt.i Aktuelle, beim Kongress des American College of Rheumatology (ACR) in Chicago vorgestellte Daten bestätigen dies – sowohl bei Biologika-naiven Patienten als auch nach Versagen von ein oder 2 TNF-α-Inhibitoren. So zeigten sich neben einer starken, schnellen und andauernden Wirksamkeit auf die PsA-Symptomeii,iii,iv unter anderem bis zu 3 Jahre langanhaltende Verbesserungen von weiteren patientenrelevanten Parametern wie Lebensqualität, Fatigue und Arbeitsproduktivität.v,vi Darüber hinaus zeigte sich unter Ixekizumab auch nach 3 Jahren eine Hemmung der radiologischen Progression struktureller Gelenkschäden.vii

© Darren Baker / Fotolia.com
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Pharma-Unternehmen entwickeln neue Arzneimittel zur Behandlung neurologischer und entzündlicher Erkrankungen

Sanofi plant eine Kooperation mit Denali Therapeutics Inc. zur Entwicklung verschiedener Substanzen, mit denen eine Reihe neurologischer und systemischer entzündlicher Erkrankungen behandelt werden könnte. Die beiden Hauptsubstanzen (DNL747 und DNL758) richten sich gegen ein wichtiges Signalprotein namens Receptor-Interacting Serine/Threonin-Proteinkinase 1 (RIPK1) im TNF-Rezeptorsignalweg, das Entzündungsprozesse und den Zelltod in sämtlichen Körpergeweben steuert. Die beiden Unternehmen haben vor, DNL747 in der Behandlung von Multipler Sklerose, amyotropher Lateralsklerose und Alzheimer sowie DNL758 in der Behandlung von systemischen entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis und Psoriasis zu untersuchen.

© freshidea / fotolia.com
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LipiDiDiet-Studie bei prodromalem Alzheimer

Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass die Gabe einer medizinischen Trinknahrung, die den speziellen Fortasyn Connect-Nährstoffkomplex enthält, einen positiven Einfluss auf die Gedächtnisleistung und die Synapsenaktivität bei leichter Alzheimer-Demenz haben kann (1,2). Die Ergebnisse der Vollpublikation der LipiDiDiet-Studie lassen nun die Annahme zu, dass anhand einer möglichst frühen Intervention mit Fortasyn Connect – bereits im prodromalen Stadium der Erkrankung – ein konkreter Nutzen leichter erzielt werden kann, als wenn erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Therapie begonnen wird. Positive Effekte zeigten sich v.a. in der Fähigkeit zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben sowie in Bezug auf die hippocampale Atrophie (3).

© pholidito / Fotolia.com
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Typ-2-Diabetes: Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko

Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33% höheres Risiko aufweisen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht.

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Herpes: Körpereigenes Protein soll Virus bekämpfen

Werden wir von einem Virus infiziert, erkennt unser Körper diesen Angriff und startet eine ganze Kaskade von Abwehrreaktionen. Eine Forschergruppe um Dr. Florian Full und Prof. Dr. Armin Ensser, Erlangen, entdeckte in Zusammenarbeit mit Forschern der University of Chicago in den USA jetzt eine neue Abwehrreaktion gegen Herpesviren. „Unsere Ergebnisse beschreiben einen bisher unbekannten Mechanismus des Körpers zur Abwehr von Herpesviren“, sagt Dr. Full. Die Arbeit wurde in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Nature Microbiology“ publiziert.

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Diabetes – eine unterschätzte Herausforderung in der Pflege

Die stetig steigende Zahl an pflegebedürftigen Menschen mit Diabetes stellt eine wachsende Herausforderung dar. Mit dem Kompaktkurs „Basisqualifikation Diabetes Pflege DDG“ bietet die DDG praktische Hilfe und vermittelt Sicherheit bei der Pflege von Patienten mit Diabetes. Von der DDG qualifizierte Trainer bieten diese Kurse überregional an. Eine Liste der Trainer ist auf der Website abrufbar. Die Trainerteams verfügen sowohl über diabetologisch-ärztliche als auch über Diabetes beratende und pflegerische Qualifikationen. Die Fortbildung für Pflegende umfasst 16 Stunden und kostet 275 Euro. Vermittelt werden vor allem Kompetenzen, um die Pflegeanamnese und die Pflege- bzw. Maßnahmenplanung diabetesbezogen zu erheben bzw. zu gestalten. Zudem geht es darum, Notfälle, Komplikationen und Folgeerkrankungen im Zusammenhang mit einer Diabeteserkrankung zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Jetzt gegen Grippe impfen lassen

Die vergangene Grippesaison 2016/2017 sorgte in Deutschland für rund sechs Millionen Infektionen. Wer sich diesen Winter vor einer Grippe schützen möchte, sollte sich jetzt impfen lassen. „Der Körper benötigt nach der Grippeimpfung rund zwei Wochen, bis ein ausreichender Virenschutz aufgebaut ist. Wer sich rechtzeitig auf das größte Ansteckungsrisiko vorbereiten will, sollte also jetzt zum Arzt gehen“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER. Insbesondere ältere Menschen mit Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sollten sich gegen die saisonale Influenza wappnen.

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Internet Gaming Disorder Scale“. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger. Das zeigt der Report „Game over“ der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, bewertet die Ergebnisse als „beunruhigend“ und kündigt  Konsequenzen an.

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Mit Rheuma werden gemeinhin Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, oft einhergehend mit einer Einschränkung der Funktionsfähigkeit. Etwa 200 bis 400 einzelne Erkrankungen werden mittlerweile unter Rheuma verzeichnet, die sich im Beschwerdebild, dem Verlauf und der Prognose sehr unterscheiden. Entgegen weit verbreiteter Meinung ist es keine Erkrankung nur älterer Menschen, betont Prof. Christoph Baerwald, 1. Sprecher des Rheumazentrums am Universitätsklinikum Leipzig anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober. Selbst Kinder und Jugendliche können darunter leiden. Die Krankheit sei auch über die Weltbevölkerung relativ gleich verteilt.

Wissen ist das beste Beruhigungsmittel – Das Blog zur Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense

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