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April 2020

Medizin 05. April 2020

COVID-19 und Diabetes: Optimale Blutzuckerkontrolle minimiert Infektionsrisiko

COVID-19 und Diabetes: Optimale Blutzuckerkontrolle minimiert Infektionsrisiko
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, an einer COVID-19 Infektion zu erkranken. Neben ausreichender Hygiene und weitgehender Beschränkung enger sozialer Kontakte, kann vor allem eine optimale Blutzuckerkontrolle das Infektionsrisiko minimieren. Das betont Susanne Kaser, Diabetes-Expertin und stellvertretende Leiterin der Univ.-Klinik für Innere Medizin I und seit Januar 2020 Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG).

Medizin 05. April 2020

SARS-CoV-2: Antivirale Wirkstoffe und neue Testmodelle

SARS-CoV-2: Antivirale Wirkstoffe und neue Testmodelle
© Gorodenkoff - stock.adobe.com

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat weltweit bereits fast 68.000 Todesopfer gefordert (Stand 5.4.2020). Eine spezifische Therapie oder eine Schutzimpfung gibt es bisher nicht. In einem jetzt gestarteten EU-Projekt wollen Forschende um die Professoren Jan Münch von der Universität Ulm und Thomas Schrader (Universität Duisburg-Essen) die Entwicklung einer wirksamen antiviralen Therapie beschleunigen. Dazu sollen zusammen mit weiteren europäischen Partnern verschiedene potenzielle Wirkstoffe gegen das Coronavirus schnell und effizient erprobt werden. Für das...

Gesundheitspolitik 03. April 2020

Krankenhausgesellschaft: Beatmungskapazitäten erstmal ausreichend

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft geht davon aus, dass in Deutschland in der nächsten Zeit jeder schwerkranke Covid-19-Patient versorgt werden kann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die nächsten zehn, vierzehn Tage schaffen werden, dass es gelingen wird, jedem Patienten, der einen Beatmungsplatz braucht, einen solchen zu ermöglichen", sagte Verbandspräsident Gerald Gaß am Freitag in der RTL/n-tv-Sendung "Frühstart".

Praxismanagement 03. April 2020

Kodierung von COVID-19-Fällen: Anpassung zum 01. April 2020

Kodierung von COVID-19-Fällen: Anpassung zum 01. April 2020
© momius - stock.adobe.com

Zum 01. April 2020 wurden die Kodes für die Verschlüsselung von COVID-19 in der Abrechnung und auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen angepasst. Fälle, in denen das Virus labordiagnostisch nachgewiesen wurde, werden weiterhin mit dem Diagnoseschlüssel U07.1 ! kodiert. Neu hinzugekommen ist der Kode für klinisch-epidemiologisch gesicherte COVID-19-Erkrankungen, der zur besseren Unterscheidung der Fälle von der  Weltgesundheitsorganisation eingeführt wurde. Die Empfehlungen gelten sowohl für die Verschlüsselung von Diagnosen im Rahmen...

Gesundheitspolitik 03. April 2020

Staatsexamen: Medizinstudierende drängen auf schnelle Entscheidung der Bundesländer

Die Studierenden im Hartmannbund haben an die Bundesländer appelliert, schnell über eine mögliche Verschiebung des 2. Staatsexamens zu entscheiden. Mit der am Montag unterzeichneten Verordnung zur Abweichung über die Approbationsordnung ist zwar die Option einer Verlegung grundsätzlich gegeben, es steht den Ländern aber frei, jeweils eigenständig über das theoretisch am 15. bis 17. April stattfindende Examen zu entscheiden.

Gesundheitspolitik 02. April 2020

Medizinstudenten unterstützen Gesundheitsämter über Freiwilligenbörse

Über eine neu eingerichtete Freiwilligenbörse können Medizinstudenten in der Corona-Krise überlastete Gesundheitsämter unterstützen. Seit Montag laufen die ersten Vermittlungen, wie ein Sprecher des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) am Donnerstag sagte. Gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat sein Verband die Börse unter dem Namen "Medis4ÖGD" ins Leben gerufen.

Medizin 02. April 2020

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie
© Uwe - stock.adobe.com

Chiesi hat als Antwort auf die anhaltende COVID-19-Pandemie eine Reihe neuer Maßnahmen zur Unterstützung von Mitarbeitenden, Patienten und Gesundheitsdienstleistern angekündigt. Die Maßnahmen beinhalten einen 3 Millionen-Euro-Fonds zur Unterstützung der Coronavirus-Bekämpfung in Italien. Die Notfall-Management-Teams auf Konzernebene und in allen Tochtergesellschaften beobachten seit der Ausrufung des Notstands sehr genau alle Entwicklungen der COVID-19-Pandemie. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um die kontinuierliche Versorgung mit...

Medizin 02. April 2020

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED
© nerthuz / Fotolia.com

Seit dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus‐Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID‐Modul“ ergänzt worden.

Medizin 02. April 2020

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mit Tafamidis 61 mg (Vyndaqel®) steht die im Februar 2020 zugelassene Therapie für erwachsene Patienten, die an einer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) erkrankt sind, ab sofort zur Verfügung. Damit gibt es sowohl für Patienten, die vom Wildtyp dieser Erkrankung betroffen sind, als auch für diejenigen mit der hereditären Variante, erstmals eine spezifische pharmakologische Behandlung (1). In der über 30 Monate laufenden Zulassungsstudie ATTR-ACT2 bewirkte Tafamidis eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 30%...

Medizin 02. April 2020

SARS-CoV-2: Aktueller Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht

SARS-CoV-2: Aktueller Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht
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Mit der weltweiten Ausbreitung von SARS-Cov-2 steigen die Anforderungen an Allgemeinmediziner und Pneumologen in besonderem Maße. In einem Expertentalk wurde der aktuelle Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht beleuchtet. Petra Sandow, niedergelassene Allgemeinmedizinerin, Berlin, moderierte das Expertengespräch zwischen Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt des Ernst-von-Bergmann-Klinikums für Gastroenterologie und Infektiologie, und Dr. Thomas Schultz, niedergelassener Pneumologe in Berlin.

Medizin 02. April 2020

COVID-19: Start der Phase-II-Studie mit APN01

COVID-19: Start der Phase-II-Studie mit APN01
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Die Aufsichtsbehörden in Österreich, Deutschland und Dänemark haben die Genehmigung zum Start einer klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung von COVID-19 Patienten erteilt. Der Medikamentenkandidat APN01 (rhACE2) ist ein synthetisches Enzym mit dem Potenzial, die Infektion von Zellen durch das neuartige Virus SARS-CoV-2 zu blockieren und entzündlichen Reaktionen in der Lunge entgegen zu wirken. Im Rahmen der Phase-II-Studie sollen 200 schwer an COVID-19 erkrankte Patienten behandelt werden.

Gesundheitspolitik 02. April 2020

Studie: Deutschland Schlusslicht bei Höhe des Kurzarbeitergelds

Bei der Höhe des gesetzlich gezahlten Kurzarbeitergeldes ist Deutschland nach einer aktuellen Studie Schlusslicht unter den europäischen Ländern mit vergleichbaren Regelungen. Während in Deutschland die Beschäftigten lediglich 60 oder in Haushalten mit Kindern 67% des entgangenen Nettoentgelts erhalten, wird nach einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in vielen anderem europäischen Ländern ein deutlich höheres Kurzarbeitergeld von 80 bis zu 100% bezahlt. Die Forscher des zur...

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Die Patientenverfügung ist wichtig, wenn durch Unfall, Krankheit oder Alter der eigene Wille nicht mehr ausgedrückt werden kann. Denn: Angehörige dürfen im Ernstfall keine medizinischen Entscheidungen treffen. Darauf weist Christian Bredl, Chef der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern, hin. Er rät deshalb dazu, rechtzeitig eine Patientenverfügung schriftlich zu fixieren.  

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