Sonntag, 24. Januar 2021
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Medizin

Januar 2021

Bayerischer Landkreis vergibt ersten digitalen Corona-Impfpass

Während in der EU über einen möglichen digitalen Impfpass und zu erfassende Daten diskutiert wird, hat ein Landkreis in Bayern eine erste digitale Impfkarte vergeben. Ein 71-jähriger Kinder- und Jugendmediziner, der noch praktiziert, bekam am Freitagnachmittag im oberbayerischen Landkreis Altötting seine zweite Corona-Impfung sowie die Impfkarte mit QR-Code, wie ein Sprecher des Landratsamtes erläuterte. Nach Informationen des Landratsamtes ist der Landkreis mit der Lösung bundesweit Vorreiter.

COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735: Interimsdaten der Phase 1/2a

COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735: Interimsdaten der Phase 1/2a
© cherryandbees - stock.adobe.com

Das New England Journal of Medicine (NEJM) hat Interimsdaten der Phase 1/2a für den COVID-19-Impfstoffkandidaten von Janssen veröffentlicht (1). Sie zeigen, dass der Impfstoffkandidat JNJ-78436735 bei einmaliger Verabreichung bei Teilnehmern zwischen 18-55 Jahren eine Immunantwort hervorruft, die mindestens 71 Tage lang anhält – das ist die Zeitdauer, die in dieser Studie gemessen wurde. Die Daten zeigten, dass nach einer einmaligen Impfung neutralisierende Antikörper gegen COVID-19 bei über 90% der Studienteilnehmer am Tag 29 und bei 100% der Teilnehmer am Tag 57...

Online-Studie: Befragung zu Psyche und Gesundheit während der Pandemie

Online-Studie: Befragung zu Psyche und Gesundheit während der Pandemie
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Die Coronavirus-Pandemie stellt für viele Menschen eine enorme psychische Belastung dar. Wer ist psychisch besonders gefährdet, und welche Faktoren wirken stabilisierend? Für eine Untersuchung zur mentalen und physischen Verfassung während der Pandemie hat ein Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen fortlaufend fast 25.000 Menschen online befragt. Professor Dr. med. Martin Teufel zieht für die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) eine Zwischenbilanz.

Präklinische Studien: Der in einigen Mundspüllösungen enthaltene Wirkstoff CPC reduziert Infektiosität von SARS-CoV-2

Präklinische Studien: Der in einigen Mundspüllösungen enthaltene Wirkstoff CPC reduziert Infektiosität von SARS-CoV-2
© Goffkein - stock.adobe.com

Das virologische IrsiCaixa Forschungsinstitut zeigte in Kooperation mit dem DENTAID Research Center Spanien, dass die in einigen Mundspüllösungen enthaltene Substanz Cetylpyridiniumchlorid (CPC) die Infektiosität von SARS-CoV-2 in Zellversuchen um das 1.000-Fache reduzieren konnte. Die antivirale Wirkung wurde zunächst in diesen präklinischen Studien nachgewiesen, sodass der nächste Schritt eine Wirksamkeitsstudie am Menschen sein wird, die von der Stiftung Fight AIDS and Infectious Diseases (FLS) geleitet wird.  

Europaweite Studie testet Selbsthilfe-App zur Verbesserung der psychischen Gesundheit junger Menschen

Europaweite Studie testet Selbsthilfe-App zur Verbesserung der psychischen Gesundheit junger Menschen
© ra2 studio / Fotolia.de

Studium oder Ausbildung starten, von Zuhause ausziehen, Beziehungen und Trennungen meistern – der Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen steckt voller Herausforderungen, die psychisch belastend sein können. Deshalb haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums und des Departments Psychologie der LMU mit europäischen Partnern die MyMoodCoach App entwickelt, die schnelle Unterstützung bieten soll. In einer groß angelegten Online-Studie soll nun getestet werden, wie wirkungsvoll diese Selbsthilfe-App...

Corona-Mutationen: Krankenhausärzte sehen Gefahr nicht gebannt

Corona-Mutationen: Krankenhausärzte sehen Gefahr nicht gebannt
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Krankenhausärzte schließen nicht aus, dass wegen der in Großbritannien entdeckten Corona-Mutation noch härtere Einschränkungen in Deutschland nötig werden. "Wenn die Mutation so schlimm ist, wie Angaben aus England es vermuten lassen, dann Gnade uns Gott. Dann könnte es sein, dass wir alles noch mal neu bedenken müssen", sagte Michael Weber, Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands, der Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstag).

Stellungnahme der GfV zur Molekularen Surveillance durch Sequenzierung von SARS-CoV-2

Stellungnahme der GfV zur Molekularen Surveillance durch Sequenzierung von SARS-CoV-2
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Die rasche Ausbreitung neuer SARS-CoV-2 Varianten in England (B1.1.7 oder variant of concern (VOC) 202012/01) und Südafrika (B.1.351, auch bekannt als 501.V2 Variante), die sich hinsichtlich ihres Genoms deutlich von bisher zirkulierenden Varianten unterscheiden, wirft die Frage auf, ob diese Varianten auch in Deutschland weiter verbreitet sind. In der Variante B1.1.7 finden sich 8 Mutationen, die zu Aminosäureaustauschen im Spikeprotein (S) von SARS-CoV-2 führen, die möglicherweise eine Veränderung der biologischen Eigenschaften von S mit sich bringen.

Asthma bronchiale: Indikationserweiterung der extrafeinen Dreifach-Fixkombination

Asthma bronchiale: Indikationserweiterung der extrafeinen Dreifach-Fixkombination
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Die extrafeine Dreifach-Fixkombination Beclometason/Formoterol/Glycopyrronium (Trimbow®) ist nun auch für Patienten mit Asthma bronchiale zugelassen (1). Die Zulassungserweiterung der ICS*/LABA**/LAMA***-Dreifach-Fixkombination (87/5/9 μg) umfasst die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit Asthma, die mit einer Kombination aus einem LABA und einem mitteldosierten ICS nicht ausreichend eingestellt sind und bei denen im vergangenen Jahr mindestens eine Asthma-Exazerbation aufgetreten ist. Basis für die Indikationserweiterung sind die Ergebnisse der...

HIV-1-Infektion: Neue Daten zu Islatravir + Doravirin und MK-8507

HIV-1-Infektion: Neue Daten zu Islatravir + Doravirin und MK-8507
© artegorov3@gmail - stock.adobe.com

Auf dem virtuellen International Congress on Drug Therapy in HIV Infection „HIV Glasgow 2020“ wurden neue Daten zu 2 experimentellen HIV-Substanzen vorgestellt – zu Islatravir, einem oralen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Translokations-Inhibitor (NRTTI) und zu MK-8507, einem oralen nicht-nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI), der einmal wöchentlich als Tablette eingenommen wird (1, 2).

COVID-19: Studie zur Rolle zytotoxischer T-Zellen

COVID-19: Studie zur Rolle zytotoxischer T-Zellen
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Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersuchen, welche Rolle zytotoxische T-Zellen im Kampf gegen SARS-CoV-2 übernehmen und warum einige von ihnen länger durchhalten als andere. Ihre Erkenntnisse könnten vor allem für die Behandlung und Impfung der Bevölkerung gegen COVID-19 Bedeutung erlangen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben durch ein COVID-19-Sofortprogramm für ein Jahr mit 38.000 €.

Corona-Impfstoffproduktion in Marburger BioNTech-Werk ab Februar

Corona-Impfstoffproduktion in Marburger BioNTech-Werk ab Februar
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Das Mainzer Unternehmen BioNTech darf in seinem neuen Werk in Marburg den Corona-Impfstoff herstellen; das zuständige Regierungspräsidium Gießen habe die Produktion des Mittels in der Anlage in der mittelhessischen Stadt genehmigt, teilte die hessische Landesregierung am Freitag in Wiesbaden mit. BioNTech kündigte an, dass es wie geplant beim Produktionsbeginn im Februar bleibe. Dem Unternehmen zufolge vergehen zwischen der Herstellung und Freigabe des kontrollierten Vakzins dann üblicherweise etwa 4 Wochen.

Russland strebt EU-Zulassung für Corona-Impfstoff Sputnik V an

Russland strebt EU-Zulassung für Corona-Impfstoff Sputnik V an
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Russland strebt eine Registrierung seines Corona-Impfstoffes Sputnik V in der Europäischen Union an. Ein entsprechender Antrag sei bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA eingereicht worden, teilte der staatliche Direktinvestmentfonds am Mittwoch in Moskau mit, der das Vakzin mitfinanziert und im Ausland vermarktet. Mit einer Prüfung werde im nächsten Monat gerechnet. Bereits von diesem Freitag an will sich Russland die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Sputnik V von der Weltgesundheitsorganisation WHO beurteilen lassen.

Kurzdarmsyndrom im Kindesalter: interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich

Kurzdarmsyndrom im Kindesalter: interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich
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Das Kurzdarmsyndrom mit Darmversagen (KDS-DV) ist eine seltene Erkrankung, das gerade bei Kindern eine intensive individuelle Behandlung und Ernährungstherapie sowie eine gute interdisziplinäre Betreuung erfordert. Auf einem Symposium anlässlich der 35. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE) e. V. unter dem Vorsitz von Prof. Georg Lamprecht, Rostock, wurde ein Update zur Erkrankung sowie zu den Behandlungsoptionen vorgestellt. Mit Teduglutid (Revestive®) kann bei Kindern ab 1 Jahr mit KDS-DV der Bedarf...

Corona-Mutation aus UK könnte im März vorherrschende Variante in USA werden

Corona-Mutation aus UK könnte im März vorherrschende Variante in USA werden
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Die zuerst in Großbritannien entdeckte und wohl deutlich ansteckendere Corona-Mutation könnte in den Vereinigten Staaten schon bald weiter verbreitet sein als die ursprüngliche Variante. "Der vorausgesagte Entwicklungsverlauf dieser Variante in den USA weist Anfang 2021 ein schnelles Wachstum auf und wird im März zur vorherrschenden Variante", teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit. Dies könne die medizinische Infrastruktur in den Vereinigten Staaten weiter anspannen und strengere öffentliche Maßnahmen zur Eindämmung von...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a