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Suizidassistenz: Neue Leitlinie gibt Fachkräften Orientierung bei Anfragen

Suizidassistenz: Neue Leitlinie gibt Fachkräften Orientierung bei Anfragen

Wie sollen Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen reagieren, wenn Menschen den Wunsch nach assistiertem Suizid äußern? Eine neue Leitlinie bietet mit 45 Empfehlungen Orientierung in dieser ethisch und rechtlich komplexen Situation. Die Empfehlungen wurden fachübergreifend abgestimmt: Mehr als 30 Fachgesellschaften und Organisationen haben an der Leitlinie mitgewirkt. Die DGPPN hat die Leitlinie mitinitiiert und als Teil der Koordinationsgruppe insbesondere dafür Sorge getragen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die Empfehlungen ausreichend geschützt werden.
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Medizin
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Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion: Kardio-MRT zeigt unterschiedliche Mechanismen der gestörten Herzfüllung

Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion: Kardio-MRT zeigt unterschiedliche Mechanismen der gestörten Herzfüllung

Menschen mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion könnten künftig genauer danach unterschieden werden, welche Veränderungen des Herzmuskels ihrer Erkrankung zugrunde liegen. Die DZHK-Studie DECIPHER HFpEF zeigt, dass spezielle MRT-Verfahren solche Unterschiede erfassen können. Das könnte langfristig helfen, Therapien gezielter auszuwählen.
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Infektiologie
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DGGG-Kongress 2026

Impflücken in der Schwangerschaft schließen

Wie kann man Impfungen in der Gynäkologie am besten umsetzen? „Wichtig ist, dass Sie in der Praxis impfen wollen und das zum Thema machen“, riet Dr. Michael Wojcinski, Steinhagen. An das Aufklärungsgespräch kann sich die Impfung direkt anschließen, ohne weitere Termine auszumachen: „Impfen sie am selben Tag“ riet der Sprecher der AG Impfen in der Gynäkologie: „Die Infektionsprophylaxe ist die wichtigste Prophylaxe, die wir unseren Patientinnen anbieten können!“
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Medizin
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Zwei Studien bestätigen Wirksamkeit von Remibrutinib bei schubförmiger MS

Zwei Studien bestätigen Wirksamkeit von Remibrutinib bei schubförmiger MS

Zwei randomisierte Phase-III-Studien, die in The Lancet publiziert wurden [1], verglichen Wirksamkeit und Sicherheit von Remibrutinib der moderat wirksamen DMT mit Teriflunomid bei schubförmiger MS. Der hochselektive BT-Inhibitor reduzierte signifikant annualisierte Schubrate, Behinderungsprogression und entzündliche Läsionen im Gehirn. Neue Sicherheitssignale wurden nicht beobachtet. Der Wirkstoff könnte somit das Therapiespektrum erweitern - ausstehend ist jedoch ein direkter Vergleich mit bereits zugelassenen hochaktiven DMTs, wie z. B. Anti-CD20-Antikörpern.
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Medizin
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Tabakerhitzer: Schon einmaliger Konsum belastet das Herz-Kreislauf-System

Tabakerhitzer: Schon einmaliger Konsum belastet das Herz-Kreislauf-System

Bereits der einmalige Konsum von erhitztem Tabak kann unmittelbar die Funktion der Blutgefäße beeinträchtigen, den Blutdruck erhöhen und DNA-Schäden an Blutzellen verursachen. Das zeigt eine neue Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschenden untersuchten die unmittelbaren Auswirkungen von zwei hintereinander konsumierten Tabaksticks bei ansonsten gesunden Raucher:innen. Die Ergebnisse stellen Behauptungen infrage, wonach Tabakerhitzer für das Herz-Kreislauf-System wesentlich weniger schädlich seien als herkömmliche Zigaretten. Die Forschungsergebnisse wurden im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht [1].
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Medizin
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Alzheimer-Diagnostik per Bluttest: Neues Verfahren soll Ergebnisse zuverlässiger machen

Alzheimer-Diagnostik per Bluttest: Neues Verfahren soll Ergebnisse zuverlässiger machen

Forschende der Universitätsmedizin Halle haben ein Verfahren entwickelt, das Alzheimer-Bluttests zuverlässiger machen könnte. Bisher stützen sich kommerzielle Bluttests vor allem auf den Protein-Biomarker pTau217“, dessen Konzentration bereits in einem frühen Alzheimer-Stadium ansteigen kann. Allerdings gibt es auch andere Erkrankungen, die erhöhte Werte verursachen und zu falsch positiven Ergebnissen führen können. In einer Studie mit 315 Personen zeigte das Forschungsteam, wie sich Alzheimer-typische Veränderungen genauer von denen anderer Erkrankungen unterscheiden lassen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
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Medizin
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3D-Illustration: Immunzelle attackiert Erreger

Bürstenzellen in den Atemwegen: So erkennt der Körper Krankheitserreger

Gelangen Krankheitserreger in unseren Körper, springt eine Maschinerie aus Botenstoffen an, die die körpereigene Immunantwort anregt. Aber woher weiß der Körper, dass es sich um einen schädlichen Eindringling handelt und nicht etwa um ein harmloses Bakterium? Einen Mechanismus, wie der Körper diesen Unterschied erkennt, hat nun Dr. Mohamed Elhawy aus der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Gabriela Krasteva-Christ entdeckt und im Fachjournal Cell Reports veröffentlicht [1].
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Medizin
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Ein Drittel der Reanimierten verlässt die Klinik lebend

Ein Drittel der Reanimierten verlässt die Klinik lebend

Eine erfolgreiche Wiederbelebung ist der erste entscheidende Schritt. Doch auch die anschließende Behandlung im Krankenhaus hat wesentlichen Einfluss darauf, ob ein Mensch einen Herz-Kreislauf-Stillstand überlebt und mit welchen gesundheitlichen Folgen. Wie diese Versorgung verläuft und welche Ergebnisse erzielt werden, zeigt der neue Jahresbericht „Cardiac Arrest Center 2025“ des Deutschen Reanimationsregisters, das unter Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) steht.
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Medizin
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Candida auris: Macht der Klimawandel Pilze gefährlich?

Candida auris: Macht der Klimawandel Pilze gefährlich?

Der für Menschen lebensgefährliche Hefepilz Candida auris hat sich weltweit rasant ausgebreitet. Carla Schuh und Chaitanya Gokhale vom Biozentrum der Universität Würzburg haben rund 180 Studien ausgewertet, um zu klären, warum der Pilz in wenigen Jahren zu einem gefährlichen Krankheitserreger werden konnte. Ihren Wissensstand fassen sie im Fachjournal mSphere zusammen. Die Forschenden vermuten, dass steigende Temperaturen dahinterstecken könnten.
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Medizin
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Benralizumab bei eosinophilen Erkrankungen: Aktuelle Daten und neue Zulassung

Benralizumab bei eosinophilen Erkrankungen: Aktuelle Daten und neue Zulassung

Eosinophile Granulozyten (EOS) gelten als zentrale Treiber beim schweren eosinophilen Asthma (SEA), bei der eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) sowie beim hypereosinophilen Syndrom (HES). Trotz ihrer unterschiedlichen klinischen Erscheinungsbilder teilen diese Erkrankungen die eosinophilengetriebene Entzündung. Der Antikörper Benralizumab adressiert zielgerichtet die eosinophile Entzündung – und mit der neuen Zulassung für HES seit Juli 2026 kann das Wirkprinzip nun bei einer weiteren, seltenen Erkrankung eingesetzt werden. Dr. Anita D’Souza, Hamburg, und Prof. Dr. Juliana Schwaab, Mannheim, ordneten aktuelle Daten zu Benralizumab ein, von neuen Real-world-Erkenntnissen zur Steroid-Reduktion bei SEA bis hin zu den Studiendaten, die zur jüngsten Zulassung bei HES geführt haben.
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Medizin
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Arzt mit Modell von Niere

Auszeichnung für Kieler Projekt zur Dialyse zu Hause

Ein Team der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, ist für das Projekt SKIP-SH ausgezeichnet worden. Das Projekt erleichtert nierenkranken Menschen in Schleswig-Holstein den Zugang zur Bauchfelldialyse, die zu Hause durchgeführt werden kann. Der Otsuka Team Award Nephrology+ ist mit 20.000 Euro dotiert.
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Zytomegalievirus kann die Heilung des Herzens nach einem Infarkt stören

Zytomegalievirus kann die Heilung des Herzens nach einem Infarkt stören

In einer kürzlich im Fachjournal Circulation Research veröffentlichten Studie fand eine Forschungsgruppe des Würzburger Sonderforschungsbereichs 1525 gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der Universität von Rijeka (Kroatien) heraus, dass eine Infektion mit dem Zytomegalievirus (CMV) die Immunreaktion verändern und dadurch die Erholung des Herzens nach einem Infarkt erheblich beeinträchtigen kann.
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Adipositas und Typ-2-Diabetes: CHMP empfiehlt Zulassung von Orforglipron

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für Orforglipron ausgesprochen. Diese gilt für zwei Anwendungsgebiete, jeweils als Ergänzung zu gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität: zum Gewichtsmanagement bei Erwachsenen mit Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) oder Übergewicht (BMI ≥ 27 bis < 30 kg/m²) mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung sowie zur Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes.
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