Medizin
Remimazolam erweitert Optionen in Sedierung und Anästhesie
Neue Wirkstoffe sind in der Anästhesiologie eine Rarität. Erstmals seit der Einführung von Propofol steht in Deutschland nun seit Januar 2026 ein intravenöses Anästhetikum der neuen Generation zur Verfügung – Remimazolam. Das ultrakurzwirksame Benzodiazepin zeichnet sich durch die Kombination aus guter Steuerbarkeit und Verträglichkeit aus. Die besonderen pharmakokinetischen und -dynamischen Eigenschaften von Remimazolam machen die Substanz zu einer vielversprechenden Option für ein breites Spektrum an Anwendungen, sowohl im Operationssaal als auch für viele Eingriffe im ambulanten Bereich. Remimazolam ist in der Europäischen Union in zwei Dosierungen zugelassen: 20 mg zur prozeduralen Sedierung und 50 mg zur intravenösen Einleitung und Aufrechterhaltung einer Allgemeinanästhesie bei erwachsenen Patient:innen [1, 2].
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