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Aktuelles | Beiträge ab Seite 31

Medizin
 4 Min|

Aktualisierter Cochrane Review: Wirksamkeit von Cannabis-haltigen Arzneimitteln bei Nervenschmerzen unklar

Medikamente auf Cannabis-Basis helfen bei chronischen Nervenschmerzen möglicherweise nicht oder nur wenigen Menschen, verursachen aber möglicherweise häufig unerwünschte Wirkungen. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter, aktualisierter Cochrane Review. Allerdings ist die Studienlage derzeit unbefriedigend. Forschende fordern daher weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmenden und längerer Laufzeit, um das Verhältnis von potenziellem Nutzen und Risiken besser einschätzen zu können.
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Medizin
 3 Min|

Hämophilie A-Therapie: Fokus verschiebt sich auf Gelenkgesundheit und körperliche Aktivität

Auf der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 wurden neue Daten präsentiert, die den Fokus in der Behandlung von Hämophilie A verschieben. Weg von der reinen Blutungsrate hin zu funktionellen Endpunkten wie Gelenkgesundheit und physische Belastbarkeit [1]. Zudem bietet der vielversprechende Wirkstoff-Kandidat NXT007 einen spannenden Ausblick auf die nächste Generation therapeutischer Innovationen in der Therapie der Hämophilie A [2, 3].
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Gesundheitspolitik
 2 Min|
Krankenkassen: Reform muss bei den Ausgaben ansetzen

Krankenkassen: Reform muss bei den Ausgaben ansetzen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben vor Reformen im Gesundheitswesen zulasten der Versicherten gewarnt. Der Chef des Spitzenverbands der Krankenkassen, Oliver Blatt, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe zu Vorschlägen wie einer Wiedereinführung der Praxisgebühr oder einer höheren Zuzahlung der Versicherten bei Krankenhausaufenthalten: „All diese Vorschläge eint, dass sie den Weg des geringsten Widerstandes suchen und alle zulasten von Patient:innen und Beitragszahlenden gehen.“ Die Kassen seien der Ansicht, dass es grundlegende Strukturreformen brauche, die bei den Ausgaben ansetzen.
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Medizin
 1 Min|

EU-Zulassung für Pegcetacoplan zur Behandlung von C3G und pIC-MPGN

Am 16. Januar 2026 erteilte die Europäische Kommission die Zulassung für Pegcetacoplan zur Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Patient:innen im Alter von 12 bis 17 Jahren mit C3-Glomerulopathie (C3G) oder primärer immunkomplexvermittelter membranoproliferativer Glomerulonephritis (pIC-MPGN). Die Anwendung erfolgt in Kombination mit einem Renin-Angiotensin-System (RAS)-Inhibitor, es sei denn, dieser wird nicht vertragen oder ist kontraindiziert.
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Medizin
 3 Min|
Mundbakterien im Darm verschlimmern chronische Lebererkrankung

Mundbakterien im Darm verschlimmern chronische Lebererkrankung

Ob im Darm, im Mund oder auf der Haut: Der Körper ist von verschiedenen, meist nützlichen Bakterien besiedelt, deren Zusammensetzung sich in den jeweiligen Körperregionen unterscheidet. Ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und des King's College London hat nun deutliche Hinweise darauf gefunden, dass bei chronischer Lebererkrankung Bakterien aus dem Mund den Darm besiedeln. Es hat auch aufgedeckt, wie sich dadurch das Krankheitsbild verschlechtern kann.
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Medizin
 3 Min|
Blutmarker BD-tau macht Hirnschädigung nach Schlaganfall messbar

Blutmarker BD-tau macht Hirnschädigung nach Schlaganfall messbar

Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall – doch wie stark das Gehirn in den Stunden und Tagen danach weiter geschädigt wird, lässt sich bislang nur begrenzt und punktuell mit Bildgebung erfassen. Für viele andere Organe gibt es Bluttests, die akute Verletzungen anzeigen, für das Gehirn fehlte bislang ein vergleichbarer Marker. Forschende am LMU Klinikum München und internationale Partner zeigen nun, dass ein neuer Blutmarker – Brain-derived Tau (BD-tau) – das Ausmaß der Hirnschädigung nach einem ischämischen Schlaganfall über die Zeit abbilden kann. Die Arbeit mit den Erstautoren Dr. Naomi Vlegels und Nicoló Luca Knuth wurde im Fachblatt Science Translational Medicine veröffentlicht [1].
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Medizin
 3 Min|

Löst das Epstein-Barr-Virus Multiple Sklerose aus?

Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass das Epstein-Barr-Virus eine Rolle bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (MS) spielen könnte. Eine zentrale Frage bleibt jedoch offen: Fast jeder Mensch infiziert sich früh im Leben mit diesem Virus, doch nur wenige entwickeln später MS. Ein Team um Dr. Nicholas Sanderson und Prof. Dr. Tobias Derfuss vom Departement Biomedizin der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel berichtet nun in der Fachzeitschrift Cell über neue Erkenntnisse, die zur Lösung dieses Rätsels beitragen [1].
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Medizin
 4 Min|
Handekzeme vorbeugen: Aktualisierte S2k-Leitlinie zu „beruflichen Hautmitteln"

Handekzeme vorbeugen: Aktualisierte S2k-Leitlinie zu „beruflichen Hautmitteln"

Berufstätige, deren Haut viel Kontakt zu Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Kühlschmierstoffen oder anderen Reizstoffen hat, sind vermehrt von Handekzemen betroffen, da solche Tätigkeiten die Hautbarriere schädigen und Ekzeme auslösen oder verschlimmern können. Berufliche Hautmittel (Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel), die für den Einsatz am Arbeitsplatz vorgesehen sind, können hier vorbeugen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Prävention am Arbeitsplatz. Das unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) erstellte Update der Leitlinie „Berufliche Hautmittel" gibt einen Entscheidungsrahmen für die Verwendung von beruflichen Hautmitteln am Arbeitsplatz. Die aktualisierte Leitlinie hat die Zielsetzung, die Prävention beruflich bedingter Handekzeme zu verbessern.
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Medizin
 4 Min|
Protein HIF1 als Auslöser von Sehnenbeschwerden identifiziert

Protein HIF1 als Auslöser von Sehnenbeschwerden identifiziert

Sehnen sind stark, aber nicht unverwundbar. Werden sie ständig überlastet, zum Beispiel bei intensivem Sport, können sie sich schleichend verändern, was Schmerzen hervorruft. Für diese Veränderungen ist ein Protein mit dem Namen HIF1 mitverantwortlich, wie Forschende nun in Experimenten mit Mäusen und mit menschlichem Sehnengewebe zeigen konnten. Die Erkenntnisse könnten die Suche nach neuen Therapien beflügeln, die wirken, bevor das Gewebe irreversibel geschädigt ist.
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