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Medizin | Beiträge ab Seite 8

Medizin
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CHMP empfiehlt Atogepant zur Akutbehandlung der Migräne

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Zulassungserweiterung für den oralen Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonisten Atogepant empfohlen. Gegenwärtig ist Atogepant zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens vier Migränetagen pro Monat zugelassen. Im Fall einer erweiterten Zulassung könnte Atogepant zudem zur Akutbehandlung von Migräne mit oder ohne Aura bei Erwachsenen angewendet werden. Die Empfehlung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie ECLIPSE.
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Medizin
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Blinder Fleck in der Medizin: der weibliche Zyklus
DMEA 2026

Blinder Fleck in der Medizin: der weibliche Zyklus

Medizin wurde jahrhundertelang aus männlicher Perspektive gedacht und betrieben. Die Folgen sind spürbar – in Form von mangelnder Evidenz Versorgungslücken und fehlender Individualisierung. Am Beispiel der zyklusbezogenen Gesundheit diskutierten Expertinnen im Rahmen der DMEA 2026 über dringend notwendige Veränderungen, damit systematisch mehr relevante Daten erfasst, beforscht und entsprechende Erkenntnisse in die klinische Praxis überführt werden können.
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Medizin
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Neues Erklärmodell: ADHS als Energiedefizit im Gehirn

Neues Erklärmodell: ADHS als Energiedefizit im Gehirn

Die Zahl der ADHS-Diagnosen haben in Europa seit Jahren kontinuierlich zugenommen – bei Kindern, insbesondere aber bei Erwachsenen und Frauen. Gleichzeitig bleibt die Frage, warum Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit bei Betroffenen so stark schwanken, oft unbeantwortet. Eine aktuelle Studie liefert nun einen neuen Erklärungsansatz: ADHS könnte weniger ein Aufmerksamkeitsdefizit sein als vielmehr ein Problem der Energieversorgung im Gehirn. Ein Neurobiologe der Freie Universität Berlin stellt in der Fachzeitschrift Neuroscience & Biobehavioral Reviews das Modell der „Energy Deficit Hyperactivity Disorder" (EDHD) vor.
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E-Health
 3 Min|
Zwischen Hype und Alltag: Wie viel KI ist schon Realität?
DMEA 2026

Zwischen Hype und Alltag: Wie viel KI ist schon Realität?

Künstliche Intelligenz verspricht schnellere Diagnosen, bessere Behandlungen und Zeitgewinn. Eine Diskussion auf der DMEA 2026 in Berlin zeigte: Im klinischen Alltag hapert es noch an vielen Stellen. Während KI in der Radiologie bereits fest implementiert ist, sucht sie in der Pflege noch ihren Platz. Kleinteiligkeit und fehlende Schnittstellen verhindern, dass Daten fließen können. Klinikverantwortliche stehen aufgrund der hohen Dynamik vor die Entscheidung, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt einzukaufen.  
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Medizin
 2 Min|
Remibrutinib erhält Zulassung als erste orale zielgerichtete Therapie bei chronischer spontaner Urtikaria

Remibrutinib erhält Zulassung als erste orale zielgerichtete Therapie bei chronischer spontaner Urtikaria

Die Europäische Kommission hat Remibrutinib die Zulassung zur Behandlung der chronischen spontanen Urtikaria (csU) bei erwachsenen Patient:innen, die auf eine Behandlung mit H₁-Antihistaminika unzureichend ansprechen, erteilt. Remibrutinib ist die erste orale zielgerichtete Therapie für die Behandlung der csU mit einem neuen Behandlungsansatz: Es wird als Tablette zweimal täglich eingenommen [1].
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Medizin
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Gesundheitskompetenz: Chancen und Grenzen von DiGA
DMEA 2026

Gesundheitskompetenz: Chancen und Grenzen von DiGA

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland weist eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Dies wirkt sich nicht nur auf die individuelle Gesundheit aus, sondern belastet das gesamte System. Patient:innen finden sich nicht zurecht, nehmen ungerechtfertigt Notfallkapazitäten in Anspruch oder bringen die notwendige Therapieadhärenz nicht auf. Welchen Beitrag digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) leisten können, war Gegenstand einer Diskussion auf der diesjährigen DMEA.
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Medizin
 3 Min|
ePA: Gefüllt mit Chaos, aber schon nutzbar und nützlich
DMEA 2026

ePA: Gefüllt mit Chaos, aber schon nutzbar und nützlich

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in der Versorgung angekommen und ihr Nutzen wird allmählich erfahrbar. Im Rahmen eines Diskussionsforums auf der DMEA – Messe für digitale Gesundheitsversorgung – wurde sie von den Panelisten als „Marathon“, „Gamechanger“, „Wachstumsprojekt“, „Informationsplattform und Versorgungstool“ und „Rohbau“ bezeichnet, der jetzt mit Anwendungen gefüllt werden muss.
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Asthma
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Asthma & COPD: Exazerbation durch frühzeitige Triple-Therapie vermeiden
DGIM 2026

Asthma & COPD: Exazerbation durch frühzeitige Triple-Therapie vermeiden

Die aktuellen GOLD-Empfehlungen und die neuen GINA-Updates setzen klare Signale: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma müssen früher, konsequenter und individueller behandelt werden [1, 2]. Zeitige Kombinationstherapien, insbesondere die Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS), verbessern die Symptomkontrolle, verhindern Exazerbationen und stabilisieren die Erkrankung langfristig.
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Medizin
 2 Min|

Mesalazin: Therapie der ersten Wahl bei milder bis moderater Colitis ulcerosa (CU)

Bei milder bis moderater CU ist Mesalazin (5-Aminosalicylsäure, 5-ASA) leitliniengerecht die erste Wahl.1 Das Therapieziel bei der CU ist heute allerdings nicht allein die klinische Remission, sondern auch eine endoskopische sowie histologische Remission, die mit einer günstigeren Langzeitprognose assoziiert sind.1 Mit oralem Mesalazin-Granulat können diese kombinierten Ziele – eine Disease Clearance – erreicht werden.2,3
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