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Medizin

Beiträge zum Thema: Influenza

März 2021

CED: Vedolizumab adressiert zusätzliche Sicherheitsaspekte

CED: Vedolizumab adressiert zusätzliche Sicherheitsaspekte
© unlimit3d - stock.adobe.com

Die Sicherheit einer medikamentösen Therapie spielt während der aktuellen Pandemiesituation eine noch größere Rolle als zu „normalen“ Zeiten. Dies gilt insbesondere für Menschen, die aufgrund einer chronischen Erkrankung einer dauerhaften Medikation bedürfen. Zusätzliche Sicherheitsaspekte in der SARS-CoV-2-Pandemie adressiert der Darm-selektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) bei der Behandlung von Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von Colitis ulcerosa oder Morbus...

MS: Protektive Antikörper auf herkömmliche Impfstoffe bei RMS-Patienten unter Cladribin-Therapie

Laut retrospektiver Analyse der MAGNIFY-MS-Studie entwickeln Patienten über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten protektive Antikörpertiter nach Impfung gegen saisonale Influenza- oder Varizella-Zoster-Viren, und zwar unabhängig vom zeitlichen Abstand zwischen Vakzinierung und Cladribin-Einnahme. Erste Ergebnisse der CLOCK-MS-Substudie zeigen, dass MS-Patienten unter Cladribin-Therapie 4 Wochen nach Impfung protektive Antikörper gegen Influenza aufweisen. In beiden Studien blieben die protektiven Antikörpertiter unabhängig von der Lymphozytenzahl stabil...

Hypertonie und Covid-19: Wie sich der Körper gegen Corona schützt

Hypertonie und Covid-19: Wie sich der Körper gegen Corona schützt
© meenkulathiamma - stock.adobe.com

Ein körpereigenes Enzym könnte den Verlauf von Covid-19-Infektionen positiv beeinflussen und als Grundlage für neue Behandlungsmethoden dienen. Eine Forschungsgruppe um die Wiener Mediziner Manfred Hecking und Roman Reindl-Schwaighofer fand nun Anzeichen dafür, dass der Körper die Konzentration des Enzyms bei schweren Verläufen der Infektion von selbst erhöht. Das könnte Auswirkungen auf ein bereits in Erprobung befindliches Medikament haben.

Februar 2021

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO
© Rido - stock.adobe.com

Während der Corona-Impfstoff deutschlandweit verabreicht wird, dürfen andere Schutzmaßnahmen nicht vernachlässigt werden: Vor allem Grippe, Pneumokokken, Pertussis und Herpes Zoster können für Senioren gefährlich werden und auch eine mögliche Corona-Infektion verschlimmern. DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, und Dr. Anja Kwetkat, Direktorin der Klinik für Geriatrie am...

Beantragung von europäischer CE-IVD Kennzeichnung für 25-minütigen COVID-19 RT-PCR Test

Beantragung von europäischer CE-IVD Kennzeichnung für 25-minütigen COVID-19 RT-PCR Test
© Marek - stock.adobe.com

XPhyto Therapeutics und sein exklusiver deutscher Entwicklungspartner für Diagnostika, die 3a-diagnostics GmbH, haben bekanntgegeben, dass alle Maßnahmen und Verfahren, die für die Beantragung einer europäischen Zulassung des schnellen Point-of-Care SARS-CoV-2 (COVID-19) RT-PCR Test System erforderlich sind, abgeschlossen sind. 3a erwartet die ISO 13485-Zulassung als Medizinproduktehersteller bis Ende Februar und die europäische behördliche Zulassung als kommerzielles In-vitro-Diagnostikum (CE-IVD) für Covid-ID Lab bis Anfang März.

Drohender „Impfstau“: KBV und Zi fordern Einbindung niedergelassener Ärzte

Drohender „Impfstau“: KBV und Zi fordern Einbindung niedergelassener Ärzte
© Andreas Prott - stock.adobe.com

Schon im März könnte die Kapazität der Impfzentren in Deutschland nicht mehr ausreichen, um alle verfügbaren Dosen gegen das COVID-19-Virus zu verimpfen. Schon dann, spätestens aber im April, müsse mit flächendeckenden Impfungen in den Arztpraxen begonnen werden. Ansonsten würde ab Mai eine Impflücke von wöchentlich mindestens drei Millionen unverimpften Dosen entstehen. Diese könnte bis Juli sogar auf etwa 7,5 Millionen pro Woche anwachsen.

Januar 2021

COVID-19-Erkrankung umfasst mind. 5 molekulare Phänotypen

COVID-19-Erkrankung umfasst mind. 5 molekulare Phänotypen
© Corona Borealis - stock.adobe.com

Die vom Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung COVID-19 umfasst nach aktuellen Untersuchungen mind. 5 verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich darin, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn präsentieren diese Befunde gemeinsam mit weiteren Fachleuten aus Deutschland, Griechenland und den Niederlanden im Wissenschaftsjournal Genome Medicine. Die Studienergebnisse könnten zu einer effektiveren Behandlung beitragen.

ESC-Kongress 2020: Positive Daten zu Evolocumab bei Kindern und Jugendlihen mit HeFH

ESC-Kongress 2020: Positive Daten zu Evolocumab bei Kindern und Jugendlihen mit HeFH
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Im Rahmen des ESC 2020 wurden positive Daten aus der randomisierten kontrollierten Phase-IIIb-Studie HAUSER zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von Evolocumab (Repatha®) bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren, die an heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HeFH) erkrankt sind, bekanntgegeben. Die Studie zeigte, dass Evolocumab in Kombination mit Statinen und anderen Lipidsenkern das Low-density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-Cholesterin) im Vergleich zu Placebo signifikant senkte.

Dezember 2020

Influenza-Impfung: Real-World-Daten belegen Vorteil des zellkulturbasierten Impfstoffes QIVc

Influenza-Impfung: Real-World-Daten belegen Vorteil des zellkulturbasierten Impfstoffes QIVc
© Photographee.eu - Fotolia.com

In einer Late-Breaking-Posterpräsentation auf dem European Scientific Working Group on Influenza (ESWI) wurde gezeigt, dass QIVc im Vergleich zu QIVe in der US-Grippesaison 2018/19 signifikant mehr Grippe-bedingte medizinische Zwischenfälle bei Personen im Alter von ≥ 4 Jahren (n=2.113.216) mit mindestens einer gesundheitlichen Einschränkung verhinderte (1). In einer weiteren Präsentation wurden die Ergebnisse einer retrospektiven Kohortenanalyse vorgestellt, die darauf hinweisen, dass QIVc (n=669.030) im Vergleich zu QIVe (n=3.062.797) unter den 4-64 Jahre alten...

Atopische Dermatitis: Upadacitinib gegenüber Dupilumab überlegen

Atopische Dermatitis: Upadacitinib gegenüber Dupilumab überlegen
© Milton Oswald - stock.adobe.com

71% der mit Upadacitinib behandelten Patienten erreichten in Woche 16 den primären Endpunkt EASI75, verglichen mit 61% der mit Dupilumab behandelten Patienten (p=0,006) (1). Upadacitinib erwies sich gegenüber Dupilumab bei allen gewichteten sekundären Endpunkten überlegen, darunter frühzeitige Verbesserungen bei Juckreiz und Hautläsionen (1). In der Studie Heads Up wurde Upadacitinib (30 mg einmal täglich) im Vergleich zu Dupilumab (300 mg alle 2 Wochen) bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis untersucht (1). Das...

Influenza: Zulassungserweiterung für Impfstoff

Influenza: Zulassungserweiterung für Impfstoff
© psdesign1 - stock.adobe.com

Flucelvax® Tetra ist ein zellkulturbasierter, tetravalenter Influenza-Impfstoff und indiziert zur Influenzaprophylaxe bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren (1). Er ist in der EU seit Dezember 2018 und nun auch für Kinder ab 2 Jahren zugelassen. Somit eignet sich der Grippeimpfstoff für einen breiten Einsatz bei Erwachsenen sowie Kindern ab 2 Jahre und ist nicht ausschließlich für eine spezielle Patientenzielgruppe geeignet (1).

Medikamente gegen COVID-19: Die Sonderstellung von Remdesivir

Auch wenn bei den aktuellen Infektionszahlen mit dem erreichten Plateau ein Teilerfolg zu verzeichnen ist, ist die Gefahr der Überlastung des Gesundheitssystems durch eine Hospitalisierung von COVID-19-Patienten nach wie vor gegeben. Umso bedeutsamer ist es, die Zeit des Krankenhausaufenthaltes zu reduzieren. Dr. med. Ansgar Rieke, Mainz, stellte auf einem Meet-the-Expert aktuelle Daten zu Remdesivir vor, die eine Verkürzung der Liegezeiten und eine Verringerung der Mortalitätsrate bei bestimmten Patientengruppen belegen.

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