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Medizin

Beiträge zum Thema: Influenza

September 2019

Influenza: Quadrivalenter Impfstoff schließt Risiko der Ei-Adaptation aus

Influenza: Quadrivalenter Impfstoff schließt Risiko der Ei-Adaptation aus
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Der neue zellbasierte quadrivalente Influenzaimpfstoff (QIVc) Flucelvax® Tetra wurde an Großhandel und Apotheken in Deutschland für die Saison 2019/2020 geliefert. Trotz der Verzögerung bei der Bekanntgabe des H3N2-Stamms durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) (1), konnte der Impfstoff rechtzeitig an Kunden übergegeben werden. Das bedeutet, dass Hausarztpraxen und Apotheken gut auf die Impfung von Risiko- und empfindlichen Gruppen vor der diesjährigen Grippesaison vorbereitet sind.

Grippe: Optimierter Impfschutz für aktuelle Saison

Sanofi Pasteur hat mit der Auslieferung von Vaxigrip Tetra®2019/2020 begonnen. Die Impfung hat große Bedeutung, da sie nicht nur zum Impfschutz vor Influenza-Erkrankungen beiträgt, sondern auch Gesundheitsrisiken wie schwere Atemwegserkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall verringert. Durch die Zulassungserweiterung von Vaxigrip Tetra® können nun auch Säuglinge unter 6 Monaten nach Grippeimpfung der Schwangeren passiv geschützt werden (1).

JAK-Inhibitor Tofacitinib bei Rheumatoider Arthritis: Langzeiterfahrungen von 9,5 Jahren

Mit insgesamt mehr als 200.000 behandelten Patienten weltweit (1) in allen zugelassenen Indikationen – Rheumatoide Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) und Colitis ulcerosa (CU) – hat sich der orale Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) (2) im klinischen Alltag etabliert. Bei der Behandlung der RA liegen mittlerweile Langzeitdaten aus 9,5 Jahren vor, die die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tofacitinib sowohl in der Kombination mit Methotrexat (MTX) als auch in der Monotherapie zeigen (3). Über den Stellenwert von Tofacitinib...

Immunsupprimierte jetzt durch Impfungen vor Grippe und Pneumokokkenerkrankungen schützen

Die Grippeimpfung ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die effektivste Methode, um schwerwiegenden Erkrankungen, ausgelöst durch Influenzaviren, vorzubeugen – vor allem bei Patienten mit einem erhöhten Infektionsrisiko (1). Darüber hinaus kommt es bei Grippeerkrankten oft zu bakteriellen Co-Infektionen, am häufigsten durch Streptococcus pneumoniae (2). Patienten mit Immunsuppression sollten daher jedes Jahr eine Grippeimpfung erhalten und zusätzlich einmalig sequenziell gegen Pneumokokken geimpft werden (3).

Februar 2018

Nur einstellige Pneumokokken-Impfrate bei Personen mit Immunsuppression

Bei einer retrospektiven Kohortenstudie (1) „Pneumokokken-Impfraten bei immungeschwächten Patienten in Deutschland“ untersuchten Forscher des Wissenschaftlichen Instituts für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung (WIG2) die Daten von über 200.000 gesetzlich Versicherten (Januar 2011 bis Dezember 2016). Einschlusskriterien der repräsentativen Stichprobe aus rund 4 Millionen Versicherten aus der InGef-Forschungsdatenbank (Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin) waren: Sie zählten ab dem Jahr 2013 oder 2014 zu den...

Grippewelle führt zu drastischem Anstieg bei Lungen- und Herz-Notfallpatienten

Die Grippewelle überrollt seit Jahresbeginn die Region Hannover mit allen Konsequenzen, die das für Arztpraxen und Krankenhäuser hat. Die Zahl der Patienten, die seit Januar mit Grippesymptomen in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eingeliefert worden sind, ist von Woche zu Woche gestiegen. Im gleichen Umfang hat in diesem Zeitraum die Zahl der Herzinfarkt-Patienten zugenommen. „In unserer Zentralen Notaufnahme haben wir seit Jahresbeginn bei Patienten mit Grippesymptomen einen Anstieg von mehr als einem Drittel verzeichnet zum Vergleichszeitraum des...

Erste Verteidigungslinie gegen Grippe weiter entschlüsselt

Erste Verteidigungslinie gegen Grippe weiter entschlüsselt
© NIAID/CC-BY 2.0

Alle Jahre wieder – zieht die Grippe über Deutschland hinweg. Derzeit nehmen die Krankheitsfälle der aktuellen Grippewelle noch weiter zu. Dringen Influenzaviren in unseren Körper ein, erkennt sie das Immunsystem mithilfe verschiedener Rezeptoren als fremd und startet ein Abwehrprogramm. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben nun die genaue Rolle eines bestimmten Rezeptors in dieser ersten Verteidigungslinie untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass der...

Neue Leitlinie empfiehlt frühzeitige duale Bronchodilatation für viele COPD-Patienten

Neue Leitlinie empfiehlt frühzeitige duale Bronchodilatation für viele COPD-Patienten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 24.01.2018 verabschiedeten die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sowie die Deutsche Atemwegsliga (DAL) eine neue Leitlinie zur chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) . Diese orientiert sich überwiegend an den Empfehlungen des internationalen Positionspapiers der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD), doch es gibt auch Unterschiede.

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