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03. November 2020
Seite 2/3

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CRISPR/Cas9-Studien in der Immunoonkologie

Seitdem eine ganze Reihe von experimentellen Studien Einsatzmöglichkeiten des CRISPR/Cas9-Systems im T-Zell-Engineering zeigen konnten, werden zunehmend auch klinische Studien mit Indikation in der Immunoonkologie initiiert (8, 9).

So wurden im Februar 2020 in einer Phase-I-Studie erste Ergebnisse zu einem Ansatz mit CRISPR/Cas9-modifizierten autologen T-Zellen bei refraktärem multiplen Myelom und metastasiertem Sarkom berichtet. Für den Therapieansatz wurden ex-vivo autologe T-Zellen durch Ausschalten der 3 Gene trac, trbc und pdcd1 verändert, um die Antitumor-Immunität nach Reinfusion zu verbessern. Zumindest Machbarkeit, Sicherheit und Toleranz der modifizierten Zellen konnten im untersuchten Setting gezeigt werden (10).

In einer ganzen Reihe weiterer klinischen Studien werden ex-vivo generierte modifizierte T-Zellen getestet. Beispiele sind CD19-CAR-T-Zellen zur Therapie von B-Zell-Leukämien, CD7-Knockout in CAR-T-Zellen bei T-Zell-Leukämie sowie PD-1-Knockout in T-Zellen zum Targeting EBV-positiver Malignome. Außerdem sind Studien zu tumorinfiltrierenden Lymphozyten mit CISH (Cytokine-induced SH2 protein)-Knockout für den Einsatz bei metastasierten, epithelialen gastrointestinalen Tumoren sowie durch PD-1-Knockout modifizierte T-Zellen für verschiedenste Tumorentitäten wie NSCLC, RCC, Blasen, Prostata- und Ösophaguskarzinom registriert. Neben diesen ex-vivo modifizierten Zellen sind auch Studien zur In-vivo-Modifikation durch Plasmidtransfer auf Basis des CRISPR/Cas-Systems initiiert, wie beispielsweise die Deletion von E6/E7-Onkogen bei HPV-assoziierten Malignomen (9).
 

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"CRISPR/Cas9 – Genom Editing in der Onkologie und Hämatologie"

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