Sonntag, 29. März 2020
Navigation öffnen

SchwerpunktOktober 2019

01. Oktober 2019
Seite 4/4

Anzeige:


Lernen im Tun

Gute Gesprächsführung ist erlernbar – das hat die Forschung gezeigt. Dass gute Gesprächsführung nicht allein durch die Lektüre der entsprechenden Literatur oder eines DFP-Artikels erlernt werden kann, ist klar. Dafür muss man sich schon in medias res begeben. Zu diesem Zweck gibt es spezifische Kommunikationstrainings, bei denen man in Rollenspielen mit Schauspielpatienten üben kann. Das Ausschlaggebende dabei ist, dass man unmittelbar Feedback vom Schauspielpatienten, den anderen Teilnehmern und dem Lehrenden bekommt und sofort die Chance erhält, es noch einmal zu versuchen. Lernen passiert im Tun. Und das Gute an der Kommunikation ist ja, dass es praktisch ständig Übungsmöglichkeiten gibt – in jedem einzelnen Gespräch, das wir mit Patienten führen.

Literatur:

(1) Sator, Marlene & Nowak, Peter & Menz, Florian & Geisler, Regina. (2015). Verbesserung der Gesprächsqualität in der Krankenversorgung. Ergebnisbericht.
(2) Jonathan Silverman, Suzanne Kurtz, Juliet Draper: „Skills for Communicating with Patients“, Third Edition, CRC Press Taylor & Francis Group. Dialog-Beispiele sind zum Teil angelehnt an Beispiele aus dem Buch.
(3) Calgary – Cambridge Guide to the Medical Interview – Communication Process; Kurtz SM, Silverman JD, Draper J (1998) Teaching and Learning Communication Skills in Medicine. Radcliffe Medical Press (Oxford); Silverman JD, Kurtz SM, Draper J (1998) Skills for Communicating with Patients.
Radcliffe Medical Press (Oxford)
(4) SPIKES – A Six-Step Protocol für Delievering Bad News: Application to the Patient with Cancer; The Oncologist 2000; 5: 302-311.

Nächste Seite

Das könnte Sie auch interessieren

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes

5 Tipps für ein Leben mit Diabetes
© pikselstock / fotolia.com

Laut der Deutschen Diabetes-Hilfe erkranken jeden Tag rund 1.000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes. Mediziner unterscheiden dabei je nach Ursache zwischen zwei Typen. Sowohl der Typ 1 als auch der Typ 2 äußern sich in einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel aufgrund von Insulinresistenz oder -mangel. Dadurch staut sich Zucker in den Blutgefäßen an. Bleibt eine Diabeteserkrankung unentdeckt, führt dies zur Schädigung der Blutgefäße und anderer Organe. Damit Betroffene trotz Erkrankung ihr Leben genießen können, gilt es...

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat mehr als die Hälfte aller Deutschen mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen. Die von der Medserena AG beauftragte GfK-Umfrage zeigt, dass 34,5 Prozent aller Deutschen an bis zu sieben Tagen im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Betrachtet man die befragten Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil bei den Angestellten (36,7 Prozent). Das verursacht Jahr für Jahr einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber. Nur durch verbesserte medizinische...

Darmkrebsmonat März: Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs

Darmkrebsmonat März: Alkohol ist ein wichtiger Risikofaktor für Darmkrebs
© karepa / Fotolia.com

Das Trinken von Alkohol ist gesellschaftlich breit akzeptiert, trotz der Risiken, die mit seinem Konsum einhergehen. Alkohol ist an der Entstehung von mehr als 200 Erkrankungen beteiligt, so die Autoren des Alkoholatlas Deutschland 2017. Leberschäden gehören dabei zu den weitgehend bekannten Folgen. Doch auch das Risiko für Darmkrebs steigt. Anlässlich des Darmkrebsmonats März macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) darauf aufmerksam, dass auch der vergleichsweise moderate Konsum von Alkohol das...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Arzt-Patienten-Kommunikation: Komplexe Diagnosen "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden