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Medizin
16. April 2015

Besserer Therapie-Erfolg bei Asthma und COPD mit einem Inhalator, der Fehler verzeiht

Bisher scheitert die Therapie chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen oft an komplizierten Inhalatoren: Bis zu 80 % der Patienten machen Fehler bei der Applikation. Gefragt sind deshalb einfache Devices wie der Trockenpulver-Inhalator Spiromax®

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Schlechte Inhalationstechnik korreliert mit mangelhafter Krankheitskontrolle: Betroffene müssen häufiger ins Krankenhaus und brauchen mehr Antibiotika und orale Glukokortikoide. Dies hat Konsequenzen für die Prognose: Patienten mit einer Adhärenz unter 80% zeigen eine deutlich erhöhte Mortalität, erklärte Prof. Dr. Felix Herth, Thoraxklinik der Universität Heidelberg.

Der Trockenpulverinhalator Spiromax® soll für eine zuverlässigere Symptomkontrolle sorgen. Er  ist mit einem Schritt einsatzbereit ist (öffnen - inhalieren - schließen) und gibt die vorgesehene Dosis auch bei geringem Inspirationsfluss präzise abgibt. Ein dreifaches Feedback (Klickgeräusch, Laktosegeschmack und Zählwerk) bestätigt die erfolgreiche Inhalation.

Mit DuoResp Spiromax® steht seit Juni 2014 eine neue Therapieoption zur Verfügung, die sich sowohl zur Asthmabehandlung als auch zur Therapie von Patienten mit schwerer COPD (FEV1 < 50% und wiederholte Exazerbationen) eignet. Das Medikament enthält die bewährte ICS/LABA-Kombination Budesonid/Formoterol in zwei Dosierungen (160/4,5 µg und 320/9 µg).
 
Für Patienten mit leichtem bis moderatem Asthma bietet die Kombination von Budesonid und Formoterol den Vorteil, dass sie für ihre Bedarfs- und Erhaltungstherapie den gleichen Inhalator verwenden können. Mit dem MART-Konzept (Maintainance and Quick Releaver Therapy) lässt sich die Zahl schwerer Exazerbationen Studien zufolge deutlich senken und dies führt auch zu einer erheblichen Reduktion der Krankheitskosten, betonte Prof. Herth.

Außerdem hat der Patient die Möglichkeit, die Dosis je nach Asthmakontrolle flexibel anzupassen. Davon profitieren z.B. auch Patienten mit allergischem Asthma, die zwar ganzjährig, aber in unterschiedlichem Ausmaß Symptome haben, erklärte PD Dr. Christian Gessner, niedergelassener Pneumologe in Leipzig.  

Wichtig ist zudem, dass der Patient in der Apotheke immer den verordneten Inhalator enthält, auf den er geschult wurde und nicht aus Rabattvertragsgründen ein Austauschgerät, betonte Prof. Herth. Denn dies begünstigt Anwendungsfehler. 

Dr. med. Dorothea Ranft, Mainz (dra)

Quelle: Pressegespräch Teva, Berlin, 20. 3. 2015


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