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Medizin

Beiträge zum Thema: Tropenmedizin

März 2016

Neurologie: Zika-Virus - Angriff aufs Gehirn

Der Zusammenhang zwischen der Infektion mit dem Zika-Virus und der neurologischen Erkrankung Guillain-Barré-Syndrom (GBS) gilt seit wenigen Tagen als sehr wahrscheinlich, wie eine aktuelle Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zeigt. "Diese Verbindung ist tatsächlich nicht überraschend", kommentiert die Neurologin Prof. Uta Meyding-Lamadé von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. "Das Zika-Virus zählt wie das Dengue-Virus zu den Flaviviren. Und das Guillain-Barré-Syndrom als Folge des Dengue-Fiebers ist gut bekannt", so die...

Lassa-Fieber/ Kölner Gesundheitsamt: "Keine Gefahr für die Bevölkerung"

Ein in Köln an Lassa-Fieber gestorbener Patient stellte nach Einschätzung der deutschen Behörden zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung dar. Die insgesamt 45 Personen, die mit ihm in Deutschland in Kontakt seien, seien alle medizinisches Fachpersonal, sagte am Donnerstag Prof. Gerhard A. Wiesmüller vom Kölner Gesundheitsamt. Sie werden jetzt medizinisch genau beobachtet. "Lassa ist nicht so leicht übertragbar wie Ebola", sagte Stephan Günther, Leiter der Abteilung Virologie am Bernhard-Nocht-Institut für ...

Zika-Virus auch für Guillain-Barré-Syndrom verantwortlich?

Eine Blutanalyse (RT-PCR, ELISA, Microarrays) von 42 Patienten, die während des Zika-Virus-Ausbruchs in Französisch Polynesien (Oktober 2013 bis April 2014) mit Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert wurden, weist erstmals darauf hin, dass das Zika-Virus GBS verursachen könnte. Die meisten GBS-Patienten gaben an, durchschnittlich 6 Tage vor den ersten neurologischen Symptomen Krankheitszeichen einer Zika-Virus-Infektion erfahren zu haben.

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