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Medizin

Februar 2019

Adipositas: Vermehrt enterochromaffine Zellbildung durch Clostridium ramosum im Mausmodell nachgewiesen

Adipositas: Vermehrt enterochromaffine Zellbildung durch Clostridium ramosum im Mausmodell nachgewiesen
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Dass bestimmte Darmbakterien das Gewicht beeinflussen, ist bekannt. Wie dieser Effekt zustande kommt, war bislang aber unklar. Ein Potsdamer Forscherteam  zeigt nun, dass das Bakterium Clostridium ramosum die Darmzellen von Mäusen dazu bringt, vermehrt den Botenstoff Serotonin auszuschütten. Durch das Serotonin wird die Fettaufnahme aus dem Darm begünstigt, was die Fettpolster schneller wachsen lässt.

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar

B-Streptokokken-Test für Schwangere: Vorteil von universellem Screening weiter unklar
© Sondem / Fotolia.com

Streptokokken der serologischen Gruppe B sind weit verbreitete Bakterien, die aber meist unbemerkt bleiben. Das gilt auch für die knapp 20% der Schwangeren, bei denen Scheide oder Anus besiedelt sind. Ein Risiko sind die Bakterien aber für die Babys: Stecken sie sich bei der Geburt an, kann das im schlimmsten Fall eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung auslösen. Um dem vorzubeugen, bekommen Schwangere, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, kurz vor der Geburt Antibiotika (Risiko-Strategie). Allerdings ist auch ein Test auf dem Markt, den man allen...

Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Wirksamkeitsstudie zu Eculizumab

Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH): Wirksamkeitsstudie zu Eculizumab
© Brian Jackson / Fotolia.com

Die paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) ist eine seltene, erworbene klonale hämatopoetische Zellkrankheit, die durch die Zerstörung hämatopoetischer Zellen durch Aktivierung des Komplementsystems mit Manifestationen gekennzeichnet ist, die lebensbedrohlich sein können, einschließlich Hämolyse, Thrombose und Markversagen. Die allogene hämatopoetische Zelltransplantation (HCT) ist nach wie vor das einzige Heilmittel für PNH. Eculizumab, ein terminaler Komplementinhibitor von C5, wurde seit seiner FDA-Zulassung im Jahr 2007 zur...

Behçet-Syndrom: MR-Venographie zur Diagnostik einer chronischen Thrombose

Behçet-Syndrom: MR-Venographie zur Diagnostik einer chronischen Thrombose
© Kateryna_Kon / Fotolia.com

Venenthrombose der unteren Extremität (DVT) ist die häufigste vaskuläre Manifestation des Behçet-Syndroms (BS). Derzeit ist die Doppler-Sonographie (USG) die am häufigsten bevorzugte Bildgebungsmodalität bei der Diagnose und Überwachung von Patienten mit akuter und chronischer Tiefen Venenthrombose (TVT). Die Magnetresonanz (MR)-Venographie, eine schnelle und nichtinvasive Bildgebungsmodalität, wird erfolgreich zur Erkennung von DVT in verschiedenen Einstellungen eingesetzt. Bislang lagen keine Studien mit MR-Venographie bei BS vor. Diese...

PAH: Besserung der Rechtsherzfunktion unter Riociguat

Die Behandlung mit dem Guanylatcyclase-Stimulator Riociguat bewirkte bei Patienten mit Pulmonaler Arterieller Hypertonie (PAH) und Chronisch Thromboembolischer Pulmonaler Hypertension (CTEPH) im Verlauf eines Jahres eine echographisch erkennbare signifikante Verkleinerung des rechten Herzens und gibt Hinweise auf eine Besserung der Rechtsherzfunktion. Dies zeigte die RIVER-Studie, bei der die Veränderung echokardiographisch messbarer Parameter des rechten Herzens bei Teilnehmern der Riociguat-Zulassungsstudien retrospektiv verblindet untersucht wurde.

Masterplan Medizinstudium 2020: Praxisnähe und Kompetenzorientierung

Der „Masterplan Medizinstudium 2020“ (MM2020) zielt auf eine praxisnahe und kompetenzorientierte Ausbildung angehender Ärzte ab. Anlässlich einer Stellungnahme des Hartmannbundes vom 29.01.2019, in der Medizinstudierende zur Eile drängen, interviewte journalmed.de Prof. Dr. med. Jana Jünger. Die Direktorin am Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen erklärt, welche Änderungen dieser Plan mit sich bringt, wie sich die Neuerungen auf Studierende, Ärzte und Patienten auswirken und was die Umgestaltung für die...

Mitralklappeninsuffizienz: Innovatives Operationsverfahren

In der bisher weltweit größten Studie ihrer Art haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz den Behandlungserfolg bei mehr als 13.575 minimal-invasiven Eingriffen an der Mitralklappe untersucht. Obgleich die Patienten im Untersuchungszeitraum von 2011 bis 2015 immer älter wurden und die Zahl der Eingriffe von Jahr zu Jahr stieg, blieben die Sterblichkeits- und Komplikationsraten konstant niedrig.

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