Dienstag, 22. Januar 2019
Navigation öffnen

Aktuelle Infos für Ärzte

Das könnte Sie auch interessieren

Lymphknoten–Transplantation: Hilfe bei Lymphödemen

Neues Verfahren bietet erstmals Heilungschance bei Lymphstauungen. Vor allem Krebspatienten haben darunter zu leiden: Zwar ist der Krebs erfolgreich behandelt, doch zurück bleiben Folgen wie beispielsweise Lymphstauungen an Armen und Beinen. Meist handelt es sich um geschwollene, schmerzende Extremitäten, in denen die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließen kann, weil das feine System der dafür nötigen Kanäle beschädigt wurde. Bisher konnten nur die Symptome gelindert werden, oft eine unbefriedigende und lebenslang leidvolle Situation für die Betroffenen. Die plastischen Chirurgen am Universitätsklinikum Leipzig nutzen als eines von wenigen Zentren in Deutschland ein neues Verfahren, um hier wirksam Linderung zu verschaffen: die Transplantation von Lymphknoten.

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung

Magen-Darm-Ärzte mahnen zur Vorsicht bei Meldungen über bestimmte Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen sollen. „Öffentliche Erklärungen wie gerade mal wieder von Ernährungswissenschaftlern der Uni Jena über den Schutzmechanismus von Nüssen sind eher irreführend als hilfreich“, betont Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Auch Nusskonsumenten sind vor Darmkrebs nicht gefeit. Sicherheit bietet nur die Darmspiegelung.“