Samstag, 26. Mai 2018
Navigation öffnen
Anzeige:

Veranstaltung

Innere Medizin 123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2017

© eyetronic / Fotolia.com

Termine

  • 29. April - 02. Mai 2017 / Mannheim, Deutschland
Das Leitthema der 123. Jahrestagung der DGIM 2017 „Versorgung der Zukunft: Patientenorientiert, integriert und ökonomisch zugleich“ setzt sich mit der für uns alle zentralen und entscheidenden Frage auseinander, inwieweit eine Werte-orientierte, individualisierte und fürsorgliche Medizin in unserem Gesundheitssystem zukünftig sichergestellt und bewahrt werden kann – sehr wohl auch unter angemessener Berücksichtigung ökonomischer Aspekte.

Stets muss der kranke Mensch, der Patient, im Mittelpunkt stehen – seine Versorgung stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar mit folgenden Zielen:
Prävention zur Krankheitsvermeidung, Früherkennung von sich manifestierenden Erkrankungen und deren professionell effektive Behandlung nach dem aktuellen Stand des medizinischen Fortschritts, aber auch unter sorgfältiger Abwägung des wirtschaftlich Möglichen.

Hauptthemen der DGIM 2017:
• Systemmedizin
• Versorgungsforschung in der Inneren Medizin: Gesundheitsökonomische Aspekte von interdisziplinärer Vernetzung/integrierter Versorgung
• Digital Health – Chancen und Herausforderungen für Diagnostik und Therapie
• Der Kardio-metabolische Patient
• Diabetologie als fächerübergreifende interdisziplinäre Herausforderung
• Endokrinologie – Schnittstelle in der Inneren Medizin und darüber hinaus
• Individuelle Pharmakotherapie
• Genderspezifische Aspekte in Diagnostik und Therapie
• Patientenorientierte Medizin im höheren Lebensalter
• Innere Medizin von Prävention bis Palliation
• Curriculum Innere Medizin für Europa

Seit Sommer 2015, dem Beginn der Flüchtlingswelle, ist ein dezentrales Gesundheitssystem rund um die Asylbewerber entstanden. Viele Abläufe sind mittlerweile fest etabliert, etwa die Untersuchung der Geflüchteten auf übertragbare Krankheiten in den Tagen nach ihrer Ankunft, die Impfangebote oder die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder. Trotzdem bestehen nach wie vor große Herausforderungen bei der medizinischen Leistungserbringung. Dazu gehören regional sehr unterschiedliche Regelungen der Abläufe oder Interpretationsspielräume über den weiteren Umfang der medizinischen Versorgung der Asylbewerber in Klinik und Praxis. Den aktuellen Stand der Migrationsmedizin und seine Perspektiven diskutieren Experten auf Basis aktueller Zahlen, Fakten und Erfahrungsberichten aus Klinik und Praxis: Wie sieht der rechtliche Versorgungsrahmen der Migrationsmedizin konkret aus? Werden Geflüchtete heute in allen Bundesländern gleich gut versorgt? Mit welchen medizinischen Herausforderungen haben wir es heute zu tun? Wie kann die Versorgung von Flüchtlingen im internistischen Praxisalltag gelingen – und was können wir von Best-Practice-Beispielen lernen?
 
Terminhinweis:
Sonntag, 30.4.17, Frühjahrssymposium „Migrationsmedizin aktuell – was wurde erreicht?“ um 14.30 Uhr
Dorint Kongress Hotel Mannheim, Saal 10

14.30 Uhr
Der rechtliche Versorgungsrahmen
Dr. med. Patricia Klein
Sächsische Landesärztekammer, Dresden
 
15.00 Uhr
Unklare Schmerzen, unklare Anämie bei Migranten – haben Sie an die Hämoglobinopathien gedacht?
Ein Update über Sichelzellkrankheit und Thalassämie
Dr. med. Regine Grosse
UKE Hamburg
 
15.30 Uhr
Optimierung der Versorgung von Migranten mit Hämophilie
Dr. med. Susan Halimeh
Gerinnungszentrum Rhein-Ruhr, Duisburg
 
16.00 Uhr
Medizinische Herausforderungen in der Flüchtlingsmedizin – Ergebnisse erster Registerauswertungen
PD Dr. med. Joachim Seybold
Charité Berlin

Das könnte Sie auch interessieren

Weltnierentag 2017: Übergewicht geht an die Nieren!

Am 09. März ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren - Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind allerdings Menschen mit Übergewicht. Die Zahl der durch Übergewicht verursachten Nierengewebsschäden hat sich in den vergangenen 30 Jahren bereits verzehnfacht!

Opioid-Abhängigkeit: Notstand in USA ausgerufen

Nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump aufgrund der massiven Zunahme an Drogentoten den nationalen Notstand bezüglich Opioiden erklärt hat, gibt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) Entwarnung: In Deutschland sei aktuell kein Gesundheitsnotstand aufgrund von Opioid-Abhängigkeit zu befürchten. Die gesetzlichen Regelungen sowie die vorhandenen Leitlinien zum Einsatz von Opioiden verhinderten in den meisten Fällen die Entwicklung einer Abhängigkeit.

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD

Neben den oft schweren körperlichen Einschränkungen leiden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung häufig auch an starken seelischen und psychischen Belastungen. Die Angst vor Atemnot, vor dem Fortschreiten der Krankheit oder vor sozialer Ausgrenzung kann auf Dauer Mutlosigkeit und Depressionen nach sich ziehen. Ein Teil der Therapie kann daher auch die Behandlung psychischer Belastungen sein sowie das Erlernen von Ansätzen, sich in schwierigen Zeiten selbst zu motivieren.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2017"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.