Montag, 21. August 2017
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Veranstaltung

Innere Medizin 123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2017

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Termine

  • 29. April - 02. Mai 2017 / Mannheim, Deutschland
Das Leitthema der 123. Jahrestagung der DGIM 2017 „Versorgung der Zukunft: Patientenorientiert, integriert und ökonomisch zugleich“ setzt sich mit der für uns alle zentralen und entscheidenden Frage auseinander, inwieweit eine Werte-orientierte, individualisierte und fürsorgliche Medizin in unserem Gesundheitssystem zukünftig sichergestellt und bewahrt werden kann – sehr wohl auch unter angemessener Berücksichtigung ökonomischer Aspekte.

Stets muss der kranke Mensch, der Patient, im Mittelpunkt stehen – seine Versorgung stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar mit folgenden Zielen:
Prävention zur Krankheitsvermeidung, Früherkennung von sich manifestierenden Erkrankungen und deren professionell effektive Behandlung nach dem aktuellen Stand des medizinischen Fortschritts, aber auch unter sorgfältiger Abwägung des wirtschaftlich Möglichen.

Hauptthemen der DGIM 2017:
• Systemmedizin
• Versorgungsforschung in der Inneren Medizin: Gesundheitsökonomische Aspekte von interdisziplinärer Vernetzung/integrierter Versorgung
• Digital Health – Chancen und Herausforderungen für Diagnostik und Therapie
• Der Kardio-metabolische Patient
• Diabetologie als fächerübergreifende interdisziplinäre Herausforderung
• Endokrinologie – Schnittstelle in der Inneren Medizin und darüber hinaus
• Individuelle Pharmakotherapie
• Genderspezifische Aspekte in Diagnostik und Therapie
• Patientenorientierte Medizin im höheren Lebensalter
• Innere Medizin von Prävention bis Palliation
• Curriculum Innere Medizin für Europa

Seit Sommer 2015, dem Beginn der Flüchtlingswelle, ist ein dezentrales Gesundheitssystem rund um die Asylbewerber entstanden. Viele Abläufe sind mittlerweile fest etabliert, etwa die Untersuchung der Geflüchteten auf übertragbare Krankheiten in den Tagen nach ihrer Ankunft, die Impfangebote oder die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder. Trotzdem bestehen nach wie vor große Herausforderungen bei der medizinischen Leistungserbringung. Dazu gehören regional sehr unterschiedliche Regelungen der Abläufe oder Interpretationsspielräume über den weiteren Umfang der medizinischen Versorgung der Asylbewerber in Klinik und Praxis. Den aktuellen Stand der Migrationsmedizin und seine Perspektiven diskutieren Experten auf Basis aktueller Zahlen, Fakten und Erfahrungsberichten aus Klinik und Praxis: Wie sieht der rechtliche Versorgungsrahmen der Migrationsmedizin konkret aus? Werden Geflüchtete heute in allen Bundesländern gleich gut versorgt? Mit welchen medizinischen Herausforderungen haben wir es heute zu tun? Wie kann die Versorgung von Flüchtlingen im internistischen Praxisalltag gelingen – und was können wir von Best-Practice-Beispielen lernen?
 
Terminhinweis:
Sonntag, 30.4.17, Frühjahrssymposium „Migrationsmedizin aktuell – was wurde erreicht?“ um 14.30 Uhr
Dorint Kongress Hotel Mannheim, Saal 10

14.30 Uhr
Der rechtliche Versorgungsrahmen
Dr. med. Patricia Klein
Sächsische Landesärztekammer, Dresden
 
15.00 Uhr
Unklare Schmerzen, unklare Anämie bei Migranten – haben Sie an die Hämoglobinopathien gedacht?
Ein Update über Sichelzellkrankheit und Thalassämie
Dr. med. Regine Grosse
UKE Hamburg
 
15.30 Uhr
Optimierung der Versorgung von Migranten mit Hämophilie
Dr. med. Susan Halimeh
Gerinnungszentrum Rhein-Ruhr, Duisburg
 
16.00 Uhr
Medizinische Herausforderungen in der Flüchtlingsmedizin – Ergebnisse erster Registerauswertungen
PD Dr. med. Joachim Seybold
Charité Berlin

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Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen Behandlungskosten und einem erhöhten Sterberisiko verbunden. Ursache für Osteoporose kann ein Vitamin-D-Mangel sein. Aber auch einzelne Diabetes-Medikamente können die Knochengesundheit schwächen. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes frühzeitig gezielt auf Osteoporose untersucht und behandelt werden.

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