Montag, 30. März 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Arzt

März 2020

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe
© michelangelus / Fotolia.com

Deutschlands Intensiv- und Notfallmedizinern geht die persönliche Schutzausrüstung zur Behandlung von Covid-19-Patienten aus. Noch erhältliche Atemschutzmasken, mehrlagiger OP-Mundschutz, Untersuchungshandschuhe oder laminierte Schutzkittel werden auf dem Markt mittlerweile zu vielfach überteuerten Preisen angeboten. „Diese reine Profitgier und den akuten Materialengpass muss die Politik sofort stoppen“, fordert Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und damit Stimme...

Geriater fordern Krisen-Konzept für Corona-Risikogruppe

Geriater fordern Krisen-Konzept für Corona-Risikogruppe
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Besonders geriatrische Patienten könnten die Folgen des Corona-Virus schwer treffen. Viele benötigen im Ernstfall intensivmedizinische Betreuung sowie ambulante Versorgung oder Betreuung im Pflegeheim. „Die Virus-Verbreitung zu verlangsam ist ein 1. Schritt, um die Behandlungskapazitäten nicht zu überlasten. Als nächstes muss die Gesundheitspolitik Konzepte entwickeln, sodass weder ambulante geriatrische Dienste in personelle Schieflage geraten noch die Pflegeheime einen Aufnahmestopp verhängen“, sagt Hans Jürgen Heppner, Präsident der...

Corona, Kinder, Chaos: Bei Eltern liegen die Nerven blank

Corona, Kinder, Chaos: Bei Eltern liegen die Nerven blank
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Sie leisten ohnehin schon viel, fühlen sich oft allein gelassen, haben laut einer Forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse deutlich mehr Stress als andere Eltern: getrennt lebende Mütter und Väter. Fast jeder zweite Alleinerziehende (46%) steht demnach ständig unter Druck. Jetzt, in der Corona-Krise, dürfte sich das Problem noch verschärfen, denn wohin mit den Kindern, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind? Was tun, wenn der Ex-Partner nicht greifbar ist, die Großeltern vor dem Virus geschützt werden sollen und man selbst arbeiten muss?

Hartmannbund: Rückwirkende Korrektur der Telefonsprechstundenhonorierung gefordert

Hartmannbund: Rückwirkende Korrektur der Telefonsprechstundenhonorierung gefordert
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Die von Minister Spahn initiierte Möglichkeit, Versicherte per Telefon eine Woche ohne Kontakt in der Praxis krankschreiben zu können, ist in Zeiten einer Virus-Pandemie epidemiologisch zweifelsfrei sinnvoll, sagte das Hartmannbund-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Lipp. Eine aktuelle Ausnahmeregelung ermöglicht es Ärzten, für Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege bei Fehlen eines Verdachtes auf eine Coronavirus-Infektion nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für bis zu 7 Tage auszustellen.

Hausärzte entlasten: Anspruchsberechtigte können ohne Überweisung zur Darmkrebsvorsorge

Hausärzte entlasten: Anspruchsberechtigte können ohne Überweisung zur Darmkrebsvorsorge
© Alex / Fotolia.com

Das Corona-Virus sorgt insbesondere in den Praxen von Allgemeinmedizinern für zusätzlichen Stress. Auch scheuen viele Menschen aktuell generell den Arztbesuch, aus Sorge sich mit COVID-19 zu infizieren. Allerdings erhalten auch momentan im Zuge des im Juli 2019 gestarteten Einladungsverfahrens zum Darmkrebsscreening zahlreiche Versicherte in Deutschland eine persönliche Einladung zur Darmkrebsvorsorge nach Hause geschickt.

Einsatz des grünen Rezepts in 2019 rückläufig

Eine aktuelle Analyse zum Einsatz des grünen Rezepts im Jahr 2019 weist einen Rückgang im höheren einstelligen Bereich aus. Ursächlich für diese Entwicklung dürfte maßgeblich eine gegenüber dem Vorjahr schwach ausgeprägte Erkältungssaison sein, die entsprechende Arztbesuche gar nicht erst erfordert hat und infolgedessen auch keine Empfehlungen nachgefragt wurden. Rund die Hälfte aller Empfehlungen auf grünen Rezepten betreffen nämlich Produktkategorien aus dem Bereich Erkältung. Des Weiteren zeigen Analysen zum...

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19

DGIIN fordert praxistaugliche Regelungen im Umgang mit COVID-19
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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan zu COVID-19. Die Fachgesellschaft kritisiert hingegen die Regelungen für medizinisches Personal, das engen ungeschützten Kontakt (≤2 Meter) zu einem bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen der Pflege oder medizinischen Untersuchung hatte. Das RKI empfiehlt hier bei Kontakt ohne verwendete Schutzausrüstung eine häusliche Quarantäne....

BARMER-Arztreport 2020: Jeder dritte Patient hadert mit seiner Psychotherapie

Immer mehr Menschen in Deutschland benötigen eine Psychotherapie. Allein im Jahr 2018 suchten 3,22 Millionen Personen einen Therapeuten auf und damit 41% mehr als in 2009. Um den Betroffenen schneller zu helfen, wurde im Jahr 2017 die Psychotherapie-Richtlinie reformiert. Auch wenn die Wartezeit bis zu einer Psychotherapie kürzer geworden ist, muss jeder dritte Patient mindestens einen Monat und fast jeder zehnte sogar mehr als drei Monate auf einen Therapieplatz warten. Zudem kritisiert jeder Dritte die Ergebnisse der Therapie. Das geht aus dem BARMER-Arztreport hervor, den die...

Barmer: Mehr Psychotherapeuten – aber trotzdem lange Wartezeiten

Die Zahl der Psychotherapeuten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren zwar deutlich angestiegen, die Versorgung ist dadurch nach Einschätzung der Barmer Krankenkasse aber nicht unbedingt besser geworden. Zu diesem Schluss kommt die Kasse in ihrem "Arztreport 2020", der an diesem Donnerstag in Berlin vorgestellt wird. Demnach stieg die Zahl der psychologischen Psychotherapeuten zwischen 2009 und 2018 von 13.700 auf 21.000. Die Zahlen basieren auf Abrechnungsdaten der Kasse. Psychologische Psychotherapeuten sind häufig in der eigenen Praxis tätig. Daneben gibt...

Kassenärzte: Gesunde nicht auf Coronavirus testen

Kassenärzte: Gesunde nicht auf Coronavirus testen
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Deutschlands Kassenärzte warnen eindringlich vor ihrer Ansicht nach unnötigen Tests auf das neue Coronavirus. "Umfangreichere Testung von klinisch Gesunden ist medizinischer Unfug", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Dienstag in Berlin. Sinnvoll seien Tests nur, wenn jemand Symptome einer Erkrankung der oberen Atemwege aufweise und womöglich Kontakt zu Infizierten gehabt habe. Es gebe in Deutschlands einschlägigen Laboren Kapazitäten für rund 12.000 Tests pro Tag.

Schutz von medizinischem Personal und Patienten in Arztpraxen vor Coronaviren besonders bedeutsam

Schutz von medizinischem Personal und Patienten in Arztpraxen vor Coronaviren besonders bedeutsam
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Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hat Deutschland erreicht. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) macht darauf aufmerksam, wie wichtig jetzt der Schutz des medizinischen Personals in den Krankenhäusern und Arztpraxen ist. „Ärztinnen und Ärzte sowie das medizinische Fachpersonal werden gebraucht, damit die zahlreichen "normalen" Patienten sicher behandelt werden können“, sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Montag in Essen. Die Patienten in Kliniken und Praxen seien naturgemäß älter, oft chronisch krank und viele nähmen...

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In deutschen Krankenhäusern sterben jährlich etwa 15 000 Patienten an Infektionen. Damit diese weitestgehend vermieden und Patienten schnellstmöglich behandelt werden können, ist ein gutes Infektions-management notwendig. Das Kompetenzzentrum „Mikrobiologie und Hygiene" der St. Franziskus-Stiftung Münster verfolgt dazu seit 2014 ein umfassendes interdisziplinäres Gesamtkonzept für mehr Patientensicherheit. Der Fokus liegt dabei auf der Infektionsvermeidung, dem Infektionsmanagement und sowie dem Schutz vor Keimübertragung. Das...

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