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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Arzt

November 2019

Gesundheits-Apps bald auf Rezept zu haben

Patienten können bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy bald auf Rezept ihres Arztes von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Der Bundesrat billigte am Freitag ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das der Bundestag beschlossen hatte. Dabei geht es etwa um Apps, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen. Künftig sollen Patienten auch leichter Praxen ausfindig machen können, die Onlinesprechstunden anbieten. Darüber sollen Mediziner auf ihrer Internetseite informieren können.

Blick in die Zukunft: Was sich die Menschen für ihre Gesundheit wünschen

Prävention und Heilung oder Stopp des Fortschreitens einer Erkrankung sind den Menschen in Deutschland im Jahr 2030 für ihre Gesundheit am wichtigsten. Der Einzug digitaler Innovationen im eigenen Alltag, in Arztpraxen oder im Krankenhaus wird dagegen kontrovers betrachtet. Zu dieser Erkenntnis kommt der Sanofi Gesundheitstrend. Dafür fragt das Meinungsforschungsinstitut NIELSEN im Auftrag des Gesundheitsunternehmens Sanofi in regelmäßigen Abständen repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland unter anderem zu ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden. Im...

Ärztepräsident für "kreative Lösungen" für Praxen auf dem Land

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für "kreative Lösungen" geworben, um dringend benötigte Hausärzte für ländliche Gebiete zu gewinnen. "Man könnte darüber nachdenken, einen Teil der Medizinstudienplätze nach Regionen mit einem besonderen Bedarf an Ärztinnen und Ärzten zu verteilen", sagte der Bundesärztekammer-Chef der Deutschen Presse-Agentur. Beispielsweise könnte ein bestimmter Anteil der Plätze an Bewerber aus dem Hochsauerland, dem Bayerischen Wald oder der Uckermark gehen –...

Depressiven Kindern droht Versorgungslücke nach Klinik

Fast 8% aller depressiven Kinder zwischen 10 und 17 Jahren kommen innerhalb eines Jahres ins Krankenhaus, durchschnittlich für 39 Tage. Nach der Entlassung fehlt oft eine passende ambulante Nachsorge. Folge: Fast jedes vierte dieser Kinder wird innerhalb von 2 Jahren mehrfach stationär behandelt. Das zeigt der aktuelle Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit mit dem Schwerpunkt „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“. Basis für die repräsentative Studie sind Abrechnungsdaten der Jahre 2016 und 2017 von rund 800.000 minderjährigen...

Pflegebudget: Neuland für alle Beteiligten

Am vierten und letzten Kongresstag stand eine der umfassendsten Reformen der Krankenhausfinanzierung seit Einführung der DRG-Fallpauschalen im Fokus: die Ausgliederung der Personalkosten für die Pflege am Bett. Im Kompakt-Seminar „Das neue Pflegebudget – wie wird’s gemacht?“ wurden sowohl die Vorarbeiten auf Bundesebene als auch die praktische Aufgabe vor Ort bei den Budgetverhandlungen 2020 betrachtet, denn die anstehenden Verhandlungen bedeuten für alle Beteiligten Neuland.

Urteil: Krankenkasse zahlt im Notfall für Cannabis-Behandlung

Cannabis ist nicht nur Rauschgift – sondern auch Arzneimittel. Allerdings gibt es Regeln, wann Ärzte es verschreiben dürfen und Krankenkassen es bezahlen müssen. Krankenkassen müssen Patienten in bestimmten Fällen eine Behandlung mit Cannabis bezahlen. Das gilt immer dann, wenn es erstens keine anderen Behandlungsmöglichkeiten und zweitens zumindest entfernte Aussichten auf Besserung gibt. In Notfällen muss die Kasse aber sogar bezahlen, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Das geht aus einer Entscheidung des Hessischen...

Deutsche sorgen sich um medizinische Notaufnahme

Die Krankenhäuser überlastet, die Ärzte im Dauerstress: Die Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen um die medizinische Notfallversorgung in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine PwC-Befragung zu den Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern. Gleichzeitig steigt bei jüngeren Patienten die Erwartung an medizinische Services. Portalpraxen, ärztlicher Bereitschaftsdienst, integrierte Notfallzentren und Notfallleitstellen könnten entlasten, Notfall- und Erste-Hilfe-Apps die medizinische Versorgung sinnvoll ergänzen. Die Mehrheit der Befragten scheut...

Schulterschluss für die Digitalwende im Gesundheitssystem

Digitalisierung ist eine große Chance für mehr Patientennutzen durch bessere Information und Forschung, aber auch effizientere Prozesse für das lernende Gesundheitssystem – so lautet die Bilanz der Vertreterinnen und Vertreter der Forschung und Wissenschaft, der Leistungserbringer, gesetzlicher und privater Kostenträger, der Start-Ups und Branchenverbände sowie der Politik und Patientenorganisationen, die am Donnerstag zum 1. Nationalen Digital Health Symposium in Berlin zusammengekommen waren. Die seit Wochen ausgebuchte Veranstaltung im Fraunhofer...

Ärzte und Pflegepersonal: Sexuelle Belästigungen im Job weit verbreitet

Fast jeder sechste Arzt oder Ärztin (15%) hat in den vergangenen drei Jahren sexuelle Übergriffe an seinem Arbeitsplatz beobachtet. 7% der Mediziner wurden selbst von Kollegen sexuell belästigt. So die Ergebnisse des aktuellen Medscape-Reports „Sexuelle Belästigung unter Ärzten, Pflegepersonal und Patienten“. Knapp die Hälfte der Betroffenen stuft die Erfahrung als verletzend ein. Mehr als ein Drittel gibt an, dass die Vorfälle Ihre Arbeit stark beeinträchtigt haben. Dennoch haben drei von vier Betroffenen den Täter nicht gemeldet...

Elektronische Patientenakte nach gematik-Vorgaben entwickelt

CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) bietet mit CGM LIFE eine zukunftssichere eHealth-Plattform und eine patientengeführte elektronische Gesundheitsakte. Zahlreiche eHealth-Lösungen basieren auf der bewährten und hochsicheren CGM LIFE-Technologie. Zukünftig soll die CGM LIFE-Plattform auch um die elektronische Patientenakte gemäß gematik-Spezifikation (gematik-ePA) erweitert werden. CGM hat die Entwicklung der gematik-ePA begonnen und bereits einen Zulassungsantrag bei der gematik für den Einsatz in der Telematikinfrastruktur (TI) gestellt. CGM LIFE...

Notaufnahmen in Not: Viele wartende Patienten, überlastete Ärzte, hohe Kosten

Die Zahl schwer verletzter und erkrankter Patienten hierzulande bleibt seit einigen Jahren stabil. Dennoch steigt die Patientenzahl in Notaufnahmen zunehmend. Dabei zeigt eine Hamburger Studie, dass über die Hälfte der Betroffenen ihre Beschwerden für nicht dringend halten. Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft viel zu lang. Die Notfallversorgung in Deutschland müsse daher schnellstens grundlegend reformiert werden, um diese Anlaufstellen zu entlasten, forderten Ärzte auf dem...

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