Dienstag, 19. November 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Biomarker

November 2019

Chronische Herzinsuffizienz: HFrEF-Basistherapie heute – aktuelle Daten für Sacubitril/Valsartan

Chronische Herzinsuffizienz: HFrEF-Basistherapie heute – aktuelle Daten für Sacubitril/Valsartan
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Die chronische Herzinsuffizienz (cHI) stand bei den DGK Herztagen in Berlin wiederholt im Fokus des wissenschaftlichen Diskurses. Viele der anwesenden Experten diskutierten über neue Daten und Erkenntnisse rund um die cHI-Therapie. Deutlich wurde: Eine HFrEF-Basistherapie sollte 4 wesentliche Ziele erfüllen. Dazu zählen die Verbesserung der Symptome, die Reduzierung der Hospitalisierungsrate, die Verringerung der Mortalität sowie die Verbesserung der Lebensqualität (5).

RA: Aktuelle Studiendaten zu inflammatorischen Erkrankungen

RA: Aktuelle Studiendaten zu inflammatorischen Erkrankungen
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Gilead und Galapagos NV haben bekanntgegebn, dass vom 8. bis 13. November 2019 auf dem Jahreskongress des American College of Rheumatology/Association of Rheumatology Professionals (ACR/ARP) in Atlanta neue Daten aus dem gesamten Forschungs- und Entwicklungsprogramm des Unternehmens für entzündliche Erkrankungen vorgestellt werden. Die Unternehmen werden auf der diesjährigen Sitzung 20 Abstracts präsentieren, darunter Eckdaten zur Prüfmedizin Filgotinib bei rheumatoider Arthritis (RA) und psoriatischer Arthritis (PsA) sowie Ergebnisse und Behandlung der RA in der...

Oktober 2019

Hypophosphatämie: Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose

Hypophosphatämie: Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose
© kamasigns / Fotolia.com

Ergebnisse des PHOSPHARE-Studienprogramms aus 2 identischen offenen Head-to-Head-Studien, die Eisen(III)-Derisomaltose mit Eisencarboxymaltose vergleichen, zeigen einen Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose hinsichtlich des Auftretens von Hypophosphatämie und anderer durch FGF-23 vermittelter Auswirkungen. Die Daten wurden erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Endocrine Society in New Orleans, USA, präsentiert und zur Veröffentlichung eingereicht.

SMA, NMOSD und MS: Aktuelle Entwicklungen und potentielle Therapieansätze

SMA, NMOSD und MS: Aktuelle Entwicklungen und potentielle Therapieansätze
© sdecoret - stock.adobe.com

Unter einer oralen Therapie mit Risdiplam erreichen Säuglinge mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) vom Typ 1 wichtige Meilensteine der kindlichen Entwicklung wie Sitzen ohne Unterstützung (7 von 17 Säuglingen, 41,2%) (1 ,2) und Patienten mit SMA Typ 2 und 3 können ihre motorischen Funktionen verbessern (3). Bei Patienten mit Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) konnte für eine Monotherapie mit Satralizumab eine Verringerung des Schubrisikos um 55% nachgewiesen werden (4). Neue 6-Jahres-Daten für Ocrelizumab (OCREVUS®) zeigen: Eine...

Pilzinfektion: Biomarker für zuverlässigere Diagnostik identifiziert

Pilzinfektion: Biomarker für zuverlässigere Diagnostik identifiziert
© sinhyu - stock.adobe.com

Jährlich sterben rund 1,5 Millionen Menschen an einer Pilzinfektion. Eine insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem lebensbedrohliche Infektion entsteht durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus. Bei einer Infektion mit diesem Schimmelpilz ist vor allem die Lunge betroffen. Die Diagnose und Behandlung einer solchen Aspergillose ist nach wie vor eine Herausforderung. Viele PatientInnen werden als probable eingestuft. Die erfolgreiche Erforschung der molekularen Grundlagen, insbesondere des Eisenstoffwechsels der Pilze, könnte aber jetzt zu einer...

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Dupilumab als Add-on-Erhaltungstherapie auch bei Jugendlichen zugelassen

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Dupilumab als Add-on-Erhaltungstherapie auch bei Jugendlichen zugelassen
© nerthuz / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat am 06. Mai 2019 Dupilumab (Dupixent®) für die Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren als Add-on-Erhaltungstherapie bei schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut und/oder erhöhte Werte für fraktioniertes exhaliertes Stichstoffmonoxid (FeNO) zugelassen, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) + einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist. Dupilumab ist das einzige...

September 2019

Kardiologie: Verbesserte Diagnostik und Therapie mittels Katheter- und Computer-basierter Verfahren

Seit 1. Juli 2019 leitet Axel Bauer die Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie. Die Behandlung kardialer Erkrankungen mittels katheterbasierter Methoden sowie die Entwicklung computerbasierter Verfahren für eine verbesserte, individualisierte PatientInnenversorgung sind die Spezialgebiete des Kardiologen, der von der Ludwig-Maximilians-Universität München nach Innsbruck wechselte. Die fachübergreifende Zusammenarbeit sieht der 44-Jährige als entscheidenden Standort-Vorteil in der Innsbrucker Herzmedizin.

Entzündungen: Stark erhöhte Zellatmung bei defektem Immunsystem

Entzündungen: Stark erhöhte Zellatmung bei defektem Immunsystem
© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Wissenschaftler beschreiben eine zuvor unerkannte Störung im Immunsystem: Im Stoffwechsel der Immunzellen einer Untergruppe von Patientinnen und Patienten mit defektem Abwehrsystem ist die Zellatmung stark erhöht. Diese Überaktivität führt zu Entzündungen, wie ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Universität Basel und Universitätsspital Basel in der Fachzeitschrift "Nature Immunology" berichtet.

Schädel-Hirn-Trauma: Bluttesttechnologie ermöglicht genaue und schnelle Diagnostik

Die TRACK-TBI-Studie ergab, dass bei 64% der Patienten mit den höchsten Werten eines bestimmten Proteins im Blut im MRT eine Hirnverletzung diagnostiziert wurde, die im CT nicht erkannt wurde. Der Diagnosetest von Abbott, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, könnte der erste Point-of-Care-Bluttest zur Feststellung von Gehirnerschütterungen mit dem i-STAT™-Gerät der nächsten Generation werden, der Ärzten in nur 15 Minuten Ergebnisse liefert.

Fettsäuremangel an Serotoninrezeptoren kann Depressionen auslösen

Depression ist eine häufig unterschätzte, schwere seelische Erkrankung. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 350 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland leiden etwa 5,4 Millionen Menschen unter depressiven Störungen, fühlen sich niedergeschlagen, erschöpft und antriebslos. Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass bei Depressionen typische Veränderungen im Gehirn vorliegen. Dabei scheinen Neurotransmitter wie Serotonin aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Die genauen molekularen Abläufe im Gehirn Betroffener sind...

COPD: Biomarker Eosinophile weiterhin kontrovers diskutiert

Nach dem GOLD-Update 2019 bestimmen immer mehr behandelnde Ärzte bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) den Anteil von Eosinophilen im Blut. Denn der aktuelle Report definiert erstmals Eosinophilen-Schwellen-Werte, die für ein gutes Ansprechen auf eine Therapie mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) sprechen (1). Trotzdem wird der Stellenwert dieses Biomarkers noch kontrovers diskutiert. Die deutschen Leitlinien halten sich bezüglich der Empfehlung eines Schwellenwertes zurück (2). Generell zeichnet sich ab, dass es eine spezifische Gruppe...

Juli 2019

RA/Riesenzellarteriitis: Glukokortikoid-Einsparung und verbesserter Knochenstoffwechsel unter Tocilizumab

RA/Riesenzellarteriitis: Glukokortikoid-Einsparung und verbesserter Knochenstoffwechsel unter Tocilizumab
© newartgraphics / Fotolia.com

Eine Biomarkeranalyse auf Basis der SEMIRA-Studie zeigt, dass bei Tocilizumab-Patienten, die Glukokortikoide vollständig abgesetzt haben, sowohl die Marker für Knochenaufbau erhöht als auch die Marker für Knorpelabbau nach 24 Wochen reduziert waren (1). Die Daten der 2-jährigen Verlängerungsphase der GiACTA-Studie bestätigen auch bei Patienten mit Riesenzellarteriitis (RZA) den anhaltenden Glukokortikoid-einsparenden Effekt von Tocilizumab bei gleichzeitig guter Langzeitwirksamkeit und -sicherheit (2).

Juni 2019

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Weniger Exazerbationen und verbesserte Lungenfunktion unter Dupilumab

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Weniger Exazerbationen und verbesserte Lungenfunktion unter Dupilumab
© nerthuz / Fotolia.com

Dupilumab ist seit dem 6. Mai 2019 in der EU zugelassen als Add-on-Erhaltungstherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut und/oder erhöhtes FeNO (fractional exhaled nitric oxide), das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist (1). Basis der Zulassung sind die positiven Ergebnisse der pivotalen Studien DRI12544, QUEST und VENTURE. Diese zeigten, dass...

Epigenetik: Alter und Stress verstärken Entzündungsprozesse

Epigenetik: Alter und Stress verstärken Entzündungsprozesse
© opticaltech - stock.adobe.com

Alter und Stress führen zu einem erhöhten Krankheitsrisiko sowie zu verstärkten Entzündungsprozessen. Welche molekularen Vorgänge dahinter stecken, weiß man nicht. Bekannt ist, dass Alter und Stress sich epigenetisch auswirken, sprich sie beeinflussen, ob bestimmte Gene stärker, schwächer oder überhaupt nicht abgelesen werden. Epigenetische Veränderungen sind normal, werden aber durch den Alterungsprozess sowie durch Stress beschleunigt. Je mehr Stress, desto schneller schreitet das „epigenetische Altern“ voran. Forscher des...

Zurück
  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht
© imagesetc / Fotolia.com

Depressionen sind weltweit häufige Erkrankungen. Allein in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Menschen betroffen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch: Oft werden depressive Erkrankungen nicht festgestellt, weil Betroffene keine fachliche Hilfe suchen oder die Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen heute evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung, mit denen sich Depressionen in den meisten Fällen gut behandeln lassen.

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet
@ deagreez / Fotolia.com

Eine neue Studie zur männlichen Fruchtbarkeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Human Reproductive Update", sorgt derzeit für Aufsehen. Die Untersuchungen von Mediziner Hagai Levine und seinem Team der Hebräischen Universität Jerusalem zeigen, dass die Spermienanzahl von Männern aus westlichen Ländern immer weiter abnimmt. Laut den Wissenschaftlern ist die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma um etwa 52 Prozent gesunken. Bei der Gesamtzahl der Spermien pro Samenerguss gaben die Forscher sogar einen Rückgang von nahezu 60 Prozent an....

Verbraucherschutz: Blei und Cadmium in Modeschmuck, Pestizide in Kräutern

Verbraucherschutz: Blei und Cadmium in Modeschmuck, Pestizide in Kräutern
© Alexander Raths / Fotolia.com

Erneut gerieten preiswerte Modeschmuckartikel ins Visier der Überwachungsbehörden. Nachdem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im vergangenen Jahr auf die erhöhten Nickelgehalte in den untersuchten Proben hingewiesen hatte, kritisierte das Bundesamt die Funde von Blei und Cadmium oberhalb der geltenden Grenzwerte. BVL-Präsident Helmut Tschiersky stellte dazu fest: „Die Hersteller und Importeure von Modeschmuck müssen eindeutig mehr tun, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.“ Nach mehreren Einzelfunden von preiswertem...

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde

Mittelmeerdiät ist gesund – auch fernab mediterraner Gefilde
© Daniel Vincek / fotolia.com

Neue Analysen der EPIC-Potsdam-Studie zeigen, dass eine mediterrane Kost auch außerhalb des Mittelmeerraums das Risiko für Typ-2-Diabetes senken kann. Zudem können Menschen mit Gemüse, Obst, Olivenöl und Co wahrscheinlich zusätzlich ihr Herzinfarkt-Risiko verringern. Die Ergebnisse zum Zusammenhang von regionalen Diäten und chronischen Erkrankungen haben DIfE-Wissenschaftler im Rahmen des Kompetenzclusters NutriAct jetzt im Fachblatt BMC Medicine publiziert.