Montag, 9. Dezember 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Koronarsyndrom

Juli 2018

Positives CHMP-Votum für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Positives CHMP-Votum für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Das positive CHMP-Votum beruht auf den Ergebnissen der bislang größten klinischen Phase-III-Studie mit Rivaroxaban, COMPASS. Nach einer Zulassung wäre Rivaroxaban der einzige nicht-Vitamin-K-abhängige orale Gerinnungshemmer (NOAK), der in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) zur Prophylaxe von thrombotischen Ereignissen bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit und hohem Risiko für ischämische Ereignisse verfügbar ist.

Starkes Statin mit potentem Partner: Fixkombination aus Rosuvastatin + Ezetimib

Starkes Statin mit potentem Partner: Fixkombination aus Rosuvastatin + Ezetimib
© Robert Kneschke / Fotolia.com

Fast 80% aller Patienten mit Hypercholesterinämie und einem hohen kardiovaskulären Risikoprofil erreichen ihre LDL-C-Zielwerte von < 70 mg/dl nicht (1,2). Aktuelle Leitlinien empfehlen für Patienten mit sehr hohem kardiovaskulären Risiko und einem Ausgangs-LDL-C zwischen 70 und 135 mg/dl eine mindestens 50%ige Senkung des LDL-C oder das Erreichen eines Zielwertes von < 70 mg/dl (1). Hierzu nennen die European Society of Cardiology (ESC) und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zur Behandlung der primären Hypercholesterinämie...

November 2017

Vorteile einer dualen antithrombotischen Therapie mit Dabigatran gegenüber einer Triple-Therapie mit Warfarin

Beim Kongress der American Heart Association (AHA) in Anaheim, Kalifornien, wurden neue Subgruppenanalysen aktueller Studien vorgestellt: RE-DUAL PCI™ zum Einsatz in einer dualen Therapie mit Dabigatran (Pradaxa®) bei VHF-Patienten, die sich einer perkutanen Koronarinter­vention (PCI) mit Stenteinlage unterziehen sowie RE-VERSE AD™ zu Idarucizumab (Praxbind®) – der größten Studie, die ein spezifisches Antidot zu einem Nicht-Vitamin-K oralem Antikoagulans (NOAK) untersucht.

Canakinumab senkt kardiovaskuläres Risiko um 25% bei Subgruppe der Phase-III-Studie CANTOS

Vor kurzem wurden die Ergebnisse einer neuen Analyse der Phase-III-Studie CANTOS veröffentlicht. Dr. Paul Ridker, Leiter der CANTOS-Studie präsentierte die Daten im Rahmen der Jahrestagung der American Heart Association (AHA)(1). Die geplante Sekundäranalyse eines explorativen Endpunkts untersuchte das Risiko schwerer kardiovaskulärer Ereignisse (MACE) bei Patienten nach Myokardinfarkt, bei denen 3 Monate nach Beginn der ACZ885-Therapie eine hsCRP-Konzentration unter 2 mg/l erreicht werden konnte. Im Vergleich zu Placebo konnte unter ACZ885 eine Reduktion um 25% (HRadj...

April 2017

Patientenwebsite zur Förderung der Patientenzusammenarbeit

Erkrankt eine Person an einer lebensverändernden Krankheit, tauchen schnell Herausforderungen und Fragen im Alltag auf, die der Patient und seine Angehörigen bewältigen müssen. Ein Austausch unter Betroffenen über persönliche Schwierigkeiten im Umgang mit der Erkrankung kann dabei eine große Unterstützung sein. Mit dem Launch der Patientenwebsite www.az-patienten.de wird eine Grundlage für das direkte Gespräch mit Betroffenen und deren Angehörigen geschaffen, mit dem Ziel aus den Erfahrungsberichten Verbesserungen für das...

Alirocumab bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten: ein Update

Hochrisikopatienten benötigen eine rasche und anhaltende leitliniengerechte LDL-C-Senkung und profitieren von einer PCSK9-Inhibition mit Alirocumab (Praluent®) . Darauf deutet auch eine aktuelle Post-Hoc-Analyse der ODYSSEY LONG TERM Studie hin. Die Analyse zeigte, dass Alirocumab das Risiko der Patienten, ein kardiovaskuläres Ereignis zu erleiden, signifikant verringerte (1). Das Gesamtrisiko für solche Ereignisse reduzierte sich jeweils um 26,5% (p=0,0109) mit jeder Senkung des LDL-C-Levels um 38,6 mg/dl (~1,0 mmol/l) (1).

Das könnte Sie auch interessieren

Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind

Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind
© magicmine / Fotolia.com

„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“  

App FURDY hilft, kommunikative Barrieren zu überwinden und kognitive Fähigkeiten zu fördern

App FURDY hilft, kommunikative Barrieren zu überwinden und kognitive Fähigkeiten zu fördern
© Christoph Noll (TAU)

Zum 11-jährigen Jubiläum des Masterstudiengangs Barrierefreie Systeme (BaSys) unter dem Motto „Eine Dekade BaSys 10+“ lädt die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) alle Interessierten ein, über eine inklusive Welt zu diskutieren. Erwartet werden dazu am 22. November 2016 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Vertreter/-innen verschiedener Interessenverbände, Studieninteressierte und Alumni. Auch Absolvent Benjamin Göddel wird vor Ort seine App FURDY präsentieren, die er entwickelt hat, um Autisten und...

Faktencheck: Welchen Nutzen haben Vitamin-D-, Vitamin-E- und Selen-Präparate?

Faktencheck: Welchen Nutzen haben Vitamin-D-, Vitamin-E- und Selen-Präparate?
© mayakova / Fotolia.com

Jede vierte deutsche Frau und etwa jeder fünfte deutsche Mann nehmen Präparate zur Nahrungsergänzung. Im Zeitraum April 2015 bis März 2016 wurden insgesamt 177 Millionen Verpackungen verkauft.1 Doch schützt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich vor Krankheiten? Die AOK Hessen hat Fakten zu Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln übersichtlich zusammengestellt.

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet

Urologen geben Entwarnung: Sorgen vor Zeugungsunfähigkeit sind unbegründet
@ deagreez / Fotolia.com

Eine neue Studie zur männlichen Fruchtbarkeit, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Human Reproductive Update", sorgt derzeit für Aufsehen. Die Untersuchungen von Mediziner Hagai Levine und seinem Team der Hebräischen Universität Jerusalem zeigen, dass die Spermienanzahl von Männern aus westlichen Ländern immer weiter abnimmt. Laut den Wissenschaftlern ist die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma um etwa 52 Prozent gesunken. Bei der Gesamtzahl der Spermien pro Samenerguss gaben die Forscher sogar einen Rückgang von nahezu 60 Prozent an....