Der Skandal um fehlerhafte Brustimplantate hat bei betroffenen Frauen viele Fragen aufgeworfen. Die BARMER GEK gibt ihnen nun zur Unterstützung wichtige Informationen an die Hand. Eine ins Internet eingestellte FAQ-Liste liefert Antworten auf Fragen wie: Was soll ich tun, wenn ich ein fehlerhaftes Brustimplantat habe? Woran erkenne ich, welches Brustimplantat bei mir eingesetzt wurde? Was, wenn noch keine Risse festgestellt werden? Und an wen kann ich mich überhaupt wenden?
Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, erläutert: „Der Skandal schlägt weiter hohe Wellen. Da ist es nur zu verständlich, wenn sich viele Frauen allein gelassen fühlen. Wir wollen mit unserem umfassenden Informationsangebot Verunsicherung und Ängste abbauen. Betroffene Frauen wissen nach der Lektüre, wie und wo sie Hilfe finden.“
Dabei geht es auch um Kostenaspekte. Wer übernimmt die Kosten für die Entfernung eines fehlerhaften Implantats, wer die Kosten eines neuen? Wann muss ich mit einer Eigenbeteiligung rechnen? Und an wen kann ich eventuell Schadenersatzansprüche richten? Straub stellt klar, dass die BARMER GEK im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch die Fälle wohlwollend im Sinne der Frauen prüfen werde, bei denen der ursprüngliche Einsatz der Implantate nicht medizinisch begründet war. „Wir werden die Betroffene in dieser schwierigen und mitunter auch gefährlichen Situation nicht allein lassen.“