Donnerstag, 18. Juli 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Rheuma

Juli 2019

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression
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Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) mit Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptor-Inhibitoren wie Sarilumab (Kevzara®) könnte sich positiv auf häufige Komorbiditäten der RA wie Diabetes mellitus und depressive Symptome auswirken. Darauf verwies Prof. Dr. Andrea Rubbert-Roth, St. Gallen/Schweiz, auf einer Veranstaltung von Sanofi Genzyme am Rande des European Congress of Rheumatology (EULAR) in Madrid.

RA/Riesenzellarteriitis: Glukokortikoid-Einsparung und verbesserter Knochenstoffwechsel unter Tocilizumab

RA/Riesenzellarteriitis: Glukokortikoid-Einsparung und verbesserter Knochenstoffwechsel unter Tocilizumab
© newartgraphics / Fotolia.com

Eine Biomarkeranalyse auf Basis der SEMIRA-Studie zeigt, dass bei Tocilizumab-Patienten, die Glukokortikoide vollständig abgesetzt haben, sowohl die Marker für Knochenaufbau erhöht als auch die Marker für Knorpelabbau nach 24 Wochen reduziert waren (1). Die Daten der 2-jährigen Verlängerungsphase der GiACTA-Studie bestätigen auch bei Patienten mit Riesenzellarteriitis (RZA) den anhaltenden Glukokortikoid-einsparenden Effekt von Tocilizumab bei gleichzeitig guter Langzeitwirksamkeit und -sicherheit (2).

Psoriasis-Arthritis: IL-12/23-Inhibition zeigt langanhaltende Wirksamkeit und gute Verträglichkeit

Psoriasis-Arthritis: IL-12/23-Inhibition zeigt langanhaltende Wirksamkeit und gute Verträglichkeit
© psdesign1 - stock.adobe.com

Auf dem diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR)wurden neue Daten der prospektiven, nicht-interventionellen, multizentrischen Beobachtungsstudie SUSTAIN zu Ustekinumab bei Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt. Die Ergebnisse weisen auf eine schnelle und langanhaltende Wirksamkeit von Ustekinumab bei Patienten mit aktiver PsA unter Praxisbedingungen hin. Zudem gibt es Hinweise auf eine gleichzeitig sehr gute Verträglichkeit. Die Gelenksymptomatik verbesserte sich bis Woche 112 deutlich. Des Weiteren bewerteten etwa 90% der Patienten und deren...

Juni 2019

Rheumatoide Arthritis: DNA anfälliger für Schäden

Rheumatoide Arthritis: DNA anfälliger für Schäden
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Die Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis (RA) ist bislang nicht vollständig geklärt. Eine mögliche Ursache ist eine erhöhte genomische Instabilität und fehlerhafte DNA-Reparatur, die u.a. auch zu einem erhöhten Risiko führt, ein Lymphom zu entwickeln. Wissenschaftler der Universität Lodz, Polen, analysierten in einer Studie die Reparatureffizienz mononuklearer Zellen. Dabei konnten sie bestätigen, dass die DNA von RA-Patienten signifikant anfälliger für Schäden ist als bei gesunden Menschen.

Rheumatoide Arthritis: Methotrexat weiterhin Goldstandard

Rheumatoide Arthritis: Methotrexat weiterhin Goldstandard
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Trotz neuer Therapien und Biologika bleibt Methotrexat (MTX) das bevorzugte Erstlinien-Therapeutikum bei rheumatoider Arthritis (RA) und gilt nach wie vor als Goldstandard. Diese Schlüsselposition spiegelt sich auch in den Leitlinien, inklusive der aktuellen der EULAR und des ACR (2-4), die ausdrücklich die DMARD-Monotherapie gegenüber der Kombinationstherapie empfehlen und  MTX als bevorzugtes Erstlinien-DMARD benennen. Zugleich ist Methotrexat seit langem auch in der Kombinationstherapie etabliert. Die Stellung von MTX als Goldstandard begründet sich in seiner...

Psoriasis-Arthritis: JAK-Inhibitor verbessert Lebensqualität

Psoriasis-Arthritis: JAK-Inhibitor verbessert Lebensqualität
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Seit einem Jahr steht der Januskinase(JAK)-Inhibitor Tofacitinib für die Therapie der Psoriasis-Arthritis (PsA) in Deutschland zur Verfügung. Als erster und einziger JAK-Inhibitor, der in der Europäischen Union für die Behandlung der PsA bei Erwachsenen zugelassen ist, trägt Tofacitinib zu einer besseren Versorgung von PsA-Patienten bei. Untersuchungen zeigen, dass viele Patienten mit PsA keine adäquate Behandlung erhalten oder auf die Behandlung nicht ansprechen und sich bessere therapeutische Optionen wünschen (1,2).  

Mai 2019

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus
© koya979 - stock.adobe.com

Eine frühzeitige Behandlung mit dem Immunblocker Methotrexat kann bei der rheumatoiden Arthritis die Zerstörung der Gelenke nicht immer verhindern. Ob der zusätzliche Einsatz eines modernen Medikaments aus der Gruppe der Biologika sinnvoll ist, könnte in Zukunft durch Gentests ermittelt werden. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Rheumatology“ vorgestellt wurden, worauf die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hinweist.

Rheumatoide Arthritis: Studie zu Kombinationstherapie Immunblocker + TNF-Blocker

Rheumatoide Arthritis: Studie zu Kombinationstherapie Immunblocker + TNF-Blocker
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Eine frühzeitige Behandlung mit dem Immunblocker Methotrexat kann bei der rheumatoiden Arthritis die Zerstörung der Gelenke nicht immer verhindern. Ob der zusätzliche Einsatz eines modernen Medikaments aus der Gruppe der Biologika sinnvoll ist, könnte in Zukunft durch Gentests ermittelt werden. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Rheumatology“ vorgestellt wurden.  

Psoriasis-Arthritis und rheumatoide Arthritis: Zeitgemäßes Therapiemanagement

Psoriasis-Arthritis und rheumatoide Arthritis: Zeitgemäßes Therapiemanagement
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Gemäß dem Motto „Rheumatologie 4.0 im Praxisalltag“ standen beim diesjährigen Kongress des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) unter anderem die modernen Therapien zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis (PsA) und der rheumatoiden Arthritis (RA) im Fokus. Zielgerichtete Biologika und small molecules ermöglichen heute, dass immer mehr Patienten das Therapieziel Remission erreichen. Die Rolle des Interleukin(IL)-17A-Inhibitors Ixekizumab (Taltz®) und des Janus-kinase(JAK)1- und JAK2-Inhibitors Baricitinib (Olumiant®) bei...

März 2019

Sekundäre Osteoporose: Vorbeugung bei Glukokortikoid-Therapie

Sekundäre Osteoporose: Vorbeugung bei Glukokortikoid-Therapie
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Knochenzellen brauchen Cortisol. Allerdings kann ein Zuviel an Glukokortikoiden einen Knochenschwund begünstigen. Mediziner sprechen von sekundärer Osteoporose, wenn diese die Folge anderer Erkrankungen oder von Medikamenten ist. Ein Knochenabbau infolge einer Glukokortikoid-Therapie ist die häufigste Ursache für die sekundäre Osteoporose. In Deutschland sind davon schätzungsweise 300.000 der insgesamt 6 Millionen Osteoporose-Patienten betroffen. Welche neuen Forschungserkenntnisse es zum Verhältnis von Cortisol und Knochen gibt und was diese für die...

CED: Diskussion um T2T und PRO

Bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in jüngster Zeit deutlich erweitert. Es gibt inzwischen ein ganzes Füllhorn an Therapieoptionen, wodurch sich die Chancen verbessern, Therapieerfolge zu erzielen. Die Behandlung wird andererseits komplexer und es gibt zudem noch viele offene Fragen. Die verschiedenen Optionen in ihrer Bedeutung zu diskutieren und zu werten, war Ziel des Falk Kolloquiums „CED kontrovers“.

Rheumatoide Arthritis: Flexible Medikation mit JAK1- und JAK2-Inhibitor Baricitinib

Die Ansprüche an eine Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) steigen mit dem Fortschritt und Erfolg der verfügbaren Behandlungsoptionen. Eine Kontrolle der Krankheitsaktivität ist laut Leitlinien nicht mehr ausreichend; grundsätzliches Ziel ist die vollständige Remission. Dabei sollte die Therapie möglichst ohne Glukokortikoide auskommen und die individuellen Patientenbedürfnisse berücksichtigen (1). Da mit zunehmender Anzahl der Komorbiditäten sowohl die gesundheitlichen Einschränkungen als auch das Risiko für Komplikationen...

Komplikationen bei Transplantation: Frühzeitige Intervention durch KI

Wenn eine Strahlen- oder chemotherapeutische Behandlung von Leukämien oder Lymphomen keinen ausreichenden Erfolg bringt, ist Transplantation von Knochenmark- oder Blutstammzellen zumeist die einzige Chance auf Heilung. Ein Großteil der Patienten stirbt bisher leider trotz Transplantation, oft durch spontan auftretende Infektionen, Transplantat-gegen-Empfänger-Reaktion und Rezidive. Neuartige Vorhersagemodelle für den individuellen Krankheitsverlauf, wie sie im Forschungsprojekt „XplOit“ entwickelt werden, prognostizieren Auftreten und Ausmaß der...

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