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Medizin

Beiträge zum Thema: Rheuma

April 2021

VR-Visualisierung: Erforschung molekularer Netzwerke

VR-Visualisierung: Erforschung molekularer Netzwerke
© natali_mis - stock.adobe.com

Netzwerke bieten eine leistungsstarke Darstellung- und Analysemöglichkeit komplexer Systeme. Je nach Größe und Komplexität des Netzwerks stoßen aber viele Visualisierungen an ihre Grenzen. Ein derartig komplexes, kaum darstellbares System bilden die Protein-Interaktionen im menschlichen Körper. Jörg Menche, Adjunct Principal Investigator am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der Universität Wien sowie Forschungsgruppenleiter der Max Perutz Labs (Uni Wien/MedUni),...

BIU 2.0: Universitäre Grundlagenforschung trifft Pharmaindustrie

BIU 2.0: Universitäre Grundlagenforschung trifft Pharmaindustrie
© lenetsnikolai - stock.adobe.com

Bereits seit 2011 verbindet das BIU BioCenter universitäre Grundlagenforschung mit der Entwicklungskompetenz eines führenden Pharmaunternehmens. Jetzt haben die starken regionalen Partner, Universität Ulm und Boehringer Ingelheim, die nächste Förderphase mit jährlich 800.000 Euro vertraglich abgesichert – BIU 2.0. Auch in den kommenden Jahren wird im Forschungsverbund insbesondere zu molekularbiologischen Grundlagen häufiger Krankheitsbilder geforscht. Immer mit den Zielen, die Diagnostik zu verbessern und neue Therapieansätze zu entwickeln.

Rheumatoide Arthritis: Strukturiertes Behandlungsprogramm für Patienten beschlossen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für die rheumatoide Arthritis (RA) ein Disease-Management-Programm (DMP) beschlossen. Das strukturierte Behandlungsprogramm soll durch koordinierte Betreuung und Schulung von Patienten dazu beitragen, die Therapieziele zu erreichen: möglichst weitgehende Entzündungs- und Beschwerdefreiheit oder zumindest geringe Krankheitsaktivität. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) begrüßt den Beschluss des G-BA und sieht darin eine große Chance für die Versorgung von Patienten mit RA.

März 2021

Daten der Phase-2a-Induktions- und Langzeiterhaltungsstudie mit ABX464 zur Behandlung von Colitis ulcerosa

Daten der Phase-2a-Induktions- und Langzeiterhaltungsstudie mit ABX464 zur Behandlung von Colitis ulcerosa
© medistock - stock.adobe.com

Die Ergebnisse der Induktions- und der klinischen Phase-2a-Langzeiterhaltungsstudie mit ABX464 zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) wurden in der Fachzeitschrift „Gastroenterology“ veröffentlicht. Die von Experten geprüfte Veröffentlichung bestätigt die Qualität und Belastbarkeit der wissenschaftlichen Daten aus Abivax‘ randomisierter, placebokontrollierter und doppelblinder klinischer Studie. Die Studie besteht aus einer achtwöchigen Induktionsphase gefolgt von einer langfristig angelegten Erweiterungsphase.

DiGAs durch Corona stärker akzeptiert: Rheumatologen und ihre Patienten schätzen Videosprechstunden zur Verlaufskontrolle

DiGAs durch Corona stärker akzeptiert: Rheumatologen und ihre Patienten schätzen Videosprechstunden zur Verlaufskontrolle
© gpointstudio - stock.adobe.com

Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie nutzen Patienten und Rheumatologen vermehrt digitale Gesundheitsanwendungen. Wie Autoren der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) in einer aktuellen Studie publiziert haben, hat sich eine positive Einstellung gegenüber digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) während der Pandemie verbreitet. Die Autoren folgern, dass DiGAs in Zukunft eine sinnvolle Rolle beim Management von rheumatologischen Erkrankungen spielen könnten.

Impfung, Prävention und medikamentöse Rheuma-Therapie – aktualisierte Empfehlungen der DGRh zu SARS-CoV-2

Impfung, Prävention und medikamentöse Rheuma-Therapie – aktualisierte Empfehlungen der DGRh zu SARS-CoV-2
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind durch eine Dysbalance des Immunsystems gekennzeichnet, die nicht nur während der SARS-CoV-2-Pandemie eine besondere Herausforderung darstellt. Dennoch scheinen Menschen mit Rheuma nicht zu den durch COVID-19 besonders gefährdeten Gruppen zu gehören – sofern ihre rheumatische Grunderkrankung medikamentös gut kontrolliert ist. Was das für die Rheumatherapie bedeutet, haben Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) nun zusammengefasst und als aktualisierte Empfehlungen in der Fachzeitschrift...

Psoriasis-Arthritis: Interleukin-23-Inhibitor neue Option für Biologika-Erstlinien-Therapie

Psoriasis-Arthritis: Interleukin-23-Inhibitor neue Option für Biologika-Erstlinien-Therapie
© narstudio - stock.adobe.com

Mit Guselkumab (Tremfya®) bei Psoriasis-Arthritis wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, um den medizinischen Bedarf bei dieser heterogenen chronisch-entzündlichen Erkrankung zu decken. Seit kurzem ist der erste reine Interleukin(IL)-23-Inhibitor zur Therapie der Psoriasis-Arthritis indiziert (1). Professor Dr. med. Georg Schett, Erlangen, und Professor Dr. med. Kristian Reich, Hamburg, referierten über IL-23 als Masterzytokin bei Psoriasis-Arthritis und Plaque-Psoriasis und ordneten die Daten der Zulassungsstudien DISCOVER-12 und -23 für ihren Praxisalltag...

Februar 2021

Risankizumab bei Psoriasis-Arthritis: Phase‑III-Ergebnisse zeigen Verbesserungen der Krankheitsaktivität bei Gelenk- und Hautsymptomatik

Risankizumab bei Psoriasis-Arthritis: Phase‑III-Ergebnisse zeigen Verbesserungen der Krankheitsaktivität bei Gelenk- und Hautsymptomatik
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Die Ergebnisse der beiden Phase‑III-Studien KEEPsAKE‑1 und KEEPsAKE‑2 bei erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis liegen vor: Es wurde gezeigt, dass signifikant mehr Patienten unter Risankizumab (150 mg) den primären Endpunkt ACR20-Ansprechen in Woche 24 erreichten als unter Placebo (1). In den Studien KEEPsAKE‑1 bzw. KEEPsAKE‑2 erreichten 57% bzw. 51% der Patienten unter Risankizumab in Woche 24 ein ACR20-Ansprechen, im Vergleich zu 34% bzw. 27% unter Placebo (p < 0,001) (1).

Therapien gegen COVID-19: Antikörper – Medikamente – Gen-Silencing

Therapien gegen COVID-19: Antikörper – Medikamente – Gen-Silencing
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Impfstoffe sind der Ausweg aus der Krise. Nur sie können dabei helfen, den Ausbruch von Krankheiten wie COVID-19 zu verhindern. Doch bis wir alle geimpft sind, spielen Arzneimittel zur therapeutischen Behandlung der von dem Coronavirus ausgelösten Krankheit COVID-19 mindestens eine genauso große Rolle im Kampf gegen das Virus. Um Patientinnen und Patienten heilen oder ihr Leiden lindern zu können, drücken Forscherinnen und Forscher deshalb aufs Tempo. Weltweit laufen aktuell etwa 1.500 Studien zu Wirkstoffen. Neben vielversprechenden neuen Ideen sind auch...

RANK-Protein-Aktivierung mitverantwortlich für die Entartung von B-Zellen

RANK-Protein-Aktivierung mitverantwortlich für die Entartung von B-Zellen
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Autoimmunerkrankungen, bei denen die körpereigenen Abwehrkräfte gesundes Gewebe angreifen, können lebensgefährlich sein und alle Organe befallen. Ein Forschungs-Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt eine mögliche Ursache dieser selbstzerstörerischen Attacken des Immunsystems gefunden: ein überaktives RANK-Protein an der Oberfläche von B-Zellen. Die Forschung eröffnet neue Möglichkeiten der Therapie.

Krebs und COVID-19: Klare Impfempfehlung durch Experten der Medizinischen Universität Innsbruck

Krebs und COVID-19: Klare Impfempfehlung durch Experten der Medizinischen Universität Innsbruck
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Menschen mit Krebs haben aufgrund ihrer Erkrankung oder ihrer Tumortherapie ein geschwächtes Immunsystem und tragen deshalb ein hohes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Wie es KrebspatientInnen in der Pandemie ergangen ist und ob die neuen COVID-19- Schutzimpfungen auch bei Krebs wirksam und sicher sind, haben wir kurz vor dem Weltkrebstag am 4. Februar unsere Experten Dominik Wolf und Christian Marth gefragt.

Januar 2021

Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe bei Patienten mit Rheuma: DGRh veröffentlicht Daten aus dem Deutschen COVID-19 Register

Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe bei Patienten mit Rheuma: DGRh veröffentlicht Daten aus dem Deutschen COVID-19 Register
© cassis - stock.adobe.com

Sind Rheumapatienten bei einer SARS-CoV-2-Infektion besonderen Risiken ausgesetzt und welchen Einfluss hat die Rheumamedikation? Um diese Fragen zu klären, hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) gemeinsam mit Experten der Universität Gießen bereits wenige Wochen nach dem Auftreten der ersten COVID-19 Fälle in Deutschland ein online-Register ins Leben gerufen. In diesem werden COVID-19-Krankheitsverläufe von Patienten mit Rheuma dokumentiert. Eine erste wissenschaftliche Auswertung der Registerdaten erscheint nun in der Fachzeitschrift RMD...

COVID-19-Erkrankung umfasst mind. 5 molekulare Phänotypen

COVID-19-Erkrankung umfasst mind. 5 molekulare Phänotypen
© Corona Borealis - stock.adobe.com

Die vom Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung COVID-19 umfasst nach aktuellen Untersuchungen mind. 5 verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich darin, wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn präsentieren diese Befunde gemeinsam mit weiteren Fachleuten aus Deutschland, Griechenland und den Niederlanden im Wissenschaftsjournal Genome Medicine. Die Studienergebnisse könnten zu einer effektiveren Behandlung beitragen.

Ixekizumab: Therapieoption für Erwachsene mit aktiver axialer Spondyloarthritis

Ixekizumab: Therapieoption für Erwachsene mit aktiver axialer Spondyloarthritis
© BillionPhotos.com - stock.adobe.com

Seit Juni 2020 steht mit Ixekizumab (Taltz®) eine weitere Therapieoption für Erwachsene mit einer aktiven axialen Spondyloarthritis (axSpA) sowohl im nicht-röntgenologischen als auch röntgenologischen Krankheitsstadium zur Verfügung. Der Wirkstoff ist angezeigt bei erwachsenen Patienten mit aktiver röntgenologischer axialer Spondyloarthritis, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben, sowie bei erwachsenen Patienten mit aktiver nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis mit objektiven Anzeichen einer...

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