Montag, 26. August 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Schmerz

Juli 2019

Hämophilie A und B: Umstellung auf Efmoroctocog / Eftrenonacog alfa senkt ABRs

Hämophilie A und B: Umstellung auf Efmoroctocog / Eftrenonacog alfa senkt ABRs
© Henrik Dolle / Fotolia.com

Die Umstellung von einer Bedarfsbehandlung auf die Prophylaxe mit Elocta® (Efmoroctocog alfa, rFVIIIFc) oder Alprolix® (Eftrenonacog alfa, rFIXFc) kann das Behandlungsergebnis für Patienten mit Hämophilie A bzw. B anhaltend verbessern, einschließlich der Lebensqualität und der jährlichen Blutungsraten (ABRs) (1,2). Dies zeigen Studienergebnisse, die vor Kurzem auf dem 27. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (ISTH) in Melbourne vorgestellt wurden. Auch bei einem Wechsel des...

World Brain Day: Migräne-Patienten oftmals unzureichend versorgt

World Brain Day: Migräne-Patienten oftmals unzureichend versorgt
© Johan Swanepoel / Fotolia.com

Obwohl sie zu den häufigsten und belastendsten Krankheiten gehört, wird Migräne noch immer zu selten therapiert. „Jeder Mensch, der unter Kopfschmerz leidet, kann behandelt werden!“ Diese Botschaft möchte die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) anlässlich des World Brain Day am 22. Juli übermitteln. Die World Federation of Neurology, die diesen Tag ins Leben gerufen hat, verhilft der Migräne mit dem diesjährigen Motto „Migraine: the painful truth“ zu mehr Aufmerksamkeit.

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression

Rheumatoide Arthritis: IL-6-Rezeptor-Inhibitoren zeigen positive Effekte bei den Komorbiditäten Diabetes und Depression
© Kenishirotie - stock.adobe.com

Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) mit Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptor-Inhibitoren wie Sarilumab (Kevzara®) könnte sich positiv auf häufige Komorbiditäten der RA wie Diabetes mellitus und depressive Symptome auswirken. Darauf verwies Prof. Dr. Andrea Rubbert-Roth, St. Gallen/Schweiz, auf einer Veranstaltung von Sanofi Genzyme am Rande des European Congress of Rheumatology (EULAR) in Madrid.

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Infektion eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks gehört zu den gefürchtetsten Komplikationen in der Endoprothetik (1). Sie kann auch noch Jahrzehnte nach der Implantation auftreten – und zieht dann oft langwierige und aufwendige Behandlungen mit mehreren Operationen nach sich. Erreger aus einem Infektherd können sich über die Blutbahn auf das Implantat ausbreiten und dort vermehren. Träger von Gelenkprothesen sollten deshalb jedwede Infektion und Entzündung ernst nehmen und sich im Zweifel ärztlich beraten lassen, empfiehlt die AE...

Kalkschulter: Extrakorporale Stoßwellentherapie schonende Alternative zur Operation

Kalkschulter: Extrakorporale Stoßwellentherapie schonende Alternative zur Operation
© VadimGuzhva / Fotolia.com

Bei Kalkansammlungen in der Schulter, die starke Schmerzen verursachen, wird den Patienten manchmal zur Operation geraten. Eine schonende Alternative dazu kann die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) sein. Dabei richtet der behandelnde Arzt mit einem Ultraschallgerät energiereiche Stoß- oder Druckwellen gezielt auf die betroffene Schulter. Und auch bei der Diagnose kann das Ultraschallverfahren sehr hilfreich sein. Wie die Diagnostik und die Stoßwellentherapie genau funktionieren und warum sie so erfolgsversprechend sind, erläutert Dr. Rainer Berthold,...

Psoriasis-Arthritis: IL-12/23-Inhibition zeigt langanhaltende Wirksamkeit und gute Verträglichkeit

Psoriasis-Arthritis: IL-12/23-Inhibition zeigt langanhaltende Wirksamkeit und gute Verträglichkeit
© psdesign1 - stock.adobe.com

Auf dem diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR)wurden neue Daten der prospektiven, nicht-interventionellen, multizentrischen Beobachtungsstudie SUSTAIN zu Ustekinumab bei Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt. Die Ergebnisse weisen auf eine schnelle und langanhaltende Wirksamkeit von Ustekinumab bei Patienten mit aktiver PsA unter Praxisbedingungen hin. Zudem gibt es Hinweise auf eine gleichzeitig sehr gute Verträglichkeit. Die Gelenksymptomatik verbesserte sich bis Woche 112 deutlich. Des Weiteren bewerteten etwa 90% der Patienten und deren...

Multiple Sklerose: Schmerzreduktion unter Ocrelizumab bei aktiv schubförmigem oder frühem primär progredienten Verlauf

Multiple Sklerose: Schmerzreduktion unter Ocrelizumab bei aktiv schubförmigem oder frühem primär progredienten Verlauf
© ag visuell - stock.adobe.com

Neue Daten zeigen, dass Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) oder früher primär progredienter MS (PPMS) durch die Behandlung mit Ocrelizumab seltener über Schmerzen berichten – ein Ergebnis von hoher Relevanz für die Lebensqualität der Betroffenen (1). Weiterhin bestätigten Langzeitdaten über mehr als 5 Jahre das konstant positive Sicherheitsprofil für die Therapie mit dem Anti-CD20-Antikörper Ocrelizumab (2). Aktuelle Studien untersuchen darüber hinaus die Sicherheit von Ocrelizumab unter...

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern

Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern
© Gundolf Renze - stock.adobe.com

Ein Medikament mit 3 Wirkstoffen, die nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten abgegeben werden – bislang nur eine Zukunftsvision, der ein Team der Technischen Universität München (TUM) jetzt aber ein gutes Stück nähergekommen ist. Durch eine Kombination aus Hydrogelen und künstlicher DNA lassen sich Nanopartikel unter körperähnlichen Bedingungen kontrolliert nacheinander freisetzen.

Juni 2019

Opioid-induzierte Opstipation: Einsatz von PAMORA erhält Lebensqualität

Opioid-induzierte Opstipation: Einsatz von PAMORA erhält Lebensqualität
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Hochwirksame Opioide können starke Schmerzen effektiv lindern, allerdings sollten Nebenwirkungen auf den Gastrointestinaltrakt nicht unterschätzt werden: Jeder zweite Schmerzpatient leidet unter einer Opioid-induzierten Obstipation (OIC). „In der Praxis wird die OIC häufig als Befindlichkeitsstörung abgetan und nicht angemessen behandelt“, berichtet Prof. Dr. Sven Gottschling, Homburg/Saar, auf dem 16. Weltkongress der EAPC in Berlin (1). Tatsächlich sind die Auswirkungen einer OIC auf die Lebensqualität häufig schwerwiegend. Dennoch...

Perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Website zur Stammzelltherapie Darvadstrocel für Patienten und Fachkreise

Perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Website zur Stammzelltherapie Darvadstrocel für Patienten und Fachkreise
© luismolinero - stock.adobe.com

Komplexe perianale Fisteln stellen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Da die Kombination aus chirurgischer und medikamentöser Behandlung erfolgversprechender ist als ein alleiniges konservatives oder chirurgisches Vorgehen (1), ist eine enge Zusammenarbeit von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen unabdingbar (2). Dieses interdisziplinäre Therapiekonzept bei der Behandlung von Patienten mit komplexen perianalen Crohn-Fisteln zu stärken, ist das zentrale Anliegen der neuen Website von Takeda zur Stammzelltherapie Darvadstrocel für Fachkreise und...

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz
© yenneris - stock.adobe.com

Fast jeder zweite chronische Schmerzmittelpatient ist wider Erwarten nicht adhärent (1,2). Zur Unterstützung der Therapietreue von Schmerzpatienten, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können, stehen nun Retardtabletten in Wochenblistern zur Verfügung. Bei festem Einnahmeschema von einer Tablette alle 12 Stunden reichen die neuen Packungsgrößen für exakt 2, 4 bzw. 6 Wochen. Auf die Blister aufgedruckte Tag-/Nacht-Symbole unterstützen den Patienten bei der regelmäßigen Einnahme. Auf diese Weise kann der Patient...

Psoriasis-Arthritis: IL-17A-Inhibitors Ixekizumab in Vergleichsstudie mit TNF-α-Inhibitor Adalimumab überlegen

Psoriasis-Arthritis: IL-17A-Inhibitors Ixekizumab in Vergleichsstudie mit TNF-α-Inhibitor Adalimumab überlegen
© Christine Langer-Pueschel / Fotolia.com

Die kürzlich publizierte SPIRIT-H2H-Studie ist der weltweit erste abgeschlossene Head-to-Head (H2H)-Vergleich zweier Biologika bei der Psoriasis-Arthritis. In dieser direkten Vergleichsstudie konnte die Überlegenheit des IL-17A-Inhibitors Ixekizumab gegenüber dem TNF-α-Inhibitor Adalimumab bei dem Erreichen des primären Studienziels gezeigt werden. Hierbei handelt es sich erstmalig um einen kombinierten Endpunkt, der sich aus dem gleichzeitigen Erreichen eines ACR50-Ansprechens sowie einer vollständig erscheinungsfreien Haut (PASI 100) an Woche 24...

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bruxismus entsteht durch wiederholte Aktivität der Kaumuskulatur. Davon ist jeder Fünfte in Deutschland betroffen. „Das Zähneknirschen selbst wird nicht als Krankheit angesehen, es kann jedoch ernsthafte Folgen für die Gesundheit der Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke haben“, fasst Prof. Dr. Ingrid Peroz , Berlin, die Ergebnisse der ersten deutschen Leitlinie zum Bruxismus zusammen. Die S3-Leitlinie wurde von DGFDT, DGZMK sowie 30 involvierten Fachgesellschaften und Institutionen erarbeitet. Diese Zusammenfassung der aktuellen wissenschaftlichen...

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