Dienstag, 21. Januar 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Schmerz

Januar 2020

Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie: Gute Wirksamkeit von SCIg in Erhaltungstherapie

Die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) sollte so früh wie möglich diagnostiziert werden, um rechtzeitig eine adäquate Behandlung einleiten zu können. Nur so lassen sich irreversible Schädigungen der Axone vermeiden. Zur Erhaltungstherapie steht CIDP-Patienten, die bereits auf intravenöse Immunglobulin (IVIg) angesprochen haben, seit 1,5 Jahren alternativ das erste und einzige subkutane Immunglobulin (SCIg, Hizentra®) zur Verfügung. Die ersten Real-Life-Erfahrungen, die jetzt bei einer Veranstaltung von CSL...

Opioidinduzierte Obstipation: DGS veröffentlicht Thesenpapier

Opioidinduzierte Obstipation: DGS veröffentlicht Thesenpapier
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Anlässlich des Innovationsforums Schmerzmedizin hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ein Thesenpapier zum Umgang mit opioidinduzierter Obstipation (OIC) herausgegeben. Die darin enthaltenen 10 Thesen beruhen auf der PraxisLeitlinie  zum gleichen Thema und sollen das Bewusstsein für OIC erhöhen, die Diagnostik vereinfachen, die Umsetzung effektiver Behandlungen erleichtern und so die Versorgung chronischer Schmerzpatienten verbessern. Die Autoren, PD Dr. med. Michael A. Überall, Vizepräsident der DGS und Dr. med. Johannes Horlemann,...

Dezember 2019

Schmerz: Aktualisierte Leitlinien

Schmerz: Aktualisierte Leitlinien
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In „Speed“-Vorträgen von jeweils 15 Minuten präsentierten die Autoren von 4 DGS-PraxisLeitlinien beim diesjährigen Innovationsforum Schmerzmedizin der DGS in Berlin wichtige Eckpunkte der Leitlinien zu opioidinduzierter Obstipation, Fibromyalgie-Syndrom, epiduraler Rückenmarksstimulation und Tumorschmerz. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) hat bereits 2013 die ersten PraxisLeitlinien entwickelt, um Therapeuten eine Hilfestellung in der Versorgung von Schmerzpatienten zu bieten. Seitdem sind weitere hinzugekommen. Im Vergleich zu...

RA: Zulassung für Upadacitinib erteilt

RA: Zulassung für Upadacitinib erteilt
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Die Europäische Kommission hat Upadacitinib (Rinvoq®) die Zulassung für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis erteilt, die auf ein oder mehrere DMARDs unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Upadacitinib ist ein selektiver und reversibler JAK-Inhibitor in Tablettenform zur einmal täglichen Einnahme, der als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) angewendet werden kann.

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet

7 Initiativen mit JOINT HEALTH Spendenprogramm ausgezeichnet
© blindturtle - stock.adobe.com

Bayer fördert im Rahmen des Spendenprogramms JOINT HEALTH 2019 7 Projekte zur Gelenkgesundheit jeweils mit bis zu 50.000 Euro. Der Erhalt der Gelenkgesundheit ist bei Menschen mit Hämophilie bis ins hohe Alter ein wichtiges Behandlungsziel. Das ist eine Herausforderung, denn Gelenkschäden sind die häufigsten langfristigen Folgen dieser chronischen Erkrankung. Sie führen oft zu eingeschränkter Beweglichkeit und dauerhaften Schmerzen. Trotz guter Prophylaxe sind in Deutschland viele Patienten betroffen. Daher engagiert sich Bayer seit Jahren für die...

Psoriasis-Arthritis: Bessere Wirksamkeit von Ixekizumab vs. Adalimumab in Vergleichsstudie bestätigt

Während der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Atlanta richtete sich ein besonderes Augenmerk auf die Veröffentlichung der 52-Wochendaten der direkten Vergleichsstudie SPIRIT-H2H zwischen dem Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab und dem Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Inhibitor Adalimumab (1). Die Ergebnisse der bereits auf der diesjährigen Tagung der EULAR präsentierten 24 Wochen-Daten (2) konnten nach 52 Wochen bestätigt werden: So hatten nach 52 Wochen 39% der mit Ixekizumab behandelten Patienten den innovativen kombinierten Endpunkt...

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen

Hämophilie A und B: Gentherapie soll Lebensqualität erhöhen
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Bisher waren die etwa 6.000 Menschen in Deutschland, die an einer schweren Hämophilie A oder B leiden, auf regelmäßige Infusionen mit Gerinnungsfaktoren angewiesen. Neben neuartigen therapeutischen Antikörpern könnte zukünftig auch eine Gentherapie vor lebensgefährlichen Blutungen schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) rechnet damit, dass diese neue Behandlungsoption in einigen Monaten verfügbar sein wird.

Migräne: Individuelles Therapiemanagement bei chronisch neurologischen Erkrankungen

Migräne: Individuelles Therapiemanagement bei chronisch neurologischen Erkrankungen
© sdecoret - stock.adobe.com

Seit mittlerweile 6 Jahren findet die jährliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER von Teva statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der „Versorgungsalltag von Patienten mit chronischen neurologischen Erkrankungen“. Diskutiert wurden unter anderem Erfahrungen rund um Wirksamkeit und Sicherheit der Migräne-Prophylaxe sowie Möglichkeiten eines individuellen Therapiemanagements bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Prof. Dr. med. Uwe Reuter (Berlin) stellte während des im Rahmen des NEUROCLUSTERS stattfindenden...

Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis: Rasche Symptomverbesserung unter Secukinumab

Novartis‘ PREVENT-Daten zeigen unter AIN457 eine schnelle Symptomverbesserung bei nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis. 42,2% der Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA) erreichten in Woche 16 mit Secukinumab (AIN457) ein ASAS40-Ansprechen, die Symptomverbesserungen blieben bis in Woche 52 erhalten (1). Mit 555 Patienten in 24 Ländern weltweit ist PREVENT die größte bislang durchgeführte Studie mit einem Biologikum bei nr-axSpA (1). Die Zulassung für AIN457 wurde in der Indikation nr-axSpA bei der...

Neuropathie: Lipide in der Tränenflüssigkeit messen, um Biomarker zu identifizieren

Neuropathie: Lipide in der Tränenflüssigkeit messen, um Biomarker zu identifizieren
© Fraunhofer IME

Wer ein unangenehmes Kribbeln in den Händen oder Füßen spürt oder unter schmerzhaften Missempfindungen und Taubheitsgefühlen leidet, könnte von einer Neuropathie betroffen sein – einer Erkrankung des Nervensystems, bei der Nervenfasern geschädigt werden und sich zurückbilden können. Dieser Effekt ist auf der Hornhaut bereits sichtbar, bevor erste Symptome auftreten. Durch Untersuchungen von Hornhaut und Tränenflüssigkeit etabliert ein Forscherteam eine Methode, mit der sich frühzeitig feststellen lässt, wie weit die...

MS und Migräne: Der Patient im Fokus eines individuellen Therapiemanagements

Seit mittlerweile 6 Jahren findet die jährliche ärztliche Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER von Teva statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand der „Versorgungsalltag von Patienten mit chronischen neurologischen Erkrankungen“. Diskutiert wurden u.a. Erfahrungen rund um Wirksamkeit und Sicherheit der Migräne-Prophylaxe sowie Möglichkeiten eines individuellen Therapiemanagements bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS).

November 2019

Cochrane-Review zur HPV-Impfung vergleicht verschiedene Impfstoffe und Impfschemata

Cochrane-Review zur HPV-Impfung vergleicht verschiedene Impfstoffe und Impfschemata
©Kateryna_Kon /Adobe Stock

Ein neuer Cochrane-Review liefert Informationen über Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen verschiedener Impfstoffe gegen Humane Papillomaviren (HPV) und HPV-Impfstoffpläne bei jungen Frauen und Männern. Er basiert auf 20 randomisierten, kontrollierten Studien mit insgesamt mehr als 30.000 Teilnehmern. Es handelt sich dabei NICHT um ein Update des umstrittenen Reviews aus dem Jahr 2018, in dem es um das grundlegende Nutzen-/Risikoprofil der HPV-Impfung ging. Vielmehr ist die aktuelle Arbeit ein davon unabhängiger Review, der 2016 von der WHO bei Cochrane in...

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Klassische Laxanzien oft unzureichend

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Klassische Laxanzien oft unzureichend
© Jamrooferpix - stock.adobe.com

Opioid-induzierte Obstipation (OIC) kann die Lebensqualität der Patienten und die Schmerzbehandlung beeinträchtigen (1-4). Die Bindung von Opioid-Analgetika an Opioid-Rezeptoren im Gastrointestinaltrakt kann eine Opioid-induzierte gastrointestinale Dysfunktion (OIBD) mit einem breiten Spektrum an Beschwerden verursachen, am häufigsten OIC (5). Aufgrund der speziellen Pathophysiologie der OIC sind klassische Laxanzien oft unzureichend wirksam (3, 6). Auf dem von Hexal anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses am 11.10.2019 veranstalteten Symposiums diskutierten...

Rheuma: Zu viele Kilos hemmen die Wirkung von Medikamenten

Menschen mit starkem Übergewicht erkranken nicht nur häufiger an einer rheumatoiden Arthritis, bei ihnen wirken auch viele Rheumamedikamente weniger gut. Nach einer aktuellen Analyse von Daten des Patientenregisters „RABBIT“, die heute in der Fachzeitschrift Rheumatology veröffentlicht wird, sind darunter auch einige Biologika, die gezielt Entzündungsprozesse stoppen sollen. Botenstoffe aus den überflüssigen Fettzellen scheinen für die schlechtere Wirkung der Medikamente verantwortlich zu sein. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie...

Placebos lindern Rückenschmerzen

Jeder 10. Erwachsene leidet an chronischen Rückenschmerzen – oft mit gravierenden Folgen für den Alltag und die Arbeitsfähigkeit. Die Therapie wirkt häufig nur unzureichend und hat nicht selten schwerwiegende Nebenwirkungen. Ein Team aus Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun am Universitätsklinikum Essen eine mögliche Alternative untersucht: Placebos. Hierüber berichtet die international renommierte Fachzeitschrift PAIN.

Psoriasis-Arthritis: Upadacitinib erreicht in Phase III alle primären und gewichteten sekundären Endpunkte

Upadacitinib (Rinvoq®) erreichte mit beiden untersuchten Dosierungen (15 mg und 30 mg einmal täglich) den primären Endpunkt ACR20-Ansprechen in Woche 12 bei erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis und unzureichendem Ansprechen auf bDMARDs gegenüber Placebo (1). 57% (15 mg) bzw. 64% (30 mg) der Patienten unter Upadacitinib erreichten in Woche 12 ein ACR20-Ansprechen versus 24% unter Placebo (1). In Woche 16 erreichten 52% (15 mg) bzw. 57% (30 mg) der Patienten unter Upadacitinib ein PASI75-Ansprechen, im Behandlungsarm mit Placebo waren es 16%...

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