Donnerstag, 29. Juli 2021
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Praxismanagement

Beiträge zum Thema: medizinprodukte

Allen Patienten gerecht werden

Das deutsche Gesundheitssystem hat den Anspruch, für alle Patienten eine medizinische Behandlung auf hohem Niveau sicherzustellen. Trotzdem fällt die Behandlungsqualität oft sehr unterschiedlich aus. Der einheitliche Behandlungsansatz hat Grenzen, weil er die individuelle Patientenperspektive und die Lebensumstände kaum berücksichtigt, diese aber Einfluss auf den Genesungsverlauf haben können. Hinzu kommt, dass Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Behandlungspunkten, zum Beispiel zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten oder zwischen diesen...

Gesundheits-Apps auf Rezept? Orientierungshilfe zur evidenzbasierten Beurteilung

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© ra2 studio / Fotolia.com

Kranken- oder Gesundheitskassen fehlen klare, abgestimmte Kriterien, nach denen sie den Nutzen von Gesundheits-Apps beurteilen und so Kosten übernehmen können. Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) hat daher jetzt eine Orientierungshilfe veröffentlicht, die auf der kritischen Analyse von 6 existierenden Konzepten und 11 Apps beruht. Die Analyse zeigt, dass Wirksamkeitsnachweise in verschiedenen Ländern durchaus unterschiedlich eingefordert werden. In nur wenigen Fällen werden klare Anforderungen an Studien festgelegt, die einen...

Digitalisierung im Gesundheitswesen: BfArM stellt medizinische Terminologie SNOMED CT in Deutschland zur Verfügung

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellt ab Jahresbeginn SNOMED CT für alle Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland zur Verfügung. Die medizinische Terminologie ermöglicht es, medizinische Begriffe in verschiedenen Computersystemen international eindeutig abzubilden. Damit schafft SNOMED CT die Voraussetzung für den elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten, ein wichtiger Baustein für die Digitalisierungsinitiative der Bundesregierung. Seit dem 01.01.2021 ist Deutschland mit dem BfArM als „National Release Center“...

AOK will Erstattung für PCR-Test auf 15 Euro drücken

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© Kzenon - stock.adobe.com

Der AOK-Bundesverband kündigte an, nicht mehr für jeden Test auf das Corona-Virus 59 Euro an die Labore bezahlen zu wollen. Eine deutliche Reaktion kam postwendend vom Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): „Unangemessen, realitätsfern und ein vollkommen falsches Signal“, urteilten der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen sowie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister.

Schnelltest zur Erkennung von SARS-CoV-2

Schnelltest zur Erkennung von SARS-CoV-2
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In ganz Deutschland geht aktuell die Angst vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) um. Wer befürchtet, sich infiziert zu haben, musste bisher mittels Abstrich einen PCR-Labortest machen lassen, der zum Teil erst nach mehreren Stunden ein Ergebnis liefert. Die auf die Herstellung von Schnelltests spezialisierte PharmACT AG hat nun mit dem CoV-2 Rapid Test einen Schnelltest für das direkte Infektionsscreening am Probanden entwickelt. Dafür werden lediglich 2 Tropfen Kapillarblut aus der Fingerspitze auf eine Testkassette gegeben. Innerhalb von nur 20 Minuten detektiert der Test die...

Digitalisierung: IT-Sicherheit in Ihrer Praxis

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Die Digitalisierung in der Medizin verändert das Gesundheitswesen grundlegend. So sehr der Einsatz Künstlicher Intelligenz, Zentralisierung und technische Neuerungen zu einer personalisierten Medizin beitragen, so sehr gehen sie auch mit größerer Verantwortung einher. Dies gilt insbesondere für sensible Patientendaten. Lesen Sie hier, welche Maßnahmen Sie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Daten Ihrer Patienten beachten sollten.

Impfplicht: Bundestag beschließt Masernschutzgesetz

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Kinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Daher ist für sie künftig beim Eintritt in die Kindertagesstätte oder Schule, ein altersgerechter Masernimpfschutz nachzuweisen. Auch Personen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sollen gegen diese gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein. Diese Regelungen sind Gegenstand des Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz), welches heute vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

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