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24.05.2013
Reinhardt erwartet klares "Nein" der Ärzteschaft zur Bürgerversicherung
Der Hartmannbund-Vorsitzende, Dr. Klaus Reinhardt, erwartet auf dem Deutschen Ärztetag in Hannover ein klares "Nein" zur Bürgerversicherung. "Der Begriff Bürgerversicherung klingt gerecht und solidarisch, stellt in Wahrheit aber einen weiteren ungedeckten Scheck zu Lasten der zukünftigen Generation dar", sagte Reinhardt am Freitag in Berlin. Eine auf Vereinheitlichung angelegte integrierte Krankenversicherung als Pflichtversicherung schränke die Wahlmöglichkeiten von Patienten und die Therapiefreiheit von Ärzten ein. Suggerierte Gleichheit und Gerechtigkeit verhinderten einen leistungsfördernden Wettbewerb und die zeitnahe Einführung medizinischen Fortschritts in die Versorgung der Patienten. Reinhardt: "Die internationale Erfahrung mit den staatlichen Gesundheits-Systemen belegt, dass genau dies in der Folge zu einer tatsächlichen Zwei-Klassen-Medizin führt. Die, die es sich leisten können, werden sich den Fortschritt in einem rein privaten Angebotsmarkt einkaufen."
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24.05.2013
Konzept für mehr Hilfe für Millionen Demenzkranke soll kommen
Offizielle Vorschläge sollen in wenigen Wochen den Weg für eine tiefgreifende Pflegereform mit Hilfen für Millionen Demenzkranke in Deutschland ebnen. "Wir wollen das neue Konzept", sagte der Sprecher des Spitzenverbands der Kranken- und Pflegekassen, Florian Lanz, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
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24.05.2013
Gemeinsame Stellungnahme: Vorschläge für eine verbesserte Nutzenbewertung von Medikamenten durch das IQWiG
Fünf große medizinische Fachgesellschaften haben in einer gemeinsamen Stellungnahme Verbesserungsvorschläge für den Prozess der Nutzenbewertung von Medikamenten nach dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) erarbeitet. Damit wenden sie sich an das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sowie den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), die diese Nutzenbewertung durchführen. Die Fachgesellschaften wollen mit ihren Vorschlägen unnötige Streitigkeiten und Fehleinschätzungen vermeiden helfen. "Zugleich soll ein transparenter gestaltetes Verfahren die politische Akzeptanz der Ergebnisse bei Gesetzgebern, Kostenträgern, Leistungserbringern und insbesondere bei Patienten und Angehörigen erhöhen", heißt es in der Stellungnahme.
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24.05.2013
NRW-Minister: Länder prüfen einheitliche Haschisch-"Freigrenze"
Die Bundesländer prüfen nach Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) eine einheitliche "Freigrenze" für den Besitz von Haschisch und Marihuana. "Wir regen an, dass die Justizminister eine Harmonisierung anstreben, damit nicht in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Rechtslagen herrschen", sagte Jäger den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag). Der Besitz von Cannabisprodukten ist in Deutschland generell verboten.
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24.05.2013
Gesellschaft: Was steckt hinter dem Boom von Land-Magazinen?
Landleben ist "in". Viele Deutsche scheinen das Getöse der Städte, die Hektik der Autobahnen, das Dauerklingeln der Smartphones und die Eintönigkeit der Supermärkte satt zu haben. Sie sehnen sich zurück nach dem "einfachen" und dem "echten" Leben im Grünen und auf dem Land, zwischen Streuobstwiesen und Sonnenblumenfeldern. Ein Leben, in dem die Kleidung nicht mehr von der Stange, das Fleisch nicht mehr aus Massentierhaltung und das Gemüse frisch aus dem heimischen Garten - oder zumindest vom nächstgelegenen Hofladen - stammen. Dieser Eindruck entsteht zumindest bei einem Blick über die Auslagen in Bahnhofsbuchhandlungen und Zeitungsläden.
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23.05.2013
Bundessozialgericht: Bett ist Erstausstattung für wachsende Kinder
Hartz-IV-Familien steht für ihre Kinder ein Jugendbett als Erstausstattung zu, wenn das Kinderbett zu klein wird. Das hat am Donnerstag das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Geklagt hatte eine alleinerziehende Mutter aus Freiburg, weil ihr Sohn (3) nicht mehr in das Gitterbett passte.
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23.05.2013
System zur Abwehr gefälschter Medikamente besteht den Praxistest
Mehr als 280 beteiligte Apotheken, 24 mitwirkende Pharmaunternehmen, mehr als 3,5 Millionen gekennzeichnete Arzneimittelpackungen und über 30.000 erfolgreiche Verifizierungen: Das sind Zwischenergebnisse des Testlaufs des securPharm-Systems zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen. Es hat sich somit schon fünf Monate nach Testbeginn als praxistauglich erwiesen. "Damit haben wir ein sicheres, einfach handhabbares und preiswertes System geschaffen, das die hohe Sicherheit der legalen Vertriebskette noch weiter verbessert und damit allen Bürgern eine sichere Bezugsquelle für Medikamente erhält. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Erfüllung der EU-Richtlinie gegen Arzneimittelfälschungen", so Dr. Reinhard Hoferichter, Sprecher des Vorstands von securPharm e.V. bei der heutigen Vorstellung des Systems in Berlin. Bei securPharm arbeiten fünf Verbände des Arzneimittelvertriebs zusammen: die Herstellerverbände BAH, BPI und vfa, der Großhandelsverband PHAGRO und der Apothekerverband ABDA.
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23.05.2013
Aus Sorge um den Nachwuchs: Niedergelassene Chirurgen wollen Ausbildung der Assistenz-Ärzte zum Teil aus eigener Tasche zahlen
Niedergelassene Chirurgen wollen für die Weiterbildung des Nachwuchses jetzt Teile ihres eigenen Honorars zur Verfügung stellen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter Ärzten des BDC. Die Weiterbildung vieler Chirurgen in Deutschland ist in Gefahr. Weil immer mehr Erkrankungen nicht mehr nur in Kliniken, sondern zunehmend ambulant in Facharztpraxen behandelt werden, fehlen in den Krankenhäusern die entsprechenden praktischen Weiterbildungs-Inhalte. Zum Beispiel bei Leistenbrüchen, Augen-Operationen, in der Gastroenterologie und vielen anderen Bereichen.
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23.05.2013
Auswahlverfahren zum Medizinstudium
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) hat das Interview mit dem Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Montgomery in der Rheinischen Post vom 18.05.2013 interessiert gelesen und möchte daraufhinweisen, dass die geforderten Assessmentcenter wissenschaftlich evaluiert werden müssen, um die Objektivität, Reliabilität und Validität der Verfahren zu gewährleisten. Die bvmd bekräftigt an dieser Stelle ihre eigene Forderung nach Transparenz und sozialer Gerechtigkeit der Auswahlverfahren, um Fairness bei solchen Verfahren zu ermöglichen.
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23.05.2013
Private Pflegeversicherung muss elektrisches Pflegebett zahlen
Für Pflegebedürftige, die die meiste Zeit ans Bett gefesselt sind, ist ein elektrisches Bett eine Erleichterung. Eigenständiges Aufsetzen wird oft als ein Gewinn von Lebensqualität empfunden. Gleichzeitig entlastet es die Pflegenden. Die private Pflegeversicherung muss daher die Kosten für die Anschaffung eines solchen Pflegebetts übernehmen. Das hat das Bayerische Landessozialgericht entschieden (Az.: L 2 P 66/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.
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23.05.2013
Verbot soll Designer-Drogen aufhalten
Durch molekulare Änderungen schaffen es die Drogenköche immer wieder, neue Stoffe herzustellen, die etwas anders wirken - und dann nicht mehr unter die bisherigen Verbote fallen. Nun hat der Staat erneut reagiert. Gleich 26 Substanzen werden nun verboten, wenn der Bundesrat der durchs Bundeskabinett gebrachten Verordnung wie erwartet zustimmt. Doch laut Drogen-Überwachungsrat der Vereinten Nationen kommt im Schnitt jede Woche eine neue Substanz zu den Konsumenten. Bereits im vergangenen Sommer wurden in Deutschland 28 Verbindungen dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt und somit verboten.
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22.05.2013
Dutzende Designerdrogen werden verboten
Immer wieder kommen neue künstlich hergestellte Drogen auf den Markt. Experten sehen vor allem Jugendliche gefährdet. Jetzt greift die Regierung durch. Wieder einmal.
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22.05.2013
Grundsatzstreit Kinderbett-Kostenübernahme bei Hartz IV: "Ich möchte, dass mit uns ordentlich umgegangen wird"
Ein Kinderbett wird zum Grundsatzstreit. Weil sie den Schlafplatz für ihren mittlerweile sechsjährigen Sohn extra bezahlt bekommen möchte, klagt eine alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin vor dem Bundessozialgericht in Kassel. Der Frau aus Freiburg geht es nicht nur um ein Bett. Sie will mehr Rechte für die rund sechs Millionen Empfänger von Grundsicherung in Deutschland, vor allem für Alleinerziehende. Die Richter in Kassel entscheiden an diesem Donnerstag.
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22.05.2013
Reinhardt: Krankenkassen müssen Mittel für ambulante ärztliche Weiterbildung bereit stellen
Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat die Bedeutung der ambulanten ärztlichen Weiterbildung betont. Da in vielen Fächern zahlreiche Prozeduren nur noch ambulant abgebildet würden, sei eine qualifizierte sektorübergreifende Weiterbildung unverzichtbar. Reinhardt forderte deshalb den Gesetzgeber auf, die Krankenkassen durch eine Ergänzung des SGB V zu einer Mitfinanzierung der Weiterbildung im ambulanten Sektor zu verpflichten.
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22.05.2013
"Stellenreport Medizin und Pflege": Akuter Ärztemangel in sechs Bundesländern
In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, dem Saarland und Schleswig-Holstein herrscht ein akuter Ärztemangel. Dies geht aus dem aktuellen "Stellenreport Medizin und Pflege" des Gesundheitsportals kliniken.de hervor. Der bundesweiten Studie liegt die Auswertung von rund 26.000 Stellenanzeigen aus dem Medizin- und Pflegesektor zugrunde.
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22.05.2013
Bundesweit jetzt zwölf Onkologische Spitzenzentren: Hohe Fördergelder zur besseren Versorgung von Krebspatienten
Die Deutsche Krebshilfe hat die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtung von Onkologischen Spitzenzentren bekannt gegeben. An jetzt zwölf universitären Standorten sorgt die Organisation mit ihrem Förderschwerpunkt-Programm zur Zentrums- und Netzwerkbildung dafür, dass Patienten eine Krebsmedizin auf höchstem Niveau erhalten. Das Universitätstumorzentrum Düsseldorf (UTZ) erhielt erstmals eine Förderzusage für drei Jahre. Dabei sind auch die Standorte Berlin, Erlangen, Essen, Frankfurt, Freiburg und Hamburg. Die Onkologischen Spitzenzentren in Dresden, Heidelberg, Köln/Bonn, Tübingen und Würzburg werden zurzeit gefördert. Die nächste Ausschreibung für eine Fortführung der Förderung erfolgt in Kürze. Jedes Zentrum wird von der Deutschen Krebshilfe mit jeweils einer Million Euro pro Jahr für drei Jahre gefördert.
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22.05.2013
Leutheusser-Schnarrenberger: Ghetto-Renten deutsche Verantwortung
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht bei den sogenannten Ghetto-Renten für Überlebende des Holocausts noch Handlungsbedarf. "Das ist eine Verantwortung, der wir unbedingt nachkommen müssen", sagte die Ministerin am Mittwoch bei einem Israel-Besuch. Sie habe der israelischen Seite zugesagt, dass sie sich für eine erneute Erörterung "dieses sensiblen Themas" durch die Bundesregierung einsetzen werde, fügte sie vor Journalisten in Jerusalem hinzu. Die israelische Justizministerin Zipi Livni hatte bei einem Gespräch mit ihrer Amtskollegin am Vorabend wegen des hohen Alters der Antragsteller ebenfalls zur Eile gedrängt.
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22.05.2013
Studie: Krankenhausinfektionen bei hkk-Versicherten verdoppelt
Steigendes Risiko für Krankenhausinfektionen: Die Zahl der Patienten der Bremer Krankenkasse hkk, die sich mit multiresistenten Keimen infiziert haben, ist von 2007 mit 271 Fällen (0,47%) auf 619 Fälle (0,94%) im Jahr 2011 gestiegen. Der Anteil von Patienten, der sich insgesamt während eines Krankenhausaufenthalts mit Keimen infizierte, habe sich in dem Zeitraum hochgerechnet auf 6,3% verdoppelt, berichtete der Leiter des Bremer Instituts für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung, Bernard Braun, am Dienstag. Am häufigsten waren ältere Patienten zwischen 70 und 89 Jahren betroffen. Die hkk hatte die Studie in Auftrag gegeben.
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21.05.2013
Preise für Zahnreinigung schwanken stark
Vor einer professionellen Zahnreinigung lohnt sich ein Preisvergleich bei verschiedenen Zahnärzten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Sie hat in einem Marktcheck ermittelt, dass das Säubern von 28 Zähnen je nach Abrechnungssatz weniger als 50 oder mehr als 150 Euro kosten kann. Patienten sollten sich außerdem erkundigen, welche Leistungen genau das Angebot umfasst, und auf einem schriftlichen Kostenvoranschlag bestehen.
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21.05.2013
Osteoporose: Knochendichtemessung als Kassenleistung möglich
Unter bestimmten Umständen können Patienten neuerdings eine Knochendichtemessung auf Kassenkosten bekommen, die sie bislang aus eigener Tasche bezahlen mussten. Die Neuregelung gilt zum einen für Menschen, die Osteoporose haben, sich aber noch keinen Knochen gebrochen haben. Zum anderen können Patienten die Messung als Kassenleistung erhalten, wenn sie wegen bestimmter Risikofaktoren und/oder chronischer Erkrankungen ein erhöhtes Osteoporoserisiko haben. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen unter Berufung auf einen aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hin.
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21.05.2013
BPI: 30 Jahre HIV und AIDS
Auch 30 Jahre nach Entdeckung des HI-Virus gibt es noch keine Heilung für diese Krankheit. Doch durch enorme Fortschritte in der Arzneimitteltherapie, können Erkrankte heute vielfach ein fast normales Leben führen. Insbesondere für Neuinfizierte, die noch symptomlos mit der Therapie beginnen, ergeben sich deutlich bessere Lebenserwartungen. Wer sich zum Beispiel heute mit 35 Jahren infiziert, hat durch die medikamentöse Therapie im Durchschnitt eine Lebenserwartung von ungefähr 38 weiteren Jahren.
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21.05.2013
Grüne verlangen mehr Therapiemöglichkeiten für Folteropfer
Die Grünen im Bundestag verlangen mehr Therapieangebote für Folteropfer aus anderen Ländern in Deutschland. "Die Behandlungszentren, die es gibt, sind hoffnungslos überlaufen", sagte Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink der dpa in Berlin. "Sie haben auch lange Wartezeiten."
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21.05.2013
Ärztepräsident für "klaren Katalog" gegen Korruption
Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat sich für einen "klaren Katalog" gegen Korruption im Gesundheitswesen ausgesprochen. "Wir Ärzte wollen aus dem Generalverdacht raus. Deswegen fordern wir eine klare, präzise und ausgewogene Regelung im Strafrecht», sagte er der "Rheinischen Post" (Samstag). Aus einem solchen Katalog müsse hervorgehen, "was unter Bestechung und Korruption fällt und was nicht".
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21.05.2013
Ärztepräsident fordert Eignungstests für Medizinstudenten
Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat einen Persönlichkeits- und Eignungstest für das Medizinstudium gefordert. Er kritisierte in der "Rheinischen Post" (Samstag), das Auswahlverfahren laufe derzeit allein nach der Abiturnote. "Wir brauchen Assessment-Center, in denen die Anwärter nach Eignung ausgesucht werden können."
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21.05.2013
Bundesregierung soll letztes Wort bei Organentnahme bekommen
Zehn Monate nach Bekanntwerden der Organspendeskandale in Deutschland will die Politik den Ärzten stärker auf die Finger schauen. Richtlinien der Bundesärztekammer zur Organentnahme sollen künftig vom Bundesgesundheitsministerium genehmigt werden müssen.
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17.05.2013
Gesundheitsminister Bahr kündigt 3-wöchige Babypause an - darf nicht in Elternzeit
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will nach der Geburt seines ersten Kindes eine politische Auszeit von drei Wochen nehmen. "Ich werde im Sommer nach der Geburt unseres Kindes eine Babypause einlegen", kündigte er in der Zeitung "Die Welt" an. Drei Wochen werde er nicht ins Büro gehen und wolle für Frau und Kind da sein. "Natürlich werde ich in der Zeit auch mal aufs Handy gucken müssen." Aber diese Anfangszeit zu dritt sei ihm wichtig.
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17.05.2013
Patienten werfen Ärzten Pfusch vor - Gut 23.000 Fehler beklagt
Patienten in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr mehr als 23.000 Mal wegen des Verdachts auf fehlerhafte Operationen und Therapien beschwert. So viele Vorwürfe gingen allein bei den Krankenkassen und zuständigen Ärztestellen ein. In knapp einem Drittel der untersuchten Fälle bestätigten die Gutachter den Verdacht auf Ärzte- und andere medizinische Fehler. 3.932 Behandlungsfehler wurden allein von den Gutachtern des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bestätigt - insgesamt dürfte es weit mehr als 7.000 bestätigte Fehler gegeben haben.
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17.05.2013
Niederlage für Novartis bei Bewertung von Arzneimitteln
Im Streit um die Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der Pharmakonzern Novartis eine Niederlage erlitten. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg wies am Mittwoch eine Klage gegen eine Überprüfung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Kassen, Ärzten und Kliniken ab. Novartis wollte vor Gericht eine Nutzenbewertung für Diabetes-Medikamente stoppen, die bereits auf dem Markt sind. Es handelt sich um das erste Verfahren von Präparaten aus dem "Bestandsmarkt". Die Bewertung ist Basis für Preisverhandlungen
zwischen Hersteller und Krankenkassen.
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17.05.2013
Europäischer Adipositas-Tag: Zuckerhaltige Getränke fördern Übergewicht und Diabetes Typ 2
Der Konsum von Limonade und Co. macht auf Dauer dick. Vor allem Kinder und Jugendliche trinken zu viel Limonaden, Cola- Fruchtsaft-, Tee- und Milchmischgetränke mit hohem Zucker- und Kaloriengehalt. Auch die Entstehung von Diabetes Typ 2 wird durch ein solch ungesundes Trinkverhalten begünstigt. Lebensmittelkonzerne tragen aktiv zu diesem Problem bei, indem sie massiv übergewichtfördernde Produkte entwickeln und speziell für diese junge Konsumenten-Zielgruppe aggressiv bewerben. Die Organisation foodwatch e.V. verlieh diese Woche dem Produkt "Capri-Sonne" des Heidelberger Unternehmens Wild den Negativpreis "Goldener Windbeutel 2013" für die dreistesten Werbepraktiken für ungesunde Lebensmittel mit Zielgruppe Kind. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt diese Auszeichnung und fordert anlässlich des Europäischen Adipositas-Tags am 18. Mai 2013 ein Verkaufsverbot von Soft-Drinks und anderen zuckerhaltigen Getränken sowie die Förderung eines gesunden Trinkverhaltens in Schulen, Kindertagesstätten und Betrieben mittels Trinkwasserzapfanlagen.
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17.05.2013
Klinik-Qualität wird umfassender überprüft
Angesichts anhaltender Kritik an der Behandlungsqualität müssen die mehr als 2.000 deutschen Krankenhäuser künftig umfassendere Angaben etwa zur Hygiene machen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten und Kliniken beschloss am Donnerstag in Berlin neue Regeln für die verpflichtenden Qualitätsberichte der Kliniken.
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16.05.2013
Modellprojekt der KV Sachsen zur Hochschulzulassung
Die bvmd teilt die Einschätzung des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums, dass die Hochschulzulassung nicht als Instrument geeignet ist, Studienbewerber "von vornherein auf ein späteres Tätigwerden im ländlichen Raum zu verpflichten" (1). Rechnet man die Zeit der Facharztausbildung bis zur möglichen Niederlassung ein, muss sich ein angehender Studierender, der eine solche Verpflichtung eingeht, mehr als elf Jahre vorher auf eine bestimmte Spezialisierung bzw. späteren Lebensort verpflichten. Dies hält die bvmd für eine zu starke Einschränkung der freien Entfaltung und persönlichen Entwicklung (2).
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16.05.2013
Klinische Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland ist gefährdet
Die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) führt vom 24. - 25. Mai 2013 ihre 81. wissenschaftliche Halbjahrestagung in Berlin durch. Schwerpunktthemen der Tagung sind aktuelle Behandlungskonzepte für krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene, die Therapie bösartiger Erkrankungen im Säuglingsalter, aktuelle Aspekte der Stammzelltransplantation, neue molekular gezielte Therapiemöglichkeiten und die Behandlung seltener Krebserkrankungen bei Kindern. Zudem werden in freien Vorträgen neue Erkenntnisse zu Grundlagen, Diagnostik und Therapie verschiedener Krebserkrankungen vorgestellt.
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16.05.2013
BDC fordert transparente Arztrechnung - für alle Patienten
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC e. V.) fordert eine grundlegende Veränderung im medizinischen Abrechungswesen. Jeder Patient, ob gesetzlich oder privat versichert, sollte nach Abschluss der Behandlung eine transparente, verständliche Rechnung erhalten. Eine neue Gesetzes-Regelung müsste dies schnellstmöglich zur Pflicht für jede Praxis und jede Klinik machen.
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16.05.2013
Fischer: "Rechtsschutzeinschränkung sehen wir kritisch
Gestern hat das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg über Klagen zum Bestandsmarktaufruf entschieden und diese als unzulässig abgewiesen. Dazu erklärt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die Entscheidung des LSG Berlin-Brandenburg ist mit Blick auf die Rechtsschutzsituation betroffener Unternehmen bedauerlich!
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16.05.2013
Ärzte und Länder wollen schärfere Korruptionsregeln
Die Ärzteschaft und die rot-grün regierten Bundesländer sind für schärfere Regeln gegen Korruption im Gesundheitswesen als von Bundesminister Daniel Bahr (FDP) geplant. Die Ärzte schlügen vor, "direkt übers Strafrecht zu gehen", sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery am Mittwoch in Berlin. Die Koalition will hingegen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen etwa gegen bestechliche Ärzte durch eine Änderung im Sozialrecht ermöglichen. Montgomery unterstützt nun im Grundsatz einen alternativen Gesetzentwurf, der wohl vom Bundesrat vorgelegt wird.
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15.05.2013
Novartis: Mängel bei Bewertung von Arzneimitteln
Im Streit um die Preisgestaltung von Arzneimitteln sieht der Pharmakonzern Novartis Mängel bei den Auswahlkriterien für eine Nutzenbewertung. Aus Sicht des Unternehmens hat der Gemeinsame Bundesausschuss von Kassen, Ärzten und Kliniken (GBA) willkürlich Diabetes-Medikamente für eine Bewertung ausgewählt.
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15.05.2013
Ärzteschaft warnt vor Bürgerversicherung
Vier Monate vor der Bundestagswahl hat sich die deutsche Ärzteschaft klar gegen den Plan von SPD, Grünen und Linken für eine Bürgerversicherung gestellt. Die Dualität von privater und gesetzlicher Krankenversicherung solle erhalten bleiben, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, am Mittwoch in Berlin.
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15.05.2013
Statistik: Weniger als 2% der Brustentfernungen präventiv
Weniger als zwei Prozent der Brustentfernungen in Deutschland werden vorsorglich gemacht. Das berichtete der AOK Bundesverband am Mittwoch in Berlin mit Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach gab es 2011 bundesweit rund 119.000 Brustentfernungen oder brusterhaltende Operationen.
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15.05.2013
Unnötige Operationen? Qualifizierte Zweitmeinungen inklusive Untersuchung gibt es beim niedergelassenen Chirurgen
Es vergeht kein Tag, an dem nicht in den Medien über vermeintlich unnötige Operationen im Krankenhaus, Mengenentwicklung und Kosten stationärer Eingriffe diskutiert wird. Welche Auswirkungen die Stimmungsmache der gesetzlichen Krankennkassen auf die Patienten hat, bekommen auch niedergelassene Chirurgen zu spüren. "Viele Patienten sind verunsichert, weil sie Zweifel hegen, ob es für die angeratene Operation tatsächlich medizinische Gründe gibt. Leider beeinträchtigen diese Zweifel das Vertrauen in die gesamte Ärzteschaft - egal ob niedergelassen oder im Krankenhaus", berichtet Dr. Dieter Haack, Präsident des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC).
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15.05.2013
IMK-Indikator: Rezessionsgefahr bleibt sehr gering
Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft innerhalb der nächsten drei Monate in eine Rezession gerät, bleibt sehr gering. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Für den Zeitraum von Mai bis Ende Juli 2013 weist das IMK-Frühwarninstrument eine Rezessionswahrscheinlichkeit von nur 2,8% aus.
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15.05.2013
Gericht prüft Klage von Pharmakonzern gegen Bewertung
Im Streit um die Preise für neue Arzneimittel prüft das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg an diesem Mittwoch eine Klage des Pharmakonzerns Novartis. Das Unternehmen wehrt sich gegen eine Nutzenbewertung von Diabetes-Medikamenten. Die Bewertung ist Basis für Preisverhandlungen zwischen Hersteller und Krankenkassen. Per Eilverfahren hatte Novartis versucht, diese zu stoppen - erfolglos. Die Potsdamer Richter hatten im vergangenen Februar dafür zunächst keine Grundlage gesehen. Nun überprüfen sie im Hauptverfahren den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Kassen, Ärzten und Kliniken (GBA). Das Gericht will noch am selben Tag sein Urteil sprechen.
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15.05.2013
Elektrische Zigaretten - ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher
Elektrische Zigaretten erzeugen - anders als herkömmliche Zigaretten - nicht tausende giftiger und krebserzeugender Substanzen, dennoch sind sie nicht harmlos. Sie enthalten als Hauptbestandteil eine atemwegsreizende Substanz, in der Regel giftiges, abhängig machendes Nikotin, zum Teil krebserzeugende Substanzen und oftmals haben sie verschiedene Produktmängel. Trotzdem werden sie zur Zeit als Lifestyle-Produkt ohne geeignete Qualitätskontrollen frei verkauft - damit werden die Verbraucher unfreiwillig zu Versuchsobjekten.
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14.05.2013
Bahr: Chefs sind mitverantwortlich für Mitarbeiter-Gesundheit
Bei der Gesundheitsvorsorge sieht Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auch Unternehmenschefs in der Pflicht. "Chefs sind für ihre Mitarbeiter verantwortlich. Ich will Firmen überzeugen, dass sich Investitionen in gesundes Arbeiten lohnen", sagte der FDP-Politiker der "Bild"-Zeitung (Dienstag).
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14.05.2013
Medikamententests in der DDR - Fischer: "Erneute wissenschaftliche Bearbeitung braucht Koordination"
Zu Medienberichten über Medikamententests in der DDR erklärt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: "In der DDR entsprachen die Standards für klinische Studien nach unserem Erkenntnisstand dem damals Üblichen: Das DDR-Recht machte Vorgaben für die Durchführung klinischer Prüfungen, die denen westlicher Staaten und auch der USA vergleichbar waren. Zudem ist festzuhalten, dass viele Studien nach gleichem Prüfplan nicht nur in der DDR, sondern parallel in westlichen Ländern durchgeführt wurden. Dies belegt der Bericht einer von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit eingerichteten Untersuchungskommission aus dem Jahr 1991.
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14.05.2013
Verbraucherschützer für einheitliche Krankenversicherung
Für ein Ende des Nebeneinanders von gesetzlicher und privater Krankenversicherung haben sich die Bertelsmann Stiftung und die Verbraucherzentrale Bundesverband ausgesprochen. "Die Aufspaltung der Krankenversicherung ist ineffizient und problematisch", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Aart De Geus, am Montag in Berlin laut einer Mitteilung.
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14.05.2013
Arbeitnehmer im Südwesten weit seltener krank als im Nordosten
Arbeitnehmer in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr weit seltener krankgeschrieben gewesen als etwa in Mecklenburg-Vorpommern. Das geht aus Ergebnissen des neuen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Berlin vorlagen.
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14.05.2013
Mehr Geld für Kliniken soll schon im Sommer fließen
Die CDU will die geplante Finanzspritze für die mehr als 2000 Krankenhäuser in Deutschland schon in wenigen Monaten wirksam werden lassen. "Wir wollen, dass unsere Soforthilfe noch in diesem Sommer bei den Krankenhäusern ankommt, denn sie brauchen sie dringend", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin nach einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags. "Das sollten wir auch gesetzlich klarstellen, dass das Geld spätestens im August fließt."
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13.05.2013
Freie Impfungen für Kinder armer Familien in Griechenland
Aus Angst vor der Ausbreitung von Kinderkrankheiten hat das griechische Finanzministerium 500 000 Euro für die Impfung von Kindern aus Familien ohne Versicherung freigegeben.
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13.05.2013
Ostbeauftragter Bergner fordert Aufklärung von Arzneimittel-Tests
Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), hat eine lückenlose Aufklärung westdeutscher Arzneimittel-Tests in der DDR gefordert. "Die vorliegenden Fakten müssen rückhaltlos untersucht und die Hintergründe aufgeklärt werden", sagte Bergner der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag). "Es wäre ein schwerer Skandal, wenn tausende DDR-Bürger - vermutlich sogar unter Verletzung von Rechtsvorschriften der DDR - zu billigen und wohlfeilen Versuchskaninchen gemacht worden wären."
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13.05.2013
Berufsverband der Deutschen Chirurgen zum Thema "Wird in Deutschland zu viel operiert?"
Prof. Hans-Peter Bruch, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen, sagt: "Ja, wir müssen Instrumente entwickeln, um Operationen einzudämmen. Zumindest dort wo die Fachgesellschaften und Verbände die begründete Vermutung haben, dass die Operationszahlen den wirklichen Bedarf deutlich übersteigen.
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