Dienstag, 21. Mai 2019
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Apotheken

April 2019

Apotheken sollen in Modellprojekten impfen können

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will in begrenztem Umfang Grippeimpfungen in Apotheken ermöglichen. Dafür sollen Krankenkassen mit Apothekern regionale Modellprojekte für bis zu fünf Jahre vereinbaren können, wie ein Entwurf des Ministeriums vorsieht. Impfpersonal in Apotheken soll dafür von Ärzten geschult werden müssen, zudem müssen geeignete Räume und die erforderliche Ausstattung vorhanden sein. Ziel ist auch, die Impfquote zu erhöhen.

Münchnerin entwickelt erfolgreich Gesundheits-Apps

Gloria Seibert aus München ist gerade mal 29 Jahre jung und bereits erfolgreiche App-Unternehmerin. Sie leitet das von ihr gegründete Unternehmen Temedica, das digitale Gesundheitslösungen entwickelt. Diese sind so gut, dass sie von Krankenkassen erstattet werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die meisten Gesundheits-Apps muss man aus privater Tasche bezahlen. Nur wenige schaffen die Zertifizierung und Anerkennung durch die Krankenkassen. Zudem ist die Gesundheits-App pelvina sogar in Apotheken erhältlich. Gloria Seibert ist damit eine der wenigen...

März 2019

Medikamenten-Apps bieten verschiedenste Funktionen

Erinnerungen, Warnungen, ein Tagebuch: Medikamenten-Apps locken vor allem chronisch Kranke auf den ersten Blick mit vielen Vorteilen. Doch bei der Auswahl sollten Nutzer genau hinschauen – vor allem dann, wenn die App nichts kostet. Es ist kein Anruf und keine Nachricht, das Smartphone piept aber trotzdem. „12 Uhr, Tablette einnehmen.“ So erinnern Apps ihre Nutzer daran, Medikamente zu nehmen. Wichtig ist das vor allem für chronisch Kranke mit Bluthochdruck, Parkinson oder Diabetes etwa, die ihre wichtige Medizin auch im größten Alltagsstress nicht...

Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt rasant

Zwei Jahre nach der Liberalisierung von medizinischem Cannabis in Deutschland ist die Nachfrage rasant gestiegen. 2018 gaben Apotheken rund 145.000 Einheiten cannabishaltiger Zubereitungen und unverarbeiteter Blüten auf Basis von etwa 95.000 Rezepten zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung ab. Das sind mehr als dreimal so viele wie in den knapp zehn Monaten von der Freigabe im März 2017 bis Ende 2017: Damals wurden 27.000 Rezepte und 44.000 Einheiten registriert. Das zeigen Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die der Deutschen Presse-Agentur...

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