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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Apotheken

November 2019

Gesundheits-Apps bald auf Rezept zu haben

Patienten können bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy bald auf Rezept ihres Arztes von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Der Bundesrat billigte am Freitag ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das der Bundestag beschlossen hatte. Dabei geht es etwa um Apps, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen. Künftig sollen Patienten auch leichter Praxen ausfindig machen können, die Onlinesprechstunden anbieten. Darüber sollen Mediziner auf ihrer Internetseite informieren können.

Erster eHealth-Konnektor erhält Zulassung

CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) erhält mit dem Konnektor KoCoBox MED+ als erster Hersteller die Zulassung der gematik für den Einsatz eines eHealth-Konnektors in der Telematikinfrastruktur (TI). Damit können nun erstmalig in der medizinischen Versorgung neue eHealth-Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement (NFDM) und der elektronische Medikationsplan (eMP) auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert werden. Mit der Zulassung bestätigt CGM erneut seine Verantwortung als Marktführer und setzt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der...

Bundestag beschließt neue digitale Angebote für Patienten

Patienten sollen bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy bald auf ärztliche Verschreibung von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Das sieht ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, das der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen hat. Dabei geht es etwa um Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen. Das Gesetz soll im Januar 2020 in Kraft treten. Der Bundesrat muss nicht zustimmen.

September 2019

Apotheken fordern stärkeren Kampf gegen Lieferengpässe

Die Apotheken beobachten zunehmende Probleme mit nicht verfügbaren Arzneimitteln und fordern ein stärkeres Gegensteuern. "Lieferengpässe kommen leider immer häufiger vor und sind ein großes Ärgernis für Apotheken und ihre Patienten", sagte der Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Mathias Arnold, der Deutschen Presse-Agentur. "Wichtige Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Magensäureblocker oder Antidepressiva sind oft nicht verfügbar." Die momentane Situation sei unhaltbar. Nötig...

Sicherheitsexperte fordert Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Medizindaten

„Medizinische Daten müssen grundsätzlich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen werden“, fordert der Datensicherheitsexperte Detlef Schmuck, Geschäftsführer der Hamburger TeamDrive GmbH. Dazu müsse Gesundheitsminister Jens Spahn zügig „klare gesetzliche Vorgaben“ machen, meint Schmuck. Er reagiert damit auf den jüngsten Medizindatenskandal, bei dem die medizinischen Daten von mehreren Millionen Patienten auf öffentlich zugänglichen Servern für jedermann einzusehen waren.

Digitale Gesundheitsreform: Deutsche sind Fans von Medizin-Apps

Die Deutschen sind begeistert von Gesundheits-Apps. 81% der Bürgerinnen und Bürger glauben, dass vor allem Langzeiterkrankungen wie Diabetes mithilfe vernetzter digitaler Lösungen besser behandelt werden können. Beispielsweise ließen sich Medikamente exakter dosieren und Fehler durch ein automatisiertes Monitoring von Vital- und anderen Daten vermeiden, so die Auffassung der Bevölkerung. Rund jeder zweite Patient ist allerdings mit dem aktuellen Angebot von Apps in der Praxis nicht zufrieden. Das sind Ergebnisse der Studie „European Study on the...

Juli 2019

Patienten sollen bestimmte Apps auf Kassenkosten bekommen

Patienten sollen bestimmte Gesundheits-Apps fürs Handy künftig von der Krankenkasse bezahlt bekommen – wenn sie der Arzt verschreibt. Das sieht ein Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Dabei geht es etwa um Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen. Die Gesetzespläne zielen außerdem darauf, weitere digitale Angebote voranzubringen. So sollen Patienten leichter Arztpraxen finden können, die Videosprechstunden anbieten.

Gesundheits-Datenautobahn: Honorarkürzung für erste Praxen

Angesichts des seit längerem stockenden Aufbaus einer Datenautobahn für das Gesundheitswesen greifen erste finanzielle Sanktionen für Ärzte. Angeschlossen seien inzwischen rund 100.000 Praxen, erklärte das Bundesgesundheitsministerium am Montag auf Anfrage. Weitere 20.000 Praxen hätten die Bestellung für die nötigen Spezialgeräte ausgelöst. Daher werde damit gerechnet, dass in Kürze zwei Drittel der knapp 180.000 Praxen von Ärzten und Zahnärzten angeschlossen seien. Auf den Rest kämen nun Honorarkürzungen zu.

Im Haus- und Facharztprogramm der AOK startet die elektronische Vernetzung der Arztpraxen

Ab 1. Juli 2019 beginnt für rund 7.500 versorgende Ärzte in Baden-Württemberg im Rahmen des Haus- und Facharztprogramms der AOK ein neues Zeitalter: Nach umfassenden Vorarbeiten wird das innovative Projekt endlich den überholten Faxstandard ablösen, um die Praxen auch technisch auf den Stand der Zeit zu bringen. Die Alternative Regelversorgung bietet dafür beste Voraussetzungen, weil sie auf einer seit über zehn Jahren erfolgreich etablierten regionalen Versorgungsstruktur aufsetzt.

Juni 2019

Entwicklung des Apotheken-Versandhandels mit rezeptfreien Produkten

Der Apotheken-Versandhandel mit rezeptfreien Produkten – Arznei- und Gesundheitsmitteln, Kosmetika, Produkten zur Ernährung und zum medizinischen Sachbedarf – in und nach Deutschland setzte zwar auch im Jahr 2018 seinen Wachstumskurs fort. Allerdings hat sich der Trend der letzten Jahre insofern abgeschwächt, als der Umsatz aktuell nur noch im höheren und der Absatz im mittleren einstelligen Bereich (+8%/+6%) wächst. In den Vorjahren waren hingegen zweistellige Wertzuwächse festzustellen.

Häufiger Lieferengpässe bei Medikamenten

In Deutschland häufen sich nach einem Zeitungsbericht im Vergleich zu früheren Jahren Lieferengpässe bei Medikamenten. "Derzeit liegen 226 Meldungen vor, bei denen eine eingeschränkte Verfügbarkeit oder ein Lieferengpass mitgeteilt wurde", sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) der Düsseldorfer "Rheinischen Post" am Samstag. Im Jahr 2013 wurden dem in Bonn ansässigen Bundesinstitut demnach nur 40 Mittel mit Lieferproblemen neu gemeldet, 2018 waren es 264. Betroffen sind auch...

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