Dienstag, 24. November 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Infektionskrankheiten

Juli 2020

Angst vor zweiter Corona-Welle: England verlängert Selbstisolation

Mit Blick auf eine zweite drohende Coronavirus-Welle hat England eine Pandemie-Maßnahme verschärft. Wer positiv auf den Erreger getestet wurde oder typische Symptome wie hohes Fieber oder Riech- und Geschmacksverlust hat, muss künftig mindestens zehn Tage in Selbstisolation. Bisher waren mindestens sieben Tage vorgesehen. Es sei nicht auszuschließen, dass Infizierte auch noch nach einer Woche den Erreger verbreiten könnten, begründete der britische Gesundheitsminister Matt Hancock den Schritt am Donnerstag in London.

Tierkrankheiten beim Menschen: Regierung will weniger Wildtier-Handel

Um der Übertragung von Tierkrankheiten auf Menschen vorzubeugen, will die Bundesregierung den Handel mit Wildtieren eindämmen. Man strebe "eine bessere Kontrolle und Nachfragereduktion des Handels mit exotischen Wildtieren für den Heimtiermarkt an", antwortete das Bundesumweltministerium auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach gab es im Jahr 2019 in Deutschland 107.392 gemeldete "potenziell zoonotische Erkrankungen". Von 2001 bis Mitte 2020 starben 8.491 Menschen an solchen Krankheiten.

März 2020

21 Tage Ausgangssperre für ganz Indien

21 Tage Ausgangssperre für ganz Indien
© Mopic - stock.adobe.com

Für Indiens 1,3 Milliarden Einwohner gilt die kommenden 21 Tage eine Ausgangssperre. Die wegen der Corona-Krise verhängte Sperre werde ab Mitternacht gelten, sagte Premierminister Narendra Modi am Dienstagabend (Ortszeit) in einer am Fernsehen übertragenen Rede. Er forderte seine Landsleute auf zu vergessen, wie es sich anfühlt, das Haus zu verlassen und weitete damit eine seit Montag in vielen Regionen und großen Städten geltende Sperre auf das ganze Land aus. Das sei die einzige Option im Kampf gegen das Virus, sagte Modi.

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe

Preise für Medikamente und Schutzausrüstungen schnellen in die Höhe
© michelangelus / Fotolia.com

Deutschlands Intensiv- und Notfallmedizinern geht die persönliche Schutzausrüstung zur Behandlung von Covid-19-Patienten aus. Noch erhältliche Atemschutzmasken, mehrlagiger OP-Mundschutz, Untersuchungshandschuhe oder laminierte Schutzkittel werden auf dem Markt mittlerweile zu vielfach überteuerten Preisen angeboten. „Diese reine Profitgier und den akuten Materialengpass muss die Politik sofort stoppen“, fordert Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und damit Stimme...

Briten irritiert durch neue Ausgangsbeschränkungen

Briten irritiert durch neue Ausgangsbeschränkungen
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Vielen Briten sind die neuesten Ausgangsbeschränkungen in ihrem Land im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu vage. Polizeichefs berichteten am Dienstag, dass sie eine Flut von Nachfragen bekämen, die sie nicht beantworten könnten. So sind Kritikern zufolge die sportlichen Aktivitäten, die noch einmal am Tag im Freien erlaubt sind, nicht genau definiert. Der Chef der Oppositionspartei Labour, Jeremy Corbyn, forderte eine Klarstellung, welche Arbeitsstätten denn nun genau geschlossen werden müssen.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)