Mittwoch, 23. Mai 2018
Navigation öffnen
Anzeige:

Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Patienten

17. Mai 2018

DDG begrüßt Präventionsforderungen und Sicherstellung der Diabetologie

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt nachdrücklich die präventionspolitischen Forderungen des 121. Deutschen Ärztetages. Hierzu gehören insbesondere gesetzgeberische Maßnahmen wie eine Zuckerabgabe und Lebensmittelkennzeichnung, um den Verzehr ungesunder Lebensmittel vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren. „Die DDG setzt sich seit Jahren für verhältnispräventive Maßnahmen ein“, erklärt DDG-Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland. „Dazu zählt ein gestuftes Mehrwertsteuersystem für gesunde und ungesunde Lebensmittel, die viele Kalorien enthalten, ohne satt zu machen.“

DIVI lehnt Stellungnahme zu Nierenersatzverfahren auf Intensivstationen ab

Nahezu 50% der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, weisen in Abhängigkeit von bestehenden Komorbiditäten und der aktuellen Erkrankung ein akutes Nierenversagen („acute kidney injury“, AKI) auf. Bis zu 25% dieser Patienten müssen mit einer extrakorporalen Nierenersatztherapie häufig im Rahmen eines Multiorganversagens behandelt werden. Die Sterblichkeit dieser kritisch kranken Patienten ist hoch. Es ist selbstverständlich und wird in der Praxis auch so gelebt, dass im interdisziplinären Dialog alle Maßnahmen festgelegt und durchgeführt werden, um diese Patienten optimal zu behandeln.

08. Mai 2018

Ärzte fordern härtere Strafen für Gewalt gegen Mediziner

Die Ärzte beklagen zunehmende Aggressionen in Praxen und fordern härtere Strafen. Auch für Gewalt gegen Mediziner solle der neue Straftatbestand zum Schutz von Feuerwehr, Polizisten und Rettern gelten, erklärten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der NAV-Virchow-Bund der niedergelassenen Ärzte am Dienstag. Eine im vergangenen Jahr in Kraft getretene Strafgesetzbuch-Änderung sieht für Angriffe bis zu fünf Jahre Haft vor. Ärzte in Praxen und Kliniken sowie medizinisches Personal seien dabei nicht berücksichtigt worden.

BfArM: Konsequente Umsetzung der Fälschungsschutzrichtlinie ist wichtiger Schritt für Patientensicherheit

Der wirkungsvolle Schutz der Patientinnen und Patienten vor Arzneimittelfälschungen steht am Dienstag im Mittelpunkt einer Tagung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Rund 200 Fachleute unter anderem aus Behörden, Politik und der pharmazeutischen Industrie diskutieren in Bonn letzte Umsetzungsschritte der Fälschungsschutzrichtlinie. Diese sieht ab Februar 2019 ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Fälschungen vor.

Kassen für mehr Online-Behandlungen als ergänzendes Angebot

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben die Ärzte ermuntert, sich für mehr Fernbehandlungen mit digitaler Technik zu öffnen. "Videosprechstunden und Online-Konsultationen als Ergänzung des traditionellen Arzt-Patienten-Verhältnisses sind überfällig", sagte der Vize-Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig dabei sei aber, "dass niemand, der einen Arzt von Angesicht zu Angesicht sprechen möchte, zu einem virtuellen Kontakt gedrängt werden darf".

Kassenärzte bestehen auf mehr Geld für mehr Sprechzeiten

Die Kassenärzte bestehen auf zusätzlichem Geld für die von der Politik geplante Ausweitung der Sprechzeiten für gesetzlich Versicherte. "Wer mehr bestellt, der muss auch mehr zahlen", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, anlässlich der Vertreterversammlung am Montag in Erfurt. Wer ernsthaft glaube, dass Ärzte und Psychotherapeuten "für lau" fünf Stunden zusätzliche Sprechstunden ansetzten, der irre. Die große Koalition will die Sprechzeiten für Kassenpatienten von bisher 20 auf 25 Stunde pro Woche ausweiten, damit sie schneller an Termine kommen.

Zurück
  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Rauchen ist Hauptursache für chronische Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist

COPD – diese vier Buchstaben stehen für eine chronische Lungenkrankheit (chronic obstructive pulmonary disease). Sie stehen gleichzeitig auch für die weltweite Nummer Drei unter den Todesursachen. Bei 90 Prozent aller Fälle hierzulande ist die Hauptursache ziemlich klar bestimmt: das Rauchen. Zum Welt-COPD-Tag am 15. November weist Prof. Hubert Wirtz, Leiter der Abteilung für Pneumologie am UKL, auf unangenehme Wahrheiten rund um diese Krankheit hin: "COPD verkürzt die Lebenserwartung. Es ist nicht heilbar."

Neue Version der Patientenleitlinie "Unipolare Depression" veröffentlicht

Depressionen sind weltweit häufige Erkrankungen. Allein in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Menschen betroffen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch: Oft werden depressive Erkrankungen nicht festgestellt, weil Betroffene keine fachliche Hilfe suchen oder die Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen heute evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung, mit denen sich Depressionen in den meisten Fällen gut behandeln lassen.