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Medizin

14. Juni 2016 Forschende Pharma-Unternehmen sorgen für höhere Überlebensraten bei Krebs

Neue Krebsmedikamente stehen derzeit im Fokus der Debatte über den Nutzen neuer Medikamente. Dazu sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die Krebsmedizin ist von einem rasanten Wissenszuwachs geprägt. Das zeigt sich auch an der Qualität neuer Krebs-Arzneimittel: Der für die Arzneimittelbewertung zuständige Gemeinsame Bundesausschuss stellte bei 85% dieser Medikamente schon kurz nach der Markteinführung einen Zusatznutzen im Vergleich zu bisherigen Therapien fest."

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"Der Zusatznutzen begründete sich bei 69% dieser Medikamente aus bedeutsamen und sogar erheblichen Verlängerungen des Überlebens. Bessere Heilungs- und Behandlungschancen für Krebspatienten aufgrund neuer Medikamente sind damit ein Fakt. Wenn diese Fakten immer wieder systematisch in Zweifel gezogen werden, etwa mit der Behauptung, die entsprechenden Arzneimittelbewertungen seien zu lax gewesen, werden Fakten durch Meinungsmache ersetzt und Patienten verunsichert", so Fischer.

Fischer widersprach auch der Auffassung, ein Kostenanstieg in der Krebstherapie nehme anderen Bereichen der Medizin Geld weg: "Seit vielen Jahren liegt der Anteil der Krebsmedikamente an den Arzneimittelausgaben der Kassen stabil bei rund 11%. Dies ist möglich, da es zeitgleich zu Innovationen Arzneimittel gibt, die aus dem Patent auslaufen. So bleibt die Finanzierung neuer, innovativer Arzneimittel gesichert."

Fischer abschließend: "Forschende Pharma-Unternehmen werden weiter einen wesentlichen Teil ihrer Anstrengung auf die Entwicklung noch besserer Krebstherapien richten."

Insgesamt dient ein Drittel der Forschungsanstrengungen der forschenden Pharmaindustrie der Behandlung von Krebs. Derzeit stehen sieben weitere Medikamente vor der Markteinführung, und 16 durchlaufen gerade das Zulassungsverfahren.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.vfa.de/erfolge-im-kampf-gegen-krebs.html

Quelle: vfa


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