Sonntag, 24. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Hypertonie

Juli 2018

Stationäre und ambulante Behandlung von Lungenhochdruck am UKL

Stationäre und ambulante Behandlung von Lungenhochdruck am UKL
© Stefan Straube / UKL

Lungenhochdruck – pulmonale Hypertonie (PH) – bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem ein Bluthockdruck im Lungengefäßsystem vorliegt. Sie tritt viel seltener auf als der allgemein bekannte Bluthochdruck im Körperkreislauf und darf nicht mit diesem verwechselt werden. Lungenhochdruck ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die tödlich enden kann. Nur wenige Zentren in Deutschland sind in der Lage, pulmonale Hypertonie zu therapieren. In der von Prof. Dr. Hubert Wirtz geleiteten Abteilung Pneumologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) stellt die...

Fast jeder Diabetologe ist dabei: Online-Plattform unterstützt Therapieprozess

Ein Arzt benötigt viel Zeit, einen Patienten mit einer komplexen Erkrankung effektiv zu führen und zu begleiten. Und für manchen Patienten ist es schwierig, die große Menge an Informationen über seine Krankheit zu verstehen und notwendiges Mitwirken in der Therapie zu erkennen. Unterstützung bietet für beide Seiten das für eine ganzheitliche Arzt-Patienten-Kommunikation entwickelte Onlineportal TheraKey®

April 2018

Darmflora als Bindeglied zwischen Kochsalzkonsum und Bluthochdruck

Darmflora als Bindeglied zwischen Kochsalzkonsum und Bluthochdruck
© JPC-PROD / Fotolia.com

Bis zu 5 Gramm pro Tag – mehr Kochsalz sollte ein gesunder Erwachsener nicht zu sich nehmen, so die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Deutschland und anderen westlichen Ländern wird dieser Wert jedoch regelmäßig überschritten, vor allem Fertigprodukte enthalten deutlich zu viel Salz. In der Folge steigt das Risiko für Bluthochdruck, eine der am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Doch auf welche Weise das Salz den Blutdruck in die Höhe treibt, ist bislang weitgehend unklar. Eine von Dr. med. Nicola Wilck von der Berliner...

Therapieresistenter Bluthochdruck: Nieren-Denervierung ist sicher und wirksam

Therapieresistenter Bluthochdruck: Nieren-Denervierung ist sicher und wirksam
© tigatelu / Fotolia.com

Die renale Denervierung (RDN) ist eine sichere und wirksame Behandlungsoption für Patienten mit unkontrollierter arterieller Hypertonie und reduziert über einen Beobachtungszeitraum von 3 Jahren signifikant und anhaltend den in der Praxis gemessenen Blutdruck und den ambulanten 24-Stunden-Langzeitblutdruck. Das zeigen Daten aus dem Global SIMPLICITY Register (GRS), die auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim präsentiert wurden.

Angiotensin-Rezeptor-Blocker in der Hypertoniebehandlung wirksam

Angiotensin-Rezeptor-Blocker in der Hypertoniebehandlung wirksam
© Inselspital, Universitätsspital Bern

Bis zu 40% mehr Menschen haben Bluthochdruck, seit die amerikanischen Fachgesellschaften die Kriterien dafür heruntergesetzt haben (neu 130/80 mmHg). Die neuen internationalen Richtlinien empfehlen ACE-Hemmer als Blutdrucksenker. Diese Medikamente sind jedoch mit Nebenwirkungen behaftet: Häufig auftretender chronischer trockener Husten führt dazu, dass Patientinnen und Patienten die Therapie oft abbrechen. In sehr seltenen Fällen kann es zu akuten lebensbedrohlichen Erstickungsanfällen kommen, einem sogenannten Angioödem. Doch es gibt eine alternative und...

Februar 2018

Mutation im CLCN2-Gen verändert Blutdruckregulation

Vor 25 Jahren wurde bei einer australischen Familie erstmals eine spezielle erbliche Form des Bluthochdrucks beschrieben, deren genetische Ursache bisher unentdeckt blieb. Mittels moderner Sequenzierungsmethoden ist es nun einem internationalen Forscherteam um die BIH Johanna Quandt Professorin Ute Scholl gelungen, bei dieser und sieben weiteren Familien eine neue Genmutation nachzuweisen, die für die Entstehung einer familiären Form von Hyperaldosteronismus verantwortlich ist.

Fatale Folgeereignisse verhindern: Direkt nach Herzinfarkt konsequent LDL senken

Fatale Folgeereignisse verhindern: Direkt nach Herzinfarkt konsequent LDL senken
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Nach einem akuten Myokardinfarkt sind KHK-Patienten einem hohen Risiko für Folgeereignisse ausgesetzt (1). Im ersten Jahr ist die Gefahr eines weiteren Myokardinfarkts besonders hoch: Circa 50% der Folgeinfarkte treten bereits im Folgejahr nach dem Erstinfarkt auf (1). Deshalb ist die sofortige Sekundärprävention zur Vermeidung tödlicher Folgeereignisse bei Infarktpatienten entscheidend. Im Fokus steht dabei die konsequente Senkung des LDL-Cholesterins (2). Eine Kombinationstherapie wie Atorvastatin plus Ezetimib (Tioblis®) kann dabei eine geeignete...

Wie ein mutiertes Gen Bluthochdruck hervorrufen kann

Wie ein mutiertes Gen Bluthochdruck hervorrufen kann
© ag visuell / Fotolia.com

Eine der häufigsten Ursachen der arterielle Hypertonie ist der primäre Hyperaldosteronismus, kurz PA. Dabei produziert die Nebennierenrinde zu große Mengen des Hormons Aldosteron, das eine wichtige Rolle in der Regulierung des Salz- und Wasserhaushalts und des Blutdrucks spielt. Hohe Konzentrationen von Aldosteron bewirken, dass in der Niere vermehrt Natrium und Wasser rückresorbiert werden. Dadurch erhöht sich das Blutvolumen und der Blutdruck steigt an. Der PA wird durch eine Genveränderung ausgelöst, die dazu führt, dass in den Zellen der...

Januar 2018

Biologikum mit neuartigem Wirkmechanismus bei schwerem eosinophilen unzureichend kontrolliertem Asthma

Biologikum mit neuartigem Wirkmechanismus bei schwerem eosinophilen unzureichend kontrolliertem Asthma
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mit dem Launch des Biologikums Benralizumab (Fasenra®) (1) als Add-on-Erhaltungstherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit schwerem eosinophilen Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) plus lang wirksamer Beta Agonisten (LABA) unzureichend kontrolliert ist, hat das Pharmaunternehmen AstraZeneca im Januar 2018 sein Portfolio im Atemwegsbereich erweitert. Über den neuartigen Wirkmechanismus des humanisierten afucosylierten (IgG1) monoklonalen Antikörpers, die Ergebnisse der Zulassungsstudien SIROCCO (2), CALIMA (3) und...

Dezember 2017

Single Pill in der Hypertonietherapie steigert Adhärenz

Single Pill in der Hypertonietherapie steigert Adhärenz
© JPC-PROD / Fotolia.com

Aktuelle Daten zeigen, dass fast jeder zweite Bluthochdruckpatient nicht adhärent ist. Die mangelnde Adhärenz ist eine therapeutische Herausforderung sowohl bei der Behandlung der arteriellen Hypertonie als auch bei der Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse. Grund für die geringe Therapietreue ist nicht zuletzt die meist hohe Anzahl an Tabletten, die die Patienten täglich einnehmen müssen. Kombinationspräparate in Form einer einzigen Tablette (Single Pill) können die Adhärenz verbessern. Prof. Dr. Dr. Eva Brand, Münster,...

Riesenzellarteriitis: Verbesserung der Lebensqualität und weniger Fatigue unter Tocilizumab + Glukokortikoide

Riesenzellarteriitis: Verbesserung der Lebensqualität und weniger Fatigue unter Tocilizumab + Glukokortikoide
© Roche & Chugai

Eine kürzlich zugelassene Therapieoption bietet Patienten mit der seltenen, entzündlichen Gefäßerkrankung Riesenzellarteriitis (RZA) neue Perspektiven: Die Therapie mit Tocilizumab (RoACTEMRA®) in Kombination mit Glukokortikoiden (GC) kann die gesundheitsbezogene Lebensqualität von RZA-Patienten gegenüber einer alleinigen Steroidtherapie signifikant steigern (1). Auch die Fatigue-Werte verringerten sich bei RZA-Patienten unter Tocilizumab in Kombination mit GC stärker als unter Steroiden alleine (1). Diese aktuellen Daten der...

Sport ist gut fürs Herz, Bluthochdruck schlecht – Forscher finden Gründe

Sport ist gut fürs Herz, Bluthochdruck schlecht – Forscher finden Gründe
© ARochau / Fotolia.com

Wird das Herz durch Sport belastet, gilt das als gesund. Eine Belastung durch Bluthochdruck jedoch macht es krank. Warum ist das so? Und stimmt das immer? Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Heidelberg haben neue Erkenntnisse gewonnen, wonach ein bislang nicht erkannter Signalweg vor Herzschwäche schützt oder diese auslöst – je nach Art der Belastung.

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