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Medizin

Beiträge zum Thema: Infektionen

April 2021

SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern: Kein überproportionaler Anstieg

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht wöchentlich aktuelle Zahlen zu COVID-19-Infektionszahlen, SARS-CoV-2-PCR-Testzahlen und Anteil der positiven Ergebnisse der PCR-Teste in unterschiedlichen Altersgruppen. Seit der Kalenderwoche 6 (08.02.-14.02.) bis 12 (22.03.-28.03.) ist die 7-Tage-Inzidenz bei Kindern bis zum Alter von 14 Jahren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung deutlich angestiegen. Trotzdem steigen die Zahlen aber nicht überproportional.

SARS-CoV-2: Ursache für Vermehrung in den oberen Atemwegen

SARS-CoV-2: Ursache für Vermehrung in den oberen Atemwegen
© WindyNight - stock.adobe.com

Was passiert in unseren Atemwegen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2? Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des eidgenössischen Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten aufzeigen, wie sich das Virus in den Atemwegen vermehrt und wie die dortige angeborene Immunantwort reagiert. Die Erkenntnisse können dazu dienen, antivirale Medikamente und präventive Maßnahmen zu entwickeln.

Chirurgen fordern: Vor dem Eingriff gegen COVID-19 impfen, bei SARS-CoV-2-Infektion Eingriff verschieben

Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus, die sich kurz vor oder nach einer Operation ereignen, führen zu einem deutlichen Anstieg postoperativer Komplikationen und Todesfälle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen COVIDSurg Collaborative, einer von Wissenschaftlern der University of Birmingham ins Leben gerufenen weltweiten Forschungskooperation. Demzufolge erhöht eine Covid-19-Infektion das Sterberisiko von frisch Operierten um das 4- bis 8-Fache - abhängig von ihrem Alter und der Art der Operation. Angesichts dieses Anstiegs plädiert die Deutsche...

März 2021

COVID-19: Wer soll wann geimpft werden?

COVID-19: Wer soll wann geimpft werden?
© Rido - stock.adobe.com

Wer soll wann gegen das Coronavirus geimpft werden? Die Kriterien für die Impfreihenfolge sind klar definiert, um besonders verwundbare Bevölkerungsgruppen zuerst zu impfen. Wichtigstes Ziel dabei: Das Gesundheitssystem „möglichst effizient vor einer drohenden Überlastung durch zu viele Schwerkranke zu schützen“, wie es Ethikrat-Mitglied Prof. Dr. Wolfgang Henn klarstellt. Das sind insbesondere die ältesten Menschen und solche, die in Pflegeeinrichtungen leben und arbeiten und im Falle einer Infektion am wahrscheinlichsten im Krankenhaus landen und...

Zulassung für 25-minütigen COVID-19 PCR-Test

Zulassung für 25-minütigen COVID-19 PCR-Test
© Fernando - stock.adobe.com

XPhyto Therapeutics hat die europäische Zulassung seines Point-of-Care SARS-CoV-2 (COVID-19) RT-PCR-Testsystems („Covid-ID Lab“) bekanntgegeben. Covid-ID Lab ist nun innerhalb der Europäischen Union als kommerzieller In-vitro-Diagnosetest (CE-IVD) registriert. „Unser Test ist einer der schnellsten PCR-basierten COVID-19 Tests, die aktuell zugelassen sind. Mit einer Laufzeit von der Probenentnahme bis zum Ergebnis von 25 Minuten kombiniert Covid-ID Lab die Geschwindigkeit eines Screening-Schnelltests mit der Genauigkeit der PCR-Diagnostik“, kommentierte...

CED: Vedolizumab adressiert zusätzliche Sicherheitsaspekte

CED: Vedolizumab adressiert zusätzliche Sicherheitsaspekte
© unlimit3d - stock.adobe.com

Die Sicherheit einer medikamentösen Therapie spielt während der aktuellen Pandemiesituation eine noch größere Rolle als zu „normalen“ Zeiten. Dies gilt insbesondere für Menschen, die aufgrund einer chronischen Erkrankung einer dauerhaften Medikation bedürfen. Zusätzliche Sicherheitsaspekte in der SARS-CoV-2-Pandemie adressiert der Darm-selektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) bei der Behandlung von Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von Colitis ulcerosa oder Morbus...

Vulvovaginalkandidose: Topische Therapie mit Clotrimazol

Vaginale Pilzinfektionen sind weit verbreitet: Rund 75% der Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer akuten Vulvovaginalkandidose (1). Ursächliche Pilzspezies ist in bis zu 95% der Fälle Candida albicans (1). „Warum sich aus einer Kolonisation mit Candida spp. eine Pilzinfektion entwickelt, ist bisher nicht ganz verstanden und belegt die Bedeutung von Wirts- und Lebensstilfaktoren (1) wie beispielsweise Ernährung, Stress und Sexualpraktiken“, erklärte Prof. Dr. Werner Mendling, Wuppertal, im Rahmen des FOKO-Kongresses 2021. Die betroffenen...

Gegenmeinung: Hohe Pollenzahlen sind nur einer von vielen möglichen Einflussfaktoren auf das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen

Gegenmeinung: Hohe Pollenzahlen sind nur einer von vielen möglichen Einflussfaktoren auf das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen
© mkrberlin / Fotolia.com

Patienten mit Heuschnupfen und Asthma sind aktuell in großer Sorge durch Pressemeldungen über ein möglicherweise erhöhtes Infektionsrisiko mit COVID19 bei hohem Pollenflug. Die Daten der Studie unter Leitung von Forschern der Technischen Universität München klingen zunächst überzeugend und höchst beunruhigend. Tatsächlich wurde auch für Erkältungsviren bereits gezeigt, dass Pollenallergiker in der Saison ein erhöhtes Infektionsrisiko für virale Atemwegsinfekte haben können. Wir halten den Zusammenhang zwischen...

SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren

SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren
© Alexander Limbach - adobe.stock.com

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. WissenschaftlerInnen des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Medizinischen Universität Wien zeigten in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann. Die Erkenntnisse...

Virologe: Teilimmunität könnte Mutationen fördern

Virologe: Teilimmunität könnte Mutationen fördern
© Photocreo Bednarek - stock.adobe.com

Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, hat Sorge, dass sich in der Phase zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung (Samstag): "Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte...

SARS-CoV-2-Mutationen: Immunüberwachung durch T-Killerzellen erschwert

SARS-CoV-2-Mutationen: Immunüberwachung durch T-Killerzellen erschwert
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch  T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. WissenschafterInnen zeigten nun, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann. Die Erkenntnisse liefern für die Weiterentwicklung von Impfungen wichtige Hinweise und wurden im Journal Science Immunology veröffentlicht.

COVID-19 – Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI)

COVID-19 – Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
© rangizzz - stock.adobe.com

Die Impfung gegen SARS-CoV-2 ist das wirksamste Mittel, das wir zum persönlichen Schutz vor schweren Verläufen und zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben. Deshalb kommt es darauf an, möglichst viele Menschen so schnell wie möglich zu impfen. Neue Zahlen aus Israel, wo bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine erste Impfdosis und mehr als ein Drittel bereits die zweite Injektion erhalten hat, zeigen, wie wirksam diese Maßnahme ist: Die COVID-19-Erkrankungen gehen auf Landesebene zurück, und das betrifft auch die besonders...

Impfung, Prävention und medikamentöse Rheuma-Therapie – aktualisierte Empfehlungen der DGRh zu SARS-CoV-2

Impfung, Prävention und medikamentöse Rheuma-Therapie – aktualisierte Empfehlungen der DGRh zu SARS-CoV-2
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind durch eine Dysbalance des Immunsystems gekennzeichnet, die nicht nur während der SARS-CoV-2-Pandemie eine besondere Herausforderung darstellt. Dennoch scheinen Menschen mit Rheuma nicht zu den durch COVID-19 besonders gefährdeten Gruppen zu gehören – sofern ihre rheumatische Grunderkrankung medikamentös gut kontrolliert ist. Was das für die Rheumatherapie bedeutet, haben Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) nun zusammengefasst und als aktualisierte Empfehlungen in der Fachzeitschrift...

Hypertonie und Covid-19: Wie sich der Körper gegen Corona schützt

Hypertonie und Covid-19: Wie sich der Körper gegen Corona schützt
© meenkulathiamma - stock.adobe.com

Ein körpereigenes Enzym könnte den Verlauf von Covid-19-Infektionen positiv beeinflussen und als Grundlage für neue Behandlungsmethoden dienen. Eine Forschungsgruppe um die Wiener Mediziner Manfred Hecking und Roman Reindl-Schwaighofer fand nun Anzeichen dafür, dass der Körper die Konzentration des Enzyms bei schweren Verläufen der Infektion von selbst erhöht. Das könnte Auswirkungen auf ein bereits in Erprobung befindliches Medikament haben.

Februar 2021

Morbus Crohn: Signifikante Verbesserung der klinischen Remission unter Risankizumab

Morbus Crohn: Signifikante Verbesserung der klinischen Remission unter Risankizumab
©SciePro - stock.adobe.com

In den beiden Phase‑III-Induktionsstudien ADVANCE und MOTIVATE bei erwachsenen Patient*innen mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn erreichten die Patient*innen unter den beiden Risankizumab-Dosierungen (600 mg und 1.200 mg) die primären Endpunkte klinische Remission und endoskopisches Ansprechen in Woche 12 (1, 2). In die ADVANCE-Studie wurden Patient*innen aufgenommen, die unzureichend auf eine konventionelle und/oder biologische Therapie angesprochen oder diese nicht vertragen hatten (1). Die MOTIVATE-Studie umfasste Patient*innen, die auf eine Biologikatherapie unzureichend...

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO

Risikogruppen: Empfehlungen der STIKO
© Rido - stock.adobe.com

Während der Corona-Impfstoff deutschlandweit verabreicht wird, dürfen andere Schutzmaßnahmen nicht vernachlässigt werden: Vor allem Grippe, Pneumokokken, Pertussis und Herpes Zoster können für Senioren gefährlich werden und auch eine mögliche Corona-Infektion verschlimmern. DGG-Präsident Professor Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Lehrstuhlinhaber für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke, und Dr. Anja Kwetkat, Direktorin der Klinik für Geriatrie am...

Folgestudie in Ischgl: „Immunität auch nach acht Monaten stabil“

Folgestudie in Ischgl: „Immunität auch nach acht Monaten stabil“
© Photocreo Bednarek - stock.adobe.com

Nach einer ersten Antikörper-Studie der Medizinischen Universität Innsbruck in der Gemeinde Ischgl im April des vergangenen Jahres, wurde die Immunantwort der Ischglerinnen und Ischgler im November erneut getestet. Die Beteiligung an der Folgestudie war abermals hoch. Die gute Nachricht: Bei knapp 90% jener StudienteilnehmerInnen, die schon im April einen positiven Antikörpernachweis hatten, konnten auch 8 Monate nach den ersten Infektionen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden.

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