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Medizin

Beiträge zum Thema: Infektionen

Oktober 2019

RA: CHMP empfiehlt Zulassung für Upadacitinib

RA: CHMP empfiehlt Zulassung für Upadacitinib
© ipopba - stockadobe.com

AbbVie hat bekannt gegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Positive Opinion für Upadacitinib erteilt hat. Upadacitinib ist ein selektiver und reversibler JAK-Inhibitor zur einmal täglichen Anwendung bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, die auf ein oder mehrere DMARDs* nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.

COPD: Real-Life-Studie TriOptimize bildet Versorgungsrealität ab

COPD: Real-Life-Studie TriOptimize bildet Versorgungsrealität ab
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Für den Erfolg einer Atemwegstherapie sind neben der Wirksamkeit der Substanzen weitere Faktoren wie die Adhärenz und die korrekte Anwendung des Inhalators maßgeblich. Unter kontrollierten Studienbedingungen weichen diese Faktoren häufig von der Realität ab (1). Nicht-interventionelle Real-Life-Studien hingegen beleuchten die Versorgungsrealität in der Praxis. Die so gewonnenen Erkenntnisse machen es möglich, die Real-World-Effektivität einer Therapie besser einschätzen und so die Versorgung von Patienten optimieren zu können, so das Fazit...

Reisediarrhoe: Effektive Selbstmedikation mit Rifamycin in neuer Galenik möglich

Reisediarrhoe: Effektive Selbstmedikation mit Rifamycin in neuer Galenik möglich
© fotoliaxrender / Fotolia.com

Reisedurchfall zählt mit Sonnenbrand und Mückenstichen zu den 3 häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen eines erlebnisreichen (Auslands-)Urlaubs. Hauptursache sind mit bis zu 80% bakterielle Infektionen, meist mit E. coli und als Mischinfektionen etwa mit Shigellen oder Salmonellen. Bei nicht-invasiven mittelschweren bis schweren Formen ohne Dysenterie – also ohne Fieber oder Blut im Stuhl – ist das kaum resorbierte Breitspektrums-Antibiotikum Rifamycin ebenso wirksam wie das Fluorchinolon Ciprofloxacin bei deutlich geringerer Resistenzinduktion.

Ebola: Durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort entschlüsselt

Ebola: Durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort entschlüsselt
© eplisterra - stock.adobe.com

rVSV-EBOV heißt der noch neue Impfstoff, der aktuell im Kampf gegen das meist tödliche Ebola-Virus eingesetzt wird. Seit 2018 haben ihn bereits über 200.000 Menschen erhalten. Wie genau der Impfstoff wirkt, war bislang jedoch nur teilweise bekannt. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein, Köln, konnten die durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort nun im Detail entschlüsseln. Ihre Erkenntnisse sind im renommierten Fachmagazin Nature Medicine veröffentlicht worden.

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze
© ralwel - stock.adobe.com

In der interdisziplinären und translational ausgerichteten Forschungsgruppe SYNABS erforschen Neurologen, Physiologen, Neuroimmunologen und Mikroskopieexperten die Krankheitsmechanismen von autoimmun bedingten Hirnentzündungen. Ihr Ziel ist die Entwicklung zielspezifischer Therapieansätze für diese Erkrankungen, die häufig von psychischen Symptomen begleitet sind. Die Gruppe mit Partnern von 9 Forschungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und Spanien wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Enterale Ernährung: Sichere Medizinprodukte für Früh- und Neugeborene

Enterale Ernährung: Sichere Medizinprodukte für Früh- und Neugeborene
© Ramona Heim – stock.adobe.com

Mit ProNeo bietet Fresenius Kabi Deutschland ein vollständiges Sortiment für eine selbstverständlich sichere Applikation von enteraler Ernährung für Früh- und Neugeborene. Die neuen transnasalen Ernährungssonden und das umfangreiche Zubehör erfüllen die Anforderungen an enterale Konnektoren nach DIN EN ISO 80369-3. Sondennahrung, Muttermilch und Medikamente können mit einem hohen Maß an Sicherheit über Bolusgabe, Schwerkraftapplikation oder eine speziell entwickelte Spritzenpumpe verabreicht werden. Eine Verwechslungsgefahr von...

Bakterielle Pneumonie: Phase-III-Studie RESTORE-IMI 2 erreicht primären Endpunkt

Bakterielle Pneumonie: Phase-III-Studie RESTORE-IMI 2 erreicht primären Endpunkt
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die zulassungsrelevante Phase-III-Studie RESTORE-IMI 2 hat ihren primären Endpunkt erreicht: Die Kombination von Imipenem/Cilastatin mit dem aktuell in klinischer Entwicklung befindlichen Beta-Laktamase-Hemmer Relebactam war bei erwachsenen Patienten mit nosokomial erworbener und beatmungsassoziierter bakterieller Pneumonie in Bezug auf die 28-Tage-Gesamtsterblichkeit bzw. das frühe klinische Ansprechen gegenüber Piperacillin/Tazobactam nicht unterlegen.

Virus-Hepatitis: Repräsentative deutsche Umfrage offenbart große Wissenslücken

Virus-Hepatitis: Repräsentative deutsche Umfrage offenbart große Wissenslücken
© Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.065 Befragten ab 18 Jahren macht deutlich, dass in der deutschen Bevölkerung große Unwissenheit über Virus-Hepatitis herrscht. 51% der Befragten wussten nicht, wie man sich mit den verschiedenen Virus-Typen infizieren kann. Sogar 57% der Befragten kannten nicht ein einziges Symptom der Erkrankung. Die Frage nach den Folgen einer unbehandelten Hepatitis-Infektion konnten 68% nicht beantworten. Zudem gab mehr als die Hälfte der Befragten (52%) an, noch nie auf eine Hepatitis-Infektion...

Bronchiektasen: Erhöhtes Risiko für Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien

Bronchiektasen: Erhöhtes Risiko für Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien
© magicmine - stock.adobe.com

Patienten mit Bronchiektasen haben ein erhöhtes Risiko für Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM-LD) (1). Aktuelle Fallzahlen aus dem europäischen Bronchiektasen-Register EMBARC zeigen: 18% aller registrierten Bronchiektasen-Patienten weisen eine zusätzliche NTM-LD auf. Diese beträchtlichen Zahlen präsentierte Dr. Pieter Goeminne, Belgien, auf dem ersten European NTM & Bronchiectasis Workshop in Wien (2).

Organspende: Nieren von Hepatitiskranken sicher transplantierbar

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© Dan Race - stock.adobe.com

In Deutschland mangelt es noch immer massiv an Spenderorganen. Mediziner untersuchen deshalb, wie man auch bislang nicht verwertbare Organe so aufbereiten kann, dass sie zur Transplantation geeignet sind. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums Essen hat seine Kompetenzen gebündelt, um sich das genauer anzusehen. Sie wollten wissen, ob Nieren verstorbener Spender, die das Hepatitis-C-Virus hatten, „gesunden“, also Hepatitis-C-negativen Empfängern helfen können.

Pilzinfektion: Biomarker für zuverlässigere Diagnostik identifiziert

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Jährlich sterben rund 1,5 Millionen Menschen an einer Pilzinfektion. Eine insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem lebensbedrohliche Infektion entsteht durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus. Bei einer Infektion mit diesem Schimmelpilz ist vor allem die Lunge betroffen. Die Diagnose und Behandlung einer solchen Aspergillose ist nach wie vor eine Herausforderung. Viele PatientInnen werden als probable eingestuft. Die erfolgreiche Erforschung der molekularen Grundlagen, insbesondere des Eisenstoffwechsels der Pilze, könnte aber jetzt zu einer...

MS: Real-World-Daten zeigen anhaltende Wirksamkeit von Dimethylfumarat und Natalizumab

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Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) wurden aktuelle Langzeitdaten und Analysen von Real-World-Daten (RWD) zu Dimethylfumarat (DMF, Tecfidera®) und Natalizumab (Tysabri®) präsentiert. Es zeigte sich: Knapp die Hälfte (51%) der mit DMF behandelten Patienten mit Multipler Sklerose (MS) blieb über einen Behandlungszeitraum von 10 Jahren schubfrei (1). Auch bei Natalizumab zeigen Daten über 8 (2) bzw. 4 (3) Jahre einen anhaltenden Therapieeffekt. Registerdaten zu (Peg)Interferon (IFN) beta können zudem die...

September 2019

Schistosome und Helicobacter pylori: Co-Infektion verändert Immunantwort

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Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat erstmals untersucht, welche Auswirkungen eine gleichzeitige Infektion mit Bilharziose auslösenden Schistosomen, und dem Bakterium Helicobacter pylori hat. Solche Co-Infektionen sind bei Menschen in manchen Regionen der Welt keine Seltenheit. In der Studie zeigte sich ein komplexes Wechselspiel: Unter anderem werden negative Auswirkungen des jeweils anderen Erregers abgeschwächt. Die Wechselwirkungen könnten sich möglicherweise auf die Wirksamkeit von Impfungen auswirken.

Kardiologie: Verbesserte Diagnostik und Therapie mittels Katheter- und Computer-basierter Verfahren

Seit 1. Juli 2019 leitet Axel Bauer die Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie. Die Behandlung kardialer Erkrankungen mittels katheterbasierter Methoden sowie die Entwicklung computerbasierter Verfahren für eine verbesserte, individualisierte PatientInnenversorgung sind die Spezialgebiete des Kardiologen, der von der Ludwig-Maximilians-Universität München nach Innsbruck wechselte. Die fachübergreifende Zusammenarbeit sieht der 44-Jährige als entscheidenden Standort-Vorteil in der Innsbrucker Herzmedizin.

Entzündungen: Stark erhöhte Zellatmung bei defektem Immunsystem

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Wissenschaftler beschreiben eine zuvor unerkannte Störung im Immunsystem: Im Stoffwechsel der Immunzellen einer Untergruppe von Patientinnen und Patienten mit defektem Abwehrsystem ist die Zellatmung stark erhöht. Diese Überaktivität führt zu Entzündungen, wie ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Universität Basel und Universitätsspital Basel in der Fachzeitschrift "Nature Immunology" berichtet.

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