Dienstag, 25. Juni 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Schlaganfall

Juni 2019

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Einsatz von PAMORA erhält Lebensqualität

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Einsatz von PAMORA erhält Lebensqualität
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Hochwirksame Opioide können starke Schmerzen effektiv lindern, allerdings sollten Nebenwirkungen auf den Gastrointestinaltrakt nicht unterschätzt werden: Jeder zweite Schmerzpatient leidet unter einer Opioid-induzierten Obstipation (OIC). „In der Praxis wird die OIC häufig als Befindlichkeitsstörung abgetan und nicht angemessen behandelt“, berichtet Prof. Dr. Sven Gottschling, Homburg/Saar, auf dem 16. Weltkongress der EAPC in Berlin (1). Tatsächlich sind die Auswirkungen einer OIC auf die Lebensqualität häufig schwerwiegend. Dennoch...

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose

Kardiovaskuläre Hochrisikopatienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose
© Kalinovskiy / Fotolia.com

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen (1). Es ist anzunehmen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingten Todesfälle auf einen Typ-2-Diabetes zurückzuführen ist (2). Zusätzlich zur Reduktion von HbA1c und Gewicht ist der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid eine Option zur Verbesserung der kardiovaskulären Prognose. Bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko zeigte der GLP-1 RA...

Herzinsuffizienz betrifft nicht nur das Herz

Fast 4 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Herzinsuffizienz. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe. Wie all diese Organe sich gegenseitig beeinflussen, das ist das große Thema des Joint Symposiums „Heart Failure Interfaces“, das vom 11. bis 13. Juli 2019 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) stattfindet. Wissenschaftler diskutieren über die Schnittstellen zwischen Herz und anderen Organen. Im Vordergrund steht das Zusammenspiel von Entzündung, Stoffwechsel und...

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vergleichsstudie belegt vorteilhaftes Nutzen-Risiko-Profil von Dabigatran

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vergleichsstudie belegt vorteilhaftes Nutzen-Risiko-Profil von Dabigatran
© Michael Schtze / Fotolia.com

Die Ergebnisse einer unabhängigen retrospektiven Vergleichsstudie , die im Januar 2019 im American Journal of Medicine veröffentlicht wurden, zeigten, dass Dabigatran mit einem vorteilhafteren Nutzen-Risiko-Profil assoziiert war als Warfarin und Rivaroxaban. In der Studie wurden die Daten von Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) der US-amerikanischen Medicare Krankenversicherung analysiert. Sie wurden entweder mit einer Standarddosis von Nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAK, d.h. Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban) oder Warfarin...

Niereninsuffizienz: Ganzheitliche Behandlung und interdisziplinäre Therapien

Niereninsuffizienz: Ganzheitliche Behandlung und interdisziplinäre Therapien
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Rund 4-6 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Nierenschwäche betroffen. Weil das Nachlassen der Nierenfunktion keinerlei Schmerzen verursacht, wird es oft erst spät erkannt. Für die Patienten kann das schwerwiegende Folgen haben: Die Zahl der möglichen Folgeerkrankungen ist bei nephrologischen Patienten so hoch wie in keinem anderen medizinischen Fachbereich. Daher müsse bei der Behandlung von Nierenerkrankungen immer der ganze Patient gesehen werden, betonen Experten der Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

Mai 2019

Risiko kardiovaskulärer Ereignisse: Kontroverse Diskussion um Lp(a)-Senkung

Risiko kardiovaskulärer Ereignisse: Kontroverse Diskussion um Lp(a)-Senkung
© freshidea / Fotolia.com

20% der Bevölkerung haben aufgrund einer genetisch erhöhten Lipoprotein(a)-Konzentration (> 50mg/dl) ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Aortenklappenstenose. Spezifische Medikamente, die das Blutfett Lp(a) senken, sind zwar in Entwicklung, das Ausmaß einer notwendigen Lp(a)-Senkung wird allerdings kontrovers diskutiert. Nun konnten Innsbrucker Epidemiologen das für eine kardiovaskuläre Risikoreduktion nötige Ausmaß einer Lp(a)-Senkung abschätzen.

Orale Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe: Aktualisierte Studiendaten zu Edoxaban

Orale Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe: Aktualisierte Studiendaten zu Edoxaban
© sudok1 - stock.adobe.com

In der Phase-III-Studie ENGAGE 48 bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) hat sich das Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanz (NOAK) Edoxaban dem bisherigen Standard Warfarin in der Schlaganfallprophylaxe als äquieffektiv und in puncto Sicherheit als überlegen erwiesen. Die kontrollierten Studiendaten werden inzwischen durch Daten aus der Routineversorgung untermauert.

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Ein Zungenschrittmacher, der durch elektrische Stimulierung des Zungennervs nachts die Atemwege freihält, verhilft Menschen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nicht nur zu einem erholsamen Schlaf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Behandlung auch den Blutzucker bessert und langfristig vor einem Diabetes schützen könnte. Über die Studie und weitere aktuelle Ergebnisse im Zusammenhang mit der Atemwegsstimulation spricht der Studienautor anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie...

April 2019

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban

Antikoagulation: Sicherheitsvorteile in der Schlaganfall-Prophylaxe mit Rivaroxaban
© psdesign1 / Fotolia.com

Als erste Real-world-Studie hat RELOADED nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (NOAK) wie Rivaroxaban vs. Phenprocoumon bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern mit Fokus auf Ergebnissen zur Nierenfunktion untersucht. Die retrospektive Analyse deutscher Krankenkassendaten zeigt neben Sicherheitsvorteilen eine vergleichbare Effektivität von Rivaroxaban gegenüber Phenprocoumon bei besserem Erhalt der Nierenfunktion (1). Die Ergebnisse von RELOADED bestätigen die Daten der Phase-III-Studie ROCKET AF (2,3).

Spontane synaptische Aktivität nach plötzlichem Tod im Tiermodell

Spontane synaptische Aktivität nach plötzlichem Tod im Tiermodell
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Eine tierexperimentelle Studie (1), die zeigt, dass Schweinehirne 4 Stunden nach dem (plötzlichen) Schlachttod des Tieres die Blutzirkulation wiederaufnehmen können und auch begrenzt neuronale Aktivität zeigen, liefert einen ersten experimentellen Ansatz dafür, wie ein Gehirn in einer Phase der Nulldurchblutung und des Sauerstoffmangels, wie sie z. B. häufig bei Herzinfarkt oder Schlaganfall eintritt, vor dem Untergang bewahrt werden könnte. Rückschlüsse auf den Hirntod lässt die Studie hingegen nicht zu.

CKD: Durchbruch in der Therapie mit Canagliflozin

CKD: Durchbruch in der Therapie mit Canagliflozin
© fotomek - stock.adobe.com

Die aktuell publizierte CREDENCE-Studie (1) stellt in vielerlei Hinsicht eine Sensation dar: Sie wurde vorzeitig abgebrochen, weil sich bereits vor dem geplanten Studienende eine signifikante Überlegenheit des Prüfmedikaments abzeichnete. Sie ist somit nicht nur eine der wenigen nephrologischen Studien der letzten Dekaden, die positiv ausfielen, sie gibt darüber hinaus Evidenz dafür, dass SGLT2-Hemmer das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit (CKD) zusätzlich zur Standardtherapie mit RAAS-Inhibitoren wirksam aufhalten. Seit Jahren wird nach Therapien...

Schlaganfallbehandlung im ländlichen Raum: Chancen und Grenzen der Telemedizin

Schlaganfallbehandlung im ländlichen Raum: Chancen und Grenzen der Telemedizin
© Rawf8 / Fotolia.com

Bei Schlaganfall-Patienten zählt jede Minute – je früher die Betroffenen die richtige medizinische Betreuung bekommen, desto größer sind ihre Chancen, Schäden im Gehirn zu vermeiden. Eine ideale Versorgung bieten spezialisierte Schlaganfall-Stationen – sogenannte Stroke Units – mit hochqualifizierten Fachärzten. Aber anders als in den urbanen Zentren, die in der Regel gut mit diesen Einrichtungen ausgestattet sind, mangelt es in ländlichen Regionen oft daran. Wie die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erklärt, bietet die...

Typ-2-Diabetes: GLP-1 Rezeptor-Agonist Liraglutid im DMP gelistet

Die Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) rückt als Therapieziel immer mehr in den Behandlungsfokus. Diesem Paradigmenwechsel hat nun auch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit der Aktualisierung der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) Diabetes mellitus Typ 2 Rechnung getragen: So ist Liraglutid (Victoza®) (1) als erster und einziger GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) künftig im Disease Management Programm (DMP) T2D aufgeführt (2).

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