Dienstag, 14. Juli 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Studie

November 2019

Notaufnahmen in Not: Viele wartende Patienten, überlastete Ärzte, hohe Kosten

Die Zahl schwer verletzter und erkrankter Patienten hierzulande bleibt seit einigen Jahren stabil. Dennoch steigt die Patientenzahl in Notaufnahmen zunehmend. Dabei zeigt eine Hamburger Studie, dass über die Hälfte der Betroffenen ihre Beschwerden für nicht dringend halten. Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft viel zu lang. Die Notfallversorgung in Deutschland müsse daher schnellstens grundlegend reformiert werden, um diese Anlaufstellen zu entlasten, forderten Ärzte auf dem...

Studie: Digitalisierung treibt medizinischen Fortschritt voran

Die Digitalisierung wird den medizinischen Fortschritt beschleunigen. Davon sind drei Viertel der Deutschen überzeugt.(1) Fast ebenso viele erwarten, dass digitale Technologien für genauere Ergebnisse sorgen  werden. Acht von zehn Bundesbürgern sind sich aber auch sicher, dass die menschliche Forschungsleistung nicht durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann.(1) Dennoch gehört die technologische Entwicklung zu den wichtigsten Treibern der medizinischen Forschung in Deutschland, wie die repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen...

Ultraschall zur Früherkennung – Bertelsmann-Stiftung verwendet völlig veraltete Statistiken

Bei jeder zweiten Operation der Eierstöcke, die wegen eines verdächtigen Ultraschallbefundes durchgeführt wird, wird tatsächlich eine bösartige Veränderung gefunden. Krebs der Eierstöcke verursacht meist erst dann Symptome, wenn sich schon zahlreiche Absiedlungen im ganzen Bauchraum ausgebreitet haben. Die Operationen sind dann eingreifend, Chemotherapie belastend, die Aussichten auf eine möglichst lange beschwerde- und rückfallfrei verbleibende Lebenszeit oft enttäuschend.

Hochschulen setzen auf Zukunftsthemen wie Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung

Hochschulen wollen in ihrer Forschung verstärkt auf die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzen. Bereits heute sind sie in diesen Bereichen besonders häufig in Innovationsverbünden mit externen Partnern aktiv. Jede dritte Neubesetzung von Professuren soll zu Themen der Digitalisierung forschen und lehren. Der Agentur für Sprunginnovationen stehen sie noch skeptisch gegenüber. Das sind Ergebnisse des aktuellen Hochschul-Barometers, herausgegeben vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung.

Oktober 2019

Direkte orale Antikoagulantien auf dem Vormarsch

Das wichtigste Einsatzgebiet für orale Antikoagulantien ist das Vorhofflimmern, das ein stark erhöhtes Schlaganfallrisiko zur Folge hat. Als Therapiestandard gilt die Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA), die das Schlaganfallrisiko wirksam senken. Die geringe therapeutische Breite dieser Wirkstoffe und ihr hohes Interaktionspotential mit anderen Wirkstoffen sowie Nahrungsmitteln erfordern aber eine kontinuierliche Therapieüberwachung. Von einer guten Einstellung der Blutgerinnung hängen Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie ab.

Todesursache Nummer Eins: Woran es bei der Versorgung von Herzpatienten in Deutschland hapert

Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen in Deutschland noch immer den traurigen Spitzenplatz in der Statistik der häufigsten Todesursachen ein. Herzpatienten könnten in vielen Fällen besser versorgt, eine große Zahl von Todesfällen verhindert und die Lebensqualität von Betroffenen nachhaltig verbessert werden. Dem stehen aktuell viele Hürden im Weg, die von der Politik gemeinsam mit den Fachvertretern der Herz-Kreislauf-Medizin dringend beseitigt werden sollten.

Diskriminierungsrisiko: Vom Algorithmus benachteiligt

Nicht nur Unternehmen, auch staatliche Institutionen setzen verstärkt auf automatisierte Entscheidungen durch algorithmenbasierte Systeme. Ob bei der Kreditvergabe, der Auswahl neuer Mitarbeitender oder bei juristischen Entscheidungen – in immer mehr Bereichen werden Algorithmen dazu eingesetzt, menschliche Entscheidungen vorzubereiten oder sie ihnen gleich ganz abzunehmen. Ihre Effizienz spart Zeit und Geld – birgt jedoch vielfältige Gefahren der Benachteiligung einzelner Menschen und ganzer Bevölkerungsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt vorgestellte...

Chancen und Risiken der elektronischen Patientenakte in Orthopädie und Unfallchirurgie

Ab dem 1. Januar 2021 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Bis dahin muss sichergestellt sein, dass die Daten nicht von Unberechtigten abgegriffen oder missbraucht werden können. So kursierten zuletzt im September frei zugängliche Patientendaten im Netz, darunter 13.000 Datensätze aus Deutschland. Auf der Vorab-Pressekonferenz des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 10. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten mögliche Sicherheitslücken und...

Mediziner warnen vor Versorgungsnotstand in deutschen Kinderkliniken

Platzmangel auf deutschen Kinderintensivstationen: „Der notwendige Versorgungsbedarf für kranke Kinder kann nicht mehr sicher gewährleistet werden“, sagt Privatdozent Dr. Florian Hoffmann, Sprecher der Sektion „Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Oberarzt auf der Interdisziplinären Kinderintensivstation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er bezieht sich dabei auf neue Studienergebnisse...

Evaluation zum AOK-Facharztvertrag Kardiologie in Baden-Württemberg

Eine vom GBA-Innovationsfonds geförderte Evaluation des Facharztvertrages Kardiologie der AOK Baden-Württemberg zeigt in ihren aktuellen Ergebnissen bereits für einen Zeitraum von zwei Jahren signifikant höhere Überlebensraten für Versicherte mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) und koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei den selektivvertraglich Versicherten mit HI und 343 bei Versicherten mit KHK aus. Außerdem treten deutlich weniger Krankenhauseinweisungen auf und leitlinienempfohlene Medikamente wie...

PwC-Studie: Krankenhäuser in Deutschland stehen weiter unter hohem wirtschaftlichem Druck

Die deutschen Krankenhäuser in öffentlicher, privater und freigemeinnütziger Trägerschaft stehen nach wie vor unter hohem Kostendruck, ihre wirtschaftliche Situation hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies ist eines der Kernergebnisse der Krankenhaus-Benchmarking-Studie, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) durchgeführt hat. Für die Studie hat PwC die Jahresabschlüsse des Jahres 2018 von mehr als 100 Kliniken in Deutschland analysiert und die wichtigsten Kennzahlen miteinander verglichen.

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  • Nächtliche Ausgangssperre in Südafrika – Außerdem Maskenpflicht und Alkoholverbot (dpa, 12.07.2020).
  • Nächtliche Ausgangssperre in Südafrika – Außerdem Maskenpflicht und Alkoholverbot (dpa, 12.07.2020).

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