Samstag, 19. Oktober 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzt-Patienten-Gespräch

Juni 2019

Multiple Sklerose: Verbesserte Adhärenz durch Fertigpen

Multiple Sklerose: Verbesserte Adhärenz durch Fertigpen
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Glatirameracetat hat sich seit über 15 Jahren in der Real-Life-Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose bewährt. Seit März 2019 steht ein neuartiger Fertigpen zur Verfügung, der die 3 Mal wöchentliche subkutane Gabe des bewährten Immunmodulators Glatirameracetat 40 mg/ml wesentlich vereinfacht. Der Fertigpen erlaubt durch seine benutzerfreundliche und diskrete Handhabung eine flexible Anwendung in allen Lebenssituationen (1). PD Dr. med. Antonios Bayas, Augsburg, und MS-Fachberaterin Margit Adam, Regensburg, stellten in einem...

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen: Stationäre Versorgung dringend notwendig

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen: Stationäre Versorgung dringend notwendig
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Seit 25 Jahren steigt in Deutschland die Neuerkrankungsrate an Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen jährlich um etwa 4%. Keine andere Erkrankung im Kindesalter entwickelt sich so dynamisch. Um den gleichen Prozentsatz steigt der Bedarf an ambulanter und stationärer Versorgung für diese Patienten. Doch viele diabetologische Abteilungen sind unterfinanziert und ortsnahe Kliniken können aus personellen und Kostengründen keine stationäre Betreuung gewährleisten, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Auf einer gemeinsamen...

Hypoglykämie: Ängste behindern adäquate Insulin-Therapie

Hypoglykämie: Ängste behindern adäquate Insulin-Therapie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Unterzuckerungen sind für Diabetespatienten mit Insulintherapie eine ständige Gefahr und Quelle der Angst. Trotzdem nimmt nur jeder Zweite nach solchen Ereignissen Kontakt zu seinem Arzt auf. Dabei verschlechtern Hypoglykämien die Lebensqualität, können Beeinträchtigungen bis hin zu kognitiven Störungen nach sich ziehen und bedrohen schlimmstenfalls das Leben. Und sie sind erheblich häufiger, als viele glauben. Das zeigen deutsche Daten von 2.071 Patienten mit Insulintherapie: 81,3% der Typ-1- und 39,7% der Typ-2-Diabetiker hatten in den 4 Wochen...

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis
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Wie die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Pneumologen und Allgemeinmediziner bei einem Patienten, der mit akuter Luftnot zu seinem Arzt kommt, aussehen kann, wurde auf einem Symposium während des DGIM 2019 in Wiesbaden anhand einer Kasuistik erörtert. Dr. med. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin, stellte den Fall eines Patienten vor, der mit einer seit 5 Tagen bestehenden Dyspnoe bei geringster Belastung in ihre Praxis kam.

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Weniger Exazerbationen und verbesserte Lungenfunktion unter Dupilumab

Asthma mit Typ-2-Inflammation: Weniger Exazerbationen und verbesserte Lungenfunktion unter Dupilumab
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Dupilumab ist seit dem 6. Mai 2019 in der EU zugelassen als Add-on-Erhaltungstherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut und/oder erhöhtes FeNO (fractional exhaled nitric oxide), das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist (1). Basis der Zulassung sind die positiven Ergebnisse der pivotalen Studien DRI12544, QUEST und VENTURE. Diese zeigten, dass...

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose
© Kalinovskiy / Fotolia.com

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen (1). Es ist anzunehmen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingten Todesfälle auf einen Typ-2-Diabetes zurückzuführen ist (2). Zusätzlich zur Reduktion von HbA1c und Gewicht ist der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid eine Option zur Verbesserung der kardiovaskulären Prognose. Bei kardiovaskulären Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko zeigte der GLP-1 RA...

Typ-2-Diabetes: Unterstützung bei der Beratung zum Mahlzeiteninsulin

Typ-2-Diabetes: Unterstützung bei der Beratung zum Mahlzeiteninsulin
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Eine Intensivierung der Insulintherapie mit einem Mahlzeiteninsulin kann für Menschen mit Typ-2-Diabetes mit vielen offenen Fragen verbunden sein. Um bereits vor Therapiebeginn gezielt eventuelle Hürden abzubauen, ist jedoch eine umfangreiche Beratung und Information der Patienten wichtig. Eine Infografik soll Ärzte und Diabetesberater deshalb bei Gesprächen zur Neueinstellung auf ein Mahlzeiteninsulin unterstützen.

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz

Schmerzpatienten: Wochenblister unterstützt Adhärenz
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Fast jeder zweite chronische Schmerzmittelpatient ist wider Erwarten nicht adhärent (1,2). Zur Unterstützung der Therapietreue von Schmerzpatienten, die nur mit Opioid-Analgetika ausreichend behandelt werden können, stehen nun Retardtabletten in Wochenblistern zur Verfügung. Bei festem Einnahmeschema von einer Tablette alle 12 Stunden reichen die neuen Packungsgrößen für exakt 2, 4 bzw. 6 Wochen. Auf die Blister aufgedruckte Tag-/Nacht-Symbole unterstützen den Patienten bei der regelmäßigen Einnahme. Auf diese Weise kann der Patient...

Typ-2-Diabetes: Basalinsulin nach Versagen oraler Antidiabetika

Typ-2-Diabetes: Basalinsulin nach Versagen oraler Antidiabetika
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Wenn bei Patienten mit Typ-2-Diabetes eine Veränderung des Lebensstils und orale Antidiabetika (OAD) alleine nicht mehr ausreichen, um individuelle Therapieziele zu erreichen, kann der Einsatz eines Basalinsulins in Erwägung gezogen werden (1). Wie die Hypoglykämierate bei neu auf ein Basalinsulin eingestellten Patienten mit Typ-2-Diabetes möglichst gering gehalten werden kann, erörterten Experten anlässlich des Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin.

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor
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Bruxismus entsteht durch wiederholte Aktivität der Kaumuskulatur. Davon ist jeder Fünfte in Deutschland betroffen. „Das Zähneknirschen selbst wird nicht als Krankheit angesehen, es kann jedoch ernsthafte Folgen für die Gesundheit der Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke haben“, fasst Prof. Dr. Ingrid Peroz , Berlin, die Ergebnisse der ersten deutschen Leitlinie zum Bruxismus zusammen. Die S3-Leitlinie wurde von DGFDT, DGZMK sowie 30 involvierten Fachgesellschaften und Institutionen erarbeitet. Diese Zusammenfassung der aktuellen wissenschaftlichen...

Niereninsuffizienz: Ganzheitliche Behandlung und interdisziplinäre Therapien

Niereninsuffizienz: Ganzheitliche Behandlung und interdisziplinäre Therapien
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Rund 4-6 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Nierenschwäche betroffen. Weil das Nachlassen der Nierenfunktion keinerlei Schmerzen verursacht, wird es oft erst spät erkannt. Für die Patienten kann das schwerwiegende Folgen haben: Die Zahl der möglichen Folgeerkrankungen ist bei nephrologischen Patienten so hoch wie in keinem anderen medizinischen Fachbereich. Daher müsse bei der Behandlung von Nierenerkrankungen immer der ganze Patient gesehen werden, betonen Experten der Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

Lebenserhaltende Maßnahmen: Patientenwillen, Behandlungsverzicht, Therapielimitierung

Lebenserhaltende Maßnahmen: Patientenwillen, Behandlungsverzicht, Therapielimitierung
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Die Medizin bringt immer neue Möglichkeiten hervor, selbst todkranke und sehr alte Menschen am Leben zu erhalten. Doch am Lebensende entscheiden viele Betroffene und Angehörige anders: Bei 70% der Todesfälle auf einer Intensivstation geht ein Behandlungsverzicht oder eine Therapielimitierung voran. In diesem Spannungsfeld kommt dem Patientenwillen eine wachsende Bedeutung zu, wie die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) betont.

Mai 2019

Diabetisches Fußsyndrom: Rauchstopp beugt Amputation vor

Diabetisches Fußsyndrom: Rauchstopp beugt Amputation vor
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Jedes Jahr gibt es in Deutschland knapp 39.000 Amputationen aufgrund eines DFS. Zigarettenkonsum steigert das Risiko dafür zusätzlich. Darauf macht die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2019 aufmerksam. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 4. Juni in Berlin zum Thema „Diabetes kostet Lebenszeit – Folgeerkrankungen auch Lebensqualität!“ erläutern Experten neueste Zahlen und Fakten rund um Folgeerkrankungen. Zwei Betroffene, darunter Eventmanager Michael...

Morbus Gaucher: Erstlinientherapie mit Eliglustat bietet Vorteile gegenüber der intravenösen Enzymersatztherapie

Morbus Gaucher: Erstlinientherapie mit Eliglustat bietet Vorteile gegenüber der intravenösen Enzymersatztherapie
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„Werden unklare Leberkrankungen effektiv abgeklärt, fallen seltene Erkrankungen auch seltener durchs Raster“, so Prof. Ali Canbay, Magdeburg, auf einer Veranstaltung von Sanofi Genzyme anlässlich des DGIM-Kongresses (1). Niemand könne alle seltene Erkrankungen im Hinterkopf behalten. Daher sei es sinnvoll, die Abklärung stattdessen direkt in die Routinediagnostik zu integrieren. „So muss ich im Alltag nicht jedes Mal daran denken“. Als Beispiel nannte Canbay die lysosomale Speicherkrankheit Morbus Gaucher, die unerkannt und unbehandelt einen...

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