Dienstag, 21. Januar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

November 2019

Herzinsuffizienz: Studie zu Empagliflozin nach Stabilisierung im Krankenhaus

Boehringer Ingelheim und Eli Lilly and Company gaben den Beginn von EMPULSE bekannt, eine Phase-III-Studie des Empagliflozin-Studienprogramms (1) zur chronischen Herzinsuffizienz. Die Studie schließt sowohl Patienten mit als auch ohne Typ-2-Diabetes ein, die nach einem Herzinsuffizienzereignis im Krankenhaus stabilisiert wurden. EMPULSE untersucht die Wirksamkeit von einmal täglich oral verabreichten Empagliflozin (10 mg) im Vergleich zu Placebo. Derzeit ist der SGLT2-Hemmer nicht zur Behandlung von Herzinsuffizienz zugelassen (2).

Polyneuropathien: Tafamidis verlangsamt bei frühzeitigem Einsatz den Krankheitsverlauf der familiären Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie

Die familiäre Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie (hATTR-PN) ist eine seltene Erkrankung, bei der nach einer frühzeitigen Diagnose durch die Therapie mit Tafamidis (Vyndaqel®) der Krankheitsverlauf verlangsamt werden kann (1, 2). Die aktualisierte Leitlinie „Diagnostik bei Polyneuropathien“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) gibt wichtige Hinweise, um eine ATTR-Amyloidose zu identifizieren (3). Dabei sollte auch eine kardiale Beteiligung bedacht werden (4). Umgekehrt kann eine Herzinsuffizienz ihre Ursache in einer...

Influenza: Überlebensvorteil durch Impfung bei Patienten mit Herzerkrankungen

Influenza: Überlebensvorteil durch Impfung bei Patienten mit Herzerkrankungen
© psdesign1 - stock.adobe.com

Wer sich gegen Influenza impfen lässt, wappnet sich damit gegen die alljährlich wiederkehrende Grippewelle. Für Menschen mit Herzerkrankungen ist die Impfung eine besonders wichtige zusätzliche Maßnahme, um das Risiko für ein tödliches Herzereignis, etwa einen Herzinfarkt, zu senken. Aktuelle Studien belegen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse erneut. Die Schutzwirkung der Impfung zur Vorbeugung eines Herzinfarktes ist vergleichbar mit einem Rauchstopp oder der Einnahme von Cholesterinsenkern. Dass sich Menschen mit Herzleiden jährlich gegen...

Chronische Herzinsuffizienz: HFrEF-Basistherapie heute – aktuelle Daten für Sacubitril/Valsartan

Chronische Herzinsuffizienz: HFrEF-Basistherapie heute – aktuelle Daten für Sacubitril/Valsartan
© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Die chronische Herzinsuffizienz (cHI) stand bei den DGK Herztagen in Berlin wiederholt im Fokus des wissenschaftlichen Diskurses. Viele der anwesenden Experten diskutierten über neue Daten und Erkenntnisse rund um die cHI-Therapie. Deutlich wurde: Eine HFrEF-Basistherapie sollte 4 wesentliche Ziele erfüllen. Dazu zählen die Verbesserung der Symptome, die Reduzierung der Hospitalisierungsrate, die Verringerung der Mortalität sowie die Verbesserung der Lebensqualität (5).

Oktober 2019

Typ-2-Diabetes + kardiovaskuläre Erkrankung: VERTIS-CV-Studie untersucht Wirksamkeit und Sicherheit von SGLT2-Hemmer + DPP4-Hemmer

Typ-2-Diabetes + kardiovaskuläre Erkrankung: VERTIS-CV-Studie untersucht Wirksamkeit und Sicherheit von SGLT2-Hemmer + DPP4-Hemmer
© crevis - stock.adobe.com

Die kardiovaskuläre Wirksamkeit und Sicherheit des SGLT2-Hemmers Ertugliflozin (STEGLUJAN®), der als einzige fixe Kombination mit dem DPP4-Hemmer Sitagliptin verfügbar ist, werden derzeit in der VERTIS-CV-Studie bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen untersucht (1). Erste Ergebnisse werden im Jahr 2020 erwartet.

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Zur Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen werden in der Therapie des Typ 2 Diabetes aktuell Antidiabetika mit günstigen kardio-renalen Effekten vorrangig empfohlen (1). Für Dapagliflozin (Forxiga®) belegte die kardiovaskuläre Outcome-Studie DECLARE-TIMI 58 eine Verringerung kardiovaskulärer und renaler Endpunkte bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2, 3). Nun belegte die Endpunkt-Studie DAPA-HF erstmals auch die Wirksamkeit des SGLT-2 Hemmers bei Patienten mit Herzinsuffizienz – sowohl mit als auch ohne Typ 2 Diabetes...

Herzmuskelhypertrophie: Neuer Regulationsmechanismus offenbart mögliche therapeutische Ansatzpunkte

Herzmuskelhypertrophie: Neuer Regulationsmechanismus offenbart mögliche therapeutische Ansatzpunkte
©Dr. Andrea Grund

Wissenschaftler haben in dem Tumorsuppressorgen TIP30 einen negativen Regulator des Herzwachstums entdeckt. Sie konnten dabei nachweisen, dass der Faktor wirkt, indem er die Proteinsynthese der Kardiomyozyten hemmt. Mit dieser Arbeit, die das Cover der aktuellen EMBO Molecular Medicine ziert* und außerdem vom Vorstand des DZHK als Paper of the Month ausgewählt wurde, ist erstmals eine Wirkung für TIP30 im Herzen beschrieben worden.

Hygroton® als die HCT-Alternative – Bluthochdruck leitliniengerecht und effektiv behandeln

Hygroton<sup>®</sup> als die HCT-Alternative – Bluthochdruck leitliniengerecht und effektiv behandeln
Wefra Life Solutions GmbH

Eine Hypertonie ist eng mit kardiovaskulären Ereignissen assoziiert. Mit einem erhöhten Blutdruck steigt das Risiko für Schlaganfall, Myokardinfarkt, plötzlichen Herztod, Herzinsuffizienz und periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie terminale Niereninsuffizienz. Umso wichtiger ist, dass eine vorliegende Hypertonie schnell und effektiv therapiert wird. Mit Chlortalidon steht ein seit 60 Jahren bewährter und umfangreich dokumentierter Wirkstoff zur Verfügung, der für eine effektive Blutdrucksenkung steht.

September 2019

Kardiologie: Verbesserte Diagnostik und Therapie mittels Katheter- und Computer-basierter Verfahren

Seit 1. Juli 2019 leitet Axel Bauer die Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie. Die Behandlung kardialer Erkrankungen mittels katheterbasierter Methoden sowie die Entwicklung computerbasierter Verfahren für eine verbesserte, individualisierte PatientInnenversorgung sind die Spezialgebiete des Kardiologen, der von der Ludwig-Maximilians-Universität München nach Innsbruck wechselte. Die fachübergreifende Zusammenarbeit sieht der 44-Jährige als entscheidenden Standort-Vorteil in der Innsbrucker Herzmedizin.

Herzinfarkt: T-Zellen-Bildung in mediastinalen Lymphknoten

Herzinfarkt: T-Zellen-Bildung in mediastinalen Lymphknoten
© psdesign1 - stock.adobe.com

Ein Protein, das für die Bildung der heilungsfördernden T-Zellen nach einem Herzinfarkt verantwortlich ist, wurde identifiziert. Von den mediastinalen Lymphknoten, wo die T-Zellen gebildet werden, wandern diese ins Herz, wo sie die frühe Heilung des geschädigten Herzmuskelgewebes unterstützen. Eine Verbindung zwischen der Größe des Infarkts, der Größe der Lymphknoten, der Menge der T-Zellen und der Regeneration des Herzens konnte ebenfalls gezeigt werden: Je schwerer der Infarkt, desto größer die Lymphknoten und desto besser die...

Dapagliflozin erweist sich als hochwirksames Herzinsuffizienz-Medikament

Die eigentlich zur Therapie des Typ 2-Diabetes entwickelten SGLT-2-Hemmer (Gliflozine) reduzieren kardiovaskuläre Todesfälle, Krankenhausaufnahmen wegen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz, die Gesamtsterblichkeit und verbessern die Lebensqualität bei chronischer Herzmuskelschwäche. Dies zeigt die aktuelle DAPA HF-Studie, die während des Kongresses der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Paris vorgestellt wurde.

Zurück
  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat mehr als die Hälfte aller Deutschen mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen. Die von der Medserena AG beauftragte GfK-Umfrage zeigt, dass 34,5 Prozent aller Deutschen an bis zu sieben Tagen im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Betrachtet man die befragten Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil bei den Angestellten (36,7 Prozent). Das verursacht Jahr für Jahr einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber. Nur durch verbesserte medizinische...