Mittwoch, 18. September 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

September 2019

Herzinfarkt: T-Zellen-Bildung in mediastinalen Lymphknoten

Herzinfarkt: T-Zellen-Bildung in mediastinalen Lymphknoten
© psdesign1 - stock.adobe.com

Dr. Gustavo Ramos, Würzburg, hat das Protein entdeckt, das für die Bildung der heilungsfördernden T-Zellen nach einem Herzinfarkt verantwortlich ist. Darüber hinaus hat er hat den Ort lokalisiert, an dem die T-Zellen gebildet werden, in den mediastinalen Lymphknoten. Von dort aus wandern sie ins Herz, wo sie die frühe Heilung des geschädigten Herzmuskelgewebes unterstützen. Eine Verbindung zwischen der Größe des Infarkts, der Größe der Lymphknoten, der Menge der T-Zellen und der Regeneration des Herzens konnte ebenfalls gezeigt...

Dapagliflozin erweist sich als hochwirksames Herzinsuffizienz-Medikament

Die eigentlich zur Therapie des Typ 2-Diabetes entwickelten SGLT-2-Hemmer (Gliflozine) reduzieren kardiovaskuläre Todesfälle, Krankenhausaufnahmen wegen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz, die Gesamtsterblichkeit und verbessern die Lebensqualität bei chronischer Herzmuskelschwäche. Dies zeigt die aktuelle DAPA HF-Studie, die während des Kongresses der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Paris vorgestellt wurde.

Juni 2019

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Wie die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Pneumologen und Allgemeinmediziner bei einem Patienten, der mit akuter Luftnot zu seinem Arzt kommt, aussehen kann, wurde auf einem Symposium während des DGIM 2019 in Wiesbaden anhand einer Kasuistik erörtert. Dr. med. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin, stellte den Fall eines Patienten vor, der mit einer seit 5 Tagen bestehenden Dyspnoe bei geringster Belastung in ihre Praxis kam.

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose

Kardiovaskuläre Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes: Liraglutid verbessert kardiovaskuläre Prognose
© Kalinovskiy / Fotolia.com

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für mikro- und makrovaskuläre Komplikationen (1). Es ist anzunehmen, dass ein nicht unerheblicher Anteil der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingten Todesfälle auf einen Typ-2-Diabetes zurückzuführen ist (2). Zusätzlich zur Reduktion von HbA1c und Gewicht ist der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid eine Option zur Verbesserung der kardiovaskulären Prognose. Bei kardiovaskulären Hochrisiko-Patienten mit Typ-2-Diabetes und hohem kardiovaskulärem Risiko zeigte der GLP-1 RA...

Herzinsuffizienz betrifft nicht nur das Herz

Fast 4 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Herzinsuffizienz. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe. Wie all diese Organe sich gegenseitig beeinflussen, das ist das große Thema des Joint Symposiums „Heart Failure Interfaces“, das vom 11. bis 13. Juli 2019 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) stattfindet. Wissenschaftler diskutieren über die Schnittstellen zwischen Herz und anderen Organen. Im Vordergrund steht das Zusammenspiel von Entzündung, Stoffwechsel und...

Reduzierte Ejektionsfraktion: Sacubitril/Valsartan im Vergleich zu ACE-Hemmer signifikant überlegen

Reduzierte Ejektionsfraktion: Sacubitril/Valsartan im Vergleich zu ACE-Hemmer signifikant überlegen
© yodiyim / Fotolia.com

Der vor Kurzem beim ESC-HF-Kongress in Athen vorgestellte Konsensusreport der Heart Failure Association (HFA) der European Society of Cardiology (ESC) zu den aktuellen Leitlinien untermauert erneut die Empfehlung des Einsatzes von Sacubitril/Valsartan bei symptomatischen Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) (1,2). In der Phase-III-Studie PARADIGM-HF zeigte der ARNI hinsichtlich Mortalität und Morbidität im Vergleich zum ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzyme) Enalapril eine signifikante Überlegenheit (3) und erhielt binnen kürzester Zeit Eingang in die...

Mai 2019

Präoperative Anämie: Empfehlungen für den klinischen Alltag

Präoperative Anämie: Empfehlungen für den klinischen Alltag
© chanawit / Fotolia.com

Fast 40% der Patienten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, leiden an einer präoperativen Anämie, unabhängig von der Art der Operation (1). Patienten in der Allgemeinchirurgie sind in 39% der Fälle betroffen (1), gefolgt von Patienten, die einen Hüft- oder Kniegelenksersatz erhalten (35%) (9), sowie Patienten, mit nicht-kardiochirurgischen (34%) (7) oder gefäßchirurgischen Operationen (33%) (16). Ältere Patienten haben ein deutlich höheres Risiko (17).

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten
© Zerbor - stock.adobe.com

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und bei vor allem älteren Patienten mit kardialer Hypertrophie ohne Bluthochdruck ist die Transthyretin-assoziierte Amyloidose (ATTR) eine wichtige kardiologische Differenzialdiagnose, die noch zu selten erkannt wird. Die Möglichkeiten der modernen Diagnostik (kardiale Bildgebung, Knochenszintigraphie und Myokardbiopsie) sollten genutzt werden, um diese seltene Erkrankung, die mit einer hohen Mortalität assoziiert ist, möglichst früh zu erkennen.

Orale Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe: Aktualisierte Studiendaten zu Edoxaban

Orale Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe: Aktualisierte Studiendaten zu Edoxaban
© sudok1 - stock.adobe.com

In der Phase-III-Studie ENGAGE 48 bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) hat sich das Nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanz (NOAK) Edoxaban dem bisherigen Standard Warfarin in der Schlaganfallprophylaxe als äquieffektiv und in puncto Sicherheit als überlegen erwiesen. Die kontrollierten Studiendaten werden inzwischen durch Daten aus der Routineversorgung untermauert.

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