Montag, 21. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

September 2020

Kindliche Wachstumssörung: Vielfältige Ursachen

Wachstumsstörungen vom Baby bis zum Teenager zählen zu den häufigsten Gründen, einen Kinderarzt aufzusuchen. Tatsächlich sind jeweils etwa 3% aller Kinder klein- oder hochwüchsig. Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind vielfältig. Häufig handelt es sich um Abweichungen von der Norm, die nicht weiter einer medizinischen Behandlung bedürfen. Sie können aber auch ein erstes Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Deshalb sollten sie immer vom Kinderarzt und gegebenenfalls einem Kinderendokrinologen abgeklärt werden....

Herzinsuffizienz: EMPEROR-Reduced-Studie zeigt Risikoreduktion für kardiovaskulären Tod

Herzinsuffizienz: EMPEROR-Reduced-Studie zeigt Risikoreduktion für kardiovaskulären Tod
© psdesign1 - stock.adobe.com

Empagliflozin reduzierte das relative Risiko im kombinierten primären Endpunkt signifikant um 25% bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion mit und ohne Diabetes (1). Darüber hinaus reduzierte Empagliflozin das relative Risiko einer ersten und erneuten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz signifikant um 30% und verlangsamte signifikant die Progression der Niereninsuffizienz (1). Die Ergebnisse waren bei Patienten mit und ohne Diabetes konsistent (1).

Chronische Niereninsuffizienz: Senkung des Mortalitätsrisikos unter Dapagliflozin

Chronische Niereninsuffizienz: Senkung des Mortalitätsrisikos unter Dapagliflozin
© SciePro - stock.adobe.com

Dapagliflozin (Forxiga®) ist das erste Medikament, das in einer Studie mit renalen Endpunkten bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD) mit und ohne Typ-2-Diabetes signifikant das Überleben verlängerte. Die detaillierten Ergebnisse der bahnbrechenden Phase-III-Studie DAPA-CKD bei Patienten mit CKD im Stadium 2‒4 und Mikroalbuminurie zeigten, dass Dapagliflozin zusätzlich zur Standardtherapie im primären Endpunkt – einer Kombination aus Verschlechterung der Nierenfunktion oder Tod kardiovaskulärer oder renaler Ursache – zu...

COVID-19 und akutes Organversagen: Herzstiftung fördert Untersuchungen

Die Angst vor schwerwiegenden Verläufen der Coronavirus-Erkrankung besonders unter den Risikogruppen mit chronischen Leiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist weiterhin groß. Infektionen mit Sars-CoV-2 führen bei einigen Patienten zu schweren Lungenentzündungen mit hoher Sterblichkeit. Menschen mit Herz- und Gefäßerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung und erleiden häufiger besonders schwere Komplikationen. Ursache dafür kann zum einen ein akutes Ereignis wie Herzmuskelentzündung,...

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mehr Patienten könnten von einer Kombination cholesterinsenkender Wirkstoffe zur Senkung des Schlaganfall- und Herzinfarktrisikos profitieren. Neue Ergebnisse aus einer großen europäischen Studie mit Patienten aus 18 Ländern, darunter Großbritannien, zeigen, dass viele Patienten durch die Einnahme von Statinen ihr Risiko senken können. Dabei könnten diejenigen mit dem höchsten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse besonders von der Kombination mehrerer lipidsenkender Arzneimittel profitieren.

ESC-Jahrestagung 2020: Entwicklungskandidaten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

ESC-Jahrestagung 2020: Entwicklungskandidaten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
yodiyim - Fotolia

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit und jedes Jahr für etwa 17,9 Millionen Todesfälle verantwortlich (1). Bayer berichtete anlässlich der Jahrestagung 2020 der European Society of Cardiology (ESC) „The Digital Experience“ über aktuelle Erkenntnisse zu seinen Entwicklungskandidaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Bereich chronische Herzinsuffizienz und chronische Nierenerkrankungen bei Typ-2-Diabetes. Die jüngsten Daten aus VOYAGER PAD unterstreichen den Nutzen von Rivaroxaban (Xarelto®)...

Juli 2020

Herzinsuffizienz: Leitliniengerechter Einsatz von RAASi

Herzinsuffizienz: Leitliniengerechter Einsatz von RAASi
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Bei kardio-renalen Patienten steht der Erhalt einer lebenswichtigen leitliniengerechten Standardtherapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) wie ACE-Hemmern, Sartanen, Spironolacton oder Sacubitril/Valsartan im Fokus. Denn diese kann bei Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus die Organprotektivität steigern, die Krankheitsprogression verlangsamen und das Mortalitätsrisiko senken.

Chronische Herzinsuffizienz: FDA gewährt beschleunigtes Prüfverfahren für Vericiguat

Chronische Herzinsuffizienz: FDA gewährt beschleunigtes Prüfverfahren für Vericiguat
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat den Antrag zur Prüfung von Vericiguat angenommen und den Status der vorrangigen Prüfung („Priority Review“) gewährt. Vericiguat wird zur Therapie bei Patienten mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz mit verminderter Auswurfleistung von weniger als 45% nach einem Verschlechterungsereignis entwickelt.

Chronische Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes: Fortschreiten der CKD unter Prüfsubstanz Finerenon verzögert

Chronische Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes: Fortschreiten der CKD unter Prüfsubstanz Finerenon verzögert
© SciePro - stock.adobe.com

Die Phase-III-Studie FIDELIO-DKD zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit der Prüfsubstanz Finerenon gegenüber Placebo jeweils zusätzlich zur Standardtherapie bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Typ-2-Diabetes (T2D) (1) hat ihren primären Endpunkt erreicht. Die Ergebnisse zeigen, dass Finerenon gegenüber Placebo das Fortschreiten der CKD verzögerte, indem es eine signifikante Reduzierung zeigte für das kombinierte Risiko der Zeit bis zum ersten Auftreten eines Nierenversagens, einem Rückgang der geschätzten...

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
© psdesign1 - stock.adobe.com

Rheuma ist ein entzündliches Geschehen, von dem nicht nur der Bewegungsapparat, sondern auch Herz und Gefäße betroffen sein können. Beschwerden wie Schmerzen in Gelenken oder Weichteilen stehen zwar im Vordergrund entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. „Begleitende Erkrankungen von Herz und Gefäßen treten allerdings bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen häufiger auf als bei ansonsten Gesunden“, betont Prof. Dr. med. Udo Sechtem vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Rheuma-Patienten haben ein...

Mai 2020

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung
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Lungenultraschall, der standardisiert zur Diagnostik eines Pneumothorax oder bei Atemnot durch Herzinsuffizienz eingesetzt wird, kann auch bei COVID-19-Patienten eingesetzt werden: Aufgrund ihrer spezifischen Ausprägungen im Lungengewebe lässt sich eine COVID-19-induzierte Pneumonie mit Hilfe des schonenden und nicht-ortsgebundenen Lungenultraschalls sehr gut diagnostizieren. Experten berichteten über ihre Erfahrungen, die Chance zur Früherkennung und die Vorteile gegenüber der Computertomographie (CT).    

Corona-Pandemie: Video-Sprechstunde für Herzpatienten

Corona-Pandemie: Video-Sprechstunde für Herzpatienten
©kerkezz - stock.adobe.com

Für Millionen Herz-Kreislauf-Patienten in Deutschland stellt die Corona-Pandemie den Alltag vor enorme Herausforderungen mit zahlreichen Fragen wie: Besteht ein erhöhtes Corona-Risiko, wenn man einen implantierbaren Defibrillator oder Schrittmacher trägt,  einen Stent oder eine neue Herzklappe hat? Begünstigen ACE-Hemmer, Sartane oder NSAR Häufigkeit und Schweregrad einer Covid-19-Erkrankung? Sollte man als Herzpatient das Krankenhaus wegen der Corona-Ansteckungsfahr meiden? Ist eine Pneumokokkenimpfung sinnvoll?

April 2020

Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz: Eklatante Unterversorgung bezüglich Diagnostik und Therapie

Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz: Eklatante Unterversorgung bezüglich Diagnostik und Therapie
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In aktuellen Studien (1, 2) wurden die wenigsten Patienten mit Herzinsuffizienz auf einen Eisenmangel hin untersucht und bei Therapiebedarf die wenigsten davon mit i.v. Eisencarboxymaltose behandelt. Für die Betroffenen stellt diese Unterbehandlung ein erhebliches Risiko dar. Denn ein Eisenmangel kann die Leistungsfähigkeit (3, 4) und die Lebensqualität (5, 6) beeinträchtigen und geht mit einer schlechteren Prognose (3, 7, 8) einher. Weiter zeigte eine retrospektive Analyse von Daten, dass herzinsuffiziente Patienten mit Eisenmangel, die i.v. Eisen erhielten, eine...

VICTORIA-Studie: Neues Therapieprinzip für Patienten mit sich verschlechternder chronischer Herzinsuffizienz erfolgreich

VICTORIA-Studie: Neues Therapieprinzip für Patienten mit sich verschlechternder chronischer Herzinsuffizienz erfolgreich
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Die VICTORIA-Studie ist die erste Studie in jüngerer Zeit, die sich speziell auf Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Pumpfunktion (HFrEF) fokussierte, die vor kurzem ein Verschlechterungsereignis erlitten haben. Der Grund: Diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko, in eine Abwärtsspirale mit weiteren Verschlechterungsereignissen zu geraten, bei denen die Pumpfunktion jedes Mal noch weiter abnimmt. Weil auch eine leitliniengemäße Therapie daran nichts ändern kann, besteht weiterhin Bedarf an neuen Medikamenten, konstatierte...

Ertugliflozin: Langzeitwirkungen auf kardiovaskuläre und renale Endpunkte

Ertugliflozin: Langzeitwirkungen auf kardiovaskuläre und renale Endpunkte
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Die kardiovaskuläre Wirksamkeit und Sicherheit des SGLT-2-Hemmers Ertugliflozin (STEGLUJAN®), der als einzige fixe Kombination mit dem DPP4-Hemmer Sitagliptin verfügbar ist, wurde in der VERTIS-CV-Studie bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen untersucht.Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird auf der Jahrestagung der American Diabetes Association im Juni 2020 erwartet.

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis
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In den letzten 2 Wochen ist die weltweite Mortalitätsrate durch COVID-19 um 2,5% auf 6,3% gestiegen. Auch in Deutschland liegt die zu Beginn der Pandemie sehr niedrige Mortalitätsrate derzeit (Stand 14.04.2020) bei 2,5%. Daher ist es angezeigt, vulnerable Patientengruppen wie Patienten mit diabetologischen Vorerkrankungen besonders in den Blick zu nehmen. Der Diabetologe Dr. Christian Toussaint, Berlin, gab heute Tipps für die Praxis.

Chronische Nierenerkrankung: Fast-Track-Status für Empagliflozin

Chronische Nierenerkrankung: Fast-Track-Status für Empagliflozin
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Die FDA hat einen Fast Track-Status für den Einsatz von Empagliflozin zur Verringerung des Risikos einer Progression von chronischen Nierenerkrankungen und des kardiovaskulären Todes bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung erteilt. Dieser Status erfolgt vor dem Hintergrund der dringenden Notwendigkeit neuer Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen weltweit, von denen viele eine Nierenerkrankung im Endstadium entwickeln (1). Bereits im Juli 2019 hatte die FDA einen Fast Track-Status für den Einsatz von Empagliflozin in...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).