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Aktuelle Infos für Ärzte

Beiträge zum Thema: Schwindel

24. Oktober 2018

Herz stolpert oder rast: Wie schützt man sich vor Vorhofflimmern und seinen Gefahren?

Über 1,8 Millionen Menschen in Deutschland haben Vorhofflimmern. Jedes Jahr kommen Tausende dazu. Mit dem Alter steigt das Risiko steil an, Vorhofflimmern zu bekommen: Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei rund 5 %, bei den über 80-Jährigen sind es sogar rund 15%. „Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall. Das zu verhindern, muss Vorhofflimmern frühzeitig vom Arzt diagnostiziert und konsequent behandelt werden“, warnt Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Über 35.000 Schlaganfälle pro Jahr verursacht Vorhofflimmern in Deutschland. Deshalb informiert die Deutsche Herzstiftung in einer bundesweiten Kampagne vom 1.-30. November über diese bedrohliche Volkskrankheit mit über 1.000 Veranstaltungen unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“. Veranstaltungstermine und aktuelles Informationsmaterial (kostenfrei) für Betroffene und Angehörige sind unter www.herzstiftung.de abrufbar.

© Robert Kneschke / fotolia.com
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DZHK-Studie prüft Spironolacton bei Herzschwäche-Patienten mit diastolischer Komponente

Der Verlauf einer Herzschwäche mit erhaltener Pumpfunktion lässt sich mit den heutigen Therapiemöglichkeiten nicht beeinflussen. Momentan können die Ärzte nur versuchen, die Beschwerden der Patienten zu lindern. Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) überprüft, ob der bewährte Wirkstoff Spironolacton hier eine Wende einleiten kann.

05. Juli 2018

Opioidabhängigkeit: Neue Informationsbroschüre zu sozialrechtlichen Fragen

Laut Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums sind zwischen 250.000 und 280.000 Personen in Deutschland opiatabhängig, verbunden mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Leben und Alltag. Zum Thema „Opioidabhängigkeit“ hat die neuraxFoundation gGmbH eine neue Broschüre veröffentlicht. Ziel ist es, Ärzte und Fachkräfte ohne großen Zeitaufwand im Gespräch mit Patienten und Angehörigen zu unterstützen, wenn es um sozialrechtliche Fragestellungen geht. Durch die Sucht bewegen sich Betroffene zum Teil in der Illegalität und haben mit negativen Konsequenzen wie sozialer Isolation, Stigmatisierung und finanziellen Problemen zu kämpfen.

Natalizumab bei hochaktiver RRMS: Gute Steuerbarkeit und positives Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Langzeittherapie

Die Fortschritte im Bereich Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) haben in den vergangenen Jahren zu einer wesentlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt. Häufig ist jedoch im Laufe der Zeit eine Therapieumstellung nötig. In diesen Fällen ist eine rasche Reversibilität und damit eine gute Steuerbarkeit des Wirkmechanismus von Vorteil. Mittlerweile vorliegende Langzeitdaten zu Natalizumab (Tysabri®) und Praxiserfahrungen über zwölf Jahre zeigen das positive Nutzen-Risiko-Profil des Wirkstoffs unter Anwendung des aktuellen Risiko-Algorithmus der Europäischen Arzneimittel- Agentur EMA. Der Algorithmus dient zur Erfassung des Risikos einer Progressiven Multifokalen Leukenzephalopathie (PML) von mit Natalizumab behandelten Patienten. Eine wichtige Rolle in der Früherkennung einer PML spielt die Magnetresonanztomographie (MRT).

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Rheuma ist keine Frage des Alters Rheumatoide Arthritis ist eine von mehr als 200 verschiedenen Rheuma-Erkrankungen Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober   Mehr als jeder Zehnte glaubt, Rheuma sei eine altersbedingte Krankheit, die einfach hingenommen werden müsste (1). Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Deutschen anläßlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Dabei kann die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten. Auch viele junge Menschen erkranken an Rheuma: Rund 20.000 Kinder und Jugendliche sind in Deutschlandbetroffen (2). Zugleich hilft eine frühe Behandlung, die Krankheit einzudämmen.